Tag Archiv: Ulvi K.

Fall Peggy: Protest aus dem Landgericht Bayreuth

Vehementer Protest kommt heute (3. April 2014) aus dem Landgericht Bayreuth. Die für das Wiederaufnahmeverfahren im Fall Ulvi Kulac zuständige Justiz setzt sich gegen die gestern erhobenen Vorwürfe der beiden Enthüllungsjournalisten Ina Jung und Christoph Lemmer zur Wehr. TVO berichtete (siehe unten). Beide Journalisten hatten im Rahmen ihrer Buchvorstellung in Bayreuth behauptet, der vorsitzende Richter habe das neue Gutachten zum Geständnis von Ulvi Kulac bereits vor dem anstehenden Prozess abgesprochen. Aus dem Landgericht Bayreuth heißt es wörtlich: „Zu keinem Zeitpunkt hat der Vorsitzende dem Sachverständigen inhaltliche Vorgaben für das von ihm zu erstattende Gutachten gemacht oder gar ein Ergebnis vorgegeben.“

 

>>> Die TVO-Chronik zum Fall Peggy Knobloch aus Lichtenberg seit Anfang 2013 <<<

 

Der TVO-Beitrag vom Mittwoch (02. April 2014):

 

 


 

 

Fall Peggy: Journalisten vermuten Prozess-Absprachen!

Es ist einer der spektakulärsten und mysteriösesten Kriminalfälle in Deutschland: Der um die am 7. Mai 2001 verschwundene Peggy Knobloch aus Lichtenberg und den 2004 wegen Mordes verurteilten geistig behinderten Ulvi Kulac. Im Lauf der Jahre sind, wie berichtet, erhebliche Zweifel an der Schuld des mittlerweile 37-Jährigen aufgetaucht, der seit zwölf Jahren in der geschlossenen Abteilung der Bezirksklinik in Bayreuth sitzt. Am Donnerstag in einer Woche (10. April) beginnt das Wiederaufnahmeverfahren am Landgericht Bayreuth. Mit dazu beigetragen haben die beiden Journalisten Ina Jung und Christoph Lemmer, die in ihrem Buch „Der Fall Peggy“ neue Fakten und Spuren recherchiert haben. Jetzt behaupten sie, dass das Urteil im Wiederaufnahmeverfahren bereits feststehen könnte. Mehr ab 18:00 Uhr in „Oberfranken Aktuell„.

Staatsanwalt lässt sich von seinen Aufgaben entbinden

Am Mittwochnachmittag (2. April) wurde zudem bekannt, dass sich der zuständige Staatsanwalt des Wiederaufnahmeverfahrens von seinen Aufgaben hat entbinden lassen. Als Grund gab die Staatsanwaltschaft Bayreuth an, dass bei Ermittlungen – unabhängig vom Ulvi K.-Wiederaufnahmeverfahren – der Staatsanwalt einem Verdächtigen nicht erlaubte, bei der Vernehmung einen Anwalt heranziehen. Somit wäre der Staatsanwaltschaft beim kommenden Wiederaufnahmeverfahren angreifbar gewesen. Nun übernehmen die Staatsanwälte Sandra Staade und Daniel Götz den Fall.

 

>>> Die TVO-Chronik zum Fall Peggy Knobloch aus Lichtenberg seit Anfang 2013 <<<

 


 

 

Fall Peggy: Verdächtiger Holger E. gibt sexuellen Kontakt zu

Im Fall der seit Mai 2001 verschwundenen Peggy Knobloch aus Lichtenberg (Landkreis Hof) kommt es vor der Wiederaufnahme des Prozesses um den verurteilten Ulvi K. im April zu neuen Entwicklungen. Laut Medienberichten hat Holger E. (29) aus Halle/Saale eingeräumt, kurz vor dem Verschwinden von Peggy sexuellen Kontakt mit ihr gehabt zu haben. Laut „BILD“ kam es in den Osterferien 2001 zu „Zärtlichkeiten“ zwischen E. und der 9-Jährigen, bei dem der Mann (damals 17) auch seine eigene Nichte missbrauchte, die damals in Lichtenberg zu Besuch war. Weiterhin hat Holger E., der seit 2012 wegen Missbrauchs der eigenen Tochter in Halle/Saale in Haft sitzt, kein Alibi für den Tag des Verschwindens von Peggy, den 7. Mai 2001.

Staatsanwaltschaft Bayreuth äußert sich

Laut Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Bayreuth handelt es sich bei den aktuellen Medienberichten nicht um neue Erkenntnisse. Laut Staatsanwaltschaft hat Holger E. bereits am 27.02.2013 im Rahmen einer anderweitigen Vernehmung mitgeteilt, dass es zwischen ihm und Peggy Knobloch zum Austausch von „Zärtlichkeiten“ gekommen sein soll. Dies war Anlass für weitere umfangreiche Ermittlungen der Behörden. Ein hinreichender Tatverdacht für eine Anklage hat sich aber nicht ergeben, so die Staatsanwaltschaft am heutigen Mittwoch (05. März 2014)

Mehr ab 18:00 Uhr in „Oberfranken Aktuell“.

