Tag Archiv: Unwetter

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Einsatz in Rheinland Pfalz: 112 Feuerwehrkräfte aus Stadt & Landkreis Bayreuth auf den Weg ins Hochwassergebiet

ERSTMELDUNG (15:00 Uhr):

Am Dienstagmittag (20. Juli) machten sich mehrere Dutzend Feuerwehrkräfte aus Stadt und Landkreis Bayreuth auf den Weg nach Rheinland-Pfalz, um in den dortigen Hochwassergebieten zu helfen. 112 Kräfte aus den Bayreuther Land hatten sich dazu am Volksfestplatz der Stadt versammelt, um dann gemeinsam in Richtung Westen auszurücken. Wie lange der Einsatz dauern wird, ist bislang nicht bekannt.

Bayreuther Vorauskommando seit Montagabend am Nürburgring

Um 11:30 Uhr setzte sich der Feuerwehr-Konvoi in Bewegung, in dem auch ein BRK-Rettungswagen aus Bayreuth mit dabei ist. Das Vorauskommando mit acht Führungskräften um den Bayreuther Kreisbrandrat Hermann Schreck ist bereits seit Montagabend (19. Juli) in Rheinland-Pfalz. Am Nürburgring kümmerte man sich seit den Nachtstunden um die Koordination und Organisation der Kräfte, sodass die Hilfsmaßnahmen nach dem Eintreffen der Helfer aus dem Bayreuther Land zügig beginnen können. Konkrete Aufträge liegen derzeit noch nicht vor.

Insgesamt 500 Einsatzkräfte aus Bayern unterwegs

Mit unterwegs nach Rheinland-Pfalz sind Einheiten aus Aschaffenburg und Miltenberg. Zusammen bildet man das Bayerische Hilfeleistungskontingent, das insgesamt 500 Einsatzkräfte umfasst. Unterstützung erhält man zudem von der Staatlichen Feuerwehrschule Würzburg. Die erwartete Ankunft ist gegen 18:30 Uhr am Dienstagabend. Man kalkulierte im Vorfeld eine Fahrtzeit von sieben Stunden.

 

 

Aufnahmen vor der Abfahrt
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Feuerwehr-Konvoi fährt los
Hilfe im Katastrophengebiet: Feuerwehr-Konvoi startet von Bayreuth aus in Richtung Rheinland-Pfalz
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Fotos: Oberfränkische THW-Kräfte helfen in den Unwetter-Gebieten von Nordrhein-Westfalen

In den Unwettergebieten in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz kommen immer mehr Helferinnen und Helfer aus ganz Deutschland zusammen, um der Lage vor Ort Herr zu werden. Auch THW-Kräfte aus Oberfranken sind im Einsatz. Den Auftakt machten die Ortsverbände Kronach und Naila. Am Wochenende kamen Helferinnen und Helfer aus den Ortsverbänden Hof, Kulmbach, Kirchehrenbach und Selb hinzu. Mehr zu den Einsätzen auf unserer Newsseite!

 

Weitere Informationen liefern die Facebook-Seiten der einzelnen Ortsverbände:

 

 

 

Ihre Bilder! Ihre Einsätze!: Hier gibt es Näheres zu den oberfränkischen Helferinnen und Helfer des Technischen Hilfswerks (THW) im Katastrophengebiet!

Aufnahmen des THW Hof
Für die Fachgruppe Elektroversorgung ging es nach dem Einrichten des zur Verfügung gestellten Bereitstellungsraums zur Lagebesprechung mit vier weiteren Fachgruppen "Elektro" aus Bayern. Hier wurden die kommenden Einsätze im Katastrophengebiet abgesprochen. Anschließend schritt man zur Tat.
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Aufnahmen des THW Naila
Die acht Helfer waren am Samstag (17. Juli) in Geilenkirchen (Landkreis Heinsberg) im Einsatz um dort im Stadtgebiet mehrere Keller und Tiefgaragen auszupumpen. Anschließend ging es mit der "Hannibal-Pumpe" (5.000 Liter pro Minute) nach Ophoven, einem Ortsteil von Wassenberg (Landkreis Heinsberg), um das Wasser von einem Nebenbach in Richtung Feld zu pumpen. Ziel war es, den Wasserspiegel zu senken, damit er wieder mehr Wasser aufnehmen kann.
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In der Nacht zum Sonntag (18. Juli) unterstützten die Helfer des THW Naila den Ortsverband Kronach beim Aufbau und Inbetriebnahme ihrer Hannibal-Pumpe in Ophoven. Laut den Informationen konnte somit der Zufluss von Wasser nach Ophoven drastisch reduziert und die Hauptzufahrt wieder trocken gelegt werden. Am Sonntag trafen frische Kräfte von beiden Ortsverbänden ein, um die Helfer an der Einsatzstelle abzulösen.
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Aufnahmen des THW Kulmbach
Am Sonntag (17. Juli) waren die Helfer vom THW Kulmbach im Stadtzentrum von Stolberg (Städteregion Aachen) eingesetzt. Die Fachgruppe Notversorgung und Notinstandsetzung half bei der Stromerzeugung für die Bevölkerung, stellte die Beleuchtung in beschädigten Gebäudeteilen bereit und kam bei Räumarbeiten zum Einsatz. Dabei wurden die Kulmbacher Kräfte unter anderem auch von der Bundeswehr unterstützt.
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Aufnahmen des THW Kronach
Am Sonntagabend (17. Juli) trafen neue Kräften aus den Ortsverbänden Kronach und Naila vor Ort ein, um die Helfer zum Teil abzulösen. Über die Nachtstunden und am Montagmorgen wurden die Einsatzstellen in Ophoven abgearbeitet. Aktuell werden die Kräfte zum nächsten Einsatzort verlegt. Unterstützung gibt es zudem vom Ortsverband Kirchehrenbach (Landkreis Forchheim). Dieser stellt eine mobile Tankanlage zur Verfügung.
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Aufnahme des THW Kirchehrenbach

Nach dem ersten Einsatz im Erftkreis wurden die Helfer des THW Ortsverbandes Kirchehrenbach, zusammen mit drei weiteren Fachgruppen Wasserschaden / Pumpen, nach Geilenkirchen verlegt. Die Helfer kümmern sich mit den Tankanlagen um die Nachbetankung der Pumpen, damit diese ständig in Betrieb sein könnnen.

