Tag Archiv: Unfälle

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Landkreis Coburg: Wintereinbruch verursacht 18 Verkehrsunfälle

Wie die Coburger Polizei mitteilte, kam es durch den Schneefall am Dienstagmorgen (06. April) zu 18 Verkehrsunfällen mit insgesamt zwei Verletzten. Die häufigsten Gründe für die Unfälle waren zum einen die glatten Straßen und zum anderen die bereits aufgezogenen Sommerreifen der Autos. Der entstandene Schaden geht in den sechsstelligen Bereich. Weiterlesen

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Unfallbilanz 2020 in Bamberg: Fast ein Viertel weniger Unfälle als im Vorjahr

Im Vergleich zu 2019 bilanzierte die Polizeiinspektion Bamberg-Stadt für 2020 einen deutlichen Rückgang der Gesamtunfallzahlen. Ähnliches vermeldete die Polizei in der letzten Woche für Stadt und Landkreis Hof. Wir berichteten!  Für die Domstadt wurde ein Rückgang der Unfälle um 22,6 Prozent verzeichnet. 1.971 Unfälle (2019: 2546) wurden gezählt. In diesem Wert wurden Vorfälle auf der Bundesstraße B505 und auf den Autobahnen nicht mit berücksichtigt. Im Vergleich der letzten zehn Jahre handelte es sich hierbei um die niedrigste Anzahl von Verkehrsunfällen im Stadtgebiet von Bamberg. Begründet wurde dies durch den Lockdown und die Home Office-Arbeit im Zuge der Corona-Pandemie.

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Stadt & Landkreis Hof: Deutlich sinkende Unfallzahlen in 2020

Der Corona-Lockdown samt den verschiedenen Maßnahmen wirkten sich 2020 positiv auf das Verkehrsunfallgeschehen im Hofer Land aus. So sanken die Zahlen im Stadtgebiet und auch im Landkreis Hof auf ein Allzeittief, wie die Polizeiinspektion Hof am Donnerstag (25. Februar) mitteilte. Es gab aber auch Bereiche mit einer gegenläufigen Entwicklung.

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B173 / Lichtenfels: Schwerverletzter läuft nach Unfall mehrere Kilometer zur Arbeit

Ein schwerer Verkehrsunfall mit Folgeunfällen ereignete sich am frühen Samstagmorgen (20. Februar) auf der B173 bei Lichtenfels in südliche Richtung. Ein 40 Jahre alter VW-Fahrer verlor aus bislang unklarer Ursache die Kontrolle über seinen Wagen und kollidierte mit der Leitplanke. Sichtlich unter Schock stehend und verletzt, verließ dieser zu Fuß die Unfallstelle. Der Verunfallte wurde mehrere Kilometer entfernt vor seiner Arbeitsstelle gefunden. Weiterlesen

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Verkehrsunfall-Bilanz 2020: Weniger Unfälle in Oberfranken wegen Corona?

"Die Corona-Pandemie hat auch Auswirkungen auf die Anzahl der Verkehrsunfälle. In den meisten Teilbereichen sind die Zahlen rückläufig", so Oberfrankens Polizeivizepräsident Armin Schmelzer und zog damit das Fazit für die Verkehrsunfallstatistik 2020. Wie es weiter im Schreiben vom Polizeipräsidium heißt, gewinne das Thema der Elektromobilität weiterhin an Relevanz und dies insbesondere in Zeiten von Corona.

Weniger Verkehrsunfälle- und tote im Jahr 2020

In nahezu allen Bereichen ist ein deutlicher Rückgang zu verzeichnen. So sank die Anzahl der in Oberfranken registrierten Verkehrsunfälle im Jahr 2020 um 17,6 Prozent auf 27.445. Zum Vergleich zum Vorjahr 2019 lag diese bei 33.298. Von diesen Verkehrsunfällen endeten 34 tödlich (Im Jahr 2019: 42). Im Zuständigkeitsbereich der oberfränkischen Polizei starben 35 Menschen an den Folgen eines Verkehrsunfalls (2019: 43). Das bedeutet einen Rückgang von 18,6 Prozent.

