Tag Archiv: TV Oberfranken

Bayreuth: Wahl 2013 – Helfer gesucht!!!

Die Qual der Wahl – das trifft im wahrsten Sinne des Wortes auf viele Kommunen in Oberfranken zu, die händeringend nach Wahlhelfern suchen. Denn dadurch, dass die Landtags, Bezirks- und Bundestagswahlen an zwei darauffolgenden Sonntagen im September stattfinden, hält sich das Interesse der Freiwilligen sehr in Grenzen. Eine Möglichkeit für die Kommunen ist, die Mitarbeiter im Öffentlichen Dienst dienstlich anzuweisen. Allerdings stehen hier gewaltige Kosten im Raum. Allein in der Stadt Bayreuth fehlen noch rund 200 Wahlhelfer. Das sind 25 Prozent. Mehr zu diesem Thema ab 18.00 Uhr in „Oberfranken Aktuell„.

 


 

 

Oberfranken: Wer zahlt was? – 300 Mio EUR für soziale Projekte

Der Bezirk Oberfranken wendet gegenwärtig mehr als 300 Millionen Euro im Jahr für soziale Projekte auf. Und die Kosten werden weiter steigen. Seit Jahren mahnt Bezirkstagspräsident Denzler an, dass es sich dabei um keine kommunale, sondern um eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe handeln würde – und fordert eine Drittelung der Kosten. Nicht nur der Bezirk, sondern auch der Freistaat und der Bund müssten sich an den 300 Millionen Euro zu gleichen Teilen beteiligen. Rückhalt bekommt Denzler jetzt von Horst Seehofer. Der Ministerpräsident will erreichen, dass Berlin die Gesamtkosten allein trägt. Mehr ab 18.00 Uhr in „Oberfranken Aktuell„.

Ein ausführliches Interview mit dem Bezirkstagspräsidenten Günther Denzler sehen sie am Samstag (17. August) direkt im Anschluss an unseren Wochenrückblick um 18:30 Uhr.

 


 

 

Küps: Polizei schließt Ermittlungen gegen Bürgermeister ab

Die Polizei hat ihre Ermittlungen gegen den Bürgermeister von Küps (Landkreis Kronach), Herbert Schneider, abgeschlossen. Wie berichtet, wurden im Januar 2013 Vorwürfe laut, Schneider habe Umbauarbeiten auf seinem Grundstück mit Geräten und Materialien aus dem örtlichen Bauhof durchgeführt. Der Bürgermeister selbst sieht sich im Recht, weil er das Material und das Benzin bezahlt habe. Der Rechnungsprüfungsausschuss ist aber der Meinung, Schneider habe sich unerlaubter Weise selbst eine Ausnahmegenehmigung erteilt. Der Verdacht der Untreue steht im Raum. Die Staatsanwaltschaft Coburg prüft nun die Ermittlungsergebnisse der Polizei. Dies werde aber noch mindestens viel Wochen dauern, so eine Vertreterin der Behörde gegenüber TVO, die noch nachschiebt „Zwischen Anklage und Einstellung der Ermittlungen ist alles möglich.“

 

Unser Bericht vom 11. April 2013:

 

 


 

 

Blitzer auf der A9 / Berg (Landkreis Hof): 248 Beanstandungen, 14 Fahrverbote

Bei einer mehrstündigen Geschwindigkeitsmessung im Bereich Berg (Landkreis Hof) auf der Autobahn A9 in Fahrtrichtung Süden kam es am Donnerstag, zu Mariä Himmelfahrt, zu insgesamt 248 Beanstandungen. 140 Fahrzeugführer erhielten eine Verwarnung. Weitere 108 Fahrzeugführer erhielten eine Ordnungswidrigkeitenanzeige und Punkte in Flensburg. 14 Fahrer waren in dem mit 100 km/h beschränkten Bereich so schnell unterwegs, dass sie zudem ein Fahrverbot erwartet. Der Schnellste unter ihnen wurde mit einer Geschwindigkeit von 169 km/h gemessen. Die Strafe sind hierfür 440 Euro Bußgeld, 4 Punkte in der Verkehrssünderkartei und ein 3-monatiges Fahrverbot.