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Hilfe für Rheinland-Pfalz: BRK Bamberg unterstützt medizinische Versorgung in Ahrweiler

Wie ein Sprecherin gegenüber TVO mitteilte, machen sich am Montagvormittag (19. Juli) 21 Einsatzkräfte des Bayerischen Roten Kreuzes in Bamberg auf den Weg nach Ahrweiler in die Rheinland-Pfalz. Die Region ist sehr stark von der verheerenden Hochwasserkatastrophe betroffen. Die Truppe setzt sich zusammen aus Helferinnen und Helfern der Schnelleinsatzgruppen (SEG) Behandlung, Logistik und Transport.

Krankenhäuser in Ahrweiler evakuiert worden

Die Aufgabe der Einsatzkräfte des BRK wird es sein, die medizinische Versorgung vor Ort zu unterstützten. In Ahrweiler mussten durch das Hochwasser Krankenhäuser evakuiert werden. Der Einsatz wird vorerst drei Tage dauern. "Unsere Einsatzkräfte erwartet angesichts der dramatischen Bilder im Hochwassergebiet ein ungewisser Einsatz, für den ich allen viel Kraft wünsche. Ich bin sehr stolz auf unsere Ehrenamtlichen, die ihre Freizeit und ihren Urlaub dort einbringen, wo Menschen Hilfe brauchen", so eine Sprecherin des BRK. Auch die BRK Bayreuth ist seit Montag unterwegs in die Rheinland-Pfalz, um die dortigen Einsatzkräfte zu unterstützen.

Kräfte aus den Ortsverbänden Naila, Hof, Kronach, Kulmbach und Selb in den Unwetter-Gebieten im Einsatz

Wie TVO berichtete, kommen immer mehr Helferinnen und Helfer aus ganz Deutschland zusammen, um der Lage Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz Herr zu werden. Auch THW-Kräfte aus Oberfranken sind im Einsatz. Den Auftakt unternahmen die Ortsverbände Kronach und Naila. Kräfte der Ortsverbände Hof, Kulmbach und Selb sind ebenso auf dem Weg in das Katastrophengebiet. Die Einsätze sollen maximal fünf Tage dauern. Mehr dazu erfahren Sie hier auf der TVO-Themenseite.

Über 100 Unwetter-Tote in Rheinland-Pfalz

Nach den verheerenden Überschwemmungen vergangener Woche in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz sind Rettungskräfte pausenlos in den Katastrophengebieten im Einsatz. Nach aktuellem Stand (19. Juli, 12:30 Uhr) sind bisher in der Rheinland-Pfalz 117 Menschen durch das Unwetter gestorben. 749 Personen sind verletzt. Wie viele Menschen noch vermisst werden, ist unklar.

 

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Nach dem Unwetter in dieser Woche: Trinkwasser in Selbitz verunreinigt

Wie die Stadtverwaltung Selbitz (Landkreis Hof) jetzt mitteilte, muss das Trinkwasser in der Stadt derzeit bis auf Widerruf abgekocht werden. Nach dem Unwetter und dem Hochwasser in dieser Woche wurden die Tiefbrunnen mit Kolibakterien verunreinigt. Weiterlesen
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Einsatz im Katastrophengebiet: THW-Kräfte aus Oberfranken helfen in Nordrhein-Westfalen

UPDATE (Montag, 19. Juli / 17:02 Uhr):

Hier gibt es Bilder der Einsätze der oberfränkischen Helferinnen und Helfer des Technischen Hilfswerks (THW) im Katastrophengebiet!

 

 

Weitere Informationen liefern die Facebook-Seiten der einzelnen Ortsverbände:

 

 


UPDATE (Montag, 19. Juli / 16:17 Uhr):

Weitere oberfränkische Rettungs- und Hilfskräfte haben sich am Montag (19. Juli) auf den Weg in den Westen Deutschland gemacht, um in den Katastrophengebieten von Rheinland Pfalz und Nordrhein-Westfalen zu helfen:

 


ERSTMELDUNG (Samstag, 17. Juli / 13:15 Uhr):

In den Unwettergebieten in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz kommen immer mehr Helferinnen und Helfer aus ganz Deutschland zusammen, um der Lage vor Ort Herr zu werden. Auch THW-Kräfte aus Oberfranken sind im Einsatz oder begeben sich aktuell dorthin. Den Auftakt unternahmen die Ortsverbände Kronach und Naila. Jetzt machten sich Kräfte der Ortsverbände Hof, Kulmbach und Selb auf den Weg in das Katastrophengebiet. Die Einsätze sollen maximal fünf Tage dauern.

Kräfte aus Kronach und Naila zuerst im Katastrophengebiet im Einsatz

Am späten Donnerstagabend (15. Juli) machten sich die ersten Einsatzkräfte der Fachgruppe Wasserschaden / Pumpen aus Naila auf den Weg nach Eschweiler. Die zweite Mannschaft soll sich voraussichtlich am Sonntag (18. Juli) auf den Weg machen.

Kräfte aus Hof, Kulmbach und Selb auf dem Weg

Wie die THW-Regionalstelle Hof am Samstag (17. Juli) mitteilte, haben sich die Fachgruppe Elektroversorgung des THW Hof mit Unterstützung des THW Selb sowie die Fachgruppe Notversorgung und Notinstandsetzung des THW Kulmbach am frühen Samstagmorgen auf den Weg nach Stolberg (NRW) gemacht. Mit ihren leistungsstarken Aggregaten werden sie vor Ort bei der Stromversorgung unterstützend zum Einsatz kommen. Zudem werden weitere Pumpen zur Verfügung gestellt.

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Nach heftigem Unwetter: Landkreis Hof richtet Hotline für Betroffene ein!

Nach dem heftigen Unwetter am vergangenen Dienstag hat der Landkreis Hof eine Hotline für die Bürgerinnen und Bürger eingerichtet, die vom Hochwasser betroffen sind. Zahlreiche Einsatzkräfte wurden durch die starken Regenfälle gefordert. Nach wie vor laufen vielerorts Aufräumarbeiten, um die Schäden an den Häusern und Unternehmen zu beseitigen. Zudem werden derzeit die Einsätze in den jeweiligen Gemeinden ausgewertet, um das Ausmaß der Schäden im Hofer Land zu ermitteln. Mehr zum Hochwasser im Landkreis erfahren Sie hier auf der TVO-Newsseite.

