Tag Archiv: Umwelt

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Bamberg: Oberbürgermeister Starke will eine „Plastikfreie Stadt“

Das Ziel des Oberbürgermeisters von Bamberg, Andreas Starke, ist es, die Domstadt in Zukunft plastikfrei werden zu lassen. Für die Umsetzung dieser Aktion sollen in den politischen Gremien, in den Schulen, am Arbeitsplatz, in den ehrenamtlichen Initiativen, in den kirchlichen Stiftungen, in den Kitas und mit den Geschäftsleitern der Gewerkschaften Ideen gesammelt werden. Erste konkrete Maßnahmen zur Umsetzung einer plastikfreien Stadt gibt es auch schon. Weiterlesen

© Pixabay / CC0 Public Domain / Symbolbild

Bamberg: In der Domstadt drohen keine Diesel-Fahrverbote!

Diesel-Fahrverbote, wie sie derzeit in mehreren Großstädten gelten, sind für Bamberg auf absehbare Zeit nicht notwendig. Dies teilte die Stadtverwaltung am heutigen Freitag (14. Dezember) mit. Die Messungen der Luftschadstoffkonzentration blieben an fast allen Messstationen innerhalb des Stadtgebiets teils deutlich unterhalb der gesetzlichen Grenzwerte. Somit ist es derzeit laut der Auskunft aus dem Rathaus nicht nötig, einen Luftreinhalteplan aufzustellen, da die Stadt bislang alle Vorgaben im gesetzlichen Umfang erfüllt.

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© Polizeiinspektion Naila

Selbitz: Umweltsünder „entsorgt“ Roller im Wald

In einem Waldstück in der Nähe von Selbitz (Landkreis Hof) wurde am Sonntag (09. September) ein alter Motorroller entdeckt. Wann genau das Zweirad dort abgelegt wurde, ist nicht bekannt. Jedoch ist diese Entsorgung illegal und somit eine strafbare Umweltsünde.

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© Wasserschutzpolizei

Bamberg: Schiffe entsorgen Abwässer im Main-Donau-Kanal

Diese Tat ist wirklich eine ziemliche Schweinerei. Die Wasserschutzpolizei deckte in Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Umweltschutz am Dienstag (28. August) eine üble Umweltverschmutzung im Bamberger Hafen auf. Zwei Fahrgastschiffe entsorgten wohl ihre Abwässer illegal im Main-Donau-Kanal.

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Burgkunstadt: Tschüss Pappe – Hallo BAUR-Becher!

Stündlich werden in Deutschland 320.000 Coffee-to-go-Becher verbraucht, sagt die Deutsche Umwelthilfe. Neben dem Ressourcenverbrauch verschmutzen die weggeworfenen Einwegbecher auch die Umwelt. In den Mitarbeiterrestaurants der BAUR-Gruppe wurden bis gestern für den schnellen Kaffee zum Mitnehmen eben solche Pappbecher verwendet. Das hat seit dem heutigen Donnerstag (01. Februar) ein Ende: Die gesamte BAUR-Gruppe hat die Pappbecher verbannt. Stattdessen gibt es ab heute Kaffeespezialitäten im eigens designten BAUR-Becher. Der Becher besteht aus Porzellan, ist doppelwandig und natürlich mit dem bekannten Trinkdeckel versehen. Jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter hatte Mitte Januar ein persönliches Exemplar dieses Porzellanbechers erhalten. Die Idee dazu kam von der Belegschaft selbst, denn Nachhaltigkeit und ökologisches Denken ist in der BAUR-Gruppe fest verankert.
 

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Straßgiech: Jaucheunfall löst Großeinsatz aus

Das Befüllen eines Güllefasses am Mittwochnachmittag (23. August) ging in Straßgiech im Landkreis Bamberg deutlich schief. Rund 1.000 Liter Jauche flossen statt in das dafür vorgesehene Fass in den naheliegenden Fluss.

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Jauche macht sich selbstständig

Aus noch ungeklärter Ursache lief das Fass über und circa 1.000 Liter der Jauche flossen über das Hofgelände in den angrenzenden Pünzenbach in Straßgeich. Die Feuerwehren Scheßlitz und Straßgiech bauten mehrere Ölsperren auf dem Wasser auf und versuchten dieses mittels fünf Hochleistungspumpen über das Kanalnetz in die nächste Kläranlage umzuleiten.

