Tag Archiv: Unwetter

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Stadt & Landkreis Coburg: Bilanz des gestrigen Unwetters

Zu einer Vielzahl von Einsätzen wurden die Coburger Polizei am Donnerstagnachmittag (29. August) in den westlichen Landkreis Coburg sowie in das westliche Coburger Stadtgebiet gerufen. Besonders stark von einem Unwetter betroffen waren die Gemeinde Weitramsdorf, im Coburger Stadtgebiet der Kürengrund, der Stadtteil Scheuerfeld und die Callenberger Unterführung.

Mehrere Bäume umgeknickt

Aufgrund von wolkenbruchartigen Regenfällen und Sturmböen wurden mehrere Bäume umgeknickt. Zudem liefen im Coburger Stadtgebiet mehrere Keller voll. Die Callenberger Unterführung und Teile des Kürengrunds mussten am Nachmittag kurzfristig für den Verkehr gesperrt werden. Die Schadenshöhe in Stadt und Landkreis Coburger dürfte sich laut Polizei mindestens im mittleren fünfstelligen Bereich bewegen. Verletzt wurde nach aktuellem Kenntnisstand niemand.

Feuerwehr bis in die Abendstunden im Einsatz

Die örtlichen Feuerwehren waren ab circa 14:00 Uhr am gestrigen Tag im Einsatz. Die Rettungskräfte waren bis in die späten Abendstunden an über 30 Einsatzstellen (vollgelaufene Keller, überflutete Straßen, umgestürzte Bäume) tätig. Zudem lösten einige Brandmeldeanlagen einen Alarm aus. Mit tätig waren: ILS Coburg, THW Ortsverband Coburg, UG ÖEL Stadt Coburg.

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THW-Kräfte mehrere Stunden im Einsatz

Die Mitglieder des THW Ortsverbandes Coburg waren unter anderem in Scheuerfeld im Einsatz. Hier drang in ein Gebäude in Hanglage Regenwasser ein. Die alarmierte zweite Bergungsgruppe sicherte das Gebäude mit Sandsäcken ab und pumpte im Anschluss das Anwesen leer. Die erste Bergungsgruppe war in Weichengereuth im Einsatz. Hier lief ein Gebäude ebenso aufgrund der Wassermassen voll.

Straße unterspült

In Scheuerfeld wurde eine unbefestigte Straße durch den Starkregen dermaßen unterspült, dass sie dadurch unbefahrbar wurde. Der Weg war weder für Autos noch Rettungskräfte passierbar. Die Fachgruppe Räumen stellte die Befahrbarkeit der Straße wieder her. Die ausgespülten Löcher wurden mit mehreren Tonnen Kies aufgefüllt und anschließend verdichtet.

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Dieses Video zeigt, wie heftig das Unwetter über Coburg tobte!
Regen, Hagel, Sturm: Unwetter tobt über Coburg
Aktuelle TVO-Wetteraussichten vom 30. August 2019
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Walsdorf: Blitz schlägt in Dachstuhl eines Wohnhauses ein

ERSTMELDUNG (14:49 Uhr):

Schwere Gewitter zogen am Mittwoch (07. August) über Teile von Oberfranken hinweg. So auch im Landkreis Bamberg. Neben Starkregen hatten die Unwetterzellen auch Blitz und Donner im Gepäck. Dies bekamen Anwohner im Amselweg in Walsdorf zu spüren. In einem Einfamilienhaus schlug der Blitz in den Dachstuhl ein. Die alarmierten Rettungskräfte hatten den Brand im Dachbereich schnell unter Kontrolle und konnten ihn löschen. Laut einer ersten Polizeiinformation wurden keine Personen verletzt.