 

Letzte Entwicklungen im Fall Peggy:

23. Januar 2014: VIDEO – Vermeintliches Kinderporno-Foto sorgt für Aufregung

08. Januar 2014: VIDEO – Polizei öffnet Sarg auf Lichtenberger Friedhof

08. Januar 2014: VIDEO – Polizei exhumiert Grab auf dem Friedhof von Lichtenberg

08. Januar 2014: VIDEO – Interview mit Buchautor Christoph Lemmer

08. Januar 2014: VIDEO – Reaktionen aus Lichtenberg auf die Exhumierung

17. Dezember 2013: NEWS – Neue Verhandlung soll im April beginnen

16. Dezember 2013: VIDEO – Oberstaatsanwalt Herbert Potzel zu neuem Verdächtigen

10. Dezember 2013: VIDEO – TVO-EXKLUSIV – Reaktion von Elsa Kulac auf das Wiederaufnahmeverfahren

09. Dezember 2013: VIDEO – Bayreuth / Lichtenberg: Fall Peggy wird neu aufgerollt!

21. November 2013: NEWS – Halle (Saale): Hausdurchsuchung im Fall Peggy K. am Mittwoch

21. November 2013: VIDEO – Bayreuth / Lichtenberg: Wiederaufnahmeverfahren im Fall Peggy?

14. Oktober 2013: VIDEO – Facebook-User verdächtigt Mutter Susanne Knobloch

25. September 2013: VIDEO – Lichtenberg (Lkr. Hof): Neue Ermittlungen im Fall Peggy

07. September 2013: NEWS – Lichtenberg / Halle (Saale): Neue Vorwürfe gegen Verdächtigen

03. September 2013: VIDEO – Lichtenberg / Halle (Saale): Neue Ermittlungen im Fall Peggy

03. September 2013: VIDEO – Katja Herrmann berichtet über den aktuellen Stand der Ermittlungen

06. Mai 2013: VIDEO – Noch kein Ergebnis von Knochenfragmenten

03. Mai 2013: VIDEO – Die Geschichte eines Skandals”: Buchvorstellung in Hof

April-Mai 2013: NEWS-SEITE – Peggy: Gefundene Knochen werden immernoch untersucht

25. April 2013: VIDEO – Ermittlungen vor Ort in Lichtenberg (Lkr. Hof) abgeschlossen

25. April 2013: VIDEO – News Update im Fall Peggy: Polizei sucht nach der Leiche

25. April 2013: VIDEO – Wie arbeiten speziell trainierte Rettungshunde?

24. April 2013: VIDEO – Talk zwischen Frank Ebert und Ulvi K.-Anwalt Michael Euler

24. April 2013: VIDEO – Knochenfragmente in Lichtenberg (Lkr. Hof) gefunden

23. April 2013: VIDEO – Lichtenberg (Lkr. Hof): Leichensuche im Fall Peggy

23. April 2013: VIDEO – Leiche in einem Lichtenberger Garten vergraben?

23. April 2013: VIDEO – Anwesen in Lichtenberg (Lkr. Hof) wird umgepflügt

22. April 2013: VIDEO – Mögliche Wende im Fall Peggy: Gibt es nach 12 Jahren eine Leiche?

05. April 2013: VIDEO – Gespräch mit der Mutter von Ulvi K.

05. April 2013: VIDEO – Lichtenberg (Lkr. Hof): Reaktionen nach Wiederaufnahmeantrag im Fall Peggy

05. April 2013: VIDEO – Wiederaufnahmeantrag im Fall Peggy: Was steht in den 2.000 Seiten?

04. April 2013: VIDEO – Bayreuth: Fall Peggy – Wiederaufnahmeantrag eingereicht

03. April 2013: VIDEO – Fall “Peggy”: Wiederaufnahmeantrag wird morgen eingereicht

21. März 2013: VIDEO – Lichtenberg (Lkr. Hof) / Bayreuth: Wiederaufnahme im Fall Peggy?

20. März 2013: NEWS – Fall Peggy: Wiederaufnahmeverfahren Ulvi K.

18. März 2013: NEWS – Staatsanwaltschaft Bayreuth zu “Fall Peggy”

11. März 2013: NEWS – Fall Peggy: Verfahren um Ulvi K. vor Wiederaufnahme

 


 

 

Friedhof Lichtenberg: Ermittler suchen nach der Leiche von Peggy!

Update (8. Januar, 23:50 Uhr):
Fast 13 Jahre nach dem Verschwinden von Peggy Knobloch gewinnt der Fall erneut an Brisanz. Das mysteriöse Verschwinden hat in der Vergangenheit auch den Journalisten Christoph Lemmer immer wieder beschäftigt. Er hat sich intensiv mit den Akten von damals auseinandergesetzt, hat mit Zeugen und Angehörigen gesprochen. Und er hat schließlich gemeinsam mit Autorin Ina Jung ein Buch über den „Fall Peggy“ geschrieben. Die erneuten Grabungen heute in Lichtenberg dürfte also auch er mit Spannung verfolgt haben. Wir haben mit ihm gesprochen…

 

 