Hotline am Freitag und Samstag freigeschaltet

Insbesondere zu versicherungsrechtlichen Themen oder zur Entsorgung von Überschwemmungsmüll, treten bei Betroffenen viele Fragen auf. Die eingerichtete Hotline ist unter der folgenden Telefonnummer 09281/57-473 zu erreichen. Die zur Verfügung stehenden Uhrzeiten sind Freitag (16. Juli) von 12:00 Uhr bis 16:00 Uhr und Samstag (17. Juli) von 08:00 Uhr bis 12:00 Uhr. Fragen, die an die Hotline gerichtet werden können, betreffen zum Beispiel Themen wie die Müllentsorgung von Hausrat / Unrat, finanzielle Entschädigung der Schäden, Hinweise für Schadensmeldungen bei Versicherungen, Verkehrsbehinderungen durch Hochwasserschäden und mehr.

UPDATE: Auch am Montag (19. Juli) wird die Hotline von 08:00 - 12:00 Uhr erreichbar sein.

Antworten auf spezifische Fragen sowie nützliche Hinweise bezüglich Hochwasser-Versicherungen finden Sie darüber hinaus auch auf der Seite des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz unter https://www.stmuv.bayern.de/themen/wasserwirtschaft/hochwasser/buerger.htm sowie unter https://www.hochwasserinfo.bayern.de

Weiterführende Informationen zum starken Unwetter im Hofer Landkreis
Dramatische Wetter-Szenen: Die Flut rollt durch Selbitz!
Flut-Alarm in Hof: Wassermassen schießen durch die Stadt
Hofer Land unter Wasser: Über 1.100 Rettungskräfte im Einsatz
Schweres Unwetter trifft Landkreis Hof hart: Einsatzkräfte pausenlos im Einsatz!
Hof: Alsenberger Durchlass bleibt nach Starkregen längere Zeit dicht
Unwetter immer öfter & immer heftiger: Wer kommt eigentlich für die Schäden auf?
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Landkreis Hof: Verletzte nach Unfällen bei Starkregen auf A9 & A93

Zu drei Verkehrsunfällen wurden die Einsatzkräfte am Dienstag (13. Juli) auf den Hochfränkischen Autobahnen A9 und A93 im Landkreis Hof gerufen. Der Auslöser der Unfälle war der Starkregen. Gegen die Fahrer wurde von der Polizei ein Bußgeldverfahren eingeleitet, da sie ihre Geschwindigkeit den Straßenverhältnissen nicht anpassten. Weiterlesen
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DIE SINTFLUT: Unwetter-Alarm in Stadt und Landkreis Hof

Schweres Unwetter trifft Landkreis Hof hart: Einsatzkräfte pausenlos im Einsatz!

UPDATE (14. Juli, 18:30 Uhr):

Der Aktuell-Beitrag zum Unwetter im Landkreis Hof

Was für ein Wetter, was für eine Nacht und das ist in diesem Fall leider nicht positiv gemeint, denn der Unwettersommer hat erneut auch Oberfranken voll erwischt. Diesmal trifft es den Landkreis Hof besonders hart. Insbesondere die Stadt Selbitz, wo die Einwohner vor noch nie dagewesenen Szenen berichten. Landrat Oliver Bär rief in der Nacht den Katastrophenfall aus, um die Einsatzkräfte optimal koordinieren zu können. Die umfassen mehr als 50 Feuerwehren mit rund 1.000 Mann plus dutzende der THW, die versuchen, der Lage Herr zu werden. Am Mittwochmorgen (14. Juli) gab es die Entwarnung, die Lage entspannte sich und der Katastrophenfall wurde aufgehoben. Die Lage für die vom Unwetter Betroffenen entspannte sich nicht.

 


UPDATE (Mittwoch, 14. Juli / 17:30 Uhr):

Rund 500 Einsätze der Rettungskräfte

Das Landratsamt Hof hat am Mittwochnachmittag eine Unwetter-Bilanz der letzten 24 Stunden gezogen. Die Unwetter und Starkregenfälle im Landkreis Hof forderten binnen der letzten 24 Stunden den Einsatz von über 70 Feuerwehren sowie zahlreichen Kräften des THW, der Polizei und weiterer Rettungsorganisationen. Vor allem der nördliche Bereich des Landkreises war seit dem späten Dienstagnachmittag anhaltend von Regenfällen und zum Teil starken Überschwemmungen betroffen. Über die Nacht hinweg waren die Kräfte hauptsächlich in Naila, Selbitz, Köditz, Feilitzsch und Trogen im Einsatz. Insgesamt mussten im Hofer Land rund 500 Einsätze gefahren werden.

 

Ich danke allen haupt- und vor allem ehrenamtlichen Einsatzkräften für ihr Engagement, das es möglich gemacht hat, dass die gestrigen Schadensereignisse zwar mit großen Auswirkungen verbunden waren, aber dennoch eingegrenzt werden konnten. Wir können stolz auf den Zusammenhalt sein, den wir hier in der Region haben.

(Oliver Bär, Landrat des Landkreises Hof)

 

Katastrophenfall am Dienstagabend ausgerufen

Bär hatte am Dienstagabend den Katastrophenfall für den Landkreis ausgerufen. Aufgrund der Tatsache, dass sich die Wetterlage ab den frühen Morgenstunden wieder entspannte, wurde der Katastrophenfall am Mittwochmorgen wieder aufgehoben. Dennoch waren am Vormittag noch etwa 150 Feuerwehrkräfte vor Ort in den Gemeinden im Einsatz, um Aufräumarbeiten zu leisten und Keller auszupumpen.

Lage an Kitas und Schulen wieder entspannt

Unterdessen entspannte sich auch die Lage an der Grundschule in Selbitz sowie an einzelnen Kitas im Landkreis Hof wieder. Sie hatten in Folge von Überschwemmungen am Mittwoch geschlossen. Der Unterricht in Selbitz sowie auch die Kindergarten-Betreuungen können größtenteils ab Donnerstag wieder stattfinden, so das Landratsamt abschließend.


UPDATE (Mittwoch, 14. Juli / 16:55 Uhr):

Ein spektakuläres Wetterphänomen wurde am späten Dienstagnachmittag (13. Juli) bei Weißdorf (Landkreis Hof) fotografiert. Gegen 16:30 Uhr deutete sich am Himmel ein möglicher Tornado an. Auf den Fotos (siehe unten) sieht man eine sogenannte "Funnelcloud", eine Trichterwolke, die recht ausgeprägt war.

 


UPDATE (Mittwoch, 14. Juli / 12:36 Uhr):

Unwetterartige Regenfälle sorgten in Hof am Dienstag nicht nur für Chaos, sondern lieferten zudem Staunen und Entsetzen bei Bürgerinnen und Bürgern der Saalestadt. Wir haben Statements von Hofer Anwohnern zur Unwetter-Situation am Dienstagabend in einem weiteren Video zusammengefasst. Die Aussagen reichen von "Das kennen wir nur aus dem Fernsehen" bis "Das war eine Überschwemmung auf die harte Tour".

