Tag Archiv: TV Oberfranken

Müllheizkraftwerk Bamberg: STOPP für privaten Müll!

Bamberg hat ein Müllproblem. Obwohl das Müllheizkraftwerk derzeit auf Hochtouren läuft, kommt man offenbar mit der Verbrennung des Unrates nicht mehr hinterher. Die Konsequenz: bis zum 8. April dürfen Privatleute nichts mehr anliefern. Vorrang habe die kommunale Abfallentsorgung und die müsse erst einmal bewältigt werden. Mehr dazu ab 18:00 Uhr in „Oberfranken Aktuell„.

 


 

 

Michelau (Lkr. Lichtenfels): Aigner besucht Scherer & Trier

Die Lage ist prekär bei dem Lichtenfelser Automobilzulieferer Scherer & Trier. Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner hat sich heute (4. April) selbst über die aktuelle Lage informiert. Im März musste das Unternehmen wegen Zahlungsunfähigkeit Insolvenz anmelden. Rund 2.000 Arbeitsplätze stehen nun auf dem Spiel. Landrat Christian Meißner bat die Staatsregierung um Hilfe. Wir berichten in „Oberfranken Aktuell“ ab 18:00 Uhr über den Besuch und mögliche Ergebnisse.

 


 

 

Coburg: IHK begleitet Wirtschaftsentwicklung

Im Rahmen des IHK-Handelsforums entwickelten über 40 Händler, Vertreter von Banken und Kommunen, Tourismusbeauftragte und Wirtschaftsförderer einen Maßnahmenkatalog. Dieser soll der Kommunalpolitik als Handlungsrahmen für die künftige Innenstadtentwicklung zur Verfügung gestellt werden. Um die verschiedenen Handlungsansätze konsequent umzusetzen, regt die IHK zu Coburg an, einen Arbeitskreis in der Stadt Coburg unter Mitwirkung des neu gewählten Oberbürgermeisters Norbert Tessmer und einen im Landkreis unter Einbeziehung von Landrat Michael Busch ins Leben rufen.

 

Neben der Forderung nach einem professionellen städtischen Leerstandsmanagement, sollen vor allem Maßnahmen zur Erhöhung der Kunden- und Besucherfrequenz in den Innenstädten und Ortszentren ergriffen werden. Darüber hinaus werden in der engeren Verzahnung von Einzelhandel und Tourismus Chancen für höhere Umsätze gesehen. Optimierungspotenzial besteht außerdem in Service und Qualität des Einzelhandels, in der Verbesserung der baulichen Substanz der Ladengeschäfte und in innerstädtischen Infrastrukturmaßnahmen.

 


 

Wiesenfeld / Meeder (Lkr. Coburg): Nahverkehrszug kracht in Pkw

Glück im Unglück hatte am Donnerstagnachmittag (4. April) ein 31-jähriger Seat-Fahrer bei einem Verkehrsunfall mit einem Nahverkehrszug in Meeder / Ortsteil Wiesenfeld (Landkreis Coburg). Gegen 16.30 Uhr wollte der Mann den unbeschrankten Bahnübergang überqueren als sich bereits der aus Richtung Bad Rodach kommende Zug mit Hupsignalen auf sich aufmerksam machte. Nach Zeugenaussagen verzögerte der 31-Jährige kurz, entschloss sich aber dann doch, noch vor der Agilis-Regionalbahn die Gleise zu überfahren. Obwohl der Zugführer sofort eine Notbremsung durchführte, krachte der Triebwagen in das Heck des Pkw. Durch die Wucht des Aufpralls verletzte sich der Unfallverursacher leicht an der Halswirbelsäule. Der Lokführer und seine Fahrgäste blieben unverletzt. Am Triebwagen und am Seat entstand Sachschaden in Höhe von über 25.000 Euro.

 


 

 

Fall Peggy: Protest aus dem Landgericht Bayreuth

Vehementer Protest kommt heute (3. April 2014) aus dem Landgericht Bayreuth. Die für das Wiederaufnahmeverfahren im Fall Ulvi Kulac zuständige Justiz setzt sich gegen die gestern erhobenen Vorwürfe der beiden Enthüllungsjournalisten Ina Jung und Christoph Lemmer zur Wehr. TVO berichtete (siehe unten). Beide Journalisten hatten im Rahmen ihrer Buchvorstellung in Bayreuth behauptet, der vorsitzende Richter habe das neue Gutachten zum Geständnis von Ulvi Kulac bereits vor dem anstehenden Prozess abgesprochen. Aus dem Landgericht Bayreuth heißt es wörtlich: „Zu keinem Zeitpunkt hat der Vorsitzende dem Sachverständigen inhaltliche Vorgaben für das von ihm zu erstattende Gutachten gemacht oder gar ein Ergebnis vorgegeben.“