Update (8. Januar, 18:40 Uhr):
Das Verschwinden der kleinen Peggy hat das Leben im kleinen Städtchen Lichtenberg (Landkreis Hof) auf den Kopf gestellt. Viele Einwohner sind im Zuge der Ermittlungen vernommen worden. Medienvertreter aus ganz Deutschland haben die 1.000-Einwohner-Stadt in Beschlag genommen und teilweise die Bürger in ein zweifelhaftes Licht gerückt. Mittlerweile hat man gelernt, mit dem Rummel umzugehen. Katja Herrmann berichtet…

 

 

Update (8. Januar, 18:25 Uhr):
Es ist eine schaurige Vorstellung – aber es hätte tatsächlich sein können, dass Peggy Knobloch, das kleine Mädchen, das vor fast 13 Jahren in Lichtenberg verschwand, gefunden wird. Gefunden, auf dem Friedhof von Lichtenberg, im Grab einer 81 Jahre alten Frau. Eine unglaubliche Theorie, die angesichts der Fakten aber dennoch irgendwie Sinn ergibt, denn zwei Tage nach dem Verschwinden von Peggy wurde auf dem Lichtenberger Friedhof eine Frau beerdigt. Peggys Leiche hätte also möglicherweise in dieser Grabstätte verschwinden können. Mehr zum Einsatz von Polizei und Staatsanwaltschaft am Mittwoch in Lichtenberg von Sandra Heinze…

 

 

Update (8. Januar, 13:50 Uhr):
Am frühen Nachmittag äußerten sich Polizei und Staatsanwaltschaft Bayreuth per Pressemitteilung zu den Ermittlungen auf dem Lichtenberger Friedhof am Mittwochmorgen. Als Ergebnis steht derzeit fest: Die im Rahmen der Exhumierung entdeckten Knochen stammen mit hoher Wahrscheinlichkeit von Erwachsenen…

 

>>> Hier die komplette Pressemitteilung der Behörden zum Download! <<<

 

Update (8. Januar, 13:00 Uhr):
TVO-Reporterin Sandra Heinze sprach mit Jürgen Stadter (Polizeipräsidium Oberfranken) zu den Ermittlungen auf dem Friedhof in Lichtenberg am Mittwochmorgen…

 

 

Update (8. Januar, 12:20 Uhr):
Hier sehen Sie unsere Bildergalerie aus Lichtenberg. TVO-Reporterin Sandra Heinze ist in Lichtenberg vor Ort und berichtet ab 18:00 Uhr in „Oberfranken Aktuell“ über die Suche nach Peggy.

 

 

Update (8. Januar, 11:30 Uhr):
Die Polizei und Staatsanwaltschaft gab in Lichtenberg am Vormittag eine Pressekonferenz zu den Grabungen auf dem Friedhof in Die Arbeiten vor Ort sind abgeschlossen. Nach aktuellem Erkenntnisstand lag die Leiche von Peggy nicht in dem untersuchten Grab. Die Untersuchungen zu den Grabinhalten dauern allerdings an.

 

 

Erstmeldung (8. Januar, 9:27 Uhr):
Seit dem frühen Morgen wird auf dem Lichtenberger Friedhof (Landkreis Hof) nach der Leiche der vor fast 13 Jahren verschwundenen Peggy gesucht. Die Ermittler exhumieren das Grab einer kurz nach dem Verschwinden der damals Neunjährigen beerdigten Frau.

Seit Mitte 2012 ermittelt die Staatsanwaltschaft Bayreuth unabhängig vom Wiederaufnahmeantrag des Verurteilten Ulvi K. im Zusammenhang mit dem Verschwinden von Peggy Knobloch am 7. Mai 2001 gegen Tatverdächtige. Dabei hat es sich als erforderlich erwiesen, frühere Ermittlungsergebnisse im Licht der nunmehr gewonnenen Erkenntnisse neu zu bewerten und gegebenenfalls durch eigene Ermittlungen zu überprüfen, um für weitere Schritte von absolut sicheren Tatsachenfeststellungen ausgehen zu können.

Im Rahmen solcher Überprüfungsmaßnamen sind heute früh (8. Januar) im Friedhof in Lichtenberg ein Grab geöffnet und eine Exhumierung durchgeführt worden. Es haben sich nämlich bei den Nachermittlungen Hinweise darauf ergeben, dass bei der seinerzeit am 9. Mai 2001 durchgeführten Bestattung die Möglichkeit bestanden haben könnte, die Leiche von Peggy Knobloch mit in jenes Grab zu verbringen. Bei den früher durchgeführten Ermittlungen waren zwar mehrere Personen zu den Einzelheiten der Beerdigung befragt worden, eine genauere Untersuchung der Grabstätte selbst war allerdings unter den damaligen Umständen für nicht erforderlich erachtet worden.

 

 


 

 

Fall Peggy – Wiederaufnahme: Interview mit Mutter von Ulvi K.