Statements betroffener Anwohner aus Hof
"Was ich heute erlebt habe, ist Wahnsinn": So reagieren die Hofer auf das Unwetter!

UPDATE (11:50 Uhr):

Alsenberger Durchlass ab sofort gesperrt

Aufgrund des Starkregens kam es am Dienstagabend (13. Juli) gegen 22:00 Uhr zu einem Einbruch der Fahrbahn am Alsenberger Durchlass. Es entstanden erhebliche Fahrbahnschäden. Personen kamen nicht zu Schaden. Im Tunnel brach allerdings ein Pkw ein. Der Verkehr wird umgeleitet. Nach einem Ortstermin am Mittwoch will die Stadtverwaltung über das weitere Vorgehen und die zu treffenden Maßnahmen informieren.

Fahrbahndecke massiv beschädigt
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UPDATE (Mittwoch, 14. Juli / 10:39 Uhr):

Sintflutartige Regenfälle sorgten auch direkt in der Saalestadt Hof ab dem späten Dienstagnachmittag (13. Juli) für chaotische Zustände. Auch hier wurden Straßen überschwemmt. Zahlreiche Keller liefen voll, Garagen standen unter Wasser. Die Kanalisation war mit Regenmengen von circa 85 Liter auf den Quadratmeter (Quelle: kachelmannwetter.com) völlig überfordert. Ein Schwerpunkt in Hof war der großräumige Bereich Gabelsbergerstraße / Breslaustraße. Hier wurde der Leimitzbach zu einem reißenden Strom.

Wassermassen schießen durch Hof
Flut-Alarm in Hof: Wassermassen schießen durch die Stadt

UPDATE (Mittwoch, 14. Juli / 10:15 Uhr):

Nach den sintflutartigen Regenfällen waren Feuerwehr und THW in weiten Teilen des Landkreises Hof seit dem späten Dienstagnachmittag (13. Juli) im Einsatz. Vor allem der nördliche Bereich war von Überschwemmungen betroffen. Dies betraf sowohl Hauptverkehrsadern als auch Wohnhäuser und Firmengebäude. Insgesamt waren über 1.100 Rettungs- und Hilfskräfte im Einsatz. Allein in Selbitz gab es (Stand: Dienstagnacht) über 120 Einsätze. Dazu ein Statement von Sascha Ploss, Pressesprecher, Feuerwehr Landkreis Hof.

 

  • Statement von Sascha Ploss, Pressesprecher, Feuerwehr Landkreis Hof
Feuerwehr-Statement aus der Nacht
Unwetter-Alarm im Landkreis Hof: Über 120 Einsätze allein in Selbitz

UPDATE (Mittwoch, 14. Juli / 09:15 Uhr):

Wie das Landratsamt Hof soeben mitteilte, wurde der Katastrophenfall für den Landkreis Hof um 08:00 Uhr am Mittwochmorgen wieder aufgehoben. Grund ist die Wetterlage, die sich in den letzten Stunden entspannte.


UPDATE (Mittwoch, 14. Juli / 09:09 Uhr):

Neben hunderten Kräften der Feuerwehren im Landkreis Hof waren auch die örtlichen THW-Ortsverbände ab den Abendstunden im Unwetter-Einsatz. Laut Seven Deubler, Zugführer beim THW Naila, waren in der Spitze bis zu 162 Kräfte im Einsatz. In Selbitz waren die THW-Kräfte in der Nacht unter anderem bei einer Firma im Einsatz, die mit einem extremen Wassereinbruch zu kämpfen hatte. Aufgrund eines Ölschadens wurde hierfür noch eine THW-Fachgruppe aus Kelheim alarmiert.

 

  • Statement von Sven Deubler, Zugführer THW Naila
THW-Statement zum Einsatzgeschehen
Unwetter-Einsatz in Selbitz: "Ein Ausmaß - So habe ich das noch nie gesehen!"

UPDATE (Mittwoch, 14. Juli / 08:40 Uhr):

Nach den starken Regenfällen am Dienstag und in der Nacht zum Mittwoch (14. Juli) hat sich die Wetterlage inzwischen im Landkreis Hof beruhigt. Aufgrund der Wassermassen kam es vielerorts zu Überschwemmungen, weshalb Straßen nicht mehr befahrbar waren und zu Teil gesperrt werden mussten. Die aktuelle Lage dazu:

 

Straßenlage:

Die Hauptverkehrsader B173 Hof - Kronach ist wieder frei. Diese musste gestern von Köditz bis zur Autobahnauffahrt Hof Nord wegen Hochwasser gesperrt werden.

  • die Ortsdurchfahrt Joditz ist aktuell noch wegen Aufräumarbeiten gesperrt
  • Ortsbereich von Köditz wegen Aufräumarbeiten behindert
  • die Zufahrtsstraße von Reitzenstein zur Hauptstraße Berg, Richtung Hölle, ist wegen einer unterspülten Brücke gesperrt
  • weiterhin gibt es kleinere kurzfristige Sperrungen wegen Aufräumarbeiten

 

Schulen / Kindergärten:

  • Selbitz: Grundschule am 14. Juli geschlossen
  • Selbitz: Evangelische Kita Mühlberg am 14. Juli geschlossen
  • Selbitz: Evangelische Kita Walter Hummer - ausgelagerte Hortgruppe in Grundschule am 14. Juli geschlossen / Betreuung in der Kita möglich
  • Naila: Evangelische Kita Froschgrün am 14. und 15. Juli geschlossen
  • Köditz: Kita Wichtelland am 14. Juli geschlossen

UPDATE (Mittwoch, 14. Juli / 00:41 Uhr):

Folgendes Update teilte das Landratsamt Hof soeben mit:

Schließungen:

  • die Grundschule Selbitz bleibt am Mittwoch geschlossen
  • die Kindertagesstätte Wichtelland in Köditz bleibt am Mittwoch geschlossen, die Schule bleibt nach aktuellem Stand geöffnet

Straßensperrungen:

  • Ortsdurchfahrt Joditz komplett gesperrt
  • B173 Hof Richtung Köditz bis zur Autobahnauffahrt Hof Nord

Einsatzzahlen:

  • Selbitz: 120 Einsätze beendet, 12 Einsätze ausstehend
  • Feilitzsch: 55 Einsätze beendet, 6 Einsätze ausstehend
  • Köditz: aktuell sinkende Pegel, Einsätze werden noch abgearbeitet
  • Hölle: 8 Einsätze beendet
  • Issigau: 9 Einsätze beendet
  • Kleinere Einsätze verteilt im Landkreis konnten mittlerweile abgeschlossen werden (darunter vollgelaufene Keller, überflutete Straßen, umgestürzte Bäume auf Fahrbahnen, Brandmeldeanlagen-Alarme, vereinzelte Stromausfälle)

Die Notfall-medizinische Versorgung war und ist gewährleistet, so das Landratsamt abschließend.


