Tag Archiv: Umbenennung

© Landratsamt Wunsiedel

Umfrage gestartet: Landkreis Wunsiedel oder lieber Landkreis Fichtelgebirge?

Dem Landkreis Wunsiedel zufolge zeigen mehrere Untersuchungen, wie sehr sich Menschen mit dem Wort Fichtelgebirge identifizieren. Der Begriff ist viel mehr als eine Ortsangabe, er ist Heimat und glücklicherweise ein Stück Heimat, auf das man stolz ist und das man zuletzt wieder mehr schätzen und lieben gelernt hat.

Diskusssion um Umbenennung

Namhafte Professoren, der Hochschule Hof und der Universität Bamberg haben daraus schon ihre Schlüsse gezogen und geraten in der Vermarktung der Region einen stärkeren Fokus auf den Begriff Fichtelgebirge zu legen. Landrat Peter Berek hat diesen Gedanken aufgenommen und vor einigen Monaten eine Diskussion über eine Umbenennung des Landkreises hin zu „Landkreis Fichtelgebirge“ angestoßen. Die Resonanz aus der Bevölkerung und aus vielen Fraktionen im Kreistag war überwiegend positiv.

Umfrage soll Klarheit schaffen

Nun haben die Fichtelgebirgler und Fichtelgebirglerinnen das Wort. Wie stehen die Menschen der Region zu diesem Thema? Das will der Landkreis mit einer Umfrage klären. Sollte der Landkreis Wunsiedel i. Fichtelgebirge künftig Landkreis Fichtelgebirge heißen, und warum oder warum nicht?

Fichtelgebirgler können mitdiskutieren

Diskutieren Sie mit auf der Beteiligungsplattform des Landkreises, schreiben Sie eine Mail an fichtelgebirge@landkreis-wunsiedel.de oder senden Sie eine Postkarte an Landratsamt Wunsiedel i. Fichtelgebirge, Kennwort FICHTELGEBIRGE, Jean-Paul-Straße 9, 95632 Wunsiedel.

FAQ – Häufig gestellte Fragen

  • Wie liefe eine solche Umbenennung eigentlich ab?

Es wäre tatsächlich ein ziemlich langer Weg. Zunächst müsste sich der Kreistag des Landkreises für den neuen Namen aussprechen. Dieser Kreistagsbeschluss müsste dann zusammen mit einer kurzen Begründung, warum eine Namensänderung geplant ist, der Regierung von Oberfranken vorgelegt werden, die dann die Stellungnahmen weiterer Behörden einholen müsste. Die abschließende Entscheidung liegt beim Freistaat Bayern, der eine entsprechende Rechtsverordnung erlassen kann.

  • Würden dem Steuerzahler dadurch Kosten entstehen?

Ja, aber in eher unerheblichem Umfang. Zu finanzieren wären das Verfahren und die Änderung von Materialien, auf denen der Name des Landkreises auftaucht. Dies wären beispielsweise Straßenschilder oder die Geschäftsausstattung des Landratsamtes hinsichtlich Briefpapier oder ähnlichem.

  • Würde sich das Gebiet des Landkreises verändern?

Nein, geografisch bliebe der Landkreis unverändert! Die benachbarten, ebenfalls dem Fichtelgebirge zugehörigen Landkreise wären selbstverständlich davon unberührt, sie könnten aber möglicherweise von der häufigeren Namensnennung des Begriffs Fichtelgebirge in der Öffentlichkeit was ihre Bekanntheit angeht, profitieren.

  • Wäre eine neue Buchstabenkombination auf den Autokennzeichen die Folge?

Nein. Das Autokennzeichen WUN würde erhalten bleiben.

  • Was würde sich für die Stadt Wunsiedel dadurch verändern?

Nichts, die Stadt Wunsiedel bliebe unverändert die Kreisstadt eines Landkreises Fichtelgebirge.

  • Hat der Landkreis keine anderen Probleme?

Natürlich hat der Landkreis eine Reihe von Herausforderungen, demografisch oder auch wirtschaftlich. Aber die Grundlage für eine positive Zukunftsentwicklung ist immer auch ein noch selbstbewussteres Auftreten und werben für eine Region. Die Erfahrungen zeigen, dass sich die Menschen mit der Marke Fichtelgebirge gut identifizieren können und sich deshalb mit einem „Landkreis Fichtelgebirge“ sich hier weitere Erfolge einstellen könnten. Auch aus der Unternehmerschaft des Landkreises wurde die Idee deshalb bereits aktiv an die Verantwortlichen im Landkreis herangetragen.

Hof: General-Hüttner-Kaserne heißt jetzt Oberfranken-Kaserne

Die ehemalige General-Hüttner-Kaserne in Hof heißt seit heute offiziell Oberfranken-Kaserne. Die einzige verbliebene Kaserne im gesamten Regierungsbezirk kam durch ihren früheren Namen immer wieder in die negativen Schlagzeilen. Hüttner ist im Frankenwald geboren worden und machte schließlich als General der Wehrmacht Karriere. Mehr zur Umbenennung und die Hintergründe ab 18:00 Uhr in „Oberfranken Aktuell„.

 



 

 

Bayern: „E.ON“ heißt nun „Bayernwerk“

Die E.ON Bayern AG hat ihren Namen geändert. Bayerns größter Netzbetreiber heißt seit dem 1. Juli Bayernwerk AG. Der Namenswechsel resultiert aus Vorgaben der Bundesnetzagentur und des Gesetzgebers. Netzbetrieb und Energievertrieb sollen demnach in Deutschland strikt getrennt werden. Partner der Endkunden für die Belieferung mit Gas und Strom bleibt weiterhin die E.ON Bayern Vertrieb GmbH. Anderer Name, ein Ziel: Auch für die Bayernwerk AG bleibt die Versorgungssicherheit oberste Priorität. Mehr ab 18.00 Uhr in „Oberfranken Aktuell„.