Tag Archiv: Unwetter

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Lichtenfels: Land unter nach Gewitter & Starkregen

Am gestrigen Freitagabend (19. Juni) sorgten Unwetter wieder für überflutete Straßen in Oberfranken. In Lichtenfels kam es laut Angaben der Nachrichtenagentur News5 zu Gewittern und heftigem Starkregen.

Ortsteil Seubelsdorf besonders betroffen

Die großen Wassermassen von teilweise bis zu 20 Liter pro Quadratmeter innerhalb kürzester Zeit führten besonders im Lichtenfelser Ortsteil Seubelsdorf zu zahlreichen überschwemmte Straßen und vollgelaufenen Kellern.

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Wegen starken Regenfällen: Wohnhaus in Reuth droht in Baugrube zu rutschen

ERSTMELDUNG (16. Juni, 12:33 Uhr)

Wegen starken Regenfällen sackte am Montag (15. Juni) direkt an einem Wohnhaus in Reuth (Landkreis Forchheim) der Erdboden bis zu einem Meter in die Tiefe und zwingen nun den Besitzer aus seinem Haus. Der Hangrutsch sei bedingt durch die Regenfälle der letzten Tage. Ersten Angaben zufolge, sei auch die Mauer an einem Garten eingestürzt.

Einsatzkräfte schütten 150 bis 200 Tonnen Recyclingmaterial in die Baugrube

Wie das THW berichtete, bemerkte der Anwohner in der Mayer-Franken-Straße die Abbruchkante, die Teile seiner Gartenmauer sowie des Gartens und des Gerätehauses zum Abrutschen brachte. Daraufhin alarmierte er gegen 19:00 Uhr die Einsatzkräfte. Die Rettungskräfte bauten zunächst eine Beleuchtung für die Einsatzstelle auf. Gemeinsam mit einem Bauunternehmen wurde in die Baugrube 150 bis 200 Tonnen Recyclingmaterial in die Baugrube geschüttet. Hierdurch wurde der Hangrutsch befestigt. 

Einsatz dauert bis zum Dienstagmorgen

Die Grundstücksmauer wurde von einem großen Gebüsch befreit, welches die Absicherung behinderte. Zudem fertigten die Rettungskräfte Pfähle aus Bauholz, die die Einsatzstelle vor eindringendem Wasser sicherte. Laut THW dauerte der Einsatz bis 2:00 Uhr morgens. Wie News5 berichtet, ist das Haus derzeit unbewohnbar. Es bestehe die Gefahr, dass das Gebäude in die Baugrube abrutschen könnte.

Einen auführlichen Bericht dazu gibt es heute Abend ab 18 Uhr in Oberfranken Aktuell

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Die Aktuell-Berichterstattung zum abrutschenden Wohnhaus
Wegen Unwetter in Forchheim: Haus droht abzurutschen
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Stadt und Landkreis Bayreuth: Starkregen löst mehrere Einsätze aus

ERSTMELDUNG (15. Juni, 10:00 Uhr)

Gewitter- und Regenschauer sorgten am Sonntagabend (14. Juni) in Stadt und im Landkreis Bayreuth für mehrere Feuerwehreinsätze. Vom Starkregen besonders betroffen war Bindlach (Landkreis Bayreuth) mit dem Gemeindeteil Crottendorf. Ersten Angaben zufolge drohte dort ein Bach überzulaufen. Das Wasser überflutete Straßen und Keller der Anwesen. Die Feuerwehrkräfte versuchten das Wasser abzupumpen, um somit den Pegel niedrig zu halten. Der Ortskern stand knieftief unter Wasser. Zudem wurden Sandsäcke von der Feuerwehr befüllt und mit den Lkw in die betroffenen Regionen transportiert.

  • Mehr zum Einsatz erfahren Sie rechts im Video
Bindlach: Starkregen sorgt für Überschwemmungen

Fehlmeldungen mehrere Brandmeldeanlagen

Wie die Feuerwehr Bayreuth mitteilte, lösten sich am Sonntag (14. Juni) zudem mehrere Brandmeldeanlagen fehlerhaft aus. Der Schwerpunkt der Einsätze lag im Nordosten des Stadtgebietes Bayreuth, wo an zahlreichen Orten mit Hanglage das Wasser unter anderem auch Erdreich abtrug und mit sich riss. Laut Pressesprecher der Feuerwehr Bayreuth waren am Sonntag rund 100 Rettungskräfte im Einsatz.

  • Eine offizielle Polizeimeldung steht derzeit noch aus

 

Einen ausführlichen Bericht über die Überschwemmungen am Sonntag in Oberfranken wird es heute Abend (15. Juni) ab 18 Uhr in Oberfranken Aktuell geben.

Der Aktuell-Beitrag zum Unwetter in Oberfranken:
Einsätze in Oberfranken: Bilanz des Unwetter-Sonntags

Oberfranken: Unwetterwarnung vor Starkschneefall in den kommenden Stunden

Tief "Bianca" zieht am heutigen Donnerstagnachmittag (27. Februar) zügig über die Mitte Deutschlands hinweg und erreicht am späten Abend bereits die Landesgrenze zu Tschechien. Ab circa 16:00 Uhr wird das Niederschlagsgebiet Oberfranken erreichen. Im Westen fällt zunächst noch Regen. Je östlicher das Tief zieht, umso mehr wird aus dem Regen Schnee. Die Wetterdienste haben diesbezüglich eine Unwetterwarnung vor Starkschneefall herausgegeben.

Unwetterwarnung in den Stufen ORANGE und ROT aktiv

Die Unwetterwarnung* gilt oberfrankenweit vom heutigen Donnerstag (16:00 Uhr) bis zum Freitagmorgen (28. Februar / 08:00 Uhr). In dieser Zeit muss man sich auf teils ergiebige Schneeschauer einstellen, bis das Tief weiter in Richtung Osten abzieht. In Lagen von bis zu 400 Metern können in den kommenden Stunden Neuschneemengen von 5 bis 10 Zentimeter fallen. In Höhenlagen ab 600 Meter - in den Bereichen von Frankenwald und Fichtelgebirge - sind bis zum Freitagmorgen 10 bis 15 Zentimeter Schnee möglich. In den Staulagen der Mittelgebirge kann es auch noch mehr Schnee geben.


