Tag Archiv: Überflutung

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Hochwasserkatastrophe in Bayern: Soforthilfen können ab jetzt beantragt werden

50 Millionen Euro stellt der Freistaat Bayern als finanzielle Unterstützung bereit, um die akute Notlage und Schäden zu lindern, die durch die Hochwasser-Katastrophe entstanden sind. Dies verkündete Ministerpräsident Markus Söder am Dienstag (20. Juli). Wir berichteten. Auch der Landkreis Hof gehört nach der Flut der letzten Woche zu diesen Gebieten. Finanz- und Heimatminister Albert Füracker teilte am Mittwochvormittag (21. Juli) mit, dass diese Hilfe ab jetzt beantragt werden können.

Soforthilfe von 5.000 Euro - unter anderem für die Wiederbeschaffung von Hausrat

Die Landkreise Berchtesgadener Land, Ansbach, Neustadt an der Aisch/Bad Windsheim, Erlangen/Höchstadt, Fürth, Kitzingen, Schweinfurt und Hof waren besonders schwer durch die Flutkatastrophe betroffen. Zur Linderung der ersten Not zahlt der Freistaat eine Soforthilfe von bis zu 5.000 Euro an betroffene Haushalte. Dieses Geld soll unter anderem für eine Wiederbeschaffung von Hausrat dienen. Hinzu kommt eine Soforthilfe für „Ölschäden an Gebäuden“ von bis zu 10.000 Euro. Bei Versicherbarkeit der Schäden gilt für Nichtversicherte jeweils ein Abschlag von 50 Prozent. Versicherungsleistungen werden auf die staatlichen Hilfen angerechnet.

In existenziellen Notlagen sind höhere Hilfen möglich

In besonderen Fällen, in denen Menschen durch die Überschwemmungen in existenzielle Notlagen kommen, sind noch umfangreichere Hilfen möglich, so das Finanzministerium. In diesen Fällen können durch Zuschüsse aus dem sogenannten Härtefonds bis zu 100 Prozent der entstandenen Schäden erstattet werden. Die Staatsregierung will auf diese Weise sicherstellen, dass durch die Unglücksfälle niemand tatsächlich in seiner Existenz gefährdet wird.

Ansprechpartner für die Auszahlung der Gelder ist das Landratsamt

"Wir helfen schnell und unbürokratisch – aufwändige Nachweise sind nicht erforderlich“, verkündigte Finanz- und Heimatminister Füracker. Ansprechpartner für die Auszahlung der Gelder ist zunächst das jeweilige Landratsamt. Entsprechende Formulare können bei den zuständigen Behörden direkt ausgefüllt und abgegeben werden. Die Auszahlung erfolgt per Überweisung oder kann nach Absprache auch in bar erfolgen.

 

 

  • Telefonnummer für die Stadt Hof: 09281 / 815 - 1440
Bericht & Staudiotalk mit Landrat Oliver Bär
Landkreis Hof: 55 Millionen Euro Schaden nach Flutkatastrophe

Steuerliche Hilfen für Flutopfer

Zusätzlich zu den direkten Finanzhilfen greifen auch mehrere steuerliche Maßnahmen für Privatpersonen und Unternehmen, so das Ministerium. So können im Einzelfall Steuern gestundet, Vollstreckungsmaßnahmen aufgeschoben und Steuervorauszahlungen gestreckt werden. Auch Sonderabschreibungen sind möglich. Muss Hausrat und Kleidung in größerem Umfang wiederbeschafft werden, können diese Ausgaben unter bestimmten Voraussetzungen steuerlich berücksichtigt werden. Ansprechpartner ist hierbei das jeweils zuständige Finanzamt.

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Einsatz in Rheinland Pfalz: 112 Feuerwehrkräfte aus Stadt & Landkreis Bayreuth auf den Weg ins Hochwassergebiet

ERSTMELDUNG (15:00 Uhr):

Am Dienstagmittag (20. Juli) machten sich mehrere Dutzend Feuerwehrkräfte aus Stadt und Landkreis Bayreuth auf den Weg nach Rheinland-Pfalz, um in den dortigen Hochwassergebieten zu helfen. 112 Kräfte aus den Bayreuther Land hatten sich dazu am Volksfestplatz der Stadt versammelt, um dann gemeinsam in Richtung Westen auszurücken. Wie lange der Einsatz dauern wird, ist bislang nicht bekannt.

Bayreuther Vorauskommando seit Montagabend am Nürburgring

Um 11:30 Uhr setzte sich der Feuerwehr-Konvoi in Bewegung, in dem auch ein BRK-Rettungswagen aus Bayreuth mit dabei ist. Das Vorauskommando mit acht Führungskräften um den Bayreuther Kreisbrandrat Hermann Schreck ist bereits seit Montagabend (19. Juli) in Rheinland-Pfalz. Am Nürburgring kümmerte man sich seit den Nachtstunden um die Koordination und Organisation der Kräfte, sodass die Hilfsmaßnahmen nach dem Eintreffen der Helfer aus dem Bayreuther Land zügig beginnen können. Konkrete Aufträge liegen derzeit noch nicht vor.

Insgesamt 500 Einsatzkräfte aus Bayern unterwegs

Mit unterwegs nach Rheinland-Pfalz sind Einheiten aus Aschaffenburg und Miltenberg. Zusammen bildet man das Bayerische Hilfeleistungskontingent, das insgesamt 500 Einsatzkräfte umfasst. Unterstützung erhält man zudem von der Staatlichen Feuerwehrschule Würzburg. Die erwartete Ankunft ist gegen 18:30 Uhr am Dienstagabend. Man kalkulierte im Vorfeld eine Fahrtzeit von sieben Stunden.

 

 

Aufnahmen vor der Abfahrt
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Feuerwehr-Konvoi fährt los
Hilfe im Katastrophengebiet: Feuerwehr-Konvoi startet von Bayreuth aus in Richtung Rheinland-Pfalz
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Fotos: Oberfränkische THW-Kräfte helfen in den Unwetter-Gebieten von Nordrhein-Westfalen

In den Unwettergebieten in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz kommen immer mehr Helferinnen und Helfer aus ganz Deutschland zusammen, um der Lage vor Ort Herr zu werden. Auch THW-Kräfte aus Oberfranken sind im Einsatz. Den Auftakt machten die Ortsverbände Kronach und Naila. Am Wochenende kamen Helferinnen und Helfer aus den Ortsverbänden Hof, Kulmbach, Kirchehrenbach und Selb hinzu. Mehr zu den Einsätzen auf unserer Newsseite!

 

Weitere Informationen liefern die Facebook-Seiten der einzelnen Ortsverbände:

 

 

 

Ihre Bilder! Ihre Einsätze!: Hier gibt es Näheres zu den oberfränkischen Helferinnen und Helfer des Technischen Hilfswerks (THW) im Katastrophengebiet!