 

>>> Die TVO-Chronik zum Fall Peggy Knobloch aus Lichtenberg seit Anfang 2013 <<<

 

Der TVO-Beitrag vom Mittwoch (02. April 2014):

 

 


 

 

Bamberg: Stadt rüstet auf LED-Technik um

Die Domstadt spart in Zukunft Energie! Nach dem Pilotprojekt am Rhein-Main-Donau-Damm hat die Stadt Bamberg gemeinsam mit den Stadtwerken nun ihr zweites LED-Projekt begonnen. In der Stadt wurden in den letzten Wochen rund 800 Leuchten mit effizienter LED-Technik ausgerüstet. Der Energieverbrauch sinkt damit in Zukunft um 70 Prozent im Jahr. Die Kohlendioxidbelastung durch die Straßenbeleuchtung fällt zudem binnen zwölf Monaten um fast 140 Tonnen. Mittelfristig soll die gesamte Beleuchtung der Stadt auf LED-Technik umgerüstet und modernisiert werden.

(Foto: Bertram Felix, Finanzreferent / Matthias Windfelder, Stadtwerke Bamberg / Cornelia Geisel, Finanzreferat / Klaus Rubach, Geschäftsführer Stadtwerke Bamberg / Andreas Starke, Oberbürgermeister)

 


 

 

Bayreuth: Aktion „Leben spenden macht Schule“

Es ist in der Tat eine lebenswichtige Aktion – die Initiative „Leben spenden macht Schule“ der Deutschen Knochenmarkspenderdatei DKMS. In Bayreuth beteiligen sich deshalb heute nicht nur viele Schüler, sondern auch prominente Bayreuther und Sportler an der Aktion. Neben dem Spenden an sich wird mit einem Lauf Geld für die Initiative gesammelt. Wir waren  vor Ort in Bayreuth und berichten in „Oberfranken Aktuell“ ab 18:00 Uhr.

 


 

 

Hochschule Hof: Politiker fordern Institut für Wassermanagement

Der Hofer Oberbürgermeister Harald Fichtner, der neu gewählte Hofer Landrat Oliver Bär und Landtagsabgeordneter Alexander König haben sich in einem Schreiben an Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) gewandt. In dem Schriftstück fordern die Politiker die Etablierung eines Instituts für Wassermanagement an der Hochschule Hof zur Unterstützung des Strukturwandels und der neuen Wirtschaftskompetenzen der Region.

Forderung aus Hof seit 2013

Bereits 2013 hatten die Lokalpolitiker, gemeinsam mit dem Präsidenten der Hochschule Hof, Prof. Dr. Jürgen Lehmann, den Vorstoß unternommen, ein solches Institut in Hof zu etablieren. Im März des letzten Jahres befürwortete der Bayerische Ministerpräsident bei einem Besuch in Oberfranken dieses Unterfangen. Die Hochschule Hof hat selbst bereits ein zukunftsweisendes Konzept für ein solches Institut vorgelegt. „Die Realisierung dieses Institutes wäre ein Paradebeispiel für eine effektive und auf zukunftsfähige Arbeitsplätze hin ausgerichtete Regionalpolitik“, so ein Auszug aus dem Brief.

 


 

 

© Symbolbild / Privat

Ihr Gutes Recht: Die richtige Urlaubsplanung

Der Sommer und damit auch die Urlaubszeit rücken langsam aber sicher in greifbare Nähe. Davor muss der Urlaub aber erst einmal beim Arbeitgeber genehmigt werden und hier heißt es aufpassen. Denn auch bei der Urlaubsplanung gibt es einige rechtliche Dinge zu beachten. In unserem Serviceteil „Ihr Gutes Recht“ in „Oberfranken Aktuell“ ab 18:00 Uhr gehen wir mit Markus Baumann (Kanzlei Stock, Tengler & Kollegen aus Bamberg und Scheßlitz) die richtige Urlaubsplanung an.

 


 

 

A93 / Marktredwitz: Lkw-Unfall – 8 neue BMW nur noch Schrott!

Am Donnerstagmorgen (03. April) gegen 7:00 Uhr kam es auf der Autobahn A93 zwischen Pechbrunn (Landkreis Tirschenreuth) und Marktredwitz/Süd (Landkreis Wunsiedel) zu einem schweren Lkw-Unfall. Ein Auto-Transporter aus Polen kam zwischen den beiden Anschlussstellen ach rechts von der Fahrbahn ab und kippte nach rechts zur Seite. Der schwer verletzte Fahrer wurde von der Feuerwehr geborgen und mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen.