Elsa Kulac – die Mutter des mutmaßlichen Peggy-Mörders Ulvi – ist erleichtert, dass der Prozess gegen ihren Sohn neu aufgerollt wird. Die Lichtenbergerin befindet sich im Moment in Krankenhaus. Telefonisch teilt sie TV Oberfranken mit, dass sie mit der  Entscheidung des Landgerichtes große Hoffnung für Ihren Sohn und ihre Familie verbindet. Ulvi Kulac wurde vor fast 10 Jahren als Mörder von Peggy Knobloch verurteilt. Das Mädchen verschwand vor 12 ½ Jahren spurlos, bis heute gibt es keine Leiche. Ulvi Kulac selbst ist wegen mehrerer Missbrauchsdelikte im Bezirkskrankenhaus Bayreuth untergebracht, seine lebenslange Haftstrafe wegen des Mordes an Peggy hat er noch nicht angetreten. Wir sprechen mit Elsa Kulac, ab 18:00 Uhr in „Oberfranken Aktuell„.

 

Hier unsere Reportage vom Montag (09. Dezember 2013):

 

 

 


 

 

Fall Peggy: Landgericht Bayreuth ordnet Wiederaufnahme des Verfahrens an!

Wiederaufnahme des Verfahrens angeordnet

Das Landgericht Bayreuth hat die Wiederaufnahme des Strafverfahrens im Fall Peggy K. angeordnet. Den Beschluss fasste das Gericht am heutigen Montag (9. Dezember 2013). Damit kommt es gegen den wegen Mordes zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilten Ulvi K.  zu einer neuen Hauptverhandlung. Ulvi K. war am 30. April 2004 verurteilt wurden.

Zwei Gründe für Wiederaufnahme

Die Jugendkammer des Gerichts stützt sich bei der Wiederaufnahme auf zwei Gründe. So habe sich ein  –  zwischenzeitlich  verstorbener  –  Zeuge  mit seiner Aussage vor dem Landgericht Hof einer vorsätzlichen falschen uneidlichen Aussage zu Ungunsten des Angeklagten schuldig gemacht. Dieser Zeuge hat seine  Falschaussage im Jahr 2010 vor dem Ermittlungsrichter eingeräumt. Als zweiten Grund führt das Gericht das Vorliegen einer sogenannten Tathergangshypothese vom 30.04.2002 an, welche dem Gericht in Hof nicht bekannt gewesen sei.

Ulvi K. weiterhin in Psychiatrie  untergebracht

Über Einzelheiten zur neuerlichen Hauptverhandlung gegen den Angeklagten Ulvi K. wird das Landgericht Bayreuth zu gegebener Zeit informieren. Aktuell befindet sich Ulvi K. wegen anderer Taten in einem psychiatrischen Krankenhaus in Bayreuth. Diese Unterbringung ist von der aktuellen Entscheidung des Gerichts nicht betroffen. Mehr ab 18:00 Uhr in „Oberfranken Aktuell„.

 


 

 

Bayreuth / Lichtenberg: Wiederaufnahmeverfahren im Fall Peggy?

Staatsanwaltschaft Bayreuth gibt Stellungnahme im Fall „Peggy K.“ ab

Wie die Staatsanwaltschaft Bayreuth am Mittwoch (20.11.2013) mitteilt, hat sie dem Landgericht Bayreuth nach eingehender Prüfung ihre Stellungnahme zum Wiederaufnahmeantrag des Verurteilten Ulvi K. im Fall Peggy vorgelegt. Der Wiederaufnahmeantrag von Ulvi K.-Anwalt Michael Euler wurde im April 2013 beim Landgericht eingereicht. (Wir berichteten!).

Landgericht Hof war Zeugin nicht bekannt

Zumindest einer der im Antrag vorgebrachten Punkte könnte nach Ansicht der Staatsanwaltschaft die Wiederaufnahme des Verfahrens rechtfertigen. Hierbei geht es um die Benennung einer Zeugin, die damals dem Landgericht Hof nicht bekannt war. Wann das Landgericht über den Antrag entscheiden wird, ist nicht bekannt.

Ulvi K. in Bayreuther Psychiatrie

Derzeit befindet sich Ulvi K. wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern in 11 Fällen in der Bayreuther Psychiatrie. Die vom Landgericht Hof verhängte lebenslange Freiheitsstrafe wegen Mordes an Peggy K., die Gegenstand des vorliegenden Wiederaufnahmeantrages ist, ist bislang nicht vollstreckt wurden.

Wir sprechen um 18:00 Uhr in „Oberferanken Aktuell“ mit Gudrun Rödel, Vorsitzende, Unterstützerkreis Ulvi.

 


 

 

Lichtenberg (Lkr. Hof): Kommt die Wende im Fall Peggy?

Es ist wohl einer der bekanntesten und mysteriösesten Kriminalfälle in Deutschland. 2001 verschwindet die damals neun Jahre alte Peggy Knobloch aus Lichtenberg im Landkreis Hof spurlos. Obwohl es keine Leiche gibt, verurteilt das Gericht den geistig behinderten 23 Jahre alte Ulvi Kulac 2004 zu lebenslanger Haft. Er soll der Mörder des Mädchens sein. Hauptgrundlage für die Verurteilung ist Ulvis Geständnis nach 40 Vernehmungen. Das widerruft er aber später, weil es scheinbar unter erheblichem Druck der Ermittler zustande gekommen ist.  Die Haft hat Ulvi bislang nicht antreten müssen. Er ist in der geschlossenen Abteilung der Bezirksklinik Bayreuth untergebracht. Seit Jahren hegen viele erhebliche Zweifel, dass der Gastwirtsohn tatsächlich der Mörder von Peggy ist.