Aufnahmen des THW Hof
Für die Fachgruppe Elektroversorgung ging es nach dem Einrichten des zur Verfügung gestellten Bereitstellungsraums zur Lagebesprechung mit vier weiteren Fachgruppen "Elektro" aus Bayern. Hier wurden die kommenden Einsätze im Katastrophengebiet abgesprochen. Anschließend schritt man zur Tat.
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Aufnahmen des THW Naila
Die acht Helfer waren am Samstag (17. Juli) in Geilenkirchen (Landkreis Heinsberg) im Einsatz um dort im Stadtgebiet mehrere Keller und Tiefgaragen auszupumpen. Anschließend ging es mit der "Hannibal-Pumpe" (5.000 Liter pro Minute) nach Ophoven, einem Ortsteil von Wassenberg (Landkreis Heinsberg), um das Wasser von einem Nebenbach in Richtung Feld zu pumpen. Ziel war es, den Wasserspiegel zu senken, damit er wieder mehr Wasser aufnehmen kann.
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In der Nacht zum Sonntag (18. Juli) unterstützten die Helfer des THW Naila den Ortsverband Kronach beim Aufbau und Inbetriebnahme ihrer Hannibal-Pumpe in Ophoven. Laut den Informationen konnte somit der Zufluss von Wasser nach Ophoven drastisch reduziert und die Hauptzufahrt wieder trocken gelegt werden. Am Sonntag trafen frische Kräfte von beiden Ortsverbänden ein, um die Helfer an der Einsatzstelle abzulösen.
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Aufnahmen des THW Kulmbach
Am Sonntag (17. Juli) waren die Helfer vom THW Kulmbach im Stadtzentrum von Stolberg (Städteregion Aachen) eingesetzt. Die Fachgruppe Notversorgung und Notinstandsetzung half bei der Stromerzeugung für die Bevölkerung, stellte die Beleuchtung in beschädigten Gebäudeteilen bereit und kam bei Räumarbeiten zum Einsatz. Dabei wurden die Kulmbacher Kräfte unter anderem auch von der Bundeswehr unterstützt.
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Aufnahmen des THW Kronach
Am Sonntagabend (17. Juli) trafen neue Kräften aus den Ortsverbänden Kronach und Naila vor Ort ein, um die Helfer zum Teil abzulösen. Über die Nachtstunden und am Montagmorgen wurden die Einsatzstellen in Ophoven abgearbeitet. Aktuell werden die Kräfte zum nächsten Einsatzort verlegt. Unterstützung gibt es zudem vom Ortsverband Kirchehrenbach (Landkreis Forchheim). Dieser stellt eine mobile Tankanlage zur Verfügung.
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Aufnahme des THW Kirchehrenbach

Nach dem ersten Einsatz im Erftkreis wurden die Helfer des THW Ortsverbandes Kirchehrenbach, zusammen mit drei weiteren Fachgruppen Wasserschaden / Pumpen, nach Geilenkirchen verlegt. Die Helfer kümmern sich mit den Tankanlagen um die Nachbetankung der Pumpen, damit diese ständig in Betrieb sein könnnen.

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Nach dem Unwetter in dieser Woche: Trinkwasser in Selbitz verunreinigt

Wie die Stadtverwaltung Selbitz (Landkreis Hof) jetzt mitteilte, muss das Trinkwasser in der Stadt derzeit bis auf Widerruf abgekocht werden. Nach dem Unwetter und dem Hochwasser in dieser Woche wurden die Tiefbrunnen mit Kolibakterien verunreinigt. Weiterlesen
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Einsatz im Katastrophengebiet: THW-Kräfte aus Oberfranken helfen in Nordrhein-Westfalen

UPDATE (Montag, 19. Juli / 17:02 Uhr):

Hier gibt es Bilder der Einsätze der oberfränkischen Helferinnen und Helfer des Technischen Hilfswerks (THW) im Katastrophengebiet!

 

 

Weitere Informationen liefern die Facebook-Seiten der einzelnen Ortsverbände:

 

 


UPDATE (Montag, 19. Juli / 16:17 Uhr):

Weitere oberfränkische Rettungs- und Hilfskräfte haben sich am Montag (19. Juli) auf den Weg in den Westen Deutschland gemacht, um in den Katastrophengebieten von Rheinland Pfalz und Nordrhein-Westfalen zu helfen:

 


ERSTMELDUNG (Samstag, 17. Juli / 13:15 Uhr):

In den Unwettergebieten in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz kommen immer mehr Helferinnen und Helfer aus ganz Deutschland zusammen, um der Lage vor Ort Herr zu werden. Auch THW-Kräfte aus Oberfranken sind im Einsatz oder begeben sich aktuell dorthin. Den Auftakt unternahmen die Ortsverbände Kronach und Naila. Jetzt machten sich Kräfte der Ortsverbände Hof, Kulmbach und Selb auf den Weg in das Katastrophengebiet. Die Einsätze sollen maximal fünf Tage dauern.

Kräfte aus Kronach und Naila zuerst im Katastrophengebiet im Einsatz

Am späten Donnerstagabend (15. Juli) machten sich die ersten Einsatzkräfte der Fachgruppe Wasserschaden / Pumpen aus Naila auf den Weg nach Eschweiler. Die zweite Mannschaft soll sich voraussichtlich am Sonntag (18. Juli) auf den Weg machen.

Kräfte aus Hof, Kulmbach und Selb auf dem Weg

Wie die THW-Regionalstelle Hof am Samstag (17. Juli) mitteilte, haben sich die Fachgruppe Elektroversorgung des THW Hof mit Unterstützung des THW Selb sowie die Fachgruppe Notversorgung und Notinstandsetzung des THW Kulmbach am frühen Samstagmorgen auf den Weg nach Stolberg (NRW) gemacht. Mit ihren leistungsstarken Aggregaten werden sie vor Ort bei der Stromversorgung unterstützend zum Einsatz kommen. Zudem werden weitere Pumpen zur Verfügung gestellt.

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DIE SINTFLUT: Unwetter-Alarm in Stadt und Landkreis Hof

Schweres Unwetter trifft Landkreis Hof hart: Einsatzkräfte pausenlos im Einsatz!

UPDATE (14. Juli, 18:30 Uhr):

Der Aktuell-Beitrag zum Unwetter im Landkreis Hof

Was für ein Wetter, was für eine Nacht und das ist in diesem Fall leider nicht positiv gemeint, denn der Unwettersommer hat erneut auch Oberfranken voll erwischt. Diesmal trifft es den Landkreis Hof besonders hart. Insbesondere die Stadt Selbitz, wo die Einwohner vor noch nie dagewesenen Szenen berichten. Landrat Oliver Bär rief in der Nacht den Katastrophenfall aus, um die Einsatzkräfte optimal koordinieren zu können. Die umfassen mehr als 50 Feuerwehren mit rund 1.000 Mann plus dutzende der THW, die versuchen, der Lage Herr zu werden. Am Mittwochmorgen (14. Juli) gab es die Entwarnung, die Lage entspannte sich und der Katastrophenfall wurde aufgehoben. Die Lage für die vom Unwetter Betroffenen entspannte sich nicht.

 


UPDATE (Mittwoch, 14. Juli / 17:30 Uhr):

Rund 500 Einsätze der Rettungskräfte

Das Landratsamt Hof hat am Mittwochnachmittag eine Unwetter-Bilanz der letzten 24 Stunden gezogen. Die Unwetter und Starkregenfälle im Landkreis Hof forderten binnen der letzten 24 Stunden den Einsatz von über 70 Feuerwehren sowie zahlreichen Kräften des THW, der Polizei und weiterer Rettungsorganisationen. Vor allem der nördliche Bereich des Landkreises war seit dem späten Dienstagnachmittag anhaltend von Regenfällen und zum Teil starken Überschwemmungen betroffen. Über die Nacht hinweg waren die Kräfte hauptsächlich in Naila, Selbitz, Köditz, Feilitzsch und Trogen im Einsatz. Insgesamt mussten im Hofer Land rund 500 Einsätze gefahren werden.

