Tag Archiv: Unwetter

Oberfranken: Unwettervorwarnung vor Gewittern

Seit Tagen ist es heiß in Oberfranken mit Werten über der 30-Grad-Marke. Nur wenige Wolken verdecken die Sonne und bescheren uns damit hochsommerliche Temperaturen. Doch mit der Hitze steigt auch das Gewitterrisiko. Am heutigen Freitag (27. Juli) ziehen dann wieder vermehrt Wolken auf und diese können sich in Teilen Oberfrankens in heftigen Regenfällen entladen.

Regen, Hagel und Sturm möglich

Für nahezu ganz Oberfranken gilt daher eine Unwettervorwarnung*. Das Wetter kann lokal sehr schnell umschlagen und es drohen massive Regenfälle. Auch Hagelschauer und stürmische Böen sind möglich. Einzig die westlichen Teile der Landkreise Coburg, Bamberg und Forchheim bleiben laut Unwetterzentrale von den Gewittern verschont. Die Vorwarnung gilt bis in den späten Abend hinein (23:01 Uhr). Gewitter können sehr lokal und plötzlich auftreten, fahren Sie im Falle eines Gewitters also vorsichtig.

Der Sommer bleibt

Auch in den kommenden Tagen bleibt es sommerlich heiß. Die Temperaturen steigen bis auf 30 Grad und darüber hinaus. Dazu scheint auch wieder vermehrt die Sonne. Wolken werden kaum zu sehen sein. Das Gewitterrisiko sinkt ab Sonntag.

 

*Vorwarnungen / Warnungen sind keine Garantie für ein tatsächlich auftretendes Wetterereignis. Diese Meldungen dienen lediglich als ein Hinweis auf mögliche Gefahren bei einem „Kann-Szenario“.

© News5 / Merzbach

Heroldsbach: Unwetter verwandelt den Ort in eine Seenlandschaft

Ein schweres Unwetter zog am späten Donnerstagnachmittag (05. Juli) über Teile Oberfrankens hinweg. Vor allem der Landkreis Forchheim war von heftigen Regenfällen betroffen. Heroldsbach traf es dabei besonders schwer. Nach einem Platzregen strömten ganze Sturzbäche durch die Straßen und verwandelten den Ort in eine wahre Seenlandschaft.

Anwohner und Einsatzkräfte über Stunden im Einsatz

Anwohner und Einsatzkräfte von Feuerwehr und Technischem Hilfswerk kämpften stundenlang am gestrigen Tag gegen die Wassermassen. Bewohner des Ortes, die ihr ganzes Leben in Heroldsbach verbrachten, konnten sich rückblickend an ein derartiges Wetterereignis nicht erinnern.

Land unter in Heroldsbach: Unwetter trifft den Ort massiv!
(Aktuell-