Neue Ermittlungen führen nach Halle / Saale

Nun ist Holger E. aus Halle in Sachsen-Anhalt ins Visier der Ermittler geraten. Der Mann ist mittlerweile 29 Jahre alt und wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern vorbestraft. Auch er stand damals schon unter Verdacht. Eine Nachricht, die die Menschen, die Ulvi für unschuldig halten, teils mit Hoffnung aber auch mit gemischten Gefühlen aufgenommen wird. Hendrik Ertel berichtet ab 18.00 Uhr in „Oberfranken Aktuell„.

 


 

 

Lichtenberg / Halle (Saale): Fall Peggy – Neue Vorwürfe gegen Verdächtigen

Im Fall der seit 2001 verschwundenen Peggy Knobloch aus Lichtenberg im Landkreis Hof sind nun offenbar neue Vorwürfe gegen den Verdächtigen aus Halle (Saale) aufgetaucht. Medienberichten zu Folge ermitteln derzeit die Staatsanwaltschaften Bayreuth und Halle (Saale) gegen den ehemaligen Freund der Familie.

Erst diese Woche war der 29-jährige auf Grund von mehreren Hinweisen in das Visier der Ermittler geraten. Er zählte zum Tatzeitpunkt zum engen Freundeskreis der Familie, soll zum damaligen Zeitpunkt ein enger Vertrauter der Familie gewesen sein. Mittlerweile sitzt er wegen sexuellen Missbrauchs an seiner Tochter im Gefängnis in Halle (Saale).

Wie der „Nordbayerische Kurier“ erfahren haben will, ermittelt die Justiz gegen den Mann. Er soll die Tochter seines älteren Bruders sexuell missbraucht haben. Anklage in diesem Fall soll demnächst erhoben werden.

 


 

 

News-Seite Peggy: Gefundene Knochen werden immernoch untersucht

Am 22. April starteten Polizei und Staatsanwaltschaft eine umfassende Suchaktion in Fall Peggy. Der Tatort der Suche liegt im Ortszentrum von Lichtenberg. Die Ermittler gehen hier einer neuen Spur nach. Das Anwesen – welches untersucht wird – gehört dem verurteilten Sexualstraftäter Robert E. (66). Laut der Polizei gibt es Hinweise auf einen möglichen Leichenablageort. Diesen Hinweisen geht man seit dem 22. April nach. Gefunden hat man Knochenfragmenten. Ein Ergebnis, um was es sich dabei genau handelt, gibt es immer noch nicht.

 

Montag, 6. Mai

Wilde Spekulationen um die Knochenteile aus Lichtenberg. Es soll sich tatsächlich um menschliche Knochen handeln. Allerdings nicht von Peggy Knobloch. Das berichten verschiedene Medien am Wochenende und berufen sich auf eine Aussage der Bayreuther Staatsanwaltschaft. Auf Nachfrage von TVO stellt sich heraus – die Untersuchungsergebnisse liegen auch eineinhalb Wochen nach dem Ende der Grabungsarbeiten noch nicht vor.

 

Donnerstag, 2. Mai, 19.00 Uhr

Buchvorstellung in Hof: „Der Fall Peggy – Die Geschichte eines Skandals“

Am kommenden Dienstag ist es genau 12 Jahre her, dass das Mädchen aus Lichtenberg am helllichten Tag spurlos verschwunden ist. Erst vergangene Woche ist die kleine Stadt im Landkreis Hof wieder in den Fokus der Öffentlichkeit geraten.Unerwartet startet die Polizei eine erneute Suche nach den sterblichen Überresten von Peggy Knobloch.Eine Woche, nachdem die Grabungsarbeiten abgeschlossen sind, kommt ein Buch in den Handel.Ein Buch, das sich mit dem Fall Peggy Knobloch beschäftigt. Dieses Buch stellen die beiden Autoren Ina Jung und Christoph Lemmer im Galeriehaus Weinelt in Hof vor.

 

Montag, 29. April, 14.40 Uhr

Laut Polizei müssen bei den von der Staatsanwaltschaft Bayreuth angeordneten Durchsuchungsmaßnahmen in Lichtenberg heute noch Nacharbeiten durchgeführt werden. Die Ermittler müssen noch Erkenntnisse aus dem Einsatz der Bodenuntersuchung nachgehen. Einsatzkräfte der Kriminalpolizei Bayreuth, mit Unterstützung des Technischen Hilfswerks, sind seit Montagmorgen in dem weiterhin abgesperrten Anwesen tätig. Ergebnisse anlässlich der Analyse der aufgefundenen Knochenteile liegen laut den Ermittlungsbehörden derzeit noch nicht vor.

 

Donnerstag, 25. April, 18.40 Uhr

Seit Donnerstagnachmittag kann Lichtenberg – zumindest vorerst –  wieder aufatmen. Die Suche nach der Leiche von Peggy ist beendet. Auch das Technische Hilfswerk, das vier Tage lang gegraben, gebohrt und gemeißelt hat, zieht seine Fahrzeuge und Gerätschaften wieder ab. Jürgen Stadter von der Polizei Oberfranken ist bei uns im Studio. Er hat die Ermittlungen der vergangenen Tage in Lichtenberg mit begleitet.