 

Ich danke allen haupt- und vor allem ehrenamtlichen Einsatzkräften für ihr Engagement, das es möglich gemacht hat, dass die gestrigen Schadensereignisse zwar mit großen Auswirkungen verbunden waren, aber dennoch eingegrenzt werden konnten. Wir können stolz auf den Zusammenhalt sein, den wir hier in der Region haben.

(Oliver Bär, Landrat des Landkreises Hof)

 

Katastrophenfall am Dienstagabend ausgerufen

Bär hatte am Dienstagabend den Katastrophenfall für den Landkreis ausgerufen. Aufgrund der Tatsache, dass sich die Wetterlage ab den frühen Morgenstunden wieder entspannte, wurde der Katastrophenfall am Mittwochmorgen wieder aufgehoben. Dennoch waren am Vormittag noch etwa 150 Feuerwehrkräfte vor Ort in den Gemeinden im Einsatz, um Aufräumarbeiten zu leisten und Keller auszupumpen.

Lage an Kitas und Schulen wieder entspannt

Unterdessen entspannte sich auch die Lage an der Grundschule in Selbitz sowie an einzelnen Kitas im Landkreis Hof wieder. Sie hatten in Folge von Überschwemmungen am Mittwoch geschlossen. Der Unterricht in Selbitz sowie auch die Kindergarten-Betreuungen können größtenteils ab Donnerstag wieder stattfinden, so das Landratsamt abschließend.


UPDATE (Mittwoch, 14. Juli / 16:55 Uhr):

Ein spektakuläres Wetterphänomen wurde am späten Dienstagnachmittag (13. Juli) bei Weißdorf (Landkreis Hof) fotografiert. Gegen 16:30 Uhr deutete sich am Himmel ein möglicher Tornado an. Auf den Fotos (siehe unten) sieht man eine sogenannte "Funnelcloud", eine Trichterwolke, die recht ausgeprägt war.

 


UPDATE (Mittwoch, 14. Juli / 12:36 Uhr):

Unwetterartige Regenfälle sorgten in Hof am Dienstag nicht nur für Chaos, sondern lieferten zudem Staunen und Entsetzen bei Bürgerinnen und Bürgern der Saalestadt. Wir haben Statements von Hofer Anwohnern zur Unwetter-Situation am Dienstagabend in einem weiteren Video zusammengefasst. Die Aussagen reichen von "Das kennen wir nur aus dem Fernsehen" bis "Das war eine Überschwemmung auf die harte Tour".

Statements betroffener Anwohner aus Hof
"Was ich heute erlebt habe, ist Wahnsinn": So reagieren die Hofer auf das Unwetter!

UPDATE (11:50 Uhr):

Alsenberger Durchlass ab sofort gesperrt

Aufgrund des Starkregens kam es am Dienstagabend (13. Juli) gegen 22:00 Uhr zu einem Einbruch der Fahrbahn am Alsenberger Durchlass. Es entstanden erhebliche Fahrbahnschäden. Personen kamen nicht zu Schaden. Im Tunnel brach allerdings ein Pkw ein. Der Verkehr wird umgeleitet. Nach einem Ortstermin am Mittwoch will die Stadtverwaltung über das weitere Vorgehen und die zu treffenden Maßnahmen informieren.

Fahrbahndecke massiv beschädigt
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UPDATE (Mittwoch, 14. Juli / 10:39 Uhr):

Sintflutartige Regenfälle sorgten auch direkt in der Saalestadt Hof ab dem späten Dienstagnachmittag (13. Juli) für chaotische Zustände. Auch hier wurden Straßen überschwemmt. Zahlreiche Keller liefen voll, Garagen standen unter Wasser. Die Kanalisation war mit Regenmengen von circa 85 Liter auf den Quadratmeter (Quelle: kachelmannwetter.com) völlig überfordert. Ein Schwerpunkt in Hof war der großräumige Bereich Gabelsbergerstraße / Breslaustraße. Hier wurde der Leimitzbach zu einem reißenden Strom.

Wassermassen schießen durch Hof
Flut-Alarm in Hof: Wassermassen schießen durch die Stadt

UPDATE (Mittwoch, 14. Juli / 10:15 Uhr):

Nach den sintflutartigen Regenfällen waren Feuerwehr und THW in weiten Teilen des Landkreises Hof seit dem späten Dienstagnachmittag (13. Juli) im Einsatz. Vor allem der nördliche Bereich war von Überschwemmungen betroffen. Dies betraf sowohl Hauptverkehrsadern als auch Wohnhäuser und Firmengebäude. Insgesamt waren über 1.100 Rettungs- und Hilfskräfte im Einsatz. Allein in Selbitz gab es (Stand: Dienstagnacht) über 120 Einsätze. Dazu ein Statement von Sascha Ploss, Pressesprecher, Feuerwehr Landkreis Hof.

 

  • Statement von Sascha Ploss, Pressesprecher, Feuerwehr Landkreis Hof
Feuerwehr-Statement aus der Nacht
Unwetter-Alarm im Landkreis Hof: Über 120 Einsätze allein in Selbitz

UPDATE (Mittwoch, 14. Juli / 09:15 Uhr):

Wie das Landratsamt Hof soeben mitteilte, wurde der Katastrophenfall für den Landkreis Hof um 08:00 Uhr am Mittwochmorgen wieder aufgehoben. Grund ist die Wetterlage, die sich in den letzten Stunden entspannte.


UPDATE (Mittwoch, 14. Juli / 09:09 Uhr):

Neben hunderten Kräften der Feuerwehren im Landkreis Hof waren auch die örtlichen THW-Ortsverbände ab den Abendstunden im Unwetter-Einsatz. Laut Seven Deubler, Zugführer beim THW Naila, waren in der Spitze bis zu 162 Kräfte im Einsatz. In Selbitz waren die THW-Kräfte in der Nacht unter anderem bei einer Firma im Einsatz, die mit einem extremen Wassereinbruch zu kämpfen hatte. Aufgrund eines Ölschadens wurde hierfür noch eine THW-Fachgruppe aus Kelheim alarmiert.

 

  • Statement von Sven Deubler, Zugführer THW Naila
THW-Statement zum Einsatzgeschehen
Unwetter-Einsatz in Selbitz: "Ein Ausmaß - So habe ich das noch nie gesehen!"

UPDATE (Mittwoch, 14. Juli / 08:40 Uhr):

Nach den starken Regenfällen am Dienstag und in der Nacht zum Mittwoch (14. Juli) hat sich die Wetterlage inzwischen im Landkreis Hof beruhigt. Aufgrund der Wassermassen kam es vielerorts zu Überschwemmungen, weshalb Straßen nicht mehr befahrbar waren und zu Teil gesperrt werden mussten. Die aktuelle Lage dazu:

 

Straßenlage:

Die Hauptverkehrsader B173 Hof - Kronach ist wieder frei. Diese musste gestern von Köditz bis zur Autobahnauffahrt Hof Nord wegen Hochwasser gesperrt werden.

