Tag Archiv: Ulvi Kulac

Lichtenberg: Reaktionen auf den Freispruch von Ulvi Kulac

Um kurz nach 10:00 Uhr ist es amtlich. Das Landgericht Bayreuth verkündet einen Freispruch für Ulvi Kulac. Der Richter ist davon überzeugt, dass der geistig Behinderte die kleine Peggy Knobloch nicht umgebracht hat. Und das zehn Jahre nach der ersten Verurteilung in Hof. Ein großes Ereignis. Was sagen die Menschen in Lichtenberg im Landkreis Hof dazu? Dem Ort aus dem die damals neunjährige Peggy verschwunden ist. Das sehen Sie ab 18:00 Uhr in „Oberfranken Aktuell„.



 

Fall Peggy: Aufgaben & Funktionen der Prozessbeteiligten

Seit Tagen steht das Landgericht in Bayreuth im Mittelpunkt des Interesses. Grund dafür ist das Wiederaufnahmeverfahren von Ulvi Kulac. Jede Menge Kameras, jede Menge Publikum – aber auch jede Menge Gerichtspersonal. Vom Richter über Staatsanwaltschaft bis Nebenklage hat dabei jeder seine spezielle Aufgabe. Welche, das erklären wir heute Abend ab 18:00 Uhr in „Oberfranken Aktuell„.

 


 

 

Fall Peggy: Ex-Anwalt von Ulvi Kulac massiv in der Kritik

Der massiv in der Kritik stehende ehemalige Verteidiger von Ulvi Kulac, der Bayreuther Rechtsanwalt Wolfgang Schwemmer, darf sich nach eigenen Abgaben nicht zu den Vorwürfen, welche jetzt im Wiederaufnahmeverfahren am Landgericht Bayreuth bekannt wurden, äußern. Er habe nach wie vor eine Schweigepflicht, von der er erst entbunden werden müsste, so Wolfgang Schwemmer gegenüber TVO auf Anfrage. Gegenwärtig müsse er zwangsläufig die Rufschädigung unwidersprochen hinnehmen. Dem Anwalt wird vorgeworfen, bei polizeilichen Vernehmungen und Ortsbegehungen 2002 seinen Mandant nicht begleitet zu haben. Somit sei Ulvi Kulac damals ohne Rechtsbeistand den Ermittlern quasi schutzlos gegenüber gestanden, so die Anschuldigungen. Mehr ab 18:00 Uhr in „Oberfranken Aktuell„.

 


 

 

13 Jahre und kein Ende: Was geschah mit Peggy Knobloch?

Am morgigen Donnerstag (10. April) beginnt das Wiederaufnahmeverfahren im Fall Peggy vor dem Landgericht Bayreuth. Dort soll bewiesen werden, ob Ulvi Kulac tatsächlich der Mörder ist, mit dem Verschwinden des Mädchens zu tun hat – oder eben unschuldig ist. Er sitzt seit 2004 in der forensischen Psychiatrie in Bayreuth. Der Prozess soll neun Verhandlungstage andauern. Wir zeichnen noch einmal die letzten 13 Jahre nach – unser Topthema in „Oberfranken Aktuell“ ab 18:00 Uhr.

 

>>> Die TVO-Chronik zum Fall Peggy Knobloch aus Lichtenberg seit Anfang 2013 <<<

 


 

 

Fall Peggy: Am Donnerstag startet das Wiederaufnahmeverfahren

Kaum ein Fall hat die Öffentlichkeit so viele Jahre beschäftigt, wie das spurlose Verschwinden von Peggy Knobloch am 7.Mai 2001. War es Mord, Entführung oder beides? Wo ist das Mädchen und vor allem wer ist der Täter? Fragen, die auch nach 13 Jahren noch nicht vollständig geklärt sind. Genauso, wie die Frage, ob Ulvi Kulac, der damals verhaftet wurde, etwas mit dem Verschwinden des Mädchens zu tun hat. Zumindest diese Frage soll nun am Landgericht Bayreuth erneut geklärt werden. Zwei Tage vor dem Wiederaufnahmeverfahren am Landgericht Bayreuth sind wir noch einmal am Ort des damaligen Geschehens gewesen – in Lichtenberg (Landkreis Hof). Mehr ab 18:00 Uhr in „Oberfranken Aktuell„.