 

 

Donnerstag, 25. April, 17.29 Uhr

Die von der Staatsanwaltschaft Bayreuth angeordneten Durchsuchungsmaßnahmen in einem Anwesen in Lichtenberg konnten vorläufig abgeschlossen werden. Einen Hinweis von Spezialisten des TÜV Rheinland auf einen  Hohlraum wurde heute  intensiv nachgegangen. Bohrungen des Technischen Hilfswerks ergaben, dass es sich dabei nur um lose, natürliche Felsstrukturen unterhalb des Anwesens handelte. Die Arbeiten von Polizei und den eingesetzten Hilfsdiensten werden lediglich vorübergehend unterbrochen. Das Anwesen bleibt weiterhin gesperrt. Die von der Staatsanwaltschaft Bayreuth in Auftrag gegebene Analyse der Knochenfunde erbrachte noch kein Ergebnis.

 

 

Donnerstag, 25. April, 13.58 Uhr

Die Ermittler in Lichtenberg haben angekündigt, ihre Grabungsarbeiten auf der Suche nach Peggy am heutigen Donnerstagnachmittag zu beenden. Polizei und Staatsanwaltschaft wollen dann eine abschließende Bilanz ziehen. Unsere Zusammenfassung der letzten vier Tage in Lichtenberg gibt es ab 18.00 Uhr in „Oberfranken Aktuell“.

 

 

 

Mittwoch, 24. April, 21.00 Uhr 

Lichtenberg im Landkreis Hof steht auch am Mittwoch im Fokus der Öffentlichkeit. Bereits seit drei Tagen nehmen Beamte das Anwesen des 66-jährigen Robert E. regelrecht auseinander.  Fieberhaft wird nach sterblichen Überresten von Peggy Knoblich gesucht. In einem Kanal wurden nun Knochenfragmente gefunden…

 

 

 

Mittwoch, 24. April, 18.26 Uhr

TVO-Redaktionsleiter Frank Ebert hat die Geschehnisse vor Ort in Lichtenberg für uns auch am Mittwoch mitverfolgt. Er ist im Studio, mit der Antwort auf die Frage: “Warum wird jetzt so fieberhaft bei dem verurteilten Sexualstraftäter nach Peggy gesucht”. Für Michael Euler, Anwalt des verurteilten Ulvi K., sind die Ermittlungen der vergangenen drei Tage einfach nur, Zitat: “Schwachsinn”.

 

 

 

Mittwoch, 24. April, 16.41 Uhr

Die Ermittler finden laut Angaben vom Mittwochnachmittag Knochenfragmente auf dem durchsuchten Grundstück in Lichtenberg. Ob es sich dabei allerdings um menschliche Überreste, geschweige denn um die Leiche von Peggy Knobloch handelt, dass klärt nun die Gerichtsmedizin. „Alles Schwachsinn“, sagt dagegen Michael Euler, Anwalt von Ulvi Kulac. Er fragt sich, warum jetzt, nach 12 Jahren, überhaupt noch nachgeforscht, das Anwesen eines Sexualstraftäters durchforstet wird. Mit ihm sprechen wir ab 18.00 Uhr in Oberfranken Aktuell.

 

 

 

 

 

Mittwoch, 24. April, 15.53 Uhr

Polizei und Staatsanwaltschaft gaben am Mittwochnachmittag eine Pressekonferenz zum vorläufigen Suchergebnis im Mordfall Peggy K. Die Staatsanwaltschaft Bayreuth überprüft bereits seit Mitte 2012 in Zusammenarbeit mit der Kripo Bayreuth die umfangreichen Ermittlungsergebnisse.  Aus der Gesamtheit einer Anzahl von Einzelhinweisen ergab sich Anfang April 2013 der Anlass, für die Staatsanwaltschaft, einen Durchsuchungsbeschluss für das Anwesens in Lichtenberg anzuordnen.

Bei den umfassenden Grabungsarbeiten durch die eingesetzten Polizeikräfte und Mitarbeitern des Technischen Hilfswerks haben die Ermittler einzelne Knochenteile gesichert. Ob diese menschlich oder tierisch sind, konnte vor Ort nicht festgestellt werden.

Die Staatsanwaltschaft Bayreuth hat deshalb eine genaue gerichtsmedizinische Untersuchung dieser Knochenfunde in Auftrag gegeben. Die Laboruntersuchung wird mehrere Tage in Anspruch nehmen. Bis zum Vorliegen dieses Untersuchungsergebnisses bleibt der Fundort auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Bayreuth weiterhin polizeilich abgesperrt.