UPDATE (Mittwoch, 14. Juli / 00:11 Uhr):

Wie das Landratsamt kurz vor Mitternacht offiziell per Pressemeldung bestätigte, rief Landrat Oliver Bär um 20:50 Uhr am Dienstagabend den Katastrophenfall gemäß Artikel 4 (Absatz 1) des Bayerischen Katastrophenschutzgesetzes im Landkreis Hof aus. Damit ist zum einen eine zentrale Koordination, zum anderen die Anforderung überörtlicher Einsatzmittel möglich. 

Bitte der Integrierten Leitstelle Hochfranken an die Bevölkerung

Die Integrierte Leitstelle Hochfranken bittet um Verständnis, dass feuerwehr-bedingte Einsätze aufgrund des hohen Aufkommens priorisiert werden und Wartezeiten anfallen können. Die rettungsdienstliche Versorgung ist sichergestellt. Beim Notruf 112 kann es in Einzelfällen allerdings zu geringen Wartezeiten kommen. Bitte wählen Sie den Notruf 112 daher nur im ausdrücklichen Notfall.

Weitere starke Regenfälle möglich

Das Landratsamt steht derzeit in engem Austausch mit Meteorologen des Deutschen Wetterdienstes. Diese prognostizieren für die Zeit zwischen 00:00 und 06:00 Uhr weitere starke Regenfälle. Die Behörde bittet deshalb die Bevölkerung, weiterhin vorsichtig zu sein und nach Möglichkeit zu Hause zu bleiben. Auch dann, wenn die Wetterlage aktuell ruhig erscheint. 

 

  • Zu den Einsätzen in Hof ein Statement von Horst Herrmann, Stadtbrandrat der Stadt Hof...
Unwetter tobte auch in Hof: "Die Wetterlage war katastrophisch"

UPDATE (Dienstag, 13. Juli / 23:55 Uhr):

Starke Regenfälle erfordern seit dem späten Nachmittag den Einsatz von Feuerwehr, THW und Rettungskräften in weiten Teilen des Landkreises Hof. Vor allem der nördliche Bereich des Landkreises war und ist seit dem späten Nachmittag von anhaltenden Regenfällen und zum Teil Überschwemmungen betroffen. Dies betrifft sowohl Hauptverkehrsadern als auch Wohnhäuser und Firmengebäude. Seit den frühen Abendstunden sind die Einsatzkräfte insbesondere in Naila, Selbitz, Köditz, Feilitzsch und Trogen im Einsatz. Aktuell sind über 50 Feuerwehren aus dem Landkreis und der Stadt Hof im Einsatz. Insgesamt sind derzeit knapp 1.000 Kräfte der Feuerwehr sowie 140 Kräfte des THW tätig.

 

  • Ein zweites Video vom frühen Abend aus Selbitz...
Hofer Land unter Wasser: Über 1.100 Rettungskräfte im Einsatz

UPDATE (Dienstag, 13. Juli / 23:03 Uhr):

ACHTUNG AUTOFAHRER: Am Abend ist die Bundesstraße B173 Hof - Kronach zwischen dem Abzweig Neuköditz und dem Abzweig Scharten wegen Hochwasser gesperrt. Auf der Autobahn A72 besteht zwischen Hof-Nord und dem Dreieck Bayerisches Vogtland in beiden Richtungen Gefahr durch Hochwasser. Zwischen Hof / Töpen und Hof-Nord befindet sich in beiden Richtungen der A72 Wasser auf der Fahrbahn. Autobahn A9: Am Dreieck Bayerisches Vogtland steht in der Überleitung zur A72 in Richtung Chemnitz Wasser auf der Fahrbahn.

Apropos Wasser auf der Fahrbahn: In Selbitz kam es aufgrund des Unwetters zu zahlreichen überfluteten Straßen. Anwohner Ralf Sawatzki war diesbezüglich genervt von Autofahrern, die mit ihren Pkw noch durch die Fluten fuhren und so das Wasser in seinen Keller drückten.

Anwohner-Statement aus Selbitz
Selbitz: Anwohner genervt von Autofahrern, die durch die Fluten fahren

UPDATE (Dienstag, 13. Juli / 22:35 Uhr):

Circa 70 Liter Regen prasselten am Dienstagnachmittag in Teilen des Landkreises Hof auf die Erde. Die Wassermassen vom Himmel sorgten für zahlreiche Überfluten und Überschwemmungen, unter anderem im Bereich von Naila und Selbitz. Augenzeuge Enrico Bethke erlebte als Augenzeuge eine dramatische Situation zwischen Froschgrün und Naila mit, die ihn bilanzieren ließ: "Da kriegt man Angst!"

Augenzeugen-Statement
Wasser schoss von Froschgrün nach Naila: "Baumstämme wurden mitgerissen"

UPDATE (Dienstag, 13. Juli / 21:40 Uhr):

Landrat Oliver Bär hat am Abend für den Landkreis Hof den Katastrophenfall ausgerufen. Dies gab das Landratsamt unter anderem auf seiner Facebook-Seite bekannt. Damit ist insbesondere eine zentrale Koordination der Rettungs- und Hilfskräfte möglich. „Dazu haben wir einen örtlichen Einsatzleiter sowie weitere Einsatzleiter benannt. Sofern es die Situation erfordert, haben wir auch die Möglichkeit, Einsatzkräfte von außerhalb anzufordern“, so Bär in einem ersten Statement. Aktuell sind 50 Feuerwehren aus dem Landkreis sowie die Feuerwehr Hof im Einsatz.