Anzahl der verletzten Verkehrsteilnehmer gesunken

Die Anzahl der Unfälle mit verletzten Personen in Oberfranken sank um rund 16,6 Prozent auf 3.439 Verkehrsunfälle (2019: 4.122). Insgesamt kamen im Jahr 2020 4.281 Verkehrsteilnehmer zu Schaden (2019: 5.372). Davon verletzten sich 842 Personen schwer (2019: 1.017).

Unfälle mit Sachschaden und Bußgeld im Jahr 2020 gesunken

Die Verkehrsunfälle mit Sachschaden, die ein Bußgeld zur Folge hatten, sanken um rund 20,5 Prozent auf 7.614 (2019: 9.575). Ebenso die 16.392 Kleinunfälle mit Blechschäden, die um rund 16,4 Prozent zurückgingen (2019: 19.601).

Der Aktuell-Beitrag vom 18. Februar 2021
Oberfranken: Weniger Verkehrsunfälle im Jahr 2020
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Massiver Wintereinbruch in Hochfranken: Einsatzkräfte auf den Autobahnen im Dauereinsatz!

Der angekündigte massive Wintereinbruch in Deutschland hielt die Einsatzkräfte ab dem Sonntagnachmittag (07. Februar) auch in Hochfranken auf Trab. Besonders betroffen waren die Autobahnen A9 und A72. Durch Lkw, die auf schneebedeckter Fahrbahn nicht vorwärts kamen, kam es zu kilometerlangen Staus. Dank des pausenlosen Einsatzes der Hilfs- und Rettungskräfte war die Unfallbilanz aber überschaubar.

Aktuell-Bericht vom Montag mit einer Bilanz
Wintereinbruch zum Ausklang des Wochenendes: Die Schneewalze trifft auch Oberfranken

 

Querstehende Lkw blockieren den Verkehr

Nach Angaben der Verkehrspolizei Hof kam es immer wieder zu Verkehrsbehinderungen durch quer stehende Lkw. Schwerpunkte waren die Autobahnen: Auf der A72 kam es in der Nacht, bedingt durch den einsetzenden Schwerverkehr am späten Sonntagabend zu Verkehrsbehinderungen durch querstehende Lkw. Dieses Szenario spielte sich ebenso auf der A9, im Bereich der Landesgrenze zu Thüringen, ab. Grenzbereich zu Thüringen. Während der ganzen Nacht stauten sich immer wieder die Fahrzeuge auf mehrere Kilometer Länge. Die Einsatzkräfte vermeldeten schließlich gegen 05:30 Uhr am frühen Montagmorgen wieder freie Fahrt.

Wenige Verkehrsunfälle am Sonntagabend

Trotz des Wintereinbruchs blieb die Anzahl der Unfälle im Bereich der Hofer Verkehrspolizei überschaubar. Auf der A9 bei Gefrees (Landkreis Bayreuth) ereigneten sich in den späten Abendstunden des Sonntags vier Verkehrsunfälle. Unter anderem rutschte ein 32-jähriger Thüringer mit seinem Wagen in die Leitplanke. Zudem verlor ein 21-Jähriger aus Sachsen-Anhalt die Kontrolle über seinen Kleintransporter und kollidierte mit der Betonleitwand. Ersten Schätzungen zufolge entstand am Sonntagabend ein Gesamtschaden von 11.000 Euro.

 

Weiterführende Informationen:

Videos aus der Nacht von den Autobahnen A9 & A72
Wintereinbruch in Hochfranken: "Gebot der Stunde - einfach zu Hause bleiben!"
Wintereinbruch in Hochfranken: "Ich mach jetzt Feierabend!"
Schneechaos auf der A9: THW hilft steckengebliebenen Truckern
Schneechaos auf der A72: THW macht liegengebliebene Lkw wieder flott
Die krachende Begegnung der schneereichen Art...
Die krachende Begegnung der schneereichen Art: ...und plötzlich kam die Schneelawine!
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Starker Schneefall in Oberfranken: 32 Verkehrsunfälle am Sonntag

Aufgrund starker Schneefälle kam es in Oberfranken zu zahlreichen Verkehrsunfällen- und behinderungen. Die Einsatzzentrale Oberfranken vermeldete am Montag (08. Februar) insgesamt 32 Unfälle. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.