Acht BMW nur noch Schrott

Der Sattelzug hatte acht neue BMW geladen. Hier kam es zu einem Totalschaden von rund 600.000 Euro. Nach ersten Ermittlungen der Hofer Polizei konnten Alkohol und Übermüdung ausgeschlossen werden. Im Zuge der Bergung, die am Vormittag noch andauern wird, könnte laut der Polizei die A93-Fahrbahn Richtung Hof komplett gesperrt bleiben. Der Verkehr wird bis zum Ende der Bergungsarbeiten an der Anschlussstelle Pechbrunn über die Umleitungsstrecke U87 geleitet.

 

(Foto: THW Marktredwitz)

 


 

 

ROUNDUP: Rätselhaft – Schweizer entführt und bei Hof ausgesetzt!

Update, 02.04.2014 / 18:10 Uhr
Hier unser Beitrag vom Mittwoch…

 

 

Update, 02.04.2014 / 15:05 Uhr
Die Staatsanwaltschaft Hof gab am Nachmittag Einzelheiten zur Entführung des Schweizer Anwalt bekannt. Demnach entführten zwei Tschechen den Schweizer in einer Tiefgarage in St. Gallen (Schweiz). Mit vorgehaltener Waffe zwangen sie den Geschädigten, sich auf den Rücksitz seines BMWs (siehe Foto) zu setzen. Die beiden Beschuldigten fuhren mit ihrem Opfer durch die Schweiz und Deutschland, bis zum Grenzübergang Klingental/Hranice.

Auf der Höhe von Hof entschieden sich die beiden Tschechen, Marktredwitz anzusteuern, um von dort nach Cheb weiterzufahren. Bei Kautendorf (Landkreis Hof) bogen die Beschuldigten auf einen Feldweg ab und ließen den  Rechtsanwalt aussteigen. Gleichzeitig drohten sie dem Opfer an, ihn zu töten, falls er nicht 2 Stunden an Ort und Stelle verharre.

Ein Beschuldigter wurde am Sonntag in Krovi (Tschechien) festgenommen. Dort konnte auch der BMW sichergestellt werden. Der andere Tatverdächtige stellte sich am 31.03.2014 selbst bei der Polizei in Pirna/Sachsen. Gegen beide Beschuldigte wurde Haftbefehl wegen Geiselnahme und schwerer räuberischer Erpressung erwirkt. Weitere Hintergründe zu dem Fall ab 18:00 Uhr in „Oberfranken Aktuell„.

 

 

Update, 02.04.2014 / 14:00 Uhr
In dem Entführungsfall um den Schweizer Anwalt André Schlatter (Bild / Quelle: Tagblatt.ch) ranken sich viele Gerüchte in den deutschen und schweizerischen Medien. Die Staatsanwaltschaft Hof, die die internationalen Ermittlungen aufgenommen hat, äußert sich am Nachmittag offiziell zu dem Fall, den Untersuchungen und möglichen Erfolgen bei der Tätersuche. Der entführte Thurgauer Politiker und Anwalt ist unterdessen bereits wieder wohlauf in seiner Heimat. In einem Interview mit der Schweizer Zeitung „Tagblatt“ gab er an, dass es ihm nach dem Erlebten erstaunlich gut geht und er sich wieder seiner Arbeit widmet. Mehr zu dem Fall und den Ergebnissen der Staatsanwaltschaft Hof ab 18:00 Uhr in „Oberfranken Aktuell„.

 

Update, 01.04.2014 / 14:10 Uhr
Das Puzzle um den Schweizer, der in seinem eigenen Auto entführt wurde, setzt sich langsam zusammen. Schweizer Medienberichten zufolge handelt es sich bei dem Mann offenbar um einen 52-jährigen Rechtsanwalt aus St.Gallen. Die Täter hatten es wohl auf sein Auto, einen hochwertigen BMW abgesehen, mit dem sie Richtung Tschechien flüchten. Am Mittwoch gibt dazu die Staatsanwaltschaft Hof eine Pressekonferenz. Die Hofer Ermittler haben die internationalen Ermittlungen übernommen!