 

  • Ein offizieller Polizeibericht steht noch aus!
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Oberfranken: Unwettervorwarnung vor teils kräftigen Gewittern

Nachdem der Pfingstmontag mit einem Mix aus Sonne und Wolken startete, muss man ab den Nachmittagsstunden mit Unwettern* rechnen. In der schwülwarmen bis -heißen Luft können sich zum Teil unwetterartige Gewitter bilden. DWD und unwetterzentrale.de veröffentlichten dazu bereits Vorwarnungen. Einen ausführlichen Bericht dazu kann man auch bei den Experten von "Stormchasing Oberfranken - Dem Unwetter auf der Spur" auf Facebook nachlesen.

Warnstufe VIOLETT möglich

Oberfrankenweit gilt eine Vorwarnung vom heutigen Montag (16:00 Uhr) bis zum morgigen Dienstag (11. Juni) 10:00 Uhr. Dort, wo ein Gewitter entsteht, kann es durchaus gefährlich werden. Die Gewitter können teils kräftig ausfallen. Lokal eng begrenzt, drohen großer Hagel (Korngrößen 3 bis 5 cm), schwere Sturmböen von bis zu 100 km/h und heftiger Starkregen zwischen 25 und 40 Litern auf den Quadratmeter. Lokal sind auch 50 Liter Regen pro Quadratmeter in kurzer Zeit möglich. Die Gewittertätigkeit hält zum Teil bis in den Morgen des Dienstags an. Laut unwetterzentrale.de kann mit der Stufe VIOLETT die höchste Warnstufe erzielt werden.


Eure Wetterbilder- und videos könnt Ihr uns schicken via

 

*Vorwarnungen / Warnungen sind keine Garantie für ein tatsächlich auftretendes Wetterereignis. Diese Meldungen dienen lediglich als ein Hinweis auf mögliche Gefahren bei einem „Kann-Szenario“.

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Schirnding: Freistaat zahlt Finanzhilfe nach Unwetterschäden

Die Regierung von Oberfranken hat dem Markt Schirnding (Landkreis Wunsiedel) Zuwendungen in einer Höhe von 15.000 Euro für die Beseitigung von Unwetterschäden an den Gemeindeverbindungsstraßen Raithenbach, Thiersheimer Straße und Schirndinger Straße aus den Mitteln des Bayerischen Finanzausgleichsgesetzes (BayFAG) bewilligt.

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Experten geben Bestätigung: Tornado bei Wirsberg / Neuenmarkt am Dienstag!

UPDATE (16:42 Uhr):

Erfahrene Sturmjäger aus Oberfranken sichteten am Mittwochvormittag das Gebiet zwischen den Ortschaften Wirsberg und Neuenmarkt, in dem die Trichterwolke am gestrigen Nachmittag gesichtet wurde. Um aus einer sogenannten "Funnelcloud" einen Tornado werden zu lassen, müsste ein Bodenkontakt stattgefunden haben. Nach kurzem Suchen wurde man vor Ort tatsächlich fündig. In einem Feld - westlich der Bundesstraße B303 - fand man eindeutige Spuren, die auf einen Bodenkontakt und somit auf einen Tornado am Dienstag schließen lassen. Laut Christopher Pittrof von "Stormchasing Oberfranken" war die vorgefundene "Schneise" bis zu 100 Meter breit. Diese setzte sich aus kleineren Spuren zusammen. Das Wetterphänomen hinterließ die ersten Hinweise am Nordrand des Feldes, wo die Spur am eindeutigsten zu erkennen war. Am Südrand des Feldes gab es die letzten nachweisbaren Schäden. Auf dem angrenzenden Nachbarfeld - durch einen Feldweg getrennt - konnte man zudem an zwei bis drei Stellen an der Feldkante noch leicht eingedrückte Halme erkennen. Der Tornado beschränkte sich laut Expertenmeinung also mehr oder weniger auf dieses eine Feld. Im weiteren Verlauf wurden keine weiteren Schäden mehr nachgewiesen.  In Absprache mit Experten der "Tornado Arbeitsgruppe Deutschland" schätzt man, dass es sich um einen Tornado der Stärke "F0/T1" handelte.