Sattelzüge bleiben an den schneeglatten Steigungen hängen

Insbesondere die Steigungen und Gefällstrecken entlang der A9 und A72 in den Landkreisen Bayreuth und Hof kristallisierten sich am gestrigen Sonntagabend als Schwerpunkte heraus. Nach Angaben des Technischen Hilfswerks (kurz: THW) von vor Ort gab es mindestens 30 Zentimeter Neuschnee. Immer wieder blieben vor allem Lastwagen und Sattelzüge an den schneeglatten Steigungen hängen und brachten teilweise den Verkehr zum Erliegen.

Mit weiteren Beeinträchtigungen am Montagmorgen zu rechnen

Die Räum- und Streudienste mussten die betroffenen Autobahnen abschnittsweise, teilweise mit Absicherung der Polizei, räumen. Das THW unterstützte das Anschleppen der festgefahrenen Lkw. Wegen zum Teil noch schneebedeckter Fahrbahnen ist am Montagmorgen mit weiteren Beeinträchtigungen zu rechnen.

Bilder von der Einsatzstelle bei Berg:
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Hochfranken: Wintereinbruch sorgt für sieben Unfälle auf Autobahnen

Ganze sieben mal krachte es mit Beginn des Nachmittags auf den hochfränkischen Autobahnen am gestrigen Samstag (06. Februar). In allen Fällen musste die Polizei feststellen, dass die Autofahrer in Anbetracht der winterlichen Straßenverhältnisse schlichtweg zu schnell unterwegs waren. Glücklicherweise gab es bei den meisten Unfällen nur Blechschäden zu beklagen. Lediglich zwei Personen wurden leicht verletzt und mussten vorsorglich in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Unfall auf A93 bei Selb (Lkr. Wunsiedel) Den Anfang machte um 13:45 Uhr ein 21-jähriger Autofahrer aus Bad Abbach. Der junge Mann verlor auf der Autobahn A93 auf Höhe Selb die Kontrolle über sein Auto und krachte in die Leitplanke. Letztendlich kam das Fahrzeug auf dem Seitenstreifen zum Stehen und musste abgeschleppt werden. Unfall auf A9 bei Stammbach (Lkr. Hof) Weiter ging es um 14:10 Uhr auf der A9 auf Höhe Stammbach. Eine 32-jährige Frau aus Baiern war in Richtung Berlin unterwegs. Auf gerader, allerdings mit Schneematsch bedeckter, Strecke brach unvermittelt das Heck ihres Autos aus. Der Pkw drehte sich um 180 Grad und rutschte nach rechts von der Autobahn ab. Die Fahrerseite kollidierte dabei heftig mit einem größeren Verkehrsschild. Entgegen der Fahrtrichtung kam der Wagen im Graben zum Liegen. Neben der Fahrzeugführerin befanden sich noch zwei Kinder im Alter von 13 und 15 Jahren im Auto. Eine Jugendliche zog sich aufgrund einer geborstenen Seitenscheibe Abschürfungen an Schulter und Rücken zu. Das Mädchen wurde vorsorglich ins Krankenhaus nach Münchberg abtransportiert. Wir berichteten! Vier Unfälle auf A93 (Lkr. Wunsiedel) Zwischen 14:40 Uhr und 17:00 Uhr kam es auf der Autobahn A93 zu vier weiteren Glätteunfällen. Die vier Fahrer im Alter von 19, 20, 30 und 31 Jahren waren allesamt auf der winterglatten Fahrbahn zu schnell unterwegs. Bei den Unfällen kamen die Fahrzeuge entweder nach links oder nach rechts von der Autobahn ab und kollidierten mit den Schutzplanken. Eine 19-jährige Autofahrerin aus Selb verletzte sich dabei leicht. Sie stand unter Schock und wurde vorsorglich ins Krankenhaus nach Marktredwitz gebracht. Bei den übrigen drei Unfällen gab es glücklicherweise lediglich Blechschäden zu beklagen. Unfall auf A72 bei Trogen (Lkr. Hof) Den Abschluss machte um kurz vor Mitternacht ein 39-jähriger Autofahrer aus Haag auf der Autobahn A72 auf Höhe Trogen. Auch er hatte seine Geschwindigkeit nicht den winterlichen Straßenverhältnissen angepasst. Sein Pkw geriet ins Schleudern und krachte frontal in die Mittelleitplanke. Obwohl sein Fahrzeug stark beschädigt wurde, blieb der Mann zum Glück unverletzt. Alle Fahrer waren zu schnell unterwegs Aufgrund ihrer nicht angepassten Geschwindigkeit müssen sich nun alle Fahrzeuglenker auf ein Bußgeld und einen Punkt in Flensburg einstellen. Gegen die 32-jährige Unfallverursacherin auf der A9 musste die Polizei zudem ein Strafverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung einleiten. Neben den beiden Leichtverletzten entstand bei den sieben Unfällen ein Sachschaden von insgesamt rund 65.000 Euro.
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Starker Schneefall schlägt im Landkreis Kulmbach zu: Einsatzkräfte werden gefordert