Aktive Warnungen

Unwetterwarnung - Stufe ORANGE:

  • Westlicher Landkreis Bamberg
  • Westlicher Landkreis Forchheim
  • Westlicher und südlicher Landkreis Coburg
  • Nördlicher Landkreis Lichtenfels
  • Stadt Bayreuth
  • Stadt Coburg

Unwetterwarnung - Stufe ROT:

  • Östlicher Landkreis Bamberg
  • Landkreis Bayreuth
  • Nördlicher und östlicher Landkreis Coburg
  • Östlicher Landkreis Forchheim
  • Landkreis Hof
  • Landkreis Kronach
  • Landkreis Kulmbach
  • Landkreis Lichtenfels
  • Landkreis Wunsiedel

Starker Wind kann zu Schneeverwehungen führen

Einen möglichen Sturm - wie am Mittwoch noch vorhergesagt - wird es laut den Wetterexperten von "Stormchasing Oberfranken - Dem Unwetter auf der Spur" im Sendegebiet nicht geben. Einzig ein starker Wind mit Böen um 40 km/h wird prognostiziert. In exponierten Lagen sind Böen bis zu 50km/h möglich. Diese Geschwindigkeiten reichen aber bereits aus, um Schneeverwehung entstehen zu lassen. Im Bereich der stärksten Schneefälle ist durch den schweren und nassen Schnee zudem die Gefahr von Astbrüchen gegeben.

Glättewarnung für ganz Oberfranken

In Oberfranken muss man im Zuge der Niederschläge mit glatten Straßen und Wegen bis zum Freitagmittag rechnen. Bitte fahren Sie vorsichtig!


"Die Schnee-Bombe trifft Oberfranken!"
Volle Breitseite: Die Schnee-Bombe trifft Oberfranken!
Die Wetteraussichten vom 27. Februar 2020
Winter vor Kurz-Comeback in Oberfranken: Zu Besuch bei der Autobahnmeisterei Rehau

Eure Schneebilder- und videos könnt Ihr uns schicken via

 

(Quellen: unwetterzentrale.de / dwd.de)

 

*Vorwarnungen / Warnungen sind keine Garantie für ein tatsächlich auftretendes Wetterereignis. Diese Meldungen dienen lediglich als ein Hinweis auf mögliche Gefahren bei einem „Kann-Szenario“.

Oberfranken: Sturmwarnung zum Wochenausklang

UPDATE (Sonntag, 16. Februar / 11:00 Uhr):

Tief Victoria hat am Sonntagvormittag Oberfranken erreicht. Derzeit bestehen aktive Unwetterwarnungen für folgende Regionen im Sendegebiet. Diese gelten bis zum Montagmorgen (17. Februar):

Stufe ORANGE vor Sturm und schweren Sturmböen zwischen 75 und 90 km/h:

  • Landkreis Coburg
  • Landkreis Kulmbach
  • Landkreis Kronach
  • Nördlicher Landkreis Lichtenfels
  • Landkreis Hof

Stufe ROT vor schweren Sturmböen und Orkanböen bis 110 km/h (oberhalb von 700 Meter):

  • Nördlicher Landkreis Bayreuth
  • Nördlicher Landkreis Kronach
  • Nördlicher Landkreis Kulmbach
  • Westlicher und südlicher Landkreis Hof
  • Nördlicher Landkreis Wunsiedel

ERSTMELDUNG (Samstag, 15. Februar / 17:40 Uhr):

Nach Orkantief Sabine zu Beginn der Woche bläst zum Wochenende Tief Victoria über Oberfranken hinweg. Vor allem im Norden und im Osten des Sendegebietes muss man ab dem Sonntagvormittag (16. Februar) mit Sturmböen und schweren Sturmböen bis maximal Windstärke 10 rechnen. Eine aktuelle Vorwarnung* besteht.

Warnung ab Sonntagvormittag

Der Südwestwind nimmt ab den Morgenstunden des Sonntags immer weiter zu. Ab 10:00 Uhr gilt bis zum Montagmorgen (17. Februar) um 07:00 Uhr eine Unwetterwarnung vor Sturmböen mit 75 - 90 km/h. In exponierten Höhenlagen von Frankenwald und Fichtelgebirge sind auch höhere Geschwindigkeiten über die kommenden Stunden hinweg möglich.

Die Unwetterwarnung für den Sonntag gilt für folgende Landkreise:

  • Nördlicher Landkreis Bayreuth
  • Nördlicher Landkreis Coburg
  • Landkreis Hof
  • Landkreis Kronach
  • Nördlicher Landkreis Kulmbach
  • Nördlicher Landkreis Wunsiedel

(Quelle: unwetterzentrale.de)

Wetteraussichten vom 15. Februar 2019
Der Talk mit TVO-Wetterexperte Christian König

*Vorwarnungen / Warnungen sind keine Garantie für ein tatsächlich auftretendes Wetterereignis. Diese Meldungen dienen lediglich als ein Hinweis auf mögliche Gefahren bei einem „Kann-Szenario“.

Orkantief Sabine tobt über Oberfranken: Newsseite mit aktuellen Informationen

UPDATE (Montag, 10. Februar / 22:48 Uhr):

Unwetterwarnung Stufe ORANGE vor Sturmböen und schweren Sturmböen zwischen 85 und 95 km/h - bis Mittwochnacht (12. Februar):

  • Alle oberfränksichen Landkreise: BA, BT, CO, FO, HO, KC, KU, LIF, WUN

Unwetterwarnung Stufe ROT vor Sturm / Orkan: Sturm- und Orkanböen bis 115 km/h, bei Schauern vereinzelt mehr - bis Mittwochnacht (12. Februar):

Betroffen sind der Frankenwald und das Fichtelgebirge und hierbei folgende Landkreise ab einer Höhe von 700 Metern:

  • Landkreis Bayreuth
  • Landkreis Hof
  • Landkreis Kronach
  • Landkreis Kulmbach
  • Landkreis Wunsiedel

Unwetterwarnung Stufe ORANGE vor Starkregen: Ergiebiger Regen mit 40-60 Liter auf den Quadratmeter in 48 Stunden - bis Dienstagabend (11. Februar):

  • Östlicher Landkreis Bayreuth
  • Landkreis Hof
  • Nördlicher Landkreis Kulmbach
  • Landkreis Kronach
  • Landkreis Wunsiedel

(Quelle: unwetterzentrale.de)


UPDATE (Montag, 10. Februar / 21:56 Uhr):

agilis-Netz Nord weiterhin gestört

Am morgigen Dienstag (11. Februar) bleibt der Bahnverkehr im agilis-Netz Nord bis 7:00 Uhr eingestellt. Dies teilte das Unternehmen am Abend mit. Auch danach sind Verspätungen und Zugausfälle nicht auszuschließen. Die Wetterlage und der Streckenzustand werden kontinuierlich beurteilt. agilis-Fahrgäste können sich über ihre Fahrt über die Verbindungssuche auf agilis.de und bahn.de oder in den Live-Infos agilis.de/live-infos informieren. Das agilis-Servicetelefon unter 0800 / 589 28 40 (kostenfrei) ist für Fahrgäste am Dienstagmorgen 05:00 Uhr erreichbar.

Aktuelle Sperrungen:

  • Hof Hbf – Selb
  • Hof Hbf – Bad Steben
  • Hof Hbf – Münchberg
  • Münchberg – Helmbrechts
  • Pressath – Weiden

UPDATE (Montag, 10. Februar / 18:10 Uhr):

Laut DB Regio Bayern wurde der Zugverkehr in Bayern teilweise wieder aufgenommen. Es kommt jedoch noch regional zu erheblichen Verzögerungen. Zudem kann es kurzfristig zu Teilausfällen kommen.