 

  • "Es ist völliges Chaos": Sascha Ploss, Pressesprecher Feuerwehr Landkreis Hof, mit einem ersten Statement gegenüber News5
Erstes Statement der Feuerwehr
Land unter im Landkreis Hof: "Es ist völliges Chaos"

UPDATE (Dienstag, 13. Juli / 19:33 Uhr):

Ein schweres Unwetter setzte am Dienstagnachmittag (13. Juli) Teile von Selbitz (Landkreis Hof)unter Wasser. Die Kanalisation konnte die Regenmengen, die in kürzester Zeit vom Himmel fielen, nicht mehr aufnehmen. Gully-Deckel wurden nach oben katapultiert, Straßenzüge und Kreuzungen standen unter Wasser. Die Feuerwehr-Sirenen heulten unaufhörlich. Die örtlichen Einsatz-Kräfte sind derzeit weiter im Dauereinsatz. Über das genaue Ausmaß von möglichen Schäden ist noch nichts bekannt.

Aufnahmen vom Nachmittag aus Selbitz
Dramatische Wetter-Szenen: Die Flut rollt durch Selbitz!

ERSTMELDUNG (Dienstag, 13. Juli / 17:35 Uhr):

Bereits am Wochenende wurde Oberfranken teilweise extrem heftig von Hochwasser getroffen. Vor allem der westliche Teil war betroffen. Wir berichteten! Am Dienstagnachmittag (13. Juli) traf es den Landkreis Hof. Unwetter- und Hochwasserwarnungen kündigten wir bereits am Dienstagmittag an. Am späten Nachmittag setzte eine Starkregenfront Selbitz (Landkreis Hof) unter Wasser. In kürzester Zeit sprudelten Gullys über und auf den Straßen sammelte sich das Wasser.

 

  • Aktuell bestehen aktive Unwetterwarnungen für die Landkreise Hof und Kronach!
Aufnahmen aus Selbitz
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Wetter kommt nicht zur Ruhe: Erneut Unwetter- und Hochwasserwarnungen für Oberfranken

Das Wetter in Oberfranken kommt nicht zur Ruhe. Am Dienstag (13. Juli) muss man oberfrankenweit erneut mit kräftigen Gewittern rechnen. Im westlichen Teil des Sendegebietes bleibt es zudem bei einer angespannten Hochwasserlage. Vorabinformationen für Unwetterwarnungen* bestehen bereits.

Gewitter und Starkregenfälle am Dienstag

Tief Bernd schaufelt erneut eine starke Bewölkung nach Oberfranken. Ab den Nachmittagsstunden bis gegen Mitternacht sind am heutigen Tag in der sehr feuchten Luft von Hof von Forchheim kräftige Gewitter und Starkregenfälle möglich, die lokal auch Unwetterpotential haben können. Vorwarnungen hierfür bestehen bereits für alle Landkreise.

Aktive Hochwasserwarnungen für die Regionen Bamberg und Forchheim

Durch die neuen Niederschläge bleibt zudem die Hochwasserlage im westlichen Oberfranken weiter angespannt. Das Wasserwirtschaftsamt Kronach hat für die Regionen Bamberg und Forchheim aktive Hochwasserwarnungen bis Mittwochmittag (14. Juli) herausgegeben. Im Bamberger Land sind Ausuferungen und Überschwemmungen möglich. Hier können einzelnen Flüsse in der Nacht zum Mittwoch die Meldestufe 2 erreichen.

Für den Landkreis Forchheim besteht zudem eine Warnung vor Überschwemmungen für bebaute Gebiete! Der Pegel Laufermühle / Aisch soll nach der aktuellen Prognose der Experten die Meldestufe 3 in der zweiten Tageshälfte des Dienstags unterschreiten und sich in den nächsten Tagen zwischen den Meldestufen 2 und 3 bewegen. Am letzten Wochenende überschritt der Pegel mit der Stufe 4 sogar die höchste Marke. Wir berichteten! Neben den Flüssen mit Warnpegeln können auch kleinere Gewässer lokal über die Ufer treten.

 

Aktive Hochwasserwarnungen:

  • Für Stadt & Landkreis Bamberg: Gültig bis Mittwoch (14. Juli), 10:00 Uhr
  • Für den Landkreis Forchheim: Gültig bis Mittwoch (14. Juli), 10:00 Uhr

 

Folgende Flüsse haben die Meldestufe 3 überschritten:

  • Laufermühle / Aisch (FO): 492 cm / Mst. 4 ab 540 cm
Videos zu dem Thema der letzten Tage
"Jahrhundert-Hochwasser" in Hallerndorf: 450 Rettungskräfte tagelang im Einsatz
Starkregen am Freitag: Wassermassen fluten den Ortskern von Priegendorf
Priegendorf unter Wasser: "In 20 Minuten ist der Ortssee übergelaufen"
Anwohnerin von Priegendorf ist sauer: "Seit der Dorferneuerung ist Hochwasser"
Priegendorf überflutet - Anwohner verzweifelt: "Man fühlt sich total verarscht!"

*Vorwarnungen / Warnungen...

...sind keine Garantie für ein tatsächlich auftretendes Wetterereignis. Diese Meldungen dienen lediglich als ein Hinweis auf mögliche Gefahren bei einem „Kann-Szenario“.

 

Eure Hochwasserbilder- und videos könnt Ihr uns schicken via

 

(FORTLAUFENDE AKTUALISIERUNGEN: Hochwassernachrichtendienst Bayern)

 

Informationen der Wasserwirtschaftsämter

  • Meldestufe 1: Stellenweise kleinere Ausuferungen
  • Meldestufe 2: Land- und forstwirtschaftliche Flächen überflutet oder leichte Verkehrsbehinderungen auf Hauptverkehrs- und Gemeindestraßen
  • Meldestufe 3: Einzelne bebaute Grundstücke oder Keller überflutet oder Sperrung überörtlicher Verkehrsverbindungen oder vereinzelter Einsatz der Wasser- oder Dammwehr erforderlich
  • Meldestufe 4: Bebaute Gebiete in größerem Umfang überflutet oder Einsatz der Wasser- oder Dammwehr in großem Umfang erforderlich
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Land unter in Priegendorf: Wassermassen fluten den Ortskern am Freitag

Starker Dauerregen hält seit den Morgenstunden des Freitages (09. Juli) die Einsatzkräfte der Feuerwehren und des Technischen Hilfswerkes in Bayern auf Trab. Besonders betroffen von den Wassermassen ist in Oberfranken die kleine Gemeinde Priegendorf, ein Ortsteil von Baunach (Landkreis Bamberg).