  • die Ortsdurchfahrt Joditz ist aktuell noch wegen Aufräumarbeiten gesperrt
  • Ortsbereich von Köditz wegen Aufräumarbeiten behindert
  • die Zufahrtsstraße von Reitzenstein zur Hauptstraße Berg, Richtung Hölle, ist wegen einer unterspülten Brücke gesperrt
  • weiterhin gibt es kleinere kurzfristige Sperrungen wegen Aufräumarbeiten

 

Schulen / Kindergärten:

  • Selbitz: Grundschule am 14. Juli geschlossen
  • Selbitz: Evangelische Kita Mühlberg am 14. Juli geschlossen
  • Selbitz: Evangelische Kita Walter Hummer - ausgelagerte Hortgruppe in Grundschule am 14. Juli geschlossen / Betreuung in der Kita möglich
  • Naila: Evangelische Kita Froschgrün am 14. und 15. Juli geschlossen
  • Köditz: Kita Wichtelland am 14. Juli geschlossen

UPDATE (Mittwoch, 14. Juli / 00:41 Uhr):

Folgendes Update teilte das Landratsamt Hof soeben mit:

Schließungen:

  • die Grundschule Selbitz bleibt am Mittwoch geschlossen
  • die Kindertagesstätte Wichtelland in Köditz bleibt am Mittwoch geschlossen, die Schule bleibt nach aktuellem Stand geöffnet

Straßensperrungen:

  • Ortsdurchfahrt Joditz komplett gesperrt
  • B173 Hof Richtung Köditz bis zur Autobahnauffahrt Hof Nord

Einsatzzahlen:

  • Selbitz: 120 Einsätze beendet, 12 Einsätze ausstehend
  • Feilitzsch: 55 Einsätze beendet, 6 Einsätze ausstehend
  • Köditz: aktuell sinkende Pegel, Einsätze werden noch abgearbeitet
  • Hölle: 8 Einsätze beendet
  • Issigau: 9 Einsätze beendet
  • Kleinere Einsätze verteilt im Landkreis konnten mittlerweile abgeschlossen werden (darunter vollgelaufene Keller, überflutete Straßen, umgestürzte Bäume auf Fahrbahnen, Brandmeldeanlagen-Alarme, vereinzelte Stromausfälle)

Die Notfall-medizinische Versorgung war und ist gewährleistet, so das Landratsamt abschließend.


UPDATE (Mittwoch, 14. Juli / 00:11 Uhr):

Wie das Landratsamt kurz vor Mitternacht offiziell per Pressemeldung bestätigte, rief Landrat Oliver Bär um 20:50 Uhr am Dienstagabend den Katastrophenfall gemäß Artikel 4 (Absatz 1) des Bayerischen Katastrophenschutzgesetzes im Landkreis Hof aus. Damit ist zum einen eine zentrale Koordination, zum anderen die Anforderung überörtlicher Einsatzmittel möglich. 

Bitte der Integrierten Leitstelle Hochfranken an die Bevölkerung

Die Integrierte Leitstelle Hochfranken bittet um Verständnis, dass feuerwehr-bedingte Einsätze aufgrund des hohen Aufkommens priorisiert werden und Wartezeiten anfallen können. Die rettungsdienstliche Versorgung ist sichergestellt. Beim Notruf 112 kann es in Einzelfällen allerdings zu geringen Wartezeiten kommen. Bitte wählen Sie den Notruf 112 daher nur im ausdrücklichen Notfall.

Weitere starke Regenfälle möglich

Das Landratsamt steht derzeit in engem Austausch mit Meteorologen des Deutschen Wetterdienstes. Diese prognostizieren für die Zeit zwischen 00:00 und 06:00 Uhr weitere starke Regenfälle. Die Behörde bittet deshalb die Bevölkerung, weiterhin vorsichtig zu sein und nach Möglichkeit zu Hause zu bleiben. Auch dann, wenn die Wetterlage aktuell ruhig erscheint. 

 

  • Zu den Einsätzen in Hof ein Statement von Horst Herrmann, Stadtbrandrat der Stadt Hof...
Unwetter tobte auch in Hof: "Die Wetterlage war katastrophisch"

UPDATE (Dienstag, 13. Juli / 23:55 Uhr):

Starke Regenfälle erfordern seit dem späten Nachmittag den Einsatz von Feuerwehr, THW und Rettungskräften in weiten Teilen des Landkreises Hof. Vor allem der nördliche Bereich des Landkreises war und ist seit dem späten Nachmittag von anhaltenden Regenfällen und zum Teil Überschwemmungen betroffen. Dies betrifft sowohl Hauptverkehrsadern als auch Wohnhäuser und Firmengebäude. Seit den frühen Abendstunden sind die Einsatzkräfte insbesondere in Naila, Selbitz, Köditz, Feilitzsch und Trogen im Einsatz. Aktuell sind über 50 Feuerwehren aus dem Landkreis und der Stadt Hof im Einsatz. Insgesamt sind derzeit knapp 1.000 Kräfte der Feuerwehr sowie 140 Kräfte des THW tätig.

 

  • Ein zweites Video vom frühen Abend aus Selbitz...
Hofer Land unter Wasser: Über 1.100 Rettungskräfte im Einsatz

UPDATE (Dienstag, 13. Juli / 23:03 Uhr):

ACHTUNG AUTOFAHRER: Am Abend ist die Bundesstraße B173 Hof - Kronach zwischen dem Abzweig Neuköditz und dem Abzweig Scharten wegen Hochwasser gesperrt. Auf der Autobahn A72 besteht zwischen Hof-Nord und dem Dreieck Bayerisches Vogtland in beiden Richtungen Gefahr durch Hochwasser. Zwischen Hof / Töpen und Hof-Nord befindet sich in beiden Richtungen der A72 Wasser auf der Fahrbahn. Autobahn A9: Am Dreieck Bayerisches Vogtland steht in der Überleitung zur A72 in Richtung Chemnitz Wasser auf der Fahrbahn.

Apropos Wasser auf der Fahrbahn: In Selbitz kam es aufgrund des Unwetters zu zahlreichen überfluteten Straßen. Anwohner Ralf Sawatzki war diesbezüglich genervt von Autofahrern, die mit ihren Pkw noch durch die Fluten fuhren und so das Wasser in seinen Keller drückten.

Anwohner-Statement aus Selbitz
Selbitz: Anwohner genervt von Autofahrern, die durch die Fluten fahren

UPDATE (Dienstag, 13. Juli / 22:35 Uhr):

Circa 70 Liter Regen prasselten am Dienstagnachmittag in Teilen des Landkreises Hof auf die Erde. Die Wassermassen vom Himmel sorgten für zahlreiche Überfluten und Überschwemmungen, unter anderem im Bereich von Naila und Selbitz. Augenzeuge Enrico Bethke erlebte als Augenzeuge eine dramatische Situation zwischen Froschgrün und Naila mit, die ihn bilanzieren ließ: "Da kriegt man Angst!"

Augenzeugen-Statement
Wasser schoss von Froschgrün nach Naila: "Baumstämme wurden mitgerissen"

UPDATE (Dienstag, 13. Juli / 21:40 Uhr):

Landrat Oliver Bär hat am Abend für den Landkreis Hof den Katastrophenfall ausgerufen. Dies gab das Landratsamt unter anderem auf seiner Facebook-Seite bekannt. Damit ist insbesondere eine zentrale Koordination der Rettungs- und Hilfskräfte möglich. „Dazu haben wir einen örtlichen Einsatzleiter sowie weitere Einsatzleiter benannt. Sofern es die Situation erfordert, haben wir auch die Möglichkeit, Einsatzkräfte von außerhalb anzufordern“, so Bär in einem ersten Statement. Aktuell sind 50 Feuerwehren aus dem Landkreis sowie die Feuerwehr Hof im Einsatz.