 

Mittwoch, 24. April, 14.46 Uhr

Nicht bloß in Lichtenberg sucht die Polizei nach der Leiche von Peggy. Auch im thüringischen Hirschberg (Saale-Orla-Kreis), welches nur rund 15 Autominuten von Lichtenberg entfernt ist, agieren die Ermittler. In Hirschberg wurde am Montag eine Scheune untersucht. Fündig wurde man nicht. Mutmaßlicher Besitzer der Scheune ist Robert E., dessen Anwesen in Lichtenberg gerade durchforstet wird. Anwohner berichteten uns, dass man kaum mit Robert E. sprach, wenn er in Hirschberg war, E. zudem länger vor Ort nicht mehr gesichtet wurde. Die Scheune soll laut den Einheimischen aktuell leer sein. Auf die Frage, was früher in der Scheune gelagert wurde, gaben uns die Anwohner ein Schulterzucken.  

 

Mittwoch, 24. April, 13.50 Uhr

Die von der Staatsanwaltschaft Bayreuth angeordneten Durchsuchungsmaßnahmen in einem Anwesen in Lichtenberg werden weitere Zeit in Anspruch nehmen. Diese Stellungnahme gab am frühen Nachmittag das Polizeipräsidium Oberfranken bekannt. Über den aktuellen Stand der Ermittlungen und welche Maßnahmen noch durchgeführt werden, informieren Polizei und Staatsanwaltschaft vor Ort auf dem Lichtenberger Marktplatz in einer Pressekonferenz. TVO ist natürlich mit vor Ort.

 

 

 

 

Mittwoch, 24. April, 12.42 Uhr


Die Grabungen auf dem Lichtenberger Anwesen gehen am Mittwoch weiter. Die Einsatzkräfte von Polizei und Technischem Hilfswerk richten ihr Augenmerk auf einen Kanal im Hof des Grundstücks. Medienvertreter können sich am Mittwoch-Mittag ein Bild von den Arbeiten verschaffen. In der seit Montag andauernden Aktion wurden bisher allerdings keine Spuren auf den Leichnam von Peggy gefunden.

 

 

Mittwoch, 24. April, 10.35 Uhr

Hier fassen wir die gestrigen Ereignisse in Lichtenberg noch einmal umfassend zusammen:
Klicken Sie HIER auf den Link!
Aktuell sind wir mit einem Team bereits wieder unter, um weiter im Fall Peggy zu berichten. Aktuelle Entwicklungen finden Sie hier auf dieser Seite.

 

Dienstag, 23. April, 21.13 Uhr

TVO-Redaktionsleiter Frank Ebert hat für uns am Dienstag die Ermittlungen vor Ort in Lichtenberg mitverfolgt. Er berichtet direkt vom Geschehen über die Maßnahmen von Polizei und Staatsanwaltschaft.

 

 

 

Dienstag, 23. April, 18.46 Uhr

Bei den Durchsuchungsmaßnahmen in Lichtenberg kommen laut Polizei auch Leichenspürhunde im Einsatz. Über den Einsatz solch trainierter Hunde informiert Mantrailer Armin Schweda. Schweda bildet Rettungshunde aus, die unter anderem spezialisiert auf die Personensuche sind.

 

 

Dienstag, 23. April, 18.03 Uhr

Der Fall der seit 12 Jahren vermissten Peggy Knobloch aus Lichtenberg nimmt immer bizarrere Formen an. Ist die Leiche des damals 9-jährigen Mädchens tatsächlich in einem Garten in Lichtenberg im Landkreis Hof vergraben? Dieser Frage gehen seit gestern Ermittler von Staatsanwaltschaft und Polizei nach.

 

 

 

Dienstag, 23. April, 16.46 Uhr


Die Arbeit auf dem Grundstück in Lichtenberg geht weiter voran. Die Staatsanwaltschaft Bayreuth und das Polizeipräsidium Oberfranken haben nun eine gemeinsame Pressemitteilung veröffentlicht. In der heißt es, dass die angeordneten Durchsuchungsmaßnahmen in Lichtenberg bisher zu keinem Ergebnis geführt haben. Die Arbeiten dauern weiterhin an. Die Verantwortlichen können aktuell nicht vorhersagen, wann diese abgeschlossen werden. Momentan werden vom THW, Spezialisten des TÜV Rheinland und Mitarbeitern des Bergamtes sowie Beamten der Spurensicherung und Leichensuchhunden Hohlräume in dem Lichtenberger Anwesen untersucht. Die Behörden weisen ausdrücklich darauf hin, dass im Rahmen der derzeit laufenden Ermittlungen keine Person festgenommen wurde. Die aktuelle Untersuchung des Grundstücks in Lichtenberg steht laut den Behörden auch nicht im Zusammenhang mit dem Wiederaufnahmeantrag um Ulvi K.

 

Dienstag, 23. April, 15.01 Uhr


Die Polizei ist weiter zusammen mit dem THW dabei, den Garten des Grundstückes von Robert E. in Lichtenberg auszuheben und zu untersuchen. Die Ermittler sind bis in eine Tiefe von 2 Meter vorgestoßen. Wenn die Arbeiten am heutigen Dienstag nicht abgeschlossen werden können, sollen die Bagger auch am Mittwoch zum Einsatz kommen. Fakt ist dies aber noch nicht. Aktuell gibt die Polizei in Lichtenberg eine Pressekonferenz.