Feuerwehr im Dauereinsatz

Hier fluteten die Regenmengen am Vormittag den Ortskern. Weite Teile des Dorfes standen laut News5-Angaben unter Wasser. Die örtliche Feuerwehr ist mit über 20 Kräften hier im Dauereinsatz. Es ist in Priegendorf das zweite schwere Hochwasser, welches den Ort trifft. Zuletzt bahnte sich die Flut 2016 durch den Ort. Die Bürgerinnen und Bürger sind sauer und verzweifelt aufgrund der Situation.

Nerven liegen bei den Anwohnern blank

Ulli Schell macht die Dorferneuerung vor ein paar Jahren für das Hochwasser verantwortlich. Anwohner Siegfried Streng fühlt sich von der Kommunalpolitik "verarscht". Mehr dazu in den folgenden Videos:

Lagebericht aus Priegendorf
Starkregen am Freitag: Wassermassen fluten den Ortskern von Priegendorf
Priegendorf unter Wasser: "In 20 Minuten ist der Ortssee übergelaufen"
Anwohner sauer & verzweifelt
Anwohnerin von Priegendorf ist sauer: "Seit der Dorferneuerung ist Hochwasser"
© Christopher Pittrof

Wetter-Chaos geht weiter: Schweres Unwetter im Landkreis Bayreuth

UPDATE (Freitag 11:25 Uhr)

Am Donnerstagnachmittag (24. Juni) entlud sich erneut eine starke Gewitterzelle ab 14:00 Uhr in Oberfranken. Dieses Mal traf es besonders den Landkreis Bayreuth. Das Unwetter fing im Bereich von Creußen und Schnabelwaid an, wo eine Facebook-Userin ein Video aufnahm und uns schickte. Danach zog das Unwetter Richtung Speichersdorf. Die Zelle war laut den Sturmjägern von Stormchasing Oberfranken – Dem Unwetter auf der Spur insgesamt über sieben Stunden am Leben und löste sich gegen 18:15 Uhr in Tschechien auf, wo neben signifikanten Schäden leider auch zahlreiche Verletzte und sogar Tote zu beklagen sind.

Schweres Unwetter im Landkreis Bayreuth: Aufnahmen vom Wetter-Chaos in Creußen

UPDATE (Donnerstag 22:06 Uhr):

Laut den Sturmjägern von Stormchasing Oberfranken - Dem Unwetter auf der Spur hatte die Superzelle, die durch den Landkreis Bayreuth zog, ihre Entstehtung als Form eines Aufwindes gegen 11:00 Uhr am Donnerstagvormittag bei Erlangen. Gegen 12:45 Uhr lieferte die Zelle nördlich von Hiltpoltstein anschließend erstmals auffällige Radarmerkmale, auf die die Wetterexperten aufmerksam wurden. Um 13:25 Uhr war die Zelle knapp nördlich von Pegnitz unterwegs, ehe sie gegen 14:00 Uhr die Region um Speichersdorf traf. Die Zelle war insgesamt über sieben Stunden am Leben und löste sich gegen 18:15 Uhr in Tschechien auf, so die Sturmjäger abschließend.


EILMELDUNG (Donnerstag 16:30 Uhr):

Am Donnerstagnachmittag (24. Juni) entlud sich wohl erneut eine sehr starke Gewitterzelle ab 14:00 Uhr in Oberfranken. Dieses Mal traf es den Landkreis Bayreuth. Das Unwetter fing im Bereich von Creußen und Schnabelwaid an und zog dann in einer Linie in Richtung Speichersdorf. Nach unbestätigten Informationen traf die Gewitterzelle die Region schwer. Auf Instagram vermeldete die Feuerwehr Speichersdorf, dass aktuell mehrere Hochwasser-Einsätze im Gemeindegebiet laufen.

© News5

Starkregen, Hagel, Sturmböen: Unwetter zieht über den Landkreis Forchheim hinweg

Starke Unwetter hielten auch am Dienstag (23. Juni) die Einsatzkräfte in Atem. In Oberfranken traf es dieses Mal den Landkreis Forchheim. So sorgte eine Gewitterzelle mit Starkregen, Hagel und Sturmböen im südlichen Teil der Region für Schäden.

Umgestürzte Bäume machen Straßen unpassierbar

Beeindruckende Zeitrafferaufnahmen (Video siehe unten) zeigen die massive Gewitterzelle des gestrigen Abends. Unter anderem fielen zahlreiche Bäume, unter anderem bei Pommer, Kersbach, Effeltrich, Igensdorf und Bieberbach dem Unwetter zum Opfer. Die umgestürzten Bäume machten Straßen unpassierbar. Es kam laut News5-Angaben zu dutzenden Einsätzen der örtlichen Feuerwehren am gestrigen Abend. Am Straßenrand türmten sich zudem zahlreiche Hagel- und Graupelhaufen auf. Laut den Unwetterjägern von Stormchasing Oberfranken - Dem Unwetter auf der Spur verursachte das Gewitter, bevor es den Landkreis Forchheim traf, einen Tornado-Verdacht im Raum Rothenburg ob der Tauber (Landkreis Ansbach).

Aktuell-Bericht vom Mittwoch (23. Juni 2021)
Schaden von mehreren Hunderttausend Euro: Unwetterfront zieht über den Landkreis Forchheim hinweg
Video: Gewitterzelle trifft den Landkreis Forchheim
Beeindruckende Aufnahme: Gewitterzelle zieht über den Landkreis Forchheim hinweg
Unwetteraufnahmen vom Dienstagabend
Gewitter mit Hagel und Sturm: Unwetter sorgt für Verwüstungen im Landkreis Forchheim
Bilder des Unwetters am Dienstagabend
© News5© News5© News5© News5© News5© News5© News5© News5© News5© News5
© Feuerwehr

Kulmbacher Oberland: Gewitterfront hält Feuerwehren in der Nacht in Atem

Eine schwere Gewitterfront mit sehr starken Windgeschwindigkeiten hielt in der Nacht zum Montag (21. Juni) die Einsatzkräfte im nordöstlichen Landkreis Kulmbach in Atem. Besonders die Freiwilligen Feuerwehren im Kulmbacher Oberland mussten zahlreiche Sturmschäden beräumen. Ab 00:15 Uhr schrillten die Sirenen.

Störungen bis zum Berufsverkehr beseitigt

Die Einsatzkräfte beseitigten eine Vielzahl umgestürzter Bäume und abgebrochener Äste. Im Zuständigkeitsbereich der Stadtsteinacher Polizei war besonders die Bereiche um Wirsberg und Kupferberg betroffen. Da in der Nacht wenig Verkehr herrschte, kam es zu keinen nennenswerten Störungen. Zu Beginn des morgendlichen Berufsverkehrs waren die meisten Hindernisse beseitigt.