Auf folgenden Strecken ist in Oberfranken derzeit kein Zugverkehr der Deutschen Bahn möglich:

  • Bayreuth - Hof
  • Nürnberg Hbf - Bayreuth
  • Neuenmarkt-Wirsberg - Hof Hbf

Wie News5 soeben mitteilte, stürzte am Montagnachmittag auf der agilis-Strecke zwischen Naila und Hof ein Baum auf die Gleise und blockierte damit den Zugverkehr. Einsatzkräfte der örtlichen Feuerwehr entfernten das Hindernis (siehe Fotos).

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UPDATE (Montag, 10. Februar / 17:36 Uhr):

Tief Sabine sorgte mit Sturm- und Orkanböen seit Sonntagabend in Oberfranken für Einschränkungen und Behinderungen im Straßen- und Bahnverkehr. Die oberfränkische Polizei zog nun für den Zeitraum zwischen Sonntagabend und Montagnachmittag trotz vieler Einsätze eine weitestgehend positive Zwischenbilanz.

300 Notrufe in 12 Stunden

Zwischen 3:00 und 15:00 Uhr kam es am Montag zu gut 300 Notrufen im Zusammenhang mit der Wettersituation. Insgesamt 320 Einsätze wurden notiert. Großteils handelte es sich dabei um Behinderungen durch herabgerissene Äste oder umgestürzte Bäume, die die Straßen blockierten. Diese konnten in der Regel schnell beseitigt werden.

Orkantief Sabine: Polizei zählt 300 Notrufe in Oberfranken!

Stallzelt bricht zusammen

Darüber hinaus beschäftigten umgewehte Bauzäune, mobile Toiletten, Trampoline und Mülltonnen sowie gelöste Teile von Dacheindeckungen die Einsatzkräfte. In Stadtsteinach (Landkreis Kulmbach) brach am Montagvormittag das Stallzelt eines dort gastierenden Zirkus zusammen. Glücklicherweise erlitt niemand Verletzungen. Die entlaufenen Ponys blieben unversehrt und befinden sich in Sicherheit.

TVO-Wetterexperte Christian König: Warnung vor Orkantief Sabine war notwendig!

Böe weht Kleinwagen von der Straße

Auf Oberfrankens Straßen kam es zu einigen, witterungsbedingten Verkehrsunfällen, bei denen zwei Personen verletzt wurden: Gegen 6:20 Uhr wehte eine Sturmböe auf der Staatsstraße 2244 zwischen Altendorf (Landkreis Bamberg) und Neuses an der Regnitz (Landkreis Forcheim) einen Kleinwagen von der Fahrbahn. Die Fahrerin zog sich dabei leichte Verletzungen zu. Kurz vor 7:00 Uhr fuhr ein 27-jähriger Radfahrer in Hof über ein umgewehtes Verkehrszeichen, das auf dem Radweg entlang der Ernst-Reuter-Straße lag. Der junge Mann stürzte und erlitt Prellungen.

Unfall auf der A70

Bereits gegen 5:00 Uhr warf der Seitenwind den Anhänger eines Kleinlasters auf der Autobahn A70 zwischen Scheßlitz und dem Autobahnkreuz Bamberg um. Das Zugfahrzeug blieb zwar stehen, dennoch kam es zeitweise zu Verkehrsbehinderungen in diesem Bereich. Der Fahrer blieb unverletzt. Bei acht weiteren Verkehrsunfällen kollidierten Fahrzeuge mit umgestürzten Bäumen. Hierbei entstand ein Gesamtsachschaden im mittleren fünfstelligen Bereich. Weitere Informationen dazu HIER!


UPDATE (Montag, 10. Februar / 17:02 Uhr):

Aufgrund von Sturmschäden sind folgende Kreisstraßen aktuell für den Verkehr gesperrt:

  • LIF 23 - Sperrung zwischen Burgkunstadt und Ebneth / gesperrt bis 11. Februar
  • LIF 27 - Sperrung zwischen Lichtenfels und Buch am Forst / gesperrt bis 11. Februar
  • LIF 7 - Hausen - Unnerdorf (seit Montag 13:00 Uhr)
  • OV Michelau - Schwürbitz (seit Montag 4:35 Uhr)

UPDATE (Montag, 10. Februar / 16:30 Uhr):

Die Bürgerinnen und Bürger in Gerach (Landkreis Bamberg) sind derzeit komplett ohne Stromversorgung. Grund hierfür ist ein umgestürzter Strommast. Der zuständige Energieversorger ist bereits vor Ort und macht sich ein Bild von der Zerstörung. Eine Aussage, bis wann der Schaden behoben sein wird, ist derzeit laut dem Landratsamt Bamberg noch nicht möglich. Der Mobilfunk funktioniert derzeit noch. Die Feuerwehr Gerach hat aktuell in der Laimbachtalhalle in Gerach eine örtliche Anlaufstelle eingerichtet.


UPDATE (Montag, 10. Februar / 15:00 Uhr):

Bahn meldet an 20 Stellen im Freistaat Schäden

Wie die Deutsche Bahn am Montagnachmittag mitteilte, finden in Bayern aktuell zahlreiche Erkundungsfahrten statt, um die durch Orkantief Sabine verursachten Schäden an der Schieneninfrastruktur festzustellen und in der Folge schnellstmöglich zu beseitigen. Insbesondere umgestürzte Bäume in Oberleitungen und auf Schienen blockierten und blockieren an mehr als 20 Stellen im Freistaat einen sicheren Bahnbetrieb. Alle verfügbaren Reparaturfahrzeuge sind auf den Bahnstrecken im Einsatz, weiterhin Fachkräfte mit Straßenfahrzeugen und Spezialausrüstung.

Fernverkehr in Bayern läuft wieder an

Die Deutsche Bahn nimmt derzeit auf zahlreichen Strecken den Betrieb schrittweise wieder auf, darunter auch auf einigen Linien der S-Bahn München. Auch die Strecken des bayerischen Fernverkehrs sind wieder frei. Der Zugverkehr läuft dort mit Einschränkungen schrittweise wieder an.

Rund um Hof kein Zugverkehr

Weiterhin ohne Zugverkehr sind die Strecken im Allgäu, im Werdenfelser Land sowie rund um Hof / Oberpfalz. Die Bahn empfiehlt allen Bahnreisenden die aktuelle Betriebssituation über bahn.de/reiseauskunft, den DB-Navigator oder die kostenlose Hotline 08000 / 99 66 33 vor Fahrtantritt zu prüfen. Auch informiert der DB Streckenagent über die aktuelle Betriebslage.