 

  • "Es ist völliges Chaos": Sascha Ploss, Pressesprecher Feuerwehr Landkreis Hof, mit einem ersten Statement gegenüber News5
Erstes Statement der Feuerwehr
Land unter im Landkreis Hof: "Es ist völliges Chaos"

UPDATE (Dienstag, 13. Juli / 19:33 Uhr):

Ein schweres Unwetter setzte am Dienstagnachmittag (13. Juli) Teile von Selbitz (Landkreis Hof)unter Wasser. Die Kanalisation konnte die Regenmengen, die in kürzester Zeit vom Himmel fielen, nicht mehr aufnehmen. Gully-Deckel wurden nach oben katapultiert, Straßenzüge und Kreuzungen standen unter Wasser. Die Feuerwehr-Sirenen heulten unaufhörlich. Die örtlichen Einsatz-Kräfte sind derzeit weiter im Dauereinsatz. Über das genaue Ausmaß von möglichen Schäden ist noch nichts bekannt.

Aufnahmen vom Nachmittag aus Selbitz
Dramatische Wetter-Szenen: Die Flut rollt durch Selbitz!

ERSTMELDUNG (Dienstag, 13. Juli / 17:35 Uhr):

Bereits am Wochenende wurde Oberfranken teilweise extrem heftig von Hochwasser getroffen. Vor allem der westliche Teil war betroffen. Wir berichteten! Am Dienstagnachmittag (13. Juli) traf es den Landkreis Hof. Unwetter- und Hochwasserwarnungen kündigten wir bereits am Dienstagmittag an. Am späten Nachmittag setzte eine Starkregenfront Selbitz (Landkreis Hof) unter Wasser. In kürzester Zeit sprudelten Gullys über und auf den Straßen sammelte sich das Wasser.

 

  • Aktuell bestehen aktive Unwetterwarnungen für die Landkreise Hof und Kronach!
Aufnahmen aus Selbitz
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Wetter kommt nicht zur Ruhe: Erneut Unwetter- und Hochwasserwarnungen für Oberfranken

Das Wetter in Oberfranken kommt nicht zur Ruhe. Am Dienstag (13. Juli) muss man oberfrankenweit erneut mit kräftigen Gewittern rechnen. Im westlichen Teil des Sendegebietes bleibt es zudem bei einer angespannten Hochwasserlage. Vorabinformationen für Unwetterwarnungen* bestehen bereits.

Gewitter und Starkregenfälle am Dienstag

Tief Bernd schaufelt erneut eine starke Bewölkung nach Oberfranken. Ab den Nachmittagsstunden bis gegen Mitternacht sind am heutigen Tag in der sehr feuchten Luft von Hof von Forchheim kräftige Gewitter und Starkregenfälle möglich, die lokal auch Unwetterpotential haben können. Vorwarnungen hierfür bestehen bereits für alle Landkreise.

Aktive Hochwasserwarnungen für die Regionen Bamberg und Forchheim

Durch die neuen Niederschläge bleibt zudem die Hochwasserlage im westlichen Oberfranken weiter angespannt. Das Wasserwirtschaftsamt Kronach hat für die Regionen Bamberg und Forchheim aktive Hochwasserwarnungen bis Mittwochmittag (14. Juli) herausgegeben. Im Bamberger Land sind Ausuferungen und Überschwemmungen möglich. Hier können einzelnen Flüsse in der Nacht zum Mittwoch die Meldestufe 2 erreichen.

Für den Landkreis Forchheim besteht zudem eine Warnung vor Überschwemmungen für bebaute Gebiete! Der Pegel Laufermühle / Aisch soll nach der aktuellen Prognose der Experten die Meldestufe 3 in der zweiten Tageshälfte des Dienstags unterschreiten und sich in den nächsten Tagen zwischen den Meldestufen 2 und 3 bewegen. Am letzten Wochenende überschritt der Pegel mit der Stufe 4 sogar die höchste Marke. Wir berichteten! Neben den Flüssen mit Warnpegeln können auch kleinere Gewässer lokal über die Ufer treten.

 

Aktive Hochwasserwarnungen:

  • Für Stadt & Landkreis Bamberg: Gültig bis Mittwoch (14. Juli), 10:00 Uhr
  • Für den Landkreis Forchheim: Gültig bis Mittwoch (14. Juli), 10:00 Uhr

 

Folgende Flüsse haben die Meldestufe 3 überschritten:

  • Laufermühle / Aisch (FO): 492 cm / Mst. 4 ab 540 cm
Videos zu dem Thema der letzten Tage
"Jahrhundert-Hochwasser" in Hallerndorf: 450 Rettungskräfte tagelang im Einsatz
Starkregen am Freitag: Wassermassen fluten den Ortskern von Priegendorf
Priegendorf unter Wasser: "In 20 Minuten ist der Ortssee übergelaufen"
Anwohnerin von Priegendorf ist sauer: "Seit der Dorferneuerung ist Hochwasser"
Priegendorf überflutet - Anwohner verzweifelt: "Man fühlt sich total verarscht!"

*Vorwarnungen / Warnungen...

...sind keine Garantie für ein tatsächlich auftretendes Wetterereignis. Diese Meldungen dienen lediglich als ein Hinweis auf mögliche Gefahren bei einem „Kann-Szenario“.

 

Eure Hochwasserbilder- und videos könnt Ihr uns schicken via

 

(FORTLAUFENDE AKTUALISIERUNGEN: Hochwassernachrichtendienst Bayern)

 

Informationen der Wasserwirtschaftsämter

  • Meldestufe 1: Stellenweise kleinere Ausuferungen
  • Meldestufe 2: Land- und forstwirtschaftliche Flächen überflutet oder leichte Verkehrsbehinderungen auf Hauptverkehrs- und Gemeindestraßen
  • Meldestufe 3: Einzelne bebaute Grundstücke oder Keller überflutet oder Sperrung überörtlicher Verkehrsverbindungen oder vereinzelter Einsatz der Wasser- oder Dammwehr erforderlich
  • Meldestufe 4: Bebaute Gebiete in größerem Umfang überflutet oder Einsatz der Wasser- oder Dammwehr in großem Umfang erforderlich
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Land unter in Priegendorf: Wassermassen fluten den Ortskern am Freitag

Starker Dauerregen hält seit den Morgenstunden des Freitages (09. Juli) die Einsatzkräfte der Feuerwehren und des Technischen Hilfswerkes in Bayern auf Trab. Besonders betroffen von den Wassermassen ist in Oberfranken die kleine Gemeinde Priegendorf, ein Ortsteil von Baunach (Landkreis Bamberg).

Feuerwehr im Dauereinsatz

Hier fluteten die Regenmengen am Vormittag den Ortskern. Weite Teile des Dorfes standen laut News5-Angaben unter Wasser. Die örtliche Feuerwehr ist mit über 20 Kräften hier im Dauereinsatz. Es ist in Priegendorf das zweite schwere Hochwasser, welches den Ort trifft. Zuletzt bahnte sich die Flut 2016 durch den Ort. Die Bürgerinnen und Bürger sind sauer und verzweifelt aufgrund der Situation.

Nerven liegen bei den Anwohnern blank

Ulli Schell macht die Dorferneuerung vor ein paar Jahren für das Hochwasser verantwortlich. Anwohner Siegfried Streng fühlt sich von der Kommunalpolitik "verarscht". Mehr dazu in den folgenden Videos:

Lagebericht aus Priegendorf
Starkregen am Freitag: Wassermassen fluten den Ortskern von Priegendorf
Priegendorf unter Wasser: "In 20 Minuten ist der Ortssee übergelaufen"
Anwohner sauer & verzweifelt
Anwohnerin von Priegendorf ist sauer: "Seit der Dorferneuerung ist Hochwasser"
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Lichtenfels: Feuerwehr muss sich selbst vor dem Main-Hochwasser in Sicherheit bringen

Die Feuerwehr Lichtenfels musste sich am Donnerstag (04. Februar) ausnahmsweise einmal nicht um andere Menschen kümmern, sondern um sich selbst. Durch die Wetterlage führt der Main derzeit Hochwasser.

