Tag Archiv: Untersuchungshaft

© Polizei

Bayreuth/Kulmbach: Gefährliche Flucht vor der Polizei

Am Montagabend und am Dienstagmorgen (20. April) widersetzte sich ein 20-Jähriger in Bayreuth und Kulmbach einer Polizeikontrolle. Der junge Fahrer war mit gestohlenen Kennzeichen unterwegs. Bei seiner Flucht gefährdete er andere Verkehrsteilnehmer und Polizeibeamte. Des Weiteren leistete der Mann bei seiner Festnahme Widerstand, verletzte zwei Beamte und beschädigte zwei Polizeifahrzeuge. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bayreuth erging Untersuchungshaftbefehl gegen den 20-Jährigen.

Weiterlesen

© Bundespolizei

Rehau: Mann leblos aufgefunden – 18-Jähriger in Haft

Ein 43 Jahre alter Mann wurde am vergangenen Sonntagnachmittag in Rehau (Landkreis Hof) leblos in seinem Wohnzimmer aufgefunden, so die Polizei am Dienstag (20. April). Am Vorabend kam es zwischen dem Verstorbenen und einem 18-Jährigen zu einem handfesten Streit. Die Kripo Hof nahm die Ermittlungen zur Todesursache auf. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft sitzt der 18-Jährige inzwischen in Haft.

Weiterlesen

© News5/Merzbach

Vater tötet Sohn (9) in Kleinsendelbach: Mordmotiv der Heimtücke steht im Raum

Das Gewaltverbrechen am 21. März in einem Anwesen im Kleinsendelbacher Ortsteil Steinbach (Landkreis Forchheim) beschäftigt weiterhin die Ermittler. Wie berichtet, tötete vor Ort ein Vater seinen neunjährigen Sohn. Polizeieinsatzkräfte konnten den Mann fest. Er befindet sich seit nunmehr rund einem Monat in Untersuchungshaft. Eine Anklage gegen ihn liegt bisher nicht vor. Auf TVO-Anfrage teilte die Staatsanwaltschaft Bamberg am Mittwoch den aktuellen Sachstand mit.

Mögliches Mordmotiv: Heimtücke

Laut den bisherigen Ermittlungen gab es für die Tat an dem Sonntagnachmittag keinen konkreten Anlass. Es kann derzeit auch nicht ausgeschlossen werden, dass der Gesundheitszustand des Vaters ursächlich oder mitursächlich hierfür war. Zur Schuldfähigkeit des Vaters wurde ein Sachverständigengutachten in Auftrag gegeben. Das Gutachten liegt bislang noch nicht vor. Als Mordmotiv steht die Heimtücke im Raum. Einen Mord aus Heimtücke begeht, wer die Arg- und Wehrlosigkeit des Opfers zur Tat ausnutzt, so die Staatsanwaltschaft.

Was war die Tatwaffe?

Das Küchenmesser war nach nunmehr vorliegenden Erkenntnissen nicht die Tatwaffe. Weitere Informationen hierzu gab die Staatsanwaltschaft aufgrund "schutzwürdiger Interessen der Tatbeteiligten" nicht bekannt.

Kind wurde nicht missbraucht

Aktuell liegen den Behörden keine Anhaltspunkte für einen sexuellen Missbrauch des Jungen durch den Vater vor. Ebenso gibt es keine Anhaltspunkte, dass der Beschuldigte eine Zeugenaussage seines Sohnes verschleiern wollte.

Weiterführende Informationen
Kleinsendelbach: Neunjähriger Junge tot - Vater unter Mordverdacht
Vater tötet seinen Sohn (9) in Kleinsendelbach: "Der Tatbestand des Mordes steht im Raum."
© Pixabay / Symbolbild

Versuchter Totschlag in Schönbrunn im Steigerwald: Gewürgt & mit dem Tod bedroht

Ein Streit in Schönbrunn im Steigerwald (Landkreis Bamberg) eskalierte am Samstag (23. Januar), wie die Polizei am heutigen Freitag (29. Januar) mitteilte. Ein 27-Jähriger wurde gewürgt und mit dem Tode bedroht. Bei dem Streit ging es laut Polizei um eine „Grobheit zum Nachteil eines Kindes“. Die Auseinandersetzung endete für einen 42-Jährigen nun in Untersuchungshaft. Weiterlesen
© Polizei / Symbolbild / Archiv

Bamberg: Vier Festnahmen nach Drogen- und Waffenschmuggel

Nach weitreichenden Ermittlungen von Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft Bamberg befinden sich bereits seit Mitte Dezember 2020 vier Personen in Untersuchungshaft. Wie die Polizei am heutigen Donnerstag (28. Januar) mitteilte, stehen die Verhafteten im Verdacht, Drogen und Waffen nach Deutschland geschmuggelt und damit gehandelt zu haben.