UPDATE (Montag, 10. Februar / 14:40 Uhr):

Umgestürzte Bäume und umherfliegende, nicht gesicherte Gegenstände, sorgten am Montag (10. Februar) für mehrere Einsätze im Landkreis Kulmbach. Hierfür mussten die betroffenen Straßen kurzzeitig gesperrt werden. Neben mehreren Unfällen, sorgte auch ein Feuer, welches durch das Orkantief Sabine verursacht wurde, für einen Feuerwehreinsatz.

 


UPDATE (Montag, 10. Februar / 13:57 Uhr):

Am Montagvormittag (10. Februar) zog Orkantief Sabine auch über den Raum Pegnitz im Landkreis Bayreuth. Laut Bayernreporter blockierten umgestürzte Bäume mehrere Straßen in und um Pegnitz. In diesem Bereich kam es auch zu Stromausfällen, nachdem ein Baum umstürzte und dabei eine Stromleitung beschädigte.

 

© bayern-reporter.com

UPDATE (Montag, 10. Februar / 12:30 Uhr):

Starke Windböen sorgten am Montagmorgen für einen Einsatz im Bad Staffelsteiner Ortsteil Nedensdorf im Landkreis Lichtenfels. Laut News5 lösten sich von zwei Scheunen zahlreiche Dachziegel. Zudem berichtete die Nachrichtenagentur darüber, dass die Feuerwehr im Landkreis Lichtenfels 18 Mal ausrücken musste. Die Einsatzkräfte hätten bislang (Stand: Montagmittag) die Lage im Griff. Weitere Informationen werden folgen.

 

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UPDATE (Montag, 10. Februar / 11:47 Uhr):

DB Regio nimmt in Nordbayern vereinzelt den Verkehr wieder auf

Laut einer aktuellen Meldung der DB Regio kann in Nordbayern der Zugverkehr vereinzelt wieder aufgenommen werden. Es kommt jedoch noch zu erheblichen Verspätungen. Auch kann es kurzfristig zu Teilausfällen kommen. Die Bahn arbeitet laut eigener Aussage aktuell mit Hochdruck an der Behebung von Schäden. In Südbayern ist unterdessen weiterhin kein Zugverkehr möglich

agilis-Netz Mitte weiterhin komplett eingestellt

Aufgrund der aktuellen Wetterlage bleibt der Verkehr im agilis-Netz Mitte bis mindestens 12:00 Uhr komplett eingestellt. Danach sind Verspätungen und weitere Zugausfälle nicht auszuschließen. Im agilis-Netz Nord verkehren auf einzelnen Strecken Züge mit verringerter Geschwindigkeit. Teilweise kommt es aber auch hier noch zu Sperrungen bis mindestens 14:00 Uhr.

Dies betrifft insbesondere folgende Streckenabschnitte:

  • Bamberg – Ebern (voraussichtlich bis mindestens 10:30 Uhr)
  • Coburg – Bad Rodach (voraussichtlich bis mindestens 14:00 Uhr)
  • Hof Hbf – Bad Steben (voraussichtlich bis mindestens 12:00 Uhr)
  • Hof Hbf – Münchberg (unbestimmte Dauer)

Auf allen Strecken ist mit Verspätungen und Zugausfällen zu rechnen.

 


UPDATE (Montag, 10. Februar / 11:10 Uhr):

Zwischenbericht der ILS Hochfranken

Die Integrierte Leitstelle Hochfranken (ILS) gab am Montagmorgen (07:00 Uhr) einen Zwischenbericht zur Sturm- und Orkanlage in den Landkreisen Hof und Wunsiedel. Um 04:30 Uhr begann die Hauptphase des Tiefs mit Sturm- und Orkanböen. Gegen 06:00 Uhr begann der Wind wieder langsam abzuflauen. So fiel in einigen Orten im Bereich Hochfranken der Strom aus. Die jeweiligen Energieversorger wurden informiert und arbeiten an der Beseitigung der Schäden. Einige Straßen in den Landkreisen Hof und Wunsiedel waren aufgrund umgestürzter Bäume für den Verkehr für einige Stunden gesperrt. Die Straßenbaulastträger, Bauhöfe und Feuerwehren waren am Morgen im Einsatz, um die Straßen wieder passierbar zu machen. Eine aktuelle Übersicht zur Verkehrslage in Hochfranken gibt es HIER!

Circa 100 Notrufe über die "112"

Das häufigste Szenario war "Baum über Fahrbahn". Auch abgedeckte Dächer und lose Fassadenteile sorgten am Morgen für Einsätze. Es gab zwei Verkehrsunfälle, bei denen Verkehrsteilnehmer mit ihren Pkw gegen umgestürzte Bäume fuhren und sich dabei leicht verletzten. Im Zeitraum von 04:00 bis 07:00 Uhr erreichte die ILS circa 100 Notrufe über die "112". Da alle Dienste auf den Sturm vorbereitet waren, konnten laut der Leitstelle alle Einsätze zügig abgearbeitet werden.
Danke an alle Einsatzdienste für die Einsatzbereitschaft!

Aktuell hat sich die Gesamtlage in Hochfranken laut der ILS beruhigt. Gegen Mittag wird noch einmal mit einem auffrischenden, stürmischen Wind gerechnet.

(Quelle: Facebook / ILS Hochfranken)


UPDATE (Montag, 10. Februar / 10:50 Uhr):

Orkantief Sabine erreichte am Montagmorgen (10. Februar) Oberfranken und sorgte mit starken Windböen für Verkehrsbehinderungen. Laut News5 kippte der Anhänger eines Kleinlastwagens auf der Autobahn A70 zwischen Scheßlitz und Bamberg zur Seite. Nach aktuellem Nachrichtenstand gab es keine Verletzten. Eine offizielle Pressemeldung der Polizei steht noch aus.

 

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UPDATE (Sonntag, 09. Februar / 23:30 Uhr):

Angesichts der Wetterereignisse am morgigen Montag stellt die Handwerkskammer für Oberfranken es allen Auszubildenden des oberfränkischen Handwerks frei, ob sie die Überbetrieblichen Lehrlingsunterweisungen (ÜLU) an den Bildungszentren der HWK für Oberfranken besuchen. Die gleiche Regelung gilt für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Meisterschulen an der HWK für Oberfranken. Auch ihnen steht es frei, ob sie die Kurse an diesem Tag wahrnehmen wollen. Dies teilte die Handwerkskammer am späten Sonntagabend mit.


UPDATE (Sonntag, 09. Februar / 22:55 Uhr):

Wie die Eisenbahngesellschaft agilis am Sonntagabend mitteilte, entfallen aufgrund der aktuellen Wetterprognosen am Montag (10. Februar) alle Züge in den agilis-Netzen Nord und Mitte am Morgen – zunächst bis circa 7:00 Uhr – ersatzlos. Das Unternehmen beurteilt die Wetterlage kontinuierlich. Voraussichtlich kommt es auch im weiteren Verlauf des morgigen Tages zu Ausfällen und Verzögerungen. agilis-Fahrgäste können sich über ihre Fahrt über die Verbindungssuche auf agilis.de und bahn.de oder in den Live-Infos agilis.de/live-infos informieren.