(Foto: Polizei, Archiv)

 


 

 

B2 / Gräfenberg (Landkreis Forchheim): Teurer Auffahrunfall

Am Donnerstagnachmittag kam es auf der B2 vor dem Ortschild Gräfenberg zu einem teuren Auffahrunfall mit einem verletzten Kradfahrer. Ein 51-jähriger Audi-Fahrer erkannte zu spät die stehenden Fahrzeuge, fuhr auf die Ducati eines 39-Jährigen auf und schob das Motorrad auf einen davorstehen Pkw der Marke VW. Am Krad entstand Totalschaden. Der Gesamtschaden beläuft sich auf 23.000 Euro.

 


 

 

Bamberg: Pritschenwagen wird durch Feuer beschädigt

Ein Feuer an einem weißen Protschenwagen der Marke Volkswagen verursachte in den frühen Morgenstunden am Donnerstag einen Schaden von rund 15.000 Euro Sachschaden. Wie die Polizei am Freitag mitteilte, bemerkte eine Anwohnerin im Babenberger Viertel den Brand des Kastenwagens in der Agnesstraße und verständigte die Rettungskräfte. Die Feuerwehr lösche den Brand nach ihrem Eintreffen schnell. Nach ersten Erkenntnissen der Bamberger Polizei sind die Flammen im Bereich der Ladefläche ausgebrochen.

Die Kriminalpolizei Bamberg hat Ermittlungen wegen Verdachts der Brandstiftung aufgenommen und bittet um Mithilfe:

  • Wer hat am Donnerstagmorgen gegen 0.40 Uhr Wahrnehmungen im Bereich der Agnesstraße gemacht?
  • Wem sind dort verdächtige Personen, eventuell ein Gruppe, aufgefallen?
  • Wer kann sonst Hinweise geben, die im Zusammenhang mit dem Brand stehen könnten?

Zeugen setzen sich bitte mit der Kripo Bamberg, Tel.-Nr. 0951/9129-491, in Verbindung.

 


 

 

Bamberg: Mann spricht 14-Jährige unsittlich an – Zeugen gesucht!

Am Dienstagnachmittag gegen 15.15 Uhr wurde in der Bamberger Luitpoldstraße ein 14-jähriges Mädchen von einem Mann angesprochen. Dieser bot dem Mädchen Geld für sexuelle Handlungen an. Erst nach einem längeren Gespräch ließ der Mann von der 14-Jähirgen ab und lief weiter. Wer hat den Vorfall beobachtet? Die Polizei sucht für die Täterermittlung Zeugen. Hinweise nimmt die Polizei unter 0951/9192-210 entgegen. 

 


 

 

Bayreuth: Verstärktes Auftreten von Enterovirus-Erkrankungen

Seit Anfang Juli wird eine Häufung von Patienten mit Enterovirus-Infektion im Klinikum Bayreuth registriert. Überwiegend stammen die Fälle aus dem südlichen Landkreis. „Eine weitere Ausbreitung des Erregers in das Stadtgebiet Bayreuth ist allerdings nicht auszuschließen“, so Dr. Sven Schimanski, Chefarzt des Instituts für Laboratoriumsmedizin und Mikrobiologie (ILM) der Klinikum Bayreuth GmbH.

Auftretende Symptome

Eine Infektion durch Enteroviren kann verschiedene Symptome verursachen, zum Teil aber auch völlig symptomfrei verlaufen. Typischerweise kommt es zu Fieber und Schüttelfrost, das einige Tage anhält. Eine solche Erkrankung wird auch als „Sommergrippe“ bezeichnet. Gelegentlich kann das Enterovirus jedoch auch eine Hirnhautentzündung mit meist guter Prognose verursachen. Im Klinikum wurden bislang 26 solcher Fälle diagnostiziert – die Hälfte davon sind Kinder, zum Teil jünger als fünf Jahre. Alle Fälle zeigten dabei einen komplikationsfreien Verlauf.

Kliniken gut vorbereitet auf weitere Fälle

Besondere Kennzeichen der momentanen Enterovirus-Epidemie sind die relativ hohe Anzahl von Patienten mit Hirnhautentzündung sowie die häufige Erkrankung von jungen Erwachsenen. Im Klinikum Bayreuth und der Klinik Hohe Warte werden gezielte Hygienemaßnahmen ergriffen, um eine Übertragung des Erregers auf weitere Patienten bestmöglich auszuschließen. Die Kliniken für Kinder- und Jugendmedizin sowie für Neurologie und das ILM/Zentrallabor der Klinikum Bayreuth sind auf eine eventuell ansteigende Fallzahl gut vorbereitet.