Der starke Schneefall schlug in weiten Teilen Oberfrankens zu und so auch am Dienstag (12. Januar) im Landkreis Kulmbach. Die Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten mussten mehrmals wegen Verkehrsunfällen oder Gefährdungen auf den Straßen bedingt durch die Witterungsverhältnisse ausrücken. Nicht zu einem Glätteunfall wurden die Einsatzkräfte am heutigen Mittwochmorgen zur B303 bei Wirsberg (Landkreis Kulmbach) gerufen. Dort kam wegen Übermüdung ein Lkw-Fahrer (61) mit seinem 25-Tonnen-Fahrzeug von der Fahrbahn ab. Bei den Unfällen erlitten vier Menschen Verletzungen. Weiterlesen
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Oberfranken: 270 Verkehrsunfälle mit Verletzten & Getöteten im Oktober 2020

Nach einer Meldung des Statistischen Landesamtes ereigneten sich im Oktober 2020 auf Bayerns Straßen insgesamt 32.328 Unfälle. Das waren 14,5 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. 43 Verkehrsteilnehmer wurden getötet, ein Minus von 17,3 Prozent) und 4.604 verletzt (-22,7 Prozent). Auch in Oberfranken sanken die Unfallzahlen.

Unfallzahlen in Oberfranken gesunken

Wie das Bayerische Landesamt für Statistik weiter mitteilte, verringerte sich die Zahl der Unfälle mit Personenschaden um 20,6 Prozent auf 3.717 Fälle. Hierbei wurden für den Regierungsbezirk Oberfranken 270 Unfälle bilanziert. Im Oktober 2019 waren es noch 340. Auf oberfränkischen Straßen kamen im Oktober drei Personen ums Leben. Ein Jahr zuvor waren es fünf Tote. Schwer- beziehungsweise leicht verletzt wurden heuer 329 (Vorjahr: 446) Verkehrsteilnehmer.

Fast 300.000 Verkehrsunfälle in Bayern von Januar bis Oktober

Von Januar bis Oktober 2020 ereigneten bayernweit 291.903 Unfälle und damit 16,5 Prozent weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Die Anzahl der Verunglückten sank um 13,7 Prozent auf 50.157.

 

Die Zahlen für Oberfranken 10/2020 (Quelle: Stat. Landesamt)

Die Zahlen für Oberfranken 10/2019 (Quelle: Stat. Landesamt)
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Landkreis Kulmbach: Wintereinbruch führt zu zahlreichen Unfällen!

Zehn Unfälle und erhebliche Verkehrsbehinderungen durch hängengebliebenen Lkw: So liest sich die Bilanz der Kulmbacher Polizei zum ersten Wintereinbruch im Landkreis Kulmbach in dieser Saison. Glücklicherweise kam es zu keinen Personenschäden.