 

Update, 31.03.2014 / 18:30 Uhr
Hier unser Beitrag vom Tag…

 

 

Erstmeldung, 31.03.2014 / 13:17 Uhr
Ein rätselhafter Kriminalfall beschäftigt aktuell die Polizei und Staatsanwaltschaft in Oberfranken und in der Schweiz. In Kautendorf (Landkreis Hof) tauchte am Wochenende ein circa 50-jähriger Mann auf. Dieser behauptete, in der Schweiz von Unbekannten entführt worden zu sein. Zudem sei er Anwalt und Millionär. Die beiden unbekannten Täter sollen ihn am Samstag dann unweit der tschechischen Grenze an der Autobahn A93 ausgesetzt haben. In Kautendorf bat der Mann später am Abend (29. März) um Hilfe. Eine Anwohnerin alarmierte die Polizei. Laut Medienberichten wurde ein Tatverdächtiger bereits festgenommen. Die Ermittlungsbehörden in Hof und in der Schweiz äußerten sich dazu allerdings nicht. Ebenso wenig, wie zu der ganzen Causa in diesem mysteriösen Fall.

 


 

 

Fall Peggy: Journalisten vermuten Prozess-Absprachen!

Es ist einer der spektakulärsten und mysteriösesten Kriminalfälle in Deutschland: Der um die am 7. Mai 2001 verschwundene Peggy Knobloch aus Lichtenberg und den 2004 wegen Mordes verurteilten geistig behinderten Ulvi Kulac. Im Lauf der Jahre sind, wie berichtet, erhebliche Zweifel an der Schuld des mittlerweile 37-Jährigen aufgetaucht, der seit zwölf Jahren in der geschlossenen Abteilung der Bezirksklinik in Bayreuth sitzt. Am Donnerstag in einer Woche (10. April) beginnt das Wiederaufnahmeverfahren am Landgericht Bayreuth. Mit dazu beigetragen haben die beiden Journalisten Ina Jung und Christoph Lemmer, die in ihrem Buch „Der Fall Peggy“ neue Fakten und Spuren recherchiert haben. Jetzt behaupten sie, dass das Urteil im Wiederaufnahmeverfahren bereits feststehen könnte. Mehr ab 18:00 Uhr in „Oberfranken Aktuell„.

Staatsanwalt lässt sich von seinen Aufgaben entbinden

Am Mittwochnachmittag (2. April) wurde zudem bekannt, dass sich der zuständige Staatsanwalt des Wiederaufnahmeverfahrens von seinen Aufgaben hat entbinden lassen. Als Grund gab die Staatsanwaltschaft Bayreuth an, dass bei Ermittlungen – unabhängig vom Ulvi K.-Wiederaufnahmeverfahren – der Staatsanwalt einem Verdächtigen nicht erlaubte, bei der Vernehmung einen Anwalt heranziehen. Somit wäre der Staatsanwaltschaft beim kommenden Wiederaufnahmeverfahren angreifbar gewesen. Nun übernehmen die Staatsanwälte Sandra Staade und Daniel Götz den Fall.

 

>>> Die TVO-Chronik zum Fall Peggy Knobloch aus Lichtenberg seit Anfang 2013 <<<

 


 

 

Regionalliga Bayern: Bamberg fertigt Aschaffenburg ab!

Die Regionalliga-Kicker aus Bamberg haben am Dienstagabend (1. April) einen deutlichen Heimsieg verbucht. gegen den Tabellenvorletzten aus Aschaffenburg setzten sich die Violetten mit 5:2 (3:1) durch. Bereits nach 15 Minuten war das Spiel durch Tore von Nicolas Görtler, Sven Wieczorek und Lukas Görtler praktisch entschieden. den Spielbericht zur Partie gibt es am Abend ab 18:00 Uhr in „Oberfranken Aktuell„.

 


 

 

Stromtrasse durch Oberfranken: 22.000 Waldbesitzer protestieren!

22.ooo oberfränkische Waldbesitzerinnen und –besitzer gehen gegen die geplante Amprion-Gleichstromgasse Süd-Ost von Halle (Saale) nach Augsburg vor. Die Waldbesitzer fühlen sich in dieser Angelegenheit zum einen übergangen, zum anderen als Eigentümer ihrer Grundstücke in der Planungsphase nicht ausreichend angehört.  Als Antwort verfassten sie nun eine Resolution an Bundeswirtschafts-und Energieminister Sigmar Gabriel (SPD), die gleichzeitig an die Bundesnetzagentur, die Bayerische Staatsregierung und den Netzbetreiber Amprion geht.

 

In dieser Resolution heißt es unter anderem: „Wenn in der Beurteilung von Höchstleistungsgleichstromtrassen nach Aussagen der Strahlenschutzkommission auf Grund der begrenzten Datenlage noch weitere Forschungsprojekte empfohlen werden und gleichzeitig keine ausreichenden Regelungen zur Erhöhung der Akzeptanz mit den Grundeigentümern getroffen wurden, ist die Energiewende an dieser Stelle aus Sicht der FVO gescheitert.“

>>> Hier geht es zur Resolution <<<

 



 

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