Weiterlesen

© Pixabay / Symbolbild

Bamberg: 26-Jähriger attackiert und verletzt zwei Mitbewohner in Unterkunft

Ohne nachvollziehbaren Grund attackierte und verletzte ein 26 Jahre alter Mann in einer Flüchtlingsunterkunft im Bamberger Osten zwei Mitbewohner. Einer von ihnen ist schwerverletzt. Seit Mittwoch (23. Dezember) sitzt der Täter in Haft. Weiterlesen
© Bundespolizei

A93 / Selb: Paar schmuggelt Drogen – Festnahme!

Wegen des Verdachts des Drogenschmuggels sitzt seit Dienstag (08. Dezember) auf Antrag der Staatsanwaltschaft Hof ein Paar in Untersuchungshaft. In der Nacht entdeckte die Bundespolizei bei dem Duo (29 und 30 Jahre) in Selb (Landkreis Wunsiedel) mehrere Gramm der Droge Crystal. Zudem saß die Fahrerin (30) unter Drogeneinfluss hinter dem Steuer. Weiterlesen
© Bundespolizei

A9 / Bayreuth: Mit gestohlenem Fahrzeug vor der Polizei geflüchtet

Ein 38 Jahre alter Mann versuchte am Sonntagnachmittag (25. Oktober) auf der A9 bei Bayreuth vor der Polizei zu flüchten. Der Fahrer war mit einem gestohlenen Transporter unterwegs und geriet so ins Visier der Beamten. Am Montag (26. Oktober) erließ die Staatsanwaltschaft München Haftbefehl gegen den Mann. Weiterlesen
© Pixabay / CC0 Public Domain / Symbolbild

Nach intensiven Ermittlungen: Polizei nimmt Drogendealer in Neustadt bei Coburg fest!

Nach umfangreichen Ermittlungen mit Unterstützung von Spezialeinsatzkräften aus Mittelfranken gingen am Sonntag (11. Oktober) zwei Tatverdächtige (24 und 28 Jahre) auf Antrag der Staatsanwaltschaft Coburg wegen Drogenhandel in Haft. Am Samstag (10. Oktober) beendeten die Beamten eine sogenannte „Drogenbeschafffungsfahrt“ in Neustadt bei Coburg. Während einer Verkehrskontrolle und in den anschließenden Wohnungsdurchsuchungen entdeckten die Drogenfahnder mehrere Päckchen Marihuana und Bargeld von mehreren Tausend Euro. Das teilte am Montag (12. Oktober) das Polizeipräsidium Oberfranken mit. Weiterlesen
© Bundespolizei

A9 / Hof: Ein Kilo Marihuana in der Stoßstange verdeckt!

Mehr als 980 Gramm Marihuana, verbaut in einem Auto, entdeckten Hofer Polizisten am Sonntagabend (27. September) bei einer Pkw-Kontrolle im Bereich von Hof-West an der Autobahn A9. Der 29-jährige Fahrer sitzt als Tatverdächtiger nach Ermittlungen der Kriminalpolizei Hof jetzt in Untersuchungshaft. Weiterlesen
© News5 / Merzbach

Messerangriff in Bamberg: 59-Jähriger sitzt in Haft

Nachdem ein alkoholisierter 59 Jahre alter Mann am Montagmorgen (24. August) in einer Bäckerei im Bamberger Nord-Ost mit einem Messer unvermittelt einen Kunden attackierte, sitzt dieser inzwischen in Untersuchunghaft. Am Dienstag (25. August) erging Haftbefehl wegen versuchten Totschlags durch den Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Bamberg. Auf Nachfrage von TVO wollte die Staatsanwaltschaft Bamberg zum Tat-Motiv des 59-Jährigen nicht weiter eingehen. Laut Polizei lag eine Verbindung des Täters zum Opfer (58) oder zur Bäckerei nicht vor.

58-Jähriger flüchtet hinter die Theke und wehrt sich mit einer Milchkanne vor weiteren Stichversuchen

Wie wir bereits berichteten, hielt sich gegen 6:00 Uhr der 58 Jahre alte Kunde in der Bäckerei in der Straße "Troppauplatz" auf. Er bemerkte plötzlich einen Stich am Körper und einen Unbekannten mit einem Messer. Der 58-Jährige flüchtete daraufhin hinter die Theke, gefolgt vom 59-jährigen Täter. Hinter der Theke wehrte sich der 58-Jährige mit einer Milchkanne vor weiteren Stichversuchen. Der Verletzte und die Verkäuferin flüchteten im Anschluss vor die Bäckerei.

Hausbewohner hält 59-Jährigen bis zum Eintreffen der Polizei fest

Ein Hausbewohner kam hinzu und konnte verhindern, dass der immer noch am Boden sitzende Tatverdächtige (59) erneut nach dem Messer griff. Er hielt den stark alkoholisierten 59-Jährigen bis zum Eintreffen der Polizei fest. Weitere Polizisten kümmerten sich bis zur Ankunft des Notarztes um das verletzte Opfer, das anschließend in ein Krankenhaus kam. Der 58 Jahre alte Bamberger konnte nach ärztlicher Versorgung die Klinik inzwischen wieder verlassen.