Gefahr für die Natur

Wie News5 berichtet sei laut Wasserschutzpolizei, die genauso wie das Wasserwirtschaftsamt alarmiert wurde, die Natur auch deshalb mit einem blauen Auge davon gekommen, weil aufgrund von einer Kanalbaustelle aktuell sowieso nur wenig Leben in dem Bach herrscht. Andernfalls wären gravierende Umweltschäden nicht auszuschließen gewesen. Die Behörden haben gegen den Verursacher einer Ermittlungsverfahren eingeleitet.

1.000 Liter Jauche fließen in den Bach (Unkommentiertes Video)
© Pixabay / CC0 Public Domain / Symbolbild

Strullendorf / Altendorf: Umweltsünder entsorgen illegal Ölbehälter

Die Wasserschutzpolizei Bamberg ermittelt derzeit wegen zwei unerlaubten Abfallentsorgungen von alten Ölbehältern in Strullendorf und Altendorf (Landkreis Bamberg).

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© Polizeiinspektion Naila

Selbitz: Zwei Waschmaschinen auf Wanderparkplatz ausgesetzt

Wenn Waschmaschinen einen Wanderparkplatz in der freien Natur „zieren“, dann steckt wohl ein Umweltsünder hinter der Geschichte. Diesem ist die Polizeiinspektion Naila jetzt auf der Spur und bitte um Hinweise zu der illegalen Entsorgung.

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© News5 / Merzbach

Umweltkatastrophe bei Bad Staffelstein: Westsee ist biologisch tot!

Eine Umweltkatastrophe bei Bad Staffelstein (Landkreis Lichtenfels) sorgte am Dienstagabend (20. September) für einen Großeinsatz der Feuerwehren. Spaziergänger entdeckten am Abend zahlreiche tote Fische im Westsee treiben und verständigten daraufhin den Pächter des Gewässers. Die Anzahl der getöteten Tiere könnte in die Tausende gehen.

Umweltkatastrophe in Bad Staffelstein: Vier Tonnen toter Fisch im Westsee
(Aktuell-Bericht vom 21.09.16)

Kaum Sauerstoff im Wasser vorhanden

Laut News5-Angaben wurden bereits vor Tagen Proben des Gewässers entnommen. Diese zeigten auf, dass der große See komplett umgekippt und dementsprechend die Wasserqualität sehr schlecht ist. Die Proben ergaben demnach einen Sauerstoffgehalt im Wasser von 0,2 Milligramm je Liter. Der Grenzwert, bei dem das Leben für Fische ungeeignet ist, liegt bei 6 Milligramm je Liter.

Zuvor von Frischwasser und Frischluft kaum von Erfolg gekrönt

Der Westsee mit einer Größe von 590 Metern Länge und 780 Metern Breite hat selbst keinen eigenen Frischwasserzufluss. Somit wurde der See durch die Einsatzkräfte am Abend mit frischem Wasser aus dem in der Nähe fließenden Main versorgt. Zusätzlich wurde mit Luftkompressoren Frischluft in den See gepumpt. Damit sollte die Wasserqualität wieder angehoben werden. All diese Maßnahmen führten aber nicht zu dem gewünschten Erfolg. Messungen in der Nacht ergaben lediglich ein Anstieg des Sauerstoffgehaltes auf 0,8 Milligramm je Liter. Die Experten vor Ort erklärten deshalb den Westsee in der Nacht für biologisch tot!

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Wetter und Algen als Ursache möglich

Ursächlich für diese Umweltkatastrophe im Westsee ist allem Anschein nach das Wetter der vergangenen Wochen. Durch die lange Sonnenperiode faulten die Algen im See und entzogen dem Wasser den Sauerstoff. Das Wasserwirtschaftsamt sowie das Veterinäramt sind jetzt mit dem Fall betraut. Letzteres muss sich um die Entsorgung der verendeten Fische kümmern. Dies Zahl der toten Tiere geht vermutlich in die Tausende.

Bislang keine Erkenntnisse über Auswirkungen auf die beiden Nachbargewässer

Im näheren Umfeld des Westsees liegen zwei weitere Gewässer, der Mittelsee für Wassersportler und der Ostsee, ein Badesee. Derzeit ist noch unklar, ob auch diese von der Umweltkatastrophe betroffen sein könnten. Direkt hinter der Obermain Therme gelegen, gehören die drei Staffelsteiner Seen zum festen Bestandteil der Freizeitangebote in der Region.