UPDATE (Sonntag, 09. Februar / 21:45 Uhr):

Die DB Region Bayern informierte am Sonntagabend, dass durch Orkantief Sabine am Montagmorgen, im Regionalverkehr Bayern und bei der S-Bahn Nürnberg keine reguläre Betriebsaufnahme zu erwarten ist. Abhängig von der Sturmstärke und der Verfügbarkeit der Infrastruktur sollen die Strecken im Tagesverlauf sukzessive in Betrieb genommen werden. Aufgrund der aktuellen Wettervorhersage ist laut der Bahn damit jedoch nicht vor dem späteren Vormittag zu rechnen. Die Bahn empfiehlt Reisenden, geplante Fahrten am Montag zu verschieben.

Vor der Reise informieren

Fahrgäste mögen sich laut Bahn im Vorfeld ihrer Fahrt im Internet www.bahn.de/reiseauskunft, im DB Navigator oder bei der telefonischen Reiseauskunft unter der Rufnummer 0180 / 699 66 33 (20 ct/Anruf, bei Mobilfunk max. 60 ct/ Anruf) über Zugausfälle und Beeinträchtigungen informieren.


UPDATE (Sonntag, 09. Februar / 18:56 Uhr):

Die Deutsche Bahn hat am Sonntagabend ihren Fernverkehr deutschlandweit eingestellt. Seit 18:00 Uhr stehen die Züge still. Bis dahin fuhren die Züge in die Bahnhöfe ein und werden dort aus Sicherheitsgründen zurückgehalten, bis das Orkantief wieder abzieht. Wann genau der Fernverkehr wieder startet, ist bislang nicht bekannt.

Regionalverkehr soll nicht zum Erliegen kommen

Die Bahn macht laut eigenen Angaben den Reisenden das Angebot, in den Zügen bleiben, um dort Schutz zu finden. Im Regionalverkehr will die Bahn - Stand jetzt - auf einen kompletten Halt verzichten.


UPDATE (Sonntag, 09. Februar / 17:45 Uhr):

Die Regierung von Oberfranken hat am Sonntagnachmittag (09. Februar) zum Schutz der Schülerinnen und Schüler entschieden, dass am morgigen Montag (10. Februar) der Unterricht an allen staatlichen und kommunalen Schulen in Oberfranken ausfällt.

 


UPDATE (Sonntag, 09. Februar / 15:50 Uhr):

Unwetterwarnung Stufe Rot vor Sturm / Orkan: Sturm- und Orkanböen zwischen 90 und 115 km/h ab Sonntagabend bis mindestens Montagmittag

  • Alle oberfränksichen Landkreise: BA, BT, CO, FO, HO, KC, KU, LIF, WUN

Unwetterwarnung Stufe Violett vor Sturm / Orkan: Orkanböen von 120 km/h, bei Schauern bis zu 140 km/h ab Sonntagabend bis mindestens Montagmittag

  • Betroffen sind der Frankenwald und das Fichtelgebirge und hierbei folgende Landkreise ab einer Höhe von 700 Metern:
  • Landkreis Bayreuth
  • Landkreis Hof
  • Landkreis Kronach
  • Landkreis Kulmbach
  • Landkreis Wunsiedel

Unwetterwarnung Stufe Orange Starkregen: Ergiebiger Regen mit 40-60 Liter auf den Quadratmeter bis Dienstag

  • Östlicher Landkreis Bayreuth
  • Landkreis Hof
  • Nördlicher Landkreis Kulmbach
  • Landkreis Kronach
  • Landkreis Wunsiedel

(Quelle: unwetterzentrale.de)


TVO - Social Media Wetter

Eure Sturmbilder- und videos könnt Ihr uns schicken via:

Bitte nicht vergessen: Euer Name, die Ortsmarke und wie sich die Lage vor Ort darstellt! DANKE!


UPDATE (Sonntag, 09. Februar / 14:45 Uhr):

Mit Tief "Sabine" steht Deutschland in den kommenden Stunden laut dem Deutschen Wetterdienst eine schwere Sturmlage ins Haus. Vor allem in den Nachtstunden und bis Montagmittag muss man mit teils orkanartigen Böen und Orkanböen rechnen. Nach DWD-Angaben werden am frühen Sonntagabend die ersten schweren Sturmböen erwartet. In der Nacht zum Montag wird es oberfrankenweit Sturmböen und schwere Sturmböen geben. Mit der Kaltfront sind im Laufe der Nacht teils starke Gewitter mit Starkregen sowie orkanartigen Böen und Orkanböen möglich. Im Bergland (Frankenwald und Fichtelgebirge) muss man ab einer Höhe von 700 Metern mit Orkanböen über 120 km/h rechnen.

Die ILS Hochfranken ist auf "Sabine" vorbereitet!
Stellungnahmen der Integrierten Leitstellen via Facebook

UPDATE (Sonntag, 09. Februar / 12:10 Uhr):

Unwetterwarnung Stufe Rot vor Sturm / Orkan: Sturm- und Orkanböen zwischen 90 und 115 km/h bis Montagmittag

  • Nördlicher Landkreis Coburg
  • Landkreis Kronach
  • Landkreis Hof

Unwetterwarnung Stufe Violett vor Sturm / Orkan: Orkanböen von 120 km/h, bei Schauern bis zu 140 km/h bis Montagmittag

  • Östlicher Landkreis Bayreuth (Höhen ab 700 Meter)
  • Landkreis Hof (Höhen ab 700 Meter)
  • Landkreis Kronach (Höhen ab 700 Meter)
  • Landkreis Wunsiedel (Höhen ab 700 Meter)

Unwetterwarnung Stufe Orange Starkregen: Ergiebiger Regen mit 40-60 Liter auf den Quadratmeter bis Dienstag

  • Östlicher Landkreis Bayreuth
  • Landkreis Hof
  • Nördlicher Landkreis Kulmbach
  • Landkreis Kronach
  • Landkreis Wunsiedel

(Quelle: unwetterzentrale.de)


ERSTMELDUNG (Samstag, 08. Februar / 19:15 Uhr):

Es stehen stürmische Zeiten für Oberfranken an: Ab dem Sonntagabend (09. Februar) fegt Orkantief "Sabine" über Deutschland hinweg und wird auf dem Weg in Richtung Süden am morgigen Abend auch Oberfranken treffen. Hierbei sind im Sendegebiet Orkanböen von 100 bis 120 km/h möglich. Im Zuge des Tiefs sind Starkregenfälle und sogar vereinzelt Gewitter mögich. Darüber informiert auch die Seite "Stormchasing Oberfranken - Dem Unwetter auf der Spur" auf Facebook über die kommende Unwetterlage.