 

 

Dienstag, 23. April, 14.28 Uhr


Unser aktueller News-Beitrag zur großangelgten Suchaktion von Polizei und THW in Lichtenberg ist abrufbar:

 

 

Dienstag, 23. April, 12.38 Uhr


Aktuelle Fotos vom Einsatz der Polizei und dem beteiligten Technischen Hilfswerk in Lichtenberg entnehmen Sie unserer Facebook-Seite unter: www.facebook.com/fb.tvo

 

 

 

 

Dienstag, 23. April, 11.20 Uhr


Laut Polizei hat man jetzt 1,50 Meter tief gegraben. Die vermutete Zisterne hat sich als Oberflächenbrunnen bzw Zierbrunnen entpuppt, der im Erdreich endet. Es wird noch tiefer gegraben und nach Hohlräumen gesucht. Die Leichenspürhunde haben bislang nicht angeschlagen, so unser Reporter Hendrik Ertel vor Ort.

 

 

Dienstag, 23. April, 10.40 Uhr


Entgegen anders lautender Meldungen auf vielen Online-Portalen ist der verurteilte Sexualstraftäter Robert E. aus Lichtenberg nicht festgenommen worden. Er wird laut Polizei „gemeinsam mit anderen Personen, die im Zusammenhang mit der Durchsuchung stehen befragt. Die Befragungen werden aktuell fortgesetzt.“ In der Zwischenzeit hat ein Lkw Erdaushub aus dem Garten von Robert E. abtransportiert. Laut Polizei wird jetzt der weitere sehr felsige Untergrund nach Hohlräumen untersucht. Leichenspürhunde sollen nach unbestätigen Informationen angeschlagen haben. Allerdings soll sich in diesem Bereich früher ein Friedhof befunden haben.

 

Montag, 22. April, 20.00 Uhr


Großer Medienzirkus am Montag in Lichtenberg. Zahlreiche Pressevertreter waren in den kleinen Ort gekommen, um über den großangelegten Polizeieinsatz in Fall Peggy zu berichten. Auch am Dienstag wird der Ort weiterhin „belagert“ werden. Die Polizei will mit einem Bagger weiter Erde von dem Hinterhof ausheben. Auch das Technische Hilfswerk ist vor Ort, um die Polizei bei ihren Maßnahmen zu unterstützen.

 

 

Montag, 22. April, 18.00 Uhr

Unser Beitrag zum Großeinsatz der Polizei im Ortszentrum von Lichtenberg:

 

 

Montag, 22. April, 11.26 Uhr


Die Polizei durchsucht aktuell mit einem Großaufgebot ein Grundstück in Lichtenberg. Laut unbestätigten Informationen handelt es sich dabei um das Anwesen eines offenbar einschlägig vorbestraften Mannes. Im Zuge des Peggy-Prozesses vor 11 Jahren sei er vernommen wurden, offenbar aber nur kurz.

 

 

 

 

Anfang April

kam wieder Bewegung in den Fall. Ulvi K.-Anwalt Michael Euler reichte am Landgericht in Bayreuth einen Wiederaufnahmeantrag für den Fall ein.

 

 


 

 

„Der Fall Peggy – Die Geschichte eines Skandals“: Buchvorstellung in Hof

Die Journalisten Ina Jung und Christoph Lemmer stellten am Donnerstagabend im Hofer Galeriehaus ihr Buch über den spektakulären Fall der verschwundenen Peggy K. aus Lichtenberg vor.  In dem Buch führen beide Fakten der Peggy-Causa auf und kommen zum Schluss, dass Polizei und Staatsanwaltschaft den Fall nach ihren Bedürfnissen zurechtgerückt haben. Mehr von der Buchlesung ab 18.00 Uhr in „Oberfranken Aktuell“.

 


 

 

Fall Peggy: Anwalt von Ulvi K. reicht Wiederaufnahmeantrag ein

In den Fall der verschwundenen Peggy Knobloch aus Lichtenberg hat heute um 13 Uhr der Frankfurter Rechtsanwalt Michael Euler den Wiederaufnahmeantrag am Landgericht Bayreuth abgegeben. Wie Euler heute Nachmittag bei einer Pressekonferenz in Lichtenberg bekannt gab, gibt es stichhaltige Beweise, dass der verurteilte Mörder Ulvi Kulac vor zwölf Jahren die damals neunjährige Peggy Knobloch in Lichtenberg nicht getötet hat. Der Anwalt ist nach über zweijähriger Sichtung der insgesamt 14.000 Seiten umfassenden Gerichtsakte überzeugt, dass im Prozess 2004 unter anderem Zeugen nicht gehört worden sind und entlastendes Material nicht berücksichtigt worden ist. Euler stützt seine Überzeugung vor allem auf zwei Zeugen, die Peggy noch deutlich nach der ermittelten Tatzeit in Lichtenberg gesehen haben wollen. Laut Euler soll der Wiederaufnahmeantrag als Anstoß dienen, den Fall komplett neu aufzurollen. Seiner Meinung nach geht es nicht nur um die Freisprechung von Ulvi Kulac, sondern auch darum, nach zehn Jahren entweder den wahren Mörder oder den Entführer zu finden.

Unsere Fotostrecke zum Einreichen des Wiederaufnahmeantrag finden Sie auf unserer Facebook-Seite: www.facebook.com/fb.tvo