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24.000 Euro Schaden: Zwei Unfälle in einer Stunde in Gößweinstein

Am Donnerstagmorgen (19. November) ereigneten sich im Ortsbereich (FO) innerhalb von einer Stunde zwei Verkehrsunfälle, bei denen eine Person leicht verletzt wurde und ein Gesamtschaden in Höhe von rund 24.000 Euro entstand. Unfall am Wertstoffhof Kurz nach 06:30 Uhr stellte ein 66-jähriger Forchheimer seinen Ford Transit auf dem Parkplatz am Wertstoffhof ab und vergaß beim Aussteigen die Handbremse anzuziehen. Als der Mann neben dem Fahrzeug stand, setzte sich der Wagen aufgrund der Bodenneigung in Bewegung. Der Rentner versuchte vergebens mittels Körperkraft, das Fahrzeug aufzuhalten. Das Auto rollte noch zu allem Unglück über den Fuß des 66-Jährigen und steuerte unkontrolliert gegen einen gegenüberliegend geparkten Opel Corsa. Durch die Anstoßwucht wurde dieser noch gegen einen Ford Fiesta gedrückt. Der Senior erlitt bei dem Unfall leichte Verletzungen. Der Gesamtschaden beträgt etwa 9.000 Euro. Unfall an Kreuzung Etwa eine Stunde später fuhr ein 38-jähriger Fahrer eines VW-Golf von Stadelhofen nach Gößweinstein. An der Einmündung wollte er nach links in die August-Sieghardt-Straße einbiegen, hatte aber die Vorfahrt zu gewähren. Dabei übersah er einen von links herannahenden und vorfahrtberechtigten Fahrer eines Renault Clio. Im Einmündungsbereich kam es schließlich zu einem massiven Zusammenstoß mit einem Gesamtschaden in Höhe von 15.000 Euro. Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Die Fahrzeugbergung übernahmen die Fahrer laut Angaben der Polizei in Eigenregie.
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Oberfranken: Mehrere Verkehrsunfälle auf den Autobahnen am Sonntag

Mehrere Verkehrsunfälle ereigneten sich am Sonntag (02. August) auf den Autobahnen in Oberfranken. Die Ursache für die Unfälle waren nach Polizeiangaben Sekundenschlaf, nicht angepasste Geschwindigkeit bei Gewitterschauer und Unachtsamkeit. Hierbei entstand ein Schaden von mehreren Zehntausend Euro. Weiterlesen
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Massen-Crash bei Münchberg: Fünf Unfälle mit 14 Fahrzeugen auf der A9!

UPDATE (20:10 Uhr):

Am Freitagnachmittag (06. März) kam es in der "Münchberger Senke" der Autobahn A9 zu gleich mehreren Unfällen. Aufgrund eines Pannen-Lkw hatte die Autobahnmeisterei Münchberg die rechte Spur in Fahrtrichtung Berlin gesperrt. Infolgedessen entwickelte sich wegen des starken Verkehrs, bei schlechter Sicht und teilweise starkem Regen, ein Stau zwischen den Anschlussstellen Münchberg-Süd und Münchberg Nord.

Acht Verletzte

In diesem Stau kam es zu fünf, teilweise heftigen, Auffahrunfällen. Insgesamt 14 Fahrzeuge waren daran beteiligt. Hierbei wurden bei den Unfällen acht Menschen verletzt. Glücklicherwiese kam es nur zu leichten Verletzungen.

100.000 Euro Sachschaden

Die Verunfallten kamen per Rettungsdienst zu weiteren Behandlungen in umliegende Krankenhäuser. Der entstandene Sachschaden lag bei knapp 100.000 Euro.

Massen-Crash auf der A9 / Münchberg: Polizei schildert den Hergang der Unfälle!

A9 zwischenzeitlich voll gesperrt

Neben den Polizeieinsatzkräften waren ein Rettungshubschrauber, zwei Notärzte, mehrere Fahrzeuge des Rettungsdienstes, die Feuerwehr Münchberg sowie die Autobahnmeisterei Münchberg in den Einsatz eingebunden. Zur Unfallaufnahme und Räumung des Unfallortes musste die Autobahn in Fahrtrichtung Berlin zunächst voll gesperrt werden.