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ERSTMELDUNG (10:46 Uhr):

Eine Trichterwolke wurde am Dienstagnachmittag (21. Mai) gegen 15:35 Uhr im Landkreis Kulmbach gesichtet. Die Aufnahmen zeigen die sogenannte "Funnelcloud" - von Himmelkron aus - in Richtung Wirsberg / Neuenmarkt! Über einen Bodenkontakt, der schlussendlich einen Tornado bestätigen würde, gab es am gestrigen Abend noch keine Hinweise. Wir berichteten am Dienstagabend bereits auf unserer Facebook-Seite darüber.

 

Bodenkontakt der Trichterwolke nicht ausgeschlossen

 

Die Kollegen von Stormchasing Oberfranken - Dem Unwetter auf der Spur sind am Mittwochvormittag (22. Mai) im Gebiet zwischen Neuenmarkt und Wirsberg unterwegs und versuchten Spuren oder Schäden im freien Feld zu sichten und zu dokumentieren, die auf einen möglichen Bodenkontakt der Trichterwolke am gestrigen Tag hindeuten können.

 

 

© Katja Sickl© Katja Sickl

Unterdessen filmte am gestrigen Dienstag die Feuerwehr Himmelkron die Trichterwolke über dem Gebiet von Wirsberg und Neuenmarkt. Dazu das Video (via News5).

Feuerwehr filmt Trichterwolke bei Wirsberg / Neuenmarkt
Möglicher Tornado bei Wirsberg?: Feuerwehr filmt Trichterwolke
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Nach starken Regenfällen am Dienstag: Land unter in Unterneuses!

ERSTMELDUNG (21:05 Uhr):

Nach starken Regenfällen ist der Haselbach im Ebensfelder Ortsteil Unterneuses (Landkreis Lichtenfels) im Verlauf des Dienstages (21. Mai) über die Ufer getreten. Wie News5 am Abend berichtete, steht das Wasser in Teilen der Ortschaft einen halben Meter hoch. Kräfte von Feuerwehr und THW öffnen vor Ort Gullydeckel, um die Wassermassen abzuleiten. Zusätzlich wurden Sandsäcke verteilt, um Gebäude und Häuser vor der braunen Brühe zu schützen. Die Einsatzkräfte versuchen zudem, angrenzende Gebäude vor den Fluten zu retten und stapeln Sandsäcke vor die Tore und Türen. Eine Entspannung der Situation ist derzeit nach Angaben von vor Ort nicht in Sicht, da die Regenfälle anhalten sollen.

Unterneuses: Ortschaft nach Starkregen überflutet
(unkommentiertes Video)
Bilder aus Unterneuses vom Dienstag (21. Mai)
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Erdrutsch unweit von Kulmbach: Schlammmassen blockieren die B289

ERSTMELDUNG (17:10 Uhr):

Das nasse Wetter mit anhaltenden Regenfällen sorgte am Dienstagnachmittag (21. Mai) für einen Erdrutsch bei Kulmbach. Betroffen war die Bundesstraße B289 zwischen Kauerndorf und Kulmbach-Ost. Auf rund 500 Metern blockierten Schlamm, Erde und ganze Felsbrocken, die vom nahegelegenen Hang rutschten, die Bundesstraße. Laut ersten Meldungen von vor Ort ist teilweise eine große Schneise am Berghang sichtbar.

Helfer mit schwerem Gerät im Einsatz

Bauern und Feuerwehrkräfte waren umgehend im Einsatz, um die Bundesstraße möglichst schnell wieder für den Verkehr passierbar zu machen. Die Helfer waren mit Schaufeln und schwerem Gerät im Einsatz. Es kam dennoch zu Verkehrsproblemen. So musste die B289 in diesem Bereich bis in den Abend komplett gesperrt werden!