 

>>> Die TVO-Chronik zum Fall Peggy Knobloch aus Lichtenberg seit Anfang 2013 <<<

 


 

 

Justizopfer in Bayern? : Bayreuth diskutiert über die Fälle Mollath und Kulac

Ein Verbrechen geschieht. Die Polizei ermittelt und nimmt eine Person fest. Doch ist die auch wirklich der Täter? Haben Polizei und Justiz bis zur Verurteilung korrekt und gründlich gearbeitet? Offenbar nicht immer. Denn es gibt auch hier in Oberfranken Fälle, in denen Menschen für etwas verurteilt werden, was sie gar nicht getan haben – behaupten diese zumindest. Bekannteste Beispiele sind Gustl Mollath oder Ulvi Kulac. Um sie und ihr Schicksal ist es jetzt bei einer Diskussionsrunde in Bayreuth gegangen. Ab 18:00 Uhr berichten wir in „Oberfranken Aktuell“ über die Veranstaltung.

 


 

Fall Peggy: Neue Verhandlung soll im April beginnen

Jetzt stehen die ersten Verhandlungstermine fest. Im April 2014 beginnt der Prozess um die vor 12 Jahren verschwundene Peggy Knobloch aus Lichtenberg im Landkreis Hof. Ab dem 10. April muss sich Ulvi Kulac erneut verantworten. Diesmal vor der Jugendkammer des Landgerichts Bayreuth. 2004 war er wegen Mordes an dem neunjährigen Mädchen verurteilt worden. Inzwischen belegte Falschaussagen eines wichtigen Zeugen hatten unter anderem zu der Wiederaufnahme des Verfahrens geführt. Für den Prozess sind vorerst neun Verhandlungstage angesetzt.

 


 

 

Fall Peggy: Wiederaufnahmeverfahren Ulvi K.

Auch nach fast 12 Jahren bewegt der Fall der verschwundenen Peggy Knobloch aus Lichtenberg im Landkreis Hof die Menschen. Das Hin und Her um den Wiederaufnahmeantrag für den Prozess um den als Mörder verurteilten Ulvi K. erhitzt wieder einmal die Gemüter. Bereits vor eineinhalb Jahren hatte der Anwalt des geistig Behinderten Ulvi K. angekündigt, die Wiederaufnahme des Verfahrens zu beantragen. Bislang ist aber noch kein entsprechender Antrag beim Landgericht Bayreuth eingegangen. TVO spricht heute in Oberfranken Aktuell mit Ulvi K.s Anwalt Michael Euler, der Bürgermeisterin von Lichtenberg, der Justiz in Bayreuth und der Bürgerinitiative für Ulvi K. Mehr in „Oberfranken Aktuell“ ab 18.00 Uhr!

Fall Peggy: Verfahren vor Wiederaufnahme?

Hat Ulvi K. vor zwölf Jahren die damals neunjährige Peggy Knobloch in Lichtenberg getötet? Nach Meinung des Frankfurter Anwalts Michael Euler hat er das Verbrechen nicht begangen. Euler ist nach über zweijähriger Sichtung der Gerichtsakten überzeugt, dass im Prozess 2004 unter anderem Zeugen nicht gehört worden sind und entlastendes Material nicht berücksichtigt wurde. Euler will seinen mehrere hundert Seiten umfassenden Antrag dem Landgericht Bayreuth zur Genehmigung eines Wiederaufnahmeverfahrens vorlegen. Wie berichtet, hat der Frankfurter Pflichtverteidiger von Ulvi Kulac, schon mehrmals die Beantragung angekündigt. Am 21. März soll es nun endgültig so weit sein. Das will Euler, wie er heute auf Anfrage von TVO telefonisch mitgeteilt hat, zum jetzigen Zeitpunkt weder bestätigen noch dementieren. Er sei erst nächste Woche bereit, Interviews zu geben.

Zum Hintergrund: Vor neun Jahren ist der geistig behinderte Ulvi Kulac aus Lichtenberg im Landkreis Hof wegen Mordes an der Peggy Knobloch zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Er soll am 7. Mai, 2001 die damals neun Jahre alte Peggy in Lichtenberg zuerst sexuell missbraucht und drei Tage später aus Angst vor der Entdeckung der Tat erstickt haben. Die Leiche des Mädchens ist jedoch trotz wochenlanger intensiver Suche nie gefunden worden. Das Urteil ist umstritten, die Schuld des heute 35-jährigen Verurteilten wird von vielen Menschen angezweifelt. Schon vor einigen Jahren ist die Bürgerinitiative „Gerechtigkeit für Ulvi K“ ins Leben gerufen, die sich seitdem ein Wiederaufnahmeverfahren für Ulvi K. fordert.

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