Einsatzgeschehen in der Nacht

Betroffen war laut Feuerwehr Wirsberg unter anderem die Straße Wirsberg - Osserich. Hier lagen gleich mehrere Bäume über der Straße. Ein umgestürzter Baum behinderte den Verkehr zusätzlich auf der Fahrbahn Wirsberg - Im Gut.

Auch die Feuerwehr Kupferberg war in der Nacht mehrfach im Einsatz. Laut dem Bericht auf der Facebook-Seite der Feuerwehr mussten mehrere Bäume, die durch das Unwetter auf der Straße landeten, entfernt werden. Anschließend wurde die Straße gereinigt. Die Einsatzkräfte waren hierbei an verschiedenen Orten tätig, unter anderem zwischen Kupferberg und Marktleugast beziehungsweise zwischen Kupferberg und Streichenreuth.

In Walberngrün, einem Orteils von Grafengehaig, stürzte ein Baum auf eine Stromleitung und sorgte dadurch für einen Stromausfall. Techniker des Stromanbieters waren bis in den Montagnachmittag im Einsatz, um die Schäden zu beheben.

100 Einsatzstellen in der Nacht

Laut Yves Wächter, Pressesprecher der Feuerwehren im Landkreis Kulmbach, wurde durch die Integrierte Leitstelle in Bayreuth 35-mal der Alarm ausgelöst. Insgesamt gab es in der Nacht zwischen Neudrossenfeld und dem Kulmbacher Oberland rund 100 Einsatzstellen. Da die Gewitterfront schnell vorüber zog, mussten die Feuerwehren nur Sturmschäden beseitigen. Schäden durch Starkregen, wie zum Beispiel überflutete Keller, blieben aus. Auch wurden keine Personen in der Nacht verletzt.

Sturmbruch verwandelte Straßen in grüne Fahrbahnen

Vielerorts sorgte Sturmbruch (Laub und Äste) für "grüne Straßen", unter anderem im Bereich der Bundesstraße B303 ab Himmelkron in Richtung Kulmbach. So waren neben den Feuerwehren auch die Straßenmeistereien und Bauhöfe im Einsatz, um die Straßen zu reinigen und dadurch Unfälle zu vermeiden.

Abschließender Appell der Feuerwehr

Die Feuerwehr bittet die Bevölkerung im Vorfeld eines Unwetters darauf zu achten, dass Gegenstände wie Gartenmöbel, Pool- und Teich-Abdeckungen, Trampoline, leere Regenfässer und deren Abdeckungen in Sicherheit gebracht werden, so dass diese Objekte sich bei einem Schlechtwetter-Ereignis nicht selbstständig machen und zu einer zur Gefahr für Leib und Leben werden.

Gewitterfallböe trifft Himmelkron
In der Nacht zum Montag: Gewitterfront zieht über Oberfranken hinweg
(Quelle: Stormchasing Oberfranken)
Bilder aus dem Kulmbacher Oberland
© Feuerwehr© Feuerwehr© Feuerwehr© Feuerwehr
© News5 / Merzbach

Oberfranken: Unwettervorwarnung vor teils kräftigen Gewittern

Der Deutsche Wetterdienst spricht für den heutigen Sonntag (20. Juni) eine Unwettervorwarnung aus. Betroffen ist unter anderem ganz Oberfranken mit der Warnstufe 3 bzw. 4. Ab dem späteren Nachmittag kommen schwere Gewitter auf. Diese können mit Sturmböen, Starkregen und Hagel einhergehen. Vereinzelte Tornados sind nicht ausgeschlossen. Die Warnung gilt von 16:00 Uhr bis Montagmorgen (21. Juni) 03:00 Uhr.

Sturmböen, Starkregen, Hagel & sogar Tornados möglich

Die Gewitter können mit schweren Sturmböen bis orkanartigen Böen (95 bis 115 km/h), heftigem Starkregen zwischen 25 und 40 l/qm in einer Stunde und Hagel mit Korngrößen zwischen 2 und 5 cm einhergehen. Bei linienartigen Strukturen oder sehr starken Gewitterzellen sind Orkanböen (über 120 km/h) möglich. Vereinzelte Tornados sind nicht ausgeschlossen.

Diese Städte und Landkreise in Oberfranken sind betroffen:

  • Stadt und Landkreis Hof (Warnstufe 3)
  • Landkreis Wunsiedel (Warnstufe 4)
  • Landkreis Kronach (Warnstufe 3)
  • Stadt und Landkreis Coburg (Warnstufe 3)
  • Landkreis Lichtenfels (Warnstufe 3)
  • Stand und Landkreis Bamberg (Warnstufe 3)
  • Landkreis Forchheim (Warnstufe 3)
  • Landkreis Kulmbach (Warnstufe 3)
  • Stadt und Landkreis Bayreuth (Warnstufe 3)

Eure Wetterbilder- und videos könnt Ihr uns schicken via

 

*Vorwarnungen / Warnungen sind keine Garantie für ein tatsächlich auftretendes Wetterereignis. Diese Meldungen dienen lediglich als ein Hinweis auf mögliche Gefahren bei einem „Kann-Szenario“.

 

© FFW Gößweinstein

Massiver Erdrutsch bei Behringersmühle: Schlammlawine überflutet Straße

Unwetter mit teils heftigem Starkregen haben am vergangenen Wochenende die Einsatzkräfte in vielen Teilen Oberfrankens in Atem gehalten. Schwerpunkte waren die Landkreise Bayreuth, Bamberg und Lichtenfels gewesen, wo sich die Feuerwehren nahezu im Dauereinsatz befanden. In der Fränkischen Schweiz sorgte ein Erdrutsch für Verkehrsbehinderungen.

Feuerwehr mehrere Stunden im Einsatz

Ein Unwetter mit Starkregen löste am späten Samstagnachmittag (05. Juni) einen Erdrutsch zwischen Behringersmühle (Landkreis Forchheim) und Doos aus und sorgte für eine gesperrte Straße. Die Feuerwehren Behringersmühle und Gößweinstein waren für einen mehrstündigen Einsatz vor Ort, um die Unwetterschäden zügig zu beheben. Unterstützung erhielten sie vom Straßenbauamt und zwei Feuerwehr-Mitgliedern samt ihren schweren Traktoren.

Bilder von der Einsatzstelle
© FFW Gößweinstein© FFW Gößweinstein© FFW Gößweinstein© FFW Gößweinstein© FFW Gößweinstein
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