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Verkehrsbehinderungen auf den Straßen

Dies sorgte auch auf den umliegenden Straßen bis in die Nachtstunden für große Behinderungen. Die Feuerwehren aus Kauerndorf, Untersteinach und Kulmbach unterstützten die Straßenmeisterei bei der Beseitigung des Gerölls und Reinigung der B289-Fahrbahn.

Video: Schlammlawine blockiert Bundesstraße B289
Schlammlawine bei Kulmbach: B289 auf rund 500 Meter Länge blockiert
© Freiwillige Feuerwehr Bergdorf

Neustadt bei Coburg: Kreisstraße nach Starkregen verschmutzt und teils unterspült

Kräftiger Starkregen führte am Sonntagabend (19. Mai) zu einer außergewöhnlichen Verschmutzung der Fahrbahn auf der Kreisstraße CO14. Zwischen Höhn (Neustadt bei Coburg) und Fischbach (Rödental) wurde die Fahrbahn - kurz nach dem Ortsausgang Höhn - auf einer Länge von rund 350 Metern mit Dreck und Geröll verschmutzt.

Straßendecke teils unterspült

Die Freiwillige Feuerwehr Bergdorf mussten mit 15 Kameradinnen und Kameraden ausrücken, um die Straße zu reinigen und eine Gefährdung für die Verkehrsteilnehmer auszuschließen. Laut der örtlichen Feuerwehr wurde durch Straße mit Erde und Steinen von einem angrenzenden Feld verschmutzt. Zum Teil wurde auch die Straßendecke unterspült. Die vollständige Beseitigung der Gefahrenstelle erfolgte laut Polizei anschließend durch die verständigte Straßenmeisterei.

© Freiwillige Feuerwehr Bergdorf© Freiwillige Feuerwehr Bergdorf© Freiwillige Feuerwehr Bergdorf© Freiwillige Feuerwehr Bergdorf

Erneute Verschmutzung am Montag

Am gestrigen Montag (20. Mai) kam es an der gleichen Örtlichkeit zu einem weiteren Einsatz der Feuerwehr. Erneut verschmutze Geröll und Schlamm nach einem Regenschauer die Straße.

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Hochwasserwarnung für Landkreise Bamberg & Coburg: Regen sorgt für steigende Flusspegel

ERSTMELDUNG (Dienstag, 11:41 Uhr):

Oberfranken blieb zu Beginn der Woche von extremen Regenfällen bislang verschont. Eine aktuelle Unwetterwarnung vor ergiebigen Starkregen ist derzeit aber weiterhin aktiv. Die Warnung trifft vor allem den Westen von Oberfranken. Bis zum Mittwochmorgen können in der Summe 40 bis 60 Liter Regen pro Quadratmeter zusammenkommen. Das Wasserwirtschaftsamt Kronach warnt aus diesem Grund vor steigenden Flusspegeln in den Landkreisen Bamberg und Coburg.

Hochwasserwarnung bis Mittwoch aktiv

Aufgrund der bereits gefallenen Niederschläge steigen derzeit die Pegel im westlichen Oberfranken. Weitere Regenfälle werden am heutigen Tag und in der Nacht zum Mittwoch (22. Mai) für die genannten Bereiche prognostiziert. Das Wasserwirtschaftsamt Kronach hat deshalb für die Landkreis Bamberg und Coburg eine Hochwasserwarnung vor Ausuferungen und Überschwemmungen herausgegeben. Diese ist bereits aktiv und bis zum Mittwoch (10:00) gültig.

Steigende Pegel von Itz und Sulzbach erwartet

Laut den Prognosen des Wasserwirtschaftsamtes wird der Pegel Schenkenau (Itz) die Meldestufe 3 erreichen beziehungsweise überschreiten. Auch der Pegel Kösfeld (Sulzbach) soll die erste Meldestufe erreichen. Auch kleinere Gewässer ohne Warnpegel können in den kommenden 24 Stunden über die Ufer treten.