Enterovirus – richtige Hygiene schützt

Das Enterovirus ist weltweit verbreitet und tritt vor allem in den Sommer- und Herbstmonaten vermehrt auf. Die Gefahr einer Ansteckung kann dabei bereits über gründliches und wiederholtes Händewaschen eingedämmt werden. Die leichte Übertragbarkeit führt zu Ausbrüchen, vor allem in Gemeinschaftseinrichtungen wie Krippen und Kindergärten.

 


 

 

Selb (Landkreis Wunsiedel): Einbrecher schlugen in der Nacht zu

Ein unbekannter Einbrecher entkam in der Nacht zum Donnerstag mit Bargeld aus einem Wohnhaus im Plößberger Weg in Selb (Landkreis Wunsiedel). Der Unbekannte verschaffte sich in der Zeit von 23.00 Uhr bis 7.00 Uhr einen gewaltsamen Zugang zu dem Anwesen. Im Erdgeschoss des Hauses öffnete der Einbrecher Behälter und suchte nach Wertgegenständen. Letztendlich fand der Unbekannte in einer Handtasche Bargeld und flüchtete damit. Die Bewohnerin schlief und bemerkte die Tat nicht.

Hinweise nimmt die Polizei Selb unter der Tel.-Nr. 09287/99140 entgegen.

 

 


 

 

Bayreuth: Ehrung für treue Festspiel-Mitarbeiter

Die Festspielzeit in Bayreuth ist Jahr für Jahr etwas Besonderes. Von Ende Juli bis Ende August werkeln knapp 800 begeisterte Wagnerianer am Grünen Hügel. Sie kommen aus den verschiedensten Ländern und teilen alle die Leidenschaft zu Richard Wagner und seinen Opern. Einmal bei dem Spektakel dabei gewesen, kommen viele der Mitarbeiter jedes Jahr wieder. Grund genug für die Stadt Bayreuth, die treuen Festspielanhänger einmal gebührend für ihre Verdienste zu ehren. Sandra Heinze berichtet ab 18.00 Uhr in „Oberfranken Aktuell„.

 


 

 

Oberfranken: Zensus ändert Feiertagsregelung bei Mariä Himmelfahrt

Die Volksbefragungen der letzten Jahre, der Zensus, bringt viele Erkenntnisse – und auch Konsequenzen. Ganz besonders zum Beispiel für Speichersdorf im Landkreis Bayreuth. Denn die Gemeinde, die bis jetzt als größtenteils katholisch galt, hat mittlerweile einen höheren Anteil an nicht-katholischen Bürgern. Das heißt: der gesetzliche Feiertag Mariä Himmelfahrt entfällt künftig. Heute können die Speichersdorfer zum letzten Mal den arbeitsfreien Tag genießen. Anders die Bürger von Walsdorf bei Bamberg. Denn hier ermittelte der Zensus einen mittlerweile höheren Katholikenanteil in der Gemeinde. Ab dem Jahr 2014 haben die Walsdorfer (Landkreis Bamberg) damit einen gesetzlichen Feiertag mehr – nur heute müssen sie noch einmal arbeiten.

 


 

 

Hof: Motorradfahrer bei Unfall verletzt

Wie die Polizei am Donnerstag mitteilt, wurde bereits am Mittwochvormittag ein 50-jähriger Motorradfahrer aus Hof bei einem Unfall verletzt. Der Mann befuhr die Ludwigstraße in Richtung Vorstadt. Von der Klosterstraße aus missachte hier zunächst eine 37-jährige Pkw-Fahrerin die Vorfahrt des Kradfahrers und scherte in die Ludwigstraße ein. Als sie sich dann mit ihrem Fahrzeug neben dem Motorrad befand, scherte sie plötzlich noch nach rechts in eine Parklücke ein. Um einen Zusammenstoß zu verhindern, musste der Motorradfahrer so stark abbremsen, dass er mit dem Vorderrad wegrutschte und mit seinem Motorrad stürzte. Zur Abklärung möglicher schwerer Kopfverletzungen musste der Mann durch den Rettungsdienst in das Sana-Klinikum Hof verbracht werden. Am Motorrad entstand ein Schaden von 1.000 Euro.

 


 

 

Kronach: TVO-Exklusivinterview mit Horst Seehofer (CSU)

Der Bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) hat sich in einem exklusiven Interview den Fragen von TVO-Redaktionsleiter Frank Ebert gestellt. In dem Gespräch auf der Festung Rosenberg in Kronach ging es um entscheidende Zukunftsthemen. Unter anderem um den Ausbau des schnellen Internets in Oberfranken, die Einführung einer Maut für ausländische PKW, das Bildungssystem und um die große Frage, wann Oberfranken in München endlich wieder einen Minister bekommt.