(Fotos aus der Nacht: News5)

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© Freiwillige Feuerwehr Hausen (Oberfranken)

Hausen (Lkr. Forchheim): 15.000 Euro Schaden bei Garagenbrand

In Hausen (Landkreis Forcheim) verursachte der Brand einer Garage am Dienstagabend (27. Januar) einen Schaden von 15.000 Euro. Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehren konnte das Auslaufen eines Öltanks mit rund 1.800 Litern verhindert werden. Weiterlesen

Lichtenfels: Preisträger von Umwelt-Förderpreis werden ermittelt

Fünf Gruppen und Einzelpersonen wurden von einer Jury für den diesjährigen Förderpreis des Landkreises Lichtenfels ausgewählt. Hierfür stellt die Sparkasse Coburg-Lichtenfels 2.000 Euro für besondere Verdienste im Natur- und Umweltschutz zu Verfügung. Durch den Förderpreis könne das Jahrzehnte lange Engagement einzelner Bürger  oder Vereine gewürdigt werden. Die Vorstellung der diesjährigen Preisträger und die Preisverleihung finden im Rahmen einer Feierstunde am 22. Mai in der Sparkasse Lichtenfels statt.

 

Jury zum Umwelt-Förderpreis, v.l.n.r.: Michael Stromer (Kreisfachberater), Michael Bienlein (Kreisobmann des Bauernverbandes), Walter Partheymüller (Sparkasse Coburg-Lichtenfels), Anton Reinhardt (Bund Naturschutz), Oliver Kröner (Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten), Andrea Musiol (Umweltstation),  Bernd Flieger (Naturschutz am Landratsamt) und Marion Damm (Landesbund für Vogelschutz)


 

Großes Jubiläum: 100 Jahre Bund Naturschutz in Oberfranken

Naturschutzgebiete wie der Waldstein, die Luisenburg oder der Schneeberggipfel im Fichtelgebirge. Die Bekämpfung des so genannten Katzendreckgestanks in Hochfranken. Die Verhinderung eines Atomkraftwerkes in Unterviereth bei Bamberg. Nur einige Projekte, die der Bund Naturschutz maßgeblich mit verwirklicht hat. Seit 100 Jahren ist der Bund Naturschutz „das grüne Gewissen“ der Region. Heute hat der Verein so viele Mitglieder wie noch nie. Bayernweit engagieren sich fast 200.000 Männer, Frauen, Kinder und Jugendliche für den Schutz unserer Umwelt. In Oberfranken sind es gut 15.000 Personen, die dem Bund Naturschutz angehören. Mehr von der Jubiläumsfeier auf den Waldstein im Landkreis Hof, sehen Sie ab 18 Uhr in „Oberfranken Aktuell“.

 


 

 

Hof: Weltwassertag gebührend gewürdigt

Der Weltwassertag 2013 wurde am Kompetenzstandort Wasser Hof gebührend gewürdigt. Mehr als 350 Schülerinnen und Schüler der Hofer Gymnasien, der Fachoberschule Hof, der Realschule und der Staatlichen Fachschule für Elektro-, Maschinenbau- und Umweltschutztechnik nahmen am Programm mit Vorträgen und Ausstellung am Hofer Landesamt für Umwelt teil.

Weltwassertag jährlich am 22. März

Der Weltwassertag wird seit 1993 jährlich am 22. März begangen. Er stand in diesem Jahr unter dem Motto „Wasser und Zusammenarbeit“. Das Kompetenznetzwerk Wasser, Energie und Umwelt Hof e.V. nimmt seit vielen Jahren den Weltwassertag der Vereinten Nationen zum Anlass, jungen Menschen in der Region Hof das Thema Wasser näher zu bringen. Zugleich wird aufgezeigt, welche Kompetenzen und Problemlösungen dazu vor Ort vorhanden sind. Regionale Unternehmen und Institutionen bieten in diesem Bereich interessante Studiengänge, Ausbildungs- und Arbeitsplätze an.

Partner war das Bayerische Landesamt für Umwelt

Mit dem bayerischen Landesamt für Umwelt hat sich für 2013 ein Partner gefunden, der über breites Wissen im Bereich der Wasserwirtschaft verfügt. Gemeinsam mit weiteren Partnern wurde eine Ausstellung im LfU organisiert, die am 21 März 2013 am Kompetenzstandort Wasser Hof eröffnet wurde. Sie kann bis 5. April im LfU besucht werden.