Folgende Flüsse haben die Meldestufe 1 überschritten:

  • -

 

Folgende Flüsse haben die Meldestufe 2 überschritten:

  • Schenkenau / Itz (CO): 396 cm / Mst. 3 ab 410 cm

Eure Hochwasserbilder- und videos könnt Ihr uns schicken via

 

(FORTLAUFENDE AKTUALISIERUNGEN: Hochwassernachrichtendienst Bayern)

 

*Informationen der Wasserwirtschaftsämter

  • Meldestufe 1: Stellenweise kleinere Ausuferungen
  • Meldestufe 2: Land- und forstwirtschaftliche Flächen überflutet oder leichte Verkehrsbehinderungen auf Hauptverkehrs- und Gemeindestraßen
  • Meldestufe 3: Einzelne bebaute Grundstücke oder Keller überflutet oder Sperrung überörtlicher Verkehrsverbindungen oder vereinzelter Einsatz der Wasser- oder Dammwehr erforderlich
  • Meldestufe 4: Bebaute Gebiete in größerem Umfang überflutet oder Einsatz der Wasser- oder Dammwehr in großem Umfang erforderlich
Aktueller Wetterbericht vom 20. Mai 2019
© News5

Unwetter im Landkreis Wunsiedel: Trichterwolke bei Schirnding gesichtet!

Oberfranken blieb zu Beginn der Woche von starken Gewittern und Starkregenfällen größtenteils verschont. Eine aktuelle Unwetterwarnung vor ergiebigen Starkregen ist derzeit weiterhin aktiv und betrifft vor allem den Westen von Oberfranken. Bis zum Mittwochmorgen können in der Summe 40 bis 60 Liter Regen pro Quadratmeter zusammenkommen. Das Wasserwirtschaftsamt Kronach warnt aus diesem Grund auch vor steigenden Flusspegeln im westlichen Teil von Oberfranken.

Trichterwolke bei Schirnding am Montagnachmittag gesichtet

Trichterwolke bei Schirnding gesichtet

Das ausgeprägte Tiefdruckgebiet mit Zentrum über Tschechien war am gestrigen späten Montagnachmittag (20. Mai) für eine massive Wolkenfront im Landkreis Wunsiedel verantwortlich. Im Bereich Schirnding wurde hierbei eine sogenannte Trichterwolke bei ihrer Entstehung gefilmt.

Experten von tornadoliste.de prüfen den Vorfall

Ob dieser Wirbel von der Wolkenunterseite auch kurzfristig bis zum Erdboden reichte, ist allerdings aktuell nicht bekannt. Auch über mögliche Schäden liegen derzeit keine Berichte vor. Die Experten von tornaloliste.de prüfen derzeit das Wetterphänomen von Schirnding. Erst dann kann gegebenenfalls Klarheit geschaffen werden, ob es sich wirklich um einen Tornado handelte!

Unwetter-Alarm: Trichterwolke bei Schirnding gesichtet
(Bildquelle: News5)
Immer wieder Trichterwolken & mögliche Tornados im Landkreis Wunsiedel

Im Landkreis Wunsiedel und in der angrenzenden Oberpfalz kam es in den letzten Jahren immer zu Sichtungen von Trichterwolken ("Funnelcloud") oder sogar möglicher Tornados. Hier ein paar Beispiele aus den letzten Jahren:

Trichterwolke über Marktredwitz

So zeigte sich am 25. Juni 2014 ein derartiges Wetterphänomen am Himmel über Marktredwitz (Landkreis Wunsiedel). Diese Trichterwolke wurde vor rund fünf Jahren an einem Vormittag fotografiert. Es war nicht die einzige Sichtung an diesem besagten Tag. Weitere Fotos wurden damals auf unserer Facebook-Seite gepostet. Hier der Link! Hier gab es auch Kommentare, dass sich dieses Wetterphänomen am Himmel von Oberfranken zuvor noch größer zeigte. Ob dieser Wirbel von der Wolkenunterseite auch kurzfristig bis zum Erdboden reichte, konnte von den Experten von tornadoliste.de nicht vollständig geklärt werden.