 

Das komplette Interview wird am Donnerstag (15. August) ab 18 .30 Uhr ausgestrahlt.

 

Auszüge aus dem Interview gibt es bereits hier:

 

 


 

 

Bayreuth: Hoher Schaden durch Graffiti-Sprayer

Im Bereich der Pottensteiner Straße in Bayreuth verursachten bislang unbekannte Sprayer in der Nacht zum Mittwoch und am Mittwochmittag Sachschaden von insgesamt 3.000 Euro. Vom Dienstagabend 20.00 Uhr bis Mittwochmorgen gegen 06.00 Uhr wurde an die Hauswand der Gaststätte am Röhrensee mit schwarzer Farbe ein unleserlicher Schriftzug gesprüht. Am Mittwoch zwischen 11.00 Uhr und 13.00 Uhr wurden in der Pottensteiner Straße mehrere Fassaden sowie eine Telefonzelle mit dem schwarzen Schriftzug „ACAB“ besprüht.

Hinweise zur Aufklärung der Tat nimmt die Polizeiinspektion Bayreuth-Stadt unter der Telefonnummer 0921/506-2130 entgegen.

 


 

 

Coburg: 12 Jahre Haft für 55-Jährigen im Totschlagsprozess

Update: Donnerstag, 15. August 2013 (16.50):
Ulrich S. ist wegen Totschlags zu 12 Jahren Gefängnis verurteilt worden. Es gilt als nachgewiesen, dass er im Oktober letzten Jahres seine Frau mit einer Schrotflinte erschossen hat – und zwar vorsätzlich. Doch warum lautet die Anklage dann auf Totschlag und nicht auf Mord. Der Sprecher des Landgerichts Coburg beantwortet diese Frage…

 

 

Update: Donnerstag, 15. August 2013 (15.00):
12 Jahre wegen Totschlags! So lautet das Urteil  am heutigen Vormittag gegen Ulrich S. Die Richter am Landgericht Coburg sehen es als erwiesen an, dass der 55-Jahrige seine Frau im Oktober letzten Jahres vorsätzlich erschossen hat. Er selbst hatte von einem tragischen Unfall gesprochen.“wir orientieren uns an Fakten und die sprechen für die vorsätzliche Tat“, so der vorsitzende Richter in seiner Begründung. Der Anwalt von Ulrich S. kündigte nach dem Urteil bereits Revision an.

 

 

Update: Mittwoch, 14. August 2013:
In Coburg werden heute im Prozess um Ulrich S. die Plädoyers gehalten.

Update: Dienstag, 13. August 2013:
In Coburg ist heute der Totschlagsprozess um den ehemaligen Gastwirt des Alten Schützenhauses fortgesetzt worden. Erneut sind Zeugen und ein Waffen-Sachverständiger gehört worden. Ziel ist es zu klären, ob es sich tatsächlich um einen Unfall gehandelt haben könnte...

 

 

Update: Montag, 05. August 2013:
Es ist ein Fall der weiter Fragen aufwirft, auch am vierten Verhandlungstag…

 

 

Update: Donnerstag, 01. August 2013:
Zweiter Verhandlungstag im Totschlagsprozess gegen Ulrich S. aus Coburg. Nach der Befragung mehrerer Zeugen stand heute ein Ortstermin auf dem Programm. Ulrich S. kehrte zusammen mit Richtern, Staatsanwaltschaft und seinem Anwalt zum Tatort im Alten Schützenhaus zurück. dazu ein Einspieler zu Beginn unserer „Oberfranken Aktuell“-Sendung vom 01. August.

 

 

Update: Montag, 22. Juli 2013:
Dieser Fall sorgt für Aufsehen. Ein 55 Jahre alter Mann erschießt am 6. Oktober letzten Jahres seine Frau. Absicht oder Unfall? Diese Frage muss nun das Landgericht Coburg klären. Bislang ließ Ulrich S. über seinen Anwalt verlauten: ich hab mit einem Gewehr Ratten gejagt. Danach bin ich gestolpert und ein Schuß hat sich gelöst. Dieser Schuß trifft die 44-jährige Ehefrau tödlich. Totschlag oder fahrlässige Tötung?

 

 


 

 

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