Orkantief zieht in der Nacht zum Montag über Deutschland hinweg

Ab Sonntagabend wird das Tief über die Nordsee kommend, Deutschland erfassen. Verbreitet werden Sturmböen sowie schwere Sturmböen (bis 100 km/h) erwartet. In Verbindung mit Regenschauern und Gewittern sind in der Nacht zum Montag und bis zum Montagvormittag (10. Februar) in Oberfranken orkanartige Böen (um 110 km/h) und Orkanböen (um 120 km/h) durchaus wahrscheinlich. Während das Tief dann in Richtung Süden abziehen wird, muss man bis zum Dienstag (11. Februar) hinein weiterhin mit Sturmböen oder auch schweren Sturmböen rechnen.

Gefahr von Starkregenfällen

Zusätzlich besteht für Oberfranken die Gefahr vor Starkregenfällen. Hierbei muss man ab Montagmorgen bis in die Nacht zum Mittwoch (12. Februar) mit teils ergiebigem Regen rechnen. Dabei sind Regenmengen bis 60 Liter auf den Quadratmeter möglich. Örtlich auch mehr.


Informationen des Deutschen Wetterdienstes

Deutsche Bahn rechnet mit Behinderungen im Zugverkehr

Die Deutsche Bahn rechnet aufgrund der Wettervorhersagen im Zugverkehr ab Sonntagabend mit Beeinträchtigungen. Das Unternehmen geht davon aus, dass auch der Regional-, Fern- und S-Bahverkehr in Bayern davon betroffen sein wird. Die Bahn empfiehlt Reisenden, von Sonntag (09. Februar) bis einschließlich Dienstag (11. Februar) geplante Reisen auf einen anderen Tag zu verschieben.

Vor der Reise informieren

Fahrgäste mögen sich laut Bahn im Vorfeld ihrer Fahrt im Internet www.bahn.de/reiseauskunft, im DB Navigator oder bei der telefonischen Reiseauskunft unter der Rufnummer 0180 / 699 66 33 (20 ct/Anruf, bei Mobilfunk max. 60 ct/ Anruf) über Zugausfälle und Beeinträchtigungen informieren.


TVO-Wetteraussichten vom 08. Februar 2020
Die Wetteraussichten vom 08. Februar 2020
TVO-Videos vom Freitag (07. Februar 2020)
Oberfranken: Sturmtief Sabine zieht auf uns zu
Oberfranken: Die Ruhe vor dem Sturm
© TVO / Symbolbild

Hochwasserwarnung: Regen sorgt für steigende Flusspegel in Oberfranken

ERSTMELDUNG:

Nach den ergiebigen Niederschlägen des Wochenendes (bis zu 48 mm Regen in den letzten 48 Stunden) sind einige Flusspegel in Oberfranken deutlich angestiegen. Die Wasserwirtschaftsämter Hof und Kronach warnen mit einer Hochwasserwarnung vor Ausuferungen und Überschwemmungen in acht von neun oberfränkischen Landkreisen. Einzig der Landkreis Hof ist derzeit von einer Warnung ausgeschlossen.

 

  • Aktuelle Pegelstände von oberfränkischen Flüssen: weiter unten im Text

 

  • Rechts im Bild: Hochwasser-Fotos aus Heinersreuth bei Bayreuth
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© Felix K. via Facebook© Felix K. via Facebook

Hochwasserwarnung vorerst bis Mittwochmittag aktiv

Der Deutsche Wetterdienst prognostiziert bis Dienstag (04. Februar) weitere ergiebige Regenfälle. In der Folge ist verbreitet mit einem weiteren Anstieg der Wasserstände zu rechnen. In den Landkreisen Bamberg, Bayreuth, Coburg, Forchheim, Kronach, Kulmbach, Lichtenfels und Wunsiedel können Flüsse und auch kleinere Gewässer die Meldestufe 1 am Dienstag überschreiten. Die aktuelle Warnung gilt für den Norden und Westen von Oberfranken bis Dienstag (04. Februar), für den Rest von Oberfranken bis zum Mittwoch (05. Februar).

Bilder aus dem Bereich Mitwitz
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UPDATE der Pegelstände (Mittwoch / 09:35 Uhr):

Folgende Flüsse haben die Meldestufe 1 überschritten (Mittwoch / 09:35 Uhr)

  • Schwürbitz / Main (LIF): 374 cm / Mst. 2 ab 400 cm
  • Untersteinach / Untere Steinach (KU): 205 cm / Mst. 2 ab 230 cm
  • Kemmern / Main (BA): 451 cm / Mst. 2 ab 480 cm
  • Muggendorf / Wiesent (FO): 222 cm / Mst. 2 ab 240 cm

 

Folgende Flüsse haben die Meldestufe 2 überschritten (Mittwoch / 09:35 Uhr)

  • Mainleus / Main (KU): 295 cm / Mst. 3 ab 320 cm
  • Laufermühle / Aisch (FO): 432 cm / Mst. 3 ab 480 cm
  • Schenkenau / Itz (CO): 396 cm / Mst. 4 ab 410 cm
Hochwasser in Oberfranken: Der Weiße Main wird bei Himmelkron zum reißenden Strom
Hochwasserbilder aus Arzberg
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Eure Hochwasserbilder- und videos könnt Ihr uns schicken via

 

(FORTLAUFENDE AKTUALISIERUNGEN: Hochwassernachrichtendienst Bayern)

 

*Informationen der Wasserwirtschaftsämter

  • Meldestufe 1: Stellenweise kleinere Ausuferungen
  • Meldestufe 2: Land- und forstwirtschaftliche Flächen überflutet oder leichte Verkehrsbehinderungen auf Hauptverkehrs- und Gemeindestraßen
  • Meldestufe 3: Einzelne bebaute Grundstücke oder Keller überflutet oder Sperrung überörtlicher Verkehrsverbindungen oder vereinzelter Einsatz der Wasser- oder Dammwehr erforderlich
  • Meldestufe 4: Bebaute Gebiete in größerem Umfang überflutet oder Einsatz der Wasser- oder Dammwehr in großem Umfang erforderlich

Aktueller TVO-Wetterbericht
Die Wetteraussichten vom 03. Februar 2020
© FFW Coburg

Stadt & Landkreis Coburg: Bilanz des gestrigen Unwetters

Zu einer Vielzahl von Einsätzen wurden die Coburger Polizei am Donnerstagnachmittag (29. August) in den westlichen Landkreis Coburg sowie in das westliche Coburger Stadtgebiet gerufen. Besonders stark von einem Unwetter betroffen waren die Gemeinde Weitramsdorf, im Coburger Stadtgebiet der Kürengrund, der Stadtteil Scheuerfeld und die Callenberger Unterführung.