© Facebook / Privat

Oberfränkische Sturmjäger sichten Tornado

Am 29. Mai 2015 traf eine schwere Gewitterfront die Ortschaft Freystadt im Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz. Oberfränkische Sturmjäger waren an diesem Tag direkt vor Ort und sichteten dabei einen Tornado! Gegen 18:30 Uhr fegte durch den Ortsteil Ohausen nach Angaben der Bewohner für „circa fünf Sekunden eine starke Windhose“. Durch den Sturm wurden damals Gebäude beschädigt und Bäume entwurzelt. Der Sachschaden belief sich auf mehrere hunderttausend Euro.

Die oberfränkischen Sturmjäger der Gruppe „Stromchasing Oberfranken – Dem Unwetter auf der Spur“ stießen auf eine Superzelle, aus der sich ein Tornado bildete. Nach ihren Auswertungen hatte dieser Tornado eine Stärke von F1/T3.

Möglicher Tornado im Bereich Selb

Am 7. Juli 2015 überquerte eine Unwetterfront Oberfranken und traf dabei auch den Landkreis Wunsiedel. Wir berichteten umfassend darüber! Zu über 60 Einsätzen rückten die Rettungskräfte in der Nacht aus. Ein besonderer Schwerpunkt der Unwetter lag im Bereich von Selb sowie im Fichtelgebirge. Hier wurden neben Sturmböen und Starkregen, Blitz und Donner auch Hagelkörner in der Größe von Tischtennisbällen registriert.

Superzelle über Selb

Hierzu gab es auch Videos. So filmte unter anderem Tobias Oeslner aus Selb das Unwetter kurz vor 23:00 Uhr. Beim Blick in Richtung Pfaffenleite nahm er dabei möglicherweise sogar einen Tornado auf. (Video 1) Auch dieser Vorfall wurde auf der Seite tornadoliste.de gelistet, wie auch im Tornadoforum von Skywarn e.V. Wir haben das Video zum besseren Anschauen bearbeitet, damit man den möglichen Tornado besser sehen kann.

Selb (Lkr. Wunsiedel): Möglicher Tornado in der Nacht!
Möglicher Tornado bei Selb: Zweites Video aufgetaucht

Unwetterwarnung für Oberfranken: Starkregen und Überschwemmungen drohen

Ein großflächiges Tief über Mitteleuropa deutet derzeit eine brisante Dauerregenlage an. Schuld an ergiebigen Regenmengen in den kommenden Stunden hat Tief "Axel", welches sich nahezu stationär über Tschechien befindet. Dieses Tief sorgt bis zum Mittwochmorgen (22. Mai) auch in Oberfranken für kräftige Regengüsse.

Bei Gewitterneigung ist Warnstufe ROT möglich

Die kommenden Niederschläge sind anfangs noch mit Gewittern und möglichem Hagel durchsetzt. Hierbei können in kürzester Zeit große Regenmengen zusammenkommen. Während des Gewitters ist die Warnstufe ROT möglich.

Starkregenfälle bis Mittwochmorgen

In Bezug auf die zum Teil ergiebigen Regenmengen können in Oberfranken bis Mittwochfrüh (22. Mai) 40 bis 60 Liter Regen auf den Quadratmeter fallen. Hierbei ist die Warnstufe ORANGE möglich. Lokal sind bei kräftigen Gewittern auch höhere Regenmengen möglich. Erst ab dem Mittwochmorgen schwächen sich die Niederschläge deutlich ab. Am Donnerstag (23. Mai) sorgt dann ein vorübergehender Zwischenhocheinfluss für eine Entspannung der Lage.