Der Aktuell-Beitrag zur Messerattacke in Bamberg (24. August 2020):
Messerangriff ohne Grund?: Betrunkener attackiert 58-Jährigen in Bamberg
© Polizeipräsidium Oberfranken

Bewaffneter Raubüberfall in Küps: Verdächtige festgenommen!

Nachdem zwei 19-Jährige am Mittwochmorgen (29. Juli) unter Vorhalt eines Messers eine Tankstelle im Küpser Ortsteil Johannisthal (Landkreis Kronach) überfallen hatten, befinden sich  die beiden Männer nach Ermittlungen der Kriminalpolizei Coburg auf Antrag der Staatsanwaltschaft Coburg in Untersuchungshaft.

Weiterlesen
© News5 / Fricke

Nach tödlichem Raserunfall in Selb: Anklageerhebung wegen Mordes

Nach den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Hof, der Polizei Marktredwitz und der Kripo Hof steht ein 20-Jähriger unter dem Tatverdacht, an einem illegalen Autorennen im Februar 2020 in Selb (Landkreis Wunsiedel) teilgenommen zu haben und einen Fußgänger (19) mit einem Auto tödlich erfasste. Wir berichteten. Die Staatsanwaltschaft Hof erhob Anklage wegen Teilnahme an einem illegalen Autorennen und Mord in Tateinheit mit verbotener Fortbewegung im Straßenverkehr mit Todesfolge.

20-Jähriger liefert sich in Selb mit 19-Jährigen ein Autorennen

Bisherige Ermittlungen ergaben, dass am 6. Februar der 20-Jährige aus dem Landkreis Wunsiedel, sich mit dem 19-jährigen BMW-Fahrer ein illegales Autorennen durch die Stadt Selb lieferte. Laut Polizei wurden hier Geschwindgkeiten von bis zu 100 Stundenkilometern gefahren. Beide Autofahrer fuhren zweimal über die Wittelsbacher Straße, an deren Fahrbahnrand jeweils das spätere Opfer (19) mit weiteren zehn Jugendlichen und Heranwachsenden stand. Nachdem der 19-jährige BMW-Fahrer das Rennen beendet hatte, wendete der 20-Jährige. Er entschloss sich, mit hoher Geschwindigkeit nochmals an der zuvor in der Wittelsbacher Straße gesichteten Gruppe vorbeizufahren, um dieser zu imponieren.

20-Jähriger erfasst frontal Fußgänger

Auf Höhe der Abzweigung zur Jägerstraße erfasste der 20-Jährige den Fußgänger (19) frontal mit etwa 80 bis 90 Stundenkilometern. Trotz sofortiger Reanimationsversuche erlag der Fußgänger aus Kulmbach noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen.

20-Jähriger war der Gefahr offenbar bewusst

Die Staatanwaltschaft Hof geht in ihrer Anklageschrift davon aus, dass neben dem Straftatbestand des verbotenen Autorennens, auch der Tatbestand des Mordes erfüllt ist, da der Angeschuldigte zumindest mit bedingtem Vorsatz den Tod des jungen Kulmbachers sowohl mit gemeingefährlichen Mitteln, als auch heimtückisch verursacht hatte. Die Staatsanwaltschaft gehe davon aus, dass der 20-Jährige realisiert hatte, dass die Wahrscheinlichkeit einer möglichen Tötung unbeteiligter Dritter sehr hoch war und eine mögliche Todesfolge in Kauf nahm. Es wurde Anklage zur Jugendkammer des Landgerichts Hof erhohen, da der 20-Jährige zum Tatzeitpunkt noch nicht das 21. Lebensjahr vollendet hatte. Er sitzt inzwischen in Untersuchungshaft.

Der Aktuell-Beitrag zum tödlichen Raserunfall
Selb: Mordanklage nach tödlichem illegalen Autorennen
© Pixabay / Symbolbild

Messerstich in Bamberg: 33-Jähriger wird festgenommen

Durch einen Messerstich erlitt ein 21-Jähriger am Mittwochmorgen (03. Juni) während eines Streits in einer Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber schwere Verletzungen. Die Polizei nahm einen 33-Jährigen als Tatverdächtigen fest. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bamberg wurde am Donnerstag (04. Juni) Untersuchungshaftbefehl erlassen. Weiterlesen
© Pixabay /  CC0 Public Domain / Symbolbild

Bayreuth: 48-Jähriger wegen mehreren Diebstählen in Haft!

Die Polizei überführte einen 48-Jährigen wegen mehreren Diebstählen. Der Tatverdächtige ist unter anderem verantwortlich für den versuchten Einbruch in ein Fahrradgeschäft in Bayreuth. Die Kripo prüft derzeit, ob der mutmaßliche Täter auch für weitere Delikte verantwortlich ist. Weiterlesen
12345