15 Kilometer Stau

Im weiteren Verlauf der Unfallaufnahme und der Bergung der Fahrzeuge konnte der Verkehr über den Standstreifen an der Unfallstelle vorbeigeführt werden. Der Unfall sorgte für einen erheblichen Rückstau auf der A9. Zwischenzeitlich kam es zu einem Rückstau mit einer Länge von 15 Kilometer.

Massen-Crash auf der A9 / Münchberg: "Eine vorbildliche Rettungsgasse war vorhanden"

Ersthelfer versorgen die Verunfallten

Ein Fahrzeug mit medizinischem Material an Bord, das eilig an seinen Bestimmungsort musste, wurde durch die vor Ort tätigen Einsatzkräfte durch den Stau gelotst. Lobend erwähnte die Polizei zudem mehrere Ersthelfer, die an der Unfallstelle anhielten und den Unfallbeteiligten eine Erste Hilfe leisteten, beziehungsweise die Unfallstelle bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte absicherten.

Feuerwehr lobt Rettungsgasse

Zudem lobte die Feuerwehr die gebildete Rettungsgasse auf der A9. Dadurch konnte die Einsatzfahrzeuge ohne Zeitverlust schnell und ohne weitere Probleme zum Einsatzort gelangen.

Massen-Crash auf der A9 / Münchberg: "(...) es werden auch eigene Fehler bewusst"

ERSTMELDUNG (17:10 Uhr):

Zu vier Unfällen mit 13 beteiligten Fahrzeugen kam es am Freitagnachmittag (06. März) auf der Autobahn A9 zwischen Münchberg-Süd und Münchberg-Nord in Fahrtrichtung Berlin im Landkreis Hof. Ersten Agenturangaben zufolge verunfallte ein Lkw, woraufhin die rechte Fahrspur auf der A9 gesperrt wurde. Nach der Sperrung stießen zwei Pkw auf der mittleren Spur zusammen und lösten drei nachfolgende Auffahrunfälle aus. Mehrere Personen sind verletzt.

Zwei Fahrzeuge lösen mehrere Unfälle mit 13 Fahrzeugen aus 

Nachdem der Lkw verunfallte, sperrten die Einsatzrkräfte die rechte Fahrbahn und sicherten den Laster. Hierdurch bildete sich Rückstau im Feierabendverkehr. Durch die nasse Fahrbahn prallten zwei Fahrzeuge ineinander. Infolge kam es zu drei Auffahrunfällen mit 13 Fahrzeugen.

Fahrzeug mit Blutkonserven steht im Stau und wird von der Polizei vorbeigeleitet

Laut Polizeiaussage vor Ort wurden acht Personen durch die Unfälle leicht verletzt. Im Einsatz waren ein Rettungshubschrauber, zwei Notärzte und mehrere Rettungswagen. Zudem soll im Stau ein Fahrzeug mit Blutkonserven und medizinisches Material gestanden sein, das von der Polizei vorbeigeleitet werden musste, um rechtzeitig an sein Zielort zu gelangen.

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Zeugen berichten von Verkehrsteilnehmern, die durch Rettungsgasse fahren

Wie News5 berichtet, sollen Augenzeugen mehrere Fahrzeuge beobachtet haben, die durch die Rettungsgasse fuhren, während die Feuerwehr sich noch auf Anfahrt befand. Derzeit staue sich der Verkehr auf über zehn Kilometer. Die Einsatzstelle erstrecke sich derzeit auf mehrere Hundert Meter.

Wintereinbruch in Oberfranken: Zahlreiche Unfälle am Donnerstagabend auf A9 & A70

Der angekündigte Wintereinbruch sorgte ab den gestrigen Abendstunden (27. Februar) für zahlreiche Verkehrsbehinderungen und Unfälle im Sendegebiet. Der teils massive Schneefall verwandelte die Straßen binnen weniger Minuten in gefährliche Rutschbahnen. Weiterlesen
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