Aktive Unwetterwarnung (Montag, 20. Mai / 14:00 Uhr) vor Starkregen (Warnstufe Orange) für folgende Landkreise:

  • Landkreis Bamberg
  • Landkreis Bayreuth
  • Landkreis Coburg
  • Landkreis Forchheim
  • Landkreis Kronach
  • Landkreis Kulmbach
  • Westlicher Landkreis Hof
  • Landkreis Lichtenfels

Die Unwetterwarnung gilt bis zum Mittwoch 08:00 Uhr. Mögliche Gewitter sind bis in die Abendstunden des Dienstags (21. Mai) möglich.


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Aktueller TVO-Wetterbericht (20. Mai 2019)

Unwetterwarnung für Oberfranken: Nach Sturm Eberhard bläst Franz die Backen auf!

Die Tiefdruckgebiete mit Sturm und schweren Sturmböen geben sich aktuell die Klinke in die Hand. Nach Sturmtief Eberhard folgt ab den Abendstunden des Dienstags (12. März) Sturm Franz. An die Stärke des Vorgängers wird Franz nicht heranreichen. Dennoch gilt auch für das kommende Sturmtief eine Unwetterwarnung.

Franz liefert Sturm und Regen

Im Laufe der Nacht erfasst Tief Franz Oberfranken mit Regen und starken bis stürmischen Böen. Franz läutet somit erneut windige bis stürmische und gebietsweise sehr regnerische Tage ein. Einzelne Gewitter sind ebenso möglich. Dies kann zudem zu steigenden Flusspegeln in Oberfranken führen.

Sturmwarnung bis Mittwochabend

Ab dem späten Dienstagabend (21:00 Uhr) gilt von Westen her eine Unwetterwarnung vor Sturm. Ab 21:00 Uhr ist mit Sturmböen aus südwestlicher Richtung zu rechnen. Die Spitzen können in der Nacht 75 bis 85 km/h betragen. Über den Mittwoch hinweg sind Böen von 90 km/h möglich, vor allem in exponierten Lagen. Die Sturmwarnung gilt nach aktuellem Stand verbreitet bis in die Abendstunden des morgigen Mittwochs (13. März). Im Bergland können sich die Böen auch noch bis zum Donnerstag und Freitag halten.

Schneefälle in den Höhenlagen

Zudem kann unter dem Einfluss von Polarluft auch erneut Schnee fallen. In den Höhenlagen von Fichtelgebirge und Frankenwald sorgen diese Schneeschauer dann für glatte Straßen und Wege zwischen Dienstagabend und Mittwochvormittag.

Aktuelle Wettervideos
Nach Eberhard kommt Franz: Nächstes Sturmtief bläst über Oberfranken!

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*Vorwarnungen / Warnungen sind keine Garantie für ein tatsächlich auftretendes Wetterereignis. Diese Meldungen dienen lediglich als ein Hinweis auf mögliche Gefahren bei einem „Kann-Szenario“.

 

Quelle: unwetterzentrale.de

 

A9 / Münchberg: Sturm weht Kleinwagen von der Autobahn

Eine 21-jährige Studentin aus der Oberpfalz befuhr am Samstagabend (9. März) mit ihrem Opel Adam die Autobahn A9 in Richtung Norden. Zwischen den Anschlussstellen Gefrees (Landkreis Bayreuth) und Münchberg-Süd (Landkreis Hof) wurde sie von einem Unwetter samt Hagelschauer und Sturmböen überrascht. Die junge Frau verlor daraufhin die Kontrolle über den Kleinwagen und geriet ins Schleudern. Weiterlesen

Tief Bennet zieht über das Land: Unwetterwarnung vor Sturm in Oberfranken

Sturmtief Bennet sorgt auch in Oberfranken für einen turbulenten Rosenmontag. Ab Montagmittag (04. März) wird der Wind von Westen her deutlich aufleben. Dann kann es verbreitet zu stürmischen Böen, in exponierten Lagen auch zu Sturmböen kommen. Dabei können sich auch teils kräftige Schauer bilden.