Mehrere Bäume umgeknickt

Aufgrund von wolkenbruchartigen Regenfällen und Sturmböen wurden mehrere Bäume umgeknickt. Zudem liefen im Coburger Stadtgebiet mehrere Keller voll. Die Callenberger Unterführung und Teile des Kürengrunds mussten am Nachmittag kurzfristig für den Verkehr gesperrt werden. Die Schadenshöhe in Stadt und Landkreis Coburger dürfte sich laut Polizei mindestens im mittleren fünfstelligen Bereich bewegen. Verletzt wurde nach aktuellem Kenntnisstand niemand.

Feuerwehr bis in die Abendstunden im Einsatz

Die örtlichen Feuerwehren waren ab circa 14:00 Uhr am gestrigen Tag im Einsatz. Die Rettungskräfte waren bis in die späten Abendstunden an über 30 Einsatzstellen (vollgelaufene Keller, überflutete Straßen, umgestürzte Bäume) tätig. Zudem lösten einige Brandmeldeanlagen einen Alarm aus. Mit tätig waren: ILS Coburg, THW Ortsverband Coburg, UG ÖEL Stadt Coburg.

© FFW Coburg© FFW Coburg© FFW Coburg© FFW Coburg

THW-Kräfte mehrere Stunden im Einsatz

Die Mitglieder des THW Ortsverbandes Coburg waren unter anderem in Scheuerfeld im Einsatz. Hier drang in ein Gebäude in Hanglage Regenwasser ein. Die alarmierte zweite Bergungsgruppe sicherte das Gebäude mit Sandsäcken ab und pumpte im Anschluss das Anwesen leer. Die erste Bergungsgruppe war in Weichengereuth im Einsatz. Hier lief ein Gebäude ebenso aufgrund der Wassermassen voll.

Straße unterspült

In Scheuerfeld wurde eine unbefestigte Straße durch den Starkregen dermaßen unterspült, dass sie dadurch unbefahrbar wurde. Der Weg war weder für Autos noch Rettungskräfte passierbar. Die Fachgruppe Räumen stellte die Befahrbarkeit der Straße wieder her. Die ausgespülten Löcher wurden mit mehreren Tonnen Kies aufgefüllt und anschließend verdichtet.

© THW OV Coburg© THW OV Coburg© THW OV Coburg© THW OV Coburg© THW OV Coburg© THW OV Coburg
© THW OV Coburg
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Dieses Video zeigt, wie heftig das Unwetter über Coburg tobte!
Regen, Hagel, Sturm: Unwetter tobt über Coburg
Aktuelle TVO-Wetteraussichten vom 30. August 2019
© News5 / Merzbach

Walsdorf: Blitz schlägt in Dachstuhl eines Wohnhauses ein

ERSTMELDUNG (14:49 Uhr):

Schwere Gewitter zogen am Mittwoch (07. August) über Teile von Oberfranken hinweg. So auch im Landkreis Bamberg. Neben Starkregen hatten die Unwetterzellen auch Blitz und Donner im Gepäck. Dies bekamen Anwohner im Amselweg in Walsdorf zu spüren. In einem Einfamilienhaus schlug der Blitz in den Dachstuhl ein. Die alarmierten Rettungskräfte hatten den Brand im Dachbereich schnell unter Kontrolle und konnten ihn löschen. Laut einer ersten Polizeiinformation wurden keine Personen verletzt.

 

  • Ein offizieller Polizeibericht steht noch aus!
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Oberfranken: Unwettervorwarnung vor teils kräftigen Gewittern

Nachdem der Pfingstmontag mit einem Mix aus Sonne und Wolken startete, muss man ab den Nachmittagsstunden mit Unwettern* rechnen. In der schwülwarmen bis -heißen Luft können sich zum Teil unwetterartige Gewitter bilden. DWD und unwetterzentrale.de veröffentlichten dazu bereits Vorwarnungen. Einen ausführlichen Bericht dazu kann man auch bei den Experten von "Stormchasing Oberfranken - Dem Unwetter auf der Spur" auf Facebook nachlesen.

Warnstufe VIOLETT möglich

Oberfrankenweit gilt eine Vorwarnung vom heutigen Montag (16:00 Uhr) bis zum morgigen Dienstag (11. Juni) 10:00 Uhr. Dort, wo ein Gewitter entsteht, kann es durchaus gefährlich werden. Die Gewitter können teils kräftig ausfallen. Lokal eng begrenzt, drohen großer Hagel (Korngrößen 3 bis 5 cm), schwere Sturmböen von bis zu 100 km/h und heftiger Starkregen zwischen 25 und 40 Litern auf den Quadratmeter. Lokal sind auch 50 Liter Regen pro Quadratmeter in kurzer Zeit möglich. Die Gewittertätigkeit hält zum Teil bis in den Morgen des Dienstags an. Laut unwetterzentrale.de kann mit der Stufe VIOLETT die höchste Warnstufe erzielt werden.


Eure Wetterbilder- und videos könnt Ihr uns schicken via

 

*Vorwarnungen / Warnungen sind keine Garantie für ein tatsächlich auftretendes Wetterereignis. Diese Meldungen dienen lediglich als ein Hinweis auf mögliche Gefahren bei einem „Kann-Szenario“.

© Pixabay / CC0 Public Domain / Symbolbild

Schirnding: Freistaat zahlt Finanzhilfe nach Unwetterschäden

Die Regierung von Oberfranken hat dem Markt Schirnding (Landkreis Wunsiedel) Zuwendungen in einer Höhe von 15.000 Euro für die Beseitigung von Unwetterschäden an den Gemeindeverbindungsstraßen Raithenbach, Thiersheimer Straße und Schirndinger Straße aus den Mitteln des Bayerischen Finanzausgleichsgesetzes (BayFAG) bewilligt.

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Experten geben Bestätigung: Tornado bei Wirsberg / Neuenmarkt am Dienstag!

UPDATE (16:42 Uhr):

Erfahrene Sturmjäger aus Oberfranken sichteten am Mittwochvormittag das Gebiet zwischen den Ortschaften Wirsberg und Neuenmarkt, in dem die Trichterwolke am gestrigen Nachmittag gesichtet wurde. Um aus einer sogenannten "Funnelcloud" einen Tornado werden zu lassen, müsste ein Bodenkontakt stattgefunden haben. Nach kurzem Suchen wurde man vor Ort tatsächlich fündig. In einem Feld - westlich der Bundesstraße B303 - fand man eindeutige Spuren, die auf einen Bodenkontakt und somit auf einen Tornado am Dienstag schließen lassen. Laut Christopher Pittrof von "Stormchasing Oberfranken" war die vorgefundene "Schneise" bis zu 100 Meter breit. Diese setzte sich aus kleineren Spuren zusammen. Das Wetterphänomen hinterließ die ersten Hinweise am Nordrand des Feldes, wo die Spur am eindeutigsten zu erkennen war. Am Südrand des Feldes gab es die letzten nachweisbaren Schäden. Auf dem angrenzenden Nachbarfeld - durch einen Feldweg getrennt - konnte man zudem an zwei bis drei Stellen an der Feldkante noch leicht eingedrückte Halme erkennen. Der Tornado beschränkte sich laut Expertenmeinung also mehr oder weniger auf dieses eine Feld. Im weiteren Verlauf wurden keine weiteren Schäden mehr nachgewiesen.  In Absprache mit Experten der "Tornado Arbeitsgruppe Deutschland" schätzt man, dass es sich um einen Tornado der Stärke "F0/T1" handelte.