Geräte werden in Sicherheit gebracht

Das Gerätehaus der Feuerwehr Lichtenfels / Main Gefahrenschutzzug, welches in der Nähe des Flusses steht, drohte Opfer des Hochwassers zu werden. Einige Geräte, die im Außenbereich lagerten, wurden laut News5 teilweise weggespült. Die Feuerwehr musste die Geräte am gestrigen Abend bergen und vor größeren Schäden bewahren.

Statement von Oliver Schardt, KBM Feuerwehr Lichtenfels
Main-Hochwasser bei Lichtenfels: "Im Moment sieht es noch relativ glimpflich aus"
Fotos vom Donnerstagabend
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Hochwasserwarnung für Oberfranken: Achtung – Erneut steigende Flusspegel!

Weiterhin mildes Winterwetter mit Regenschauern und Schneeschmelze führt erneut zu steigenden Flusspegeln in Oberfranken. Wie die Wasserwirtschaftsämter Hof und Kronach berichten, sind von möglichen Ausuferungen und Überschwemmungen acht der neun Landkreise im Sendegebiet betroffen. Die aktiven Warnungen gelten erst einmal bis spätestens Donnerstagnachmittag (04. Februar). Basierend auf den Wetterprognosen besteht die Möglichkeit, dass Flüsse lokal die zweithöchste Meldestufe (Stufe 3) erreichen. Im gesamten Sendegebiet kann es zudem an kleineren Gewässern – auch ohne Warnpegel – zu örtlichen Überflutungen kommen. Ein Überblick über die Pegelstände der Flüsse (mit Meldestufen) seit Mittwochnachmittag.

 

UPDATE (Freitag, 14:10 Uhr):

  • Die Hochwasserwarnung für den Landkreis Bamberg (+Stadt): Gültig bis Montag (08. Februar), 12:00 Uhr
  • Die Hochwasserwarnung für den Landkreis Coburg (+Stadt): Gültig bis Montag (08. Februar), 12:00 Uhr
  • Die Hochwasserwarnung für den Landkreis Forchheim: Gültig bis Montag (08. Februar), 12:00 Uhr
  • Die Hochwasserwarnung für den Landkreis Kronach: Gültig bis Montag (08. Februar), 12:00 Uhr
  • Die Hochwasserwarnung für den Landkreis Kulmbach: Gültig bis Sonntag (07. Februar), 12:00 Uhr
  • Die Hochwasserwarnung für den Landkreis Lichtenfels: Gültig bis Montag (08. Februar), 12:00 Uhr
  • Schwerpunkt erhöhter Pegelstände ist noch das westliche Oberfranken mit den Regionen von Main und Itz
  • Ansonsten sind die Pegel in Oberfranken rückläufig.

Aktuelle Pegelstände in Oberfranken (Stand: Samstag, 09:50 Uhr):

 

Folgende Flüsse haben die Meldestufe 1 überschritten:

  • Schönstädt / Itz (CO): 276 cm / Mst. 2 ab 330 cm
  • Untersteinach / Untere Steinach (KU): 202 cm / Mst. 2 ab 230 cm
  • Neukenroth / Haßlach (KC): 220 cm / Mst. 2 ab 250 cm
  • Coburg / Itz (CO): 309 cm / Mst. 2 ab 350 cm
  • Mainleus / Main (KU): 256 cm / Mst. 2 ab 290 cm
  • Schwürbitz / Main (LIF): 379 cm / Mst. 2 ab 400 cm

 

Folgende Flüsse haben die Meldestufe 2 überschritten:

  • Laufermühle / Aisch (FO): 433 cm / Mst. 3 ab 480 cm
  • Fürth am Berg / Steinach (CO): 230 cm / Mst. 3 ab 250 cm

 

Folgende Flüsse haben die Meldestufe 3 überschritten:

  • Schenkenau / Itz (CO): 423 cm / Mst. 4 ab 470 cm
  • Kemmern / Main (BA): 591 cm / Mst. 4 ab 700 cm
Nach Regen & Tauwetter: Land unter in den Kreisen Lichtenfels & Kronach
Nach Regen und Tauwetter: Land unter in den Landkreisen Lichtenfels und Kronach
Land unter: Bilder aus dem Kulmbacher Land
© Stormchasing Oberfranken / C. Pittrof© Stormchasing Oberfranken / C. Pittrof© Stormchasing Oberfranken / C. Pittrof© Stormchasing Oberfranken / C. Pittrof© Stormchasing Oberfranken / C. Pittrof
Wetterbericht für die kommenden Tage
TVO-Wetter für den 05. Januar und die nächsten Tage

Eure Hochwasserbilder- und videos könnt Ihr uns schicken via

 

(FORTLAUFENDE AKTUALISIERUNGEN: Hochwassernachrichtendienst Bayern)

 

*Informationen der Wasserwirtschaftsämter

  • Meldestufe 1: Stellenweise kleinere Ausuferungen
  • Meldestufe 2: Land- und forstwirtschaftliche Flächen überflutet oder leichte Verkehrsbehinderungen auf Hauptverkehrs- und Gemeindestraßen
  • Meldestufe 3: Einzelne bebaute Grundstücke oder Keller überflutet oder Sperrung überörtlicher Verkehrsverbindungen oder vereinzelter Einsatz der Wasser- oder Dammwehr erforderlich
  • Meldestufe 4: Bebaute Gebiete in größerem Umfang überflutet oder Einsatz der Wasser- oder Dammwehr in großem Umfang erforderlich
© TVO / Symbolbild

Hochwasserwarnung für Oberfranken: Regenfälle & Tauwetter sorgen für steigende Flusspegel

Milde Temperaturen und Tauwetter sowie zum Teil ergiebige Regenfälle sorgen derzeit für steigende Flusspegel in Oberfranken. Die Wettersituation wird bis einschließlich Samstag (30. Januar) anhalten. Betroffen sind vor allem der Westen und die Mitte von Oberfranken. Basierend auf den Wetterprognosen kann es laut den Wasserwirtschafsämtern Hof und Kronach möglich sein, dass Flüsse lokal die zweithöchste Meldestufe (Stufe 3) erreichen können. Wir berichteten am gestrigen Donnerstag vorab! Ein Überblick über die Pegelstände (mit Meldestufen) seit Freitagvormittag.

Aktuelle Pegelstände in Oberfranken (Stand: Sonntag, 13:00 Uhr):

 

Folgende Flüsse haben die Meldestufe 1 überschritten:

  • Untersteinach / Untere Steinach (KU): 205 cm / Mst. 2 ab 230 cm
  • Coburg / Itz (CO): 294 cm / Mst. 2 ab 350 cm
  • Schwürbitz / Main (LIF): 387 cm / Mst. 2 ab 400 cm

 

Folgende Flüsse haben die Meldestufe 2 überschritten:

  • Mainleus / Main (KU): 296 cm / Mst. 3 ab 320 cm
  • Kemmern / Main (BA): 524 cm / Mst. 3 ab 570 cm

 

Folgende Flüsse haben die Meldestufe 3 überschritten:

  • Schenkenau / Itz (CO): 439 cm / Mst. 4 ab 470 cm
Bilder aus Oberfranken vom Samstag:
© Ebermannstadt / Christian König© Ebermannstadt / Christian König© Ebermannstadt / Christian König© Ebermannstadt / Christian König© Ebermannstadt / Christian König© Ebermannstadt / Christian König© Ebermannstadt / Christian König© Landkreis Kulmbach / Christopher Pittrof© Landkreis Kulmbach / Christopher Pittrof

Hochwassersituation in Oberfranken in Bildern vom Freitag (29. Januar):

In Priegendorf, einem Ortsteil von Baunach, trat am frühen Freitagnachmittag der dortige Löschweiher über die Ufer. Die örtliche Feuerwehr rückte an und die eingesetzten Kräfte pumpten das Wasser in einen nahegelegenen Bach ab.