Sturmwarnung bis zum frühen Dienstagmorgen

Vor allem Umfeld der Schauer sind Sturmböen möglich. Für ganz Oberfranken muss man ab dem heutigen Montagmittag (13:00 Uhr) mit Böen von 75 bis 100 Kilometer pro Stunde rechnen. In den Höhenlagen von Frankenwald und Fichtelgebirge können die Wind-Geschwindigkeiten teils auch noch höher ausfallen. Erst in der Nacht zum Dienstag beruhigt sich der Wind von Nordwesten her. Die Warnung gilt bis zum 5. März um 1:00 Uhr. Die Schauerneigung wird aber noch am Dienstag anhalten. Am Mittwoch (6. März) wird dann ein neues Tief aus Südwesten mildere Luftmassen mit sich bringen. Dabei bleibt der wechselhafte Wettercharakter allerdings erhalten.

Oberfranken: Tief Bennet sorgt für einen stürmischen Rosenmontag
"Wetterkönig" Christian König mit seiner Einschätzung der Sturmlage

UPDATE:

  • 17:26 Uhr: In Bamberger Berggebiet kippte am Nachmittag eine Tanne auf ein Wohnhaus und musste durch die Feuerwehr entfernt werden. (Quelle: News5)
  • 16:58 Uhr: Die Sperre der Bahnstrecke zwischen Schirnding und Cheb wurde aufgehoben. Der Zugverkehr wird wieder aufgenommen.
  • 16:13 Uhr: Aufgrund eines Baumes im Gleis ist die Strecke zwischen Schirnding und Cheb derzeit gesperrt. Die Züge aus Richtung Nürnberg verkehren bis Marktredwitz und enden dort vorzeitig.
  • 15:45 Uhr: Der Polizei in Oberfranken wurden bislang 15 witterungsbedingte Vorfälle bis zum Nachmittag gemeldet
  • 12:34 Uhr: Die Stadt Hallstadt (Landkreis Bamberg) hat am späten Montagvormittag (04. März) den Faschingsumzug aufgrund der Wetterlage abgesagt.
Aktuell-Bericht vom Montag (4. März)
Sturmböen von bis zu 100 km/h: Tief Bennet sorgt in Oberfranken für Probleme
© via TVO-WhatsApp-Newskanal

Nach der Sturzflut von Oschwitz: Stadt Arzberg erhält finanzielle Unterstützung!

Die Regierung von Oberfranken hat der Stadt Arzberg (Landkreis Wunsiedel) Zuwendungen in Höhe von 340.000 Euro für die Beseitigung von Unwetterschäden an den Gemeindestraßen im Ortsteil Oschwitz bewilligt. Starkregen und eine große Menge abfließendes Wasser hatten Ende Mai 2018 die örtlichen Straßen stark beschädigt, vor allem in Bereich der geschotterten Banketten sowie an den Entwässerungsgräben. Wir berichteten! 

 


User-Videos aus Oschwitz via TVO-WhatsApp-Newskanal (Mai 2018)
Oschwitz / Arzberg: Reißender Strom ergießt sich durch den Ort (1)
Oschwitz / Arzberg: Reißender Strom ergießt sich durch den Ort (2)
Oschwitz / Arzberg: Reißender Strom ergießt sich durch den Ort (3)

Mittel werden vom Bayerischen Landtag zur Verfügung gestellt

Die Wiederherstellungskosten belaufen sich auf rund 410.000 Euro, von denen 380.000 Euro zuwendungsfähig sind. Der nun bewilligte Zuwendungsbetrag in Höhe von 340.000 Euro bedeutet einen Fördersatz von knapp 90 Prozent. Die Mittel stammen aus dem bayerischen Staatshaushalt und werden vom Bayerischen Landtag im Rahmen des Bayerischen Finanzausgleichsgesetztes zur Verfügung gestellt. Hierbei werden unter anderem Vorhaben zur Beseitigung von Schäden unterstützt, die durch Elementarereignisse verursacht wurden. Die Stadt Arzberg wird die Straßenschäden im Frühjahr 2019 beseitigen lassen.

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