© Stormchasing Oberfranken / Christopher Pittrof© Stormchasing Oberfranken / Christopher Pittrof© Stormchasing Oberfranken / Christopher Pittrof© Stormchasing Oberfranken / Christopher Pittrof© Stormchasing Oberfranken / Christopher Pittrof© Stormchasing Oberfranken / Christopher Pittrof© Stormchasing Oberfranken / Christopher Pittrof

ERSTMELDUNG (10:46 Uhr):

Eine Trichterwolke wurde am Dienstagnachmittag (21. Mai) gegen 15:35 Uhr im Landkreis Kulmbach gesichtet. Die Aufnahmen zeigen die sogenannte "Funnelcloud" - von Himmelkron aus - in Richtung Wirsberg / Neuenmarkt! Über einen Bodenkontakt, der schlussendlich einen Tornado bestätigen würde, gab es am gestrigen Abend noch keine Hinweise. Wir berichteten am Dienstagabend bereits auf unserer Facebook-Seite darüber.

 

Bodenkontakt der Trichterwolke nicht ausgeschlossen

 

Die Kollegen von Stormchasing Oberfranken - Dem Unwetter auf der Spur sind am Mittwochvormittag (22. Mai) im Gebiet zwischen Neuenmarkt und Wirsberg unterwegs und versuchten Spuren oder Schäden im freien Feld zu sichten und zu dokumentieren, die auf einen möglichen Bodenkontakt der Trichterwolke am gestrigen Tag hindeuten können.

 

 

© Katja Sickl© Katja Sickl

Unterdessen filmte am gestrigen Dienstag die Feuerwehr Himmelkron die Trichterwolke über dem Gebiet von Wirsberg und Neuenmarkt. Dazu das Video (via News5).

Feuerwehr filmt Trichterwolke bei Wirsberg / Neuenmarkt
Möglicher Tornado bei Wirsberg?: Feuerwehr filmt Trichterwolke
© News5 / Merzbach

Nach starken Regenfällen am Dienstag: Land unter in Unterneuses!

ERSTMELDUNG (21:05 Uhr):

Nach starken Regenfällen ist der Haselbach im Ebensfelder Ortsteil Unterneuses (Landkreis Lichtenfels) im Verlauf des Dienstages (21. Mai) über die Ufer getreten. Wie News5 am Abend berichtete, steht das Wasser in Teilen der Ortschaft einen halben Meter hoch. Kräfte von Feuerwehr und THW öffnen vor Ort Gullydeckel, um die Wassermassen abzuleiten. Zusätzlich wurden Sandsäcke verteilt, um Gebäude und Häuser vor der braunen Brühe zu schützen. Die Einsatzkräfte versuchen zudem, angrenzende Gebäude vor den Fluten zu retten und stapeln Sandsäcke vor die Tore und Türen. Eine Entspannung der Situation ist derzeit nach Angaben von vor Ort nicht in Sicht, da die Regenfälle anhalten sollen.

Unterneuses: Ortschaft nach Starkregen überflutet
(unkommentiertes Video)
Bilder aus Unterneuses vom Dienstag (21. Mai)
© News5 / Merzbach© News5 / Merzbach© News5 / Merzbach© News5 / Merzbach© News5 / Merzbach© News5 / Merzbach© News5 / Merzbach© News5 / Merzbach© News5 / Merzbach
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Erdrutsch unweit von Kulmbach: Schlammmassen blockieren die B289

ERSTMELDUNG (17:10 Uhr):

Das nasse Wetter mit anhaltenden Regenfällen sorgte am Dienstagnachmittag (21. Mai) für einen Erdrutsch bei Kulmbach. Betroffen war die Bundesstraße B289 zwischen Kauerndorf und Kulmbach-Ost. Auf rund 500 Metern blockierten Schlamm, Erde und ganze Felsbrocken, die vom nahegelegenen Hang rutschten, die Bundesstraße. Laut ersten Meldungen von vor Ort ist teilweise eine große Schneise am Berghang sichtbar.

Helfer mit schwerem Gerät im Einsatz

Bauern und Feuerwehrkräfte waren umgehend im Einsatz, um die Bundesstraße möglichst schnell wieder für den Verkehr passierbar zu machen. Die Helfer waren mit Schaufeln und schwerem Gerät im Einsatz. Es kam dennoch zu Verkehrsproblemen. So musste die B289 in diesem Bereich bis in den Abend komplett gesperrt werden!

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Verkehrsbehinderungen auf den Straßen

Dies sorgte auch auf den umliegenden Straßen bis in die Nachtstunden für große Behinderungen. Die Feuerwehren aus Kauerndorf, Untersteinach und Kulmbach unterstützten die Straßenmeisterei bei der Beseitigung des Gerölls und Reinigung der B289-Fahrbahn.

Video: Schlammlawine blockiert Bundesstraße B289
Schlammlawine bei Kulmbach: B289 auf rund 500 Meter Länge blockiert
© Freiwillige Feuerwehr Bergdorf

Neustadt bei Coburg: Kreisstraße nach Starkregen verschmutzt und teils unterspült

Kräftiger Starkregen führte am Sonntagabend (19. Mai) zu einer außergewöhnlichen Verschmutzung der Fahrbahn auf der Kreisstraße CO14. Zwischen Höhn (Neustadt bei Coburg) und Fischbach (Rödental) wurde die Fahrbahn - kurz nach dem Ortsausgang Höhn - auf einer Länge von rund 350 Metern mit Dreck und Geröll verschmutzt.

Straßendecke teils unterspült

Die Freiwillige Feuerwehr Bergdorf mussten mit 15 Kameradinnen und Kameraden ausrücken, um die Straße zu reinigen und eine Gefährdung für die Verkehrsteilnehmer auszuschließen. Laut der örtlichen Feuerwehr wurde durch Straße mit Erde und Steinen von einem angrenzenden Feld verschmutzt. Zum Teil wurde auch die Straßendecke unterspült. Die vollständige Beseitigung der Gefahrenstelle erfolgte laut Polizei anschließend durch die verständigte Straßenmeisterei.

© Freiwillige Feuerwehr Bergdorf© Freiwillige Feuerwehr Bergdorf© Freiwillige Feuerwehr Bergdorf© Freiwillige Feuerwehr Bergdorf

Erneute Verschmutzung am Montag

Am gestrigen Montag (20. Mai) kam es an der gleichen Örtlichkeit zu einem weiteren Einsatz der Feuerwehr. Erneut verschmutze Geröll und Schlamm nach einem Regenschauer die Straße.

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