In Rödental (Landkreis Coburg) musste die Feuerwehr ausrücken. Dort stand in der Rotenhofer Straße das Wasser teilweise 20 Zentimeter hoch. An der Grenze zwischen Mittel- und Oberfranken war die Verbindungsstraße zwischen Kleinsendelbach (Landkreis Forchheim) und Unterschöllenbach (Landkreis Erlangen-Höchstadt) zeitweise überflutet.

Auch vor Bayreuth machte das Hochwasser keinen Halt. In der Stadt sicherten Bewohner teilweise ihren Hauseingang mit Sandsäcken ab. Kleine Vorgärten wurden durch das Wasser überflutet.

Hochwasser-Alarm auch in Ahorntal (Landkreis Bayreuth). Hier hatten die Einsatzkräfte der Feuerwehr zu tun: Mit Sandsäcken wurden Eingänge abgedichtet. Kellerräume mussten ausgepumpt werden.

Bilder aus Oberfranken vom Freitag
© News5 / Merzbach© News5 / Merzbach© News5 / Merzbach© News5 / Merzbach© News5 / Merzbach© News5 / Merzbach© News5 / Holzheimer© News5 / Holzheimer© News5 / Holzheimer© News5 / Holzheimer© News5 / Holzheimer© News5 / Holzheimer© News5 / Holzheimer© News5 / Holzheimer© News5 / Holzheimer© News5 / Holzheimer

Weitere Informationen zur aktuellen Wetterlage in Oberfranken

 

Eure Hochwasserbilder- und videos könnt Ihr uns schicken via

 

(FORTLAUFENDE AKTUALISIERUNGEN: Hochwassernachrichtendienst Bayern)

 

*Informationen der Wasserwirtschaftsämter

  • Meldestufe 1: Stellenweise kleinere Ausuferungen
  • Meldestufe 2: Land- und forstwirtschaftliche Flächen überflutet oder leichte Verkehrsbehinderungen auf Hauptverkehrs- und Gemeindestraßen
  • Meldestufe 3: Einzelne bebaute Grundstücke oder Keller überflutet oder Sperrung überörtlicher Verkehrsverbindungen oder vereinzelter Einsatz der Wasser- oder Dammwehr erforderlich
  • Meldestufe 4: Bebaute Gebiete in größerem Umfang überflutet oder Einsatz der Wasser- oder Dammwehr in großem Umfang erforderlich
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Drohendes Hochwasser in Oberfranken!: Tauwetter & Regen in den kommenden Stunden & Tagen

Durch steigende und milde Temperaturen setzt derzeit Tauwetter in Oberfranken ein. Hinzu kommt vor allem ein Niederschlagstief am Freitag (29. Januar), welches ergiebige Regenfälle mit sich bringt. Da die Temperaturen in der Nacht noch einmal in den Frostbereich fallen, kann es auf Straßen und Wegen in Oberfranken glatt werden, denn bereits in dieser Nacht werden erste Regenfälle erwartet. Das größere Problem sind die im Anschluß bis zum Wochenende steigenden Flusspegel im Sendegebiet. Laut den Wasserwirtschafsämtern in Oberfranken ist es möglich, dass hierbei auch die zweithöchste Meldestufe erreicht wird. Erste Warnungen sind bereits aktiv. Ein Überblick…    

Hochwasserwarnung vor Ausuferungen und Überschwemmungen:

 
  • Stadt und Landkreis Bamberg: Meldestufe 1 und 2 können überschritten werden
 
  • Stadt und Landkreis Bayreuth: Bayreuth – Roter Main bis Meldestufe 2 Creußen – Roter Main bis Meldestufe 1 Bad Berneck – Weißer Main bis Meldestufe 1
 
  • Stadt und Landkreis Coburg: Schenkenau – Itz bis Meldestufe 2
 
  • Stadt und Landkreis Kulmbach: Ködnitz – Weißer Main bis Meldestufe 3 Mainleus – Main bis Meldestufe 3 Untersteinach – Untere Steinach, bis Meldestufe 1
 
  • Landkreis Forchheim: Laufermühle – Aisch bis Meldestufe 1 Muggendorf – Wiesent bis Meldestufe 1
 
  • Landkreis Lichtenfels: Schwürbitz – Main
 
  • Landkreis Wunsiedel: Arzberg – Röslau bis Meldestufe 1
  Im gesamten Sendegebiet kann es zudem an kleineren Gewässern – auch ohne Warnpegel – zu örtlichen Überflutungen kommen. Die erste Hochwasserwarnung vor Ausuferungen und Überschwemmungen der Wasserwirtschaftsämter Hof und Kronach gilt zunächst bis zum Freitagnachmittag.  
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Hochwasser in Gundelsdorf: Fluten reißen Fußgängerbrücke mit sich

Seit dem Dienstagmorgen (10. März) regnet es in einigen Teilen von Oberfranken fast ohne Unterlass. Hochwasser, auch an kleiner Flüssen, ist derzeit die Folge dieses Regengebietes. In Gundelsdorf, einem Ortsteil von Kronach, rissen die Wassermassen am Mittwochvormittag (11. März) sogar eine ganze Brücke mit sich, die über den Fluss Haßlach verläuft.

Unglück gegen 10:00 Uhr

Personen befanden sich zum Zeitpunkt glücklicherweise nicht auf der Brücke. Das Bauwerk ist normalerweise der meist genutzte Fußgängerweg, welcher in das Dorf führt. Auch Schüler laufen täglich darüber. Als sich das Unglück gegen 10:00 Uhr ereignete, waren diese glücklicherweise in der Schule. 

Umwege für Fußgänger

Für die Anwohner war die Brücke ein kleines Stück Heimat. Ob es eine neue geben wird, ist bislang noch unbekannt. Für die Fußgänger ist es jetzt sehr umständlich in das Dorf hinein oder heraus zu kommen. Hierfür müssen sie entweder weite Umwege auf sich nehmen oder über die normale Straßenbrücke, welche ein Stück weiter den flussabwärts liegt.

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Weiterführende Informationen von vor Ort
Gundelsdorf: Fluten der Haßlach reißen Fußgängerbrücke ein
Brückeneinsturz in Gundelsdorf: "Aus diesen Fluten wäre keiner so schnell rausgekommen!"
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Hochwasserwarnungen für Oberfranken: Anhaltende Regenfälle sorgen für steigende Flusspegel

Dauerregen führt seit Dienstagmorgen (10. März) für steigende Flusspegel in Oberfranken. Betroffen sind vor allem der westliche und nördliche Teil von Oberfranken. Am Mittwoch kommt es im Sendegebiet zu weiteren Regenfällen, die vor allem im Norden und Osten von Oberfranken auftreten. In den Weststaulagen der Mittelgebirge sind 10 mm Regen, in Spitzen 20 mm Niederschlag nicht ausgeschlossen. Somit können zur Wochenmitte auch die Pegel im östlichen Oberfranken anschwellen, während sie im westlichen Oberfranken auf hohem Niveau verharren.


Hochwasserwarnungen der Wasserwirtschaftsämter

Die Wasserwirtschaftsämter Hof und Kronach haben für folgende Landkreise Hochwasserwarnungen herausgegeben:

Warnung vor Überschwemmungen für bebaute Gebiete:

  • Landkreis Bamberg
  • Landkreis Coburg

(UPDATE: Die Warnung wurde verlängert bis zum Freitagvormittag, 13. März)

 

Warnung vor Ausuferungen und Überschwemmungen:

  • Landkreis Fochheim
  • Landkreis Kulmbac

(UPDATE: Die Warnung wurde verlängert bis zum Freitagmittag, 13. März)


Aktuelle Pegelstände in Oberfranken (Stand: Donnerstag, 13:45 Uhr)

Folgende Flüsse haben die Meldestufe 1 überschritten:

  • Untersteinach / Untere Steinach (KU): 205 cm / Mst. 2 ab 230 cm
  • Rieblich / Rodach (KC): 221 cm / Mst. 2 ab 230 cm
  • Neukenroth / Haßlach (KC): 238 cm / Mst. 2 ab 250 cm
  • Steinberg / Kronach (KC): 219 cm / Mst. 2 ab 240 cm
  • Erlabrück / Rodach (KC): 237 cm / Mst. 2 ab 240 cm
  • Mainleus / Main (KU): 251 cm / Mst. 2 ab 290 cm
  • Unterlangenstadt / Rodach (LIF): 340 cm / Mst. 2 ab 350 cm
  • Coburg / Itz (CO): 307 cm / Mst. 2 ab 350 cm
  • Kemmern / Main (BA): 451 cm / Mst. 2 ab 480 cm

 

Folgende Flüsse haben die Meldestufe 2 überschritten:

  • Laufermühle / Aisch (FO): 443 cm / Mst. 3 ab 480 cm
  • Seepegel Froschgrundsee: 350,38 m NN / -
  • Schwürbitz / Main (LIF): 405 cm / Mst. 3 ab 450 cm

 

Folgende Flüsse haben die Meldestufe 3 überschritten:

  • Schenkenau / Itz (CO): 412 cm / Mst. 4 ab 470 cm
  • Fürth am Berg / Steinach (CO): 276 cm / Mst. 4 ab 310 cm

Eure Hochwasserbilder- und videos könnt Ihr uns schicken via

 

(FORTLAUFENDE AKTUALISIERUNGEN: Hochwassernachrichtendienst Bayern)

 

*Informationen der Wasserwirtschaftsämter

  • Meldestufe 1: Stellenweise kleinere Ausuferungen
  • Meldestufe 2: Land- und forstwirtschaftliche Flächen überflutet oder leichte Verkehrsbehinderungen auf Hauptverkehrs- und Gemeindestraßen
  • Meldestufe 3: Einzelne bebaute Grundstücke oder Keller überflutet oder Sperrung überörtlicher Verkehrsverbindungen oder vereinzelter Einsatz der Wasser- oder Dammwehr erforderlich
  • Meldestufe 4: Bebaute Gebiete in größerem Umfang überflutet oder Einsatz der Wasser- oder Dammwehr in großem Umfang erforderlich

Gundelsdorf (KC): Hochwasser der Haßlach lässt Brücke einstürzen

Seit dem Dienstagmorgen (10. März) regnet es in einigen Teilen von Oberfranken fast ohne Unterlass. Hochwasser, auch an kleinen Flüssen, ist derzeit die Folge dieses Regengebietes. In Gundelsdorf (KC) rissen die Wassermassen am Mittwochmorgen (11. März) sogar eine ganze Brücke mit sich, die über den Fluss Haßlach verläuft.

 

Gundelsdorf: Fluten der Haßlach reißen Fußgängerbrücke ein
Brückeneinsturz in Gundelsdorf: "Aus diesen Fluten wäre keiner so schnell rausgekommen!"
Aktueller Wetterbericht vom 10. März 2020
Die Wetteraussichten vom 11. März 2020
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Hochwasserwarnung: Regen sorgt für steigende Flusspegel in Oberfranken

ERSTMELDUNG:

Nach den ergiebigen Niederschlägen des Wochenendes (bis zu 48 mm Regen in den letzten 48 Stunden) sind einige Flusspegel in Oberfranken deutlich angestiegen. Die Wasserwirtschaftsämter Hof und Kronach warnen mit einer Hochwasserwarnung vor Ausuferungen und Überschwemmungen in acht von neun oberfränkischen Landkreisen. Einzig der Landkreis Hof ist derzeit von einer Warnung ausgeschlossen.

 

  • Aktuelle Pegelstände von oberfränkischen Flüssen: weiter unten im Text

 

  • Rechts im Bild: Hochwasser-Fotos aus Heinersreuth bei Bayreuth
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Hochwasserwarnung vorerst bis Mittwochmittag aktiv

Der Deutsche Wetterdienst prognostiziert bis Dienstag (04. Februar) weitere ergiebige Regenfälle. In der Folge ist verbreitet mit einem weiteren Anstieg der Wasserstände zu rechnen. In den Landkreisen Bamberg, Bayreuth, Coburg, Forchheim, Kronach, Kulmbach, Lichtenfels und Wunsiedel können Flüsse und auch kleinere Gewässer die Meldestufe 1 am Dienstag überschreiten. Die aktuelle Warnung gilt für den Norden und Westen von Oberfranken bis Dienstag (04. Februar), für den Rest von Oberfranken bis zum Mittwoch (05. Februar).

Bilder aus dem Bereich Mitwitz
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UPDATE der Pegelstände (Mittwoch / 09:35 Uhr):

Folgende Flüsse haben die Meldestufe 1 überschritten (Mittwoch / 09:35 Uhr)

  • Schwürbitz / Main (LIF): 374 cm / Mst. 2 ab 400 cm
  • Untersteinach / Untere Steinach (KU): 205 cm / Mst. 2 ab 230 cm
  • Kemmern / Main (BA): 451 cm / Mst. 2 ab 480 cm
  • Muggendorf / Wiesent (FO): 222 cm / Mst. 2 ab 240 cm

 

Folgende Flüsse haben die Meldestufe 2 überschritten (Mittwoch / 09:35 Uhr)

  • Mainleus / Main (KU): 295 cm / Mst. 3 ab 320 cm
  • Laufermühle / Aisch (FO): 432 cm / Mst. 3 ab 480 cm
  • Schenkenau / Itz (CO): 396 cm / Mst. 4 ab 410 cm
Hochwasser in Oberfranken: Der Weiße Main wird bei Himmelkron zum reißenden Strom
Hochwasserbilder aus Arzberg
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Eure Hochwasserbilder- und videos könnt Ihr uns schicken via

 

(FORTLAUFENDE AKTUALISIERUNGEN: Hochwassernachrichtendienst Bayern)

 

*Informationen der Wasserwirtschaftsämter

  • Meldestufe 1: Stellenweise kleinere Ausuferungen
  • Meldestufe 2: Land- und forstwirtschaftliche Flächen überflutet oder leichte Verkehrsbehinderungen auf Hauptverkehrs- und Gemeindestraßen
  • Meldestufe 3: Einzelne bebaute Grundstücke oder Keller überflutet oder Sperrung überörtlicher Verkehrsverbindungen oder vereinzelter Einsatz der Wasser- oder Dammwehr erforderlich
  • Meldestufe 4: Bebaute Gebiete in größerem Umfang überflutet oder Einsatz der Wasser- oder Dammwehr in großem Umfang erforderlich

Aktueller TVO-Wetterbericht
Die Wetteraussichten vom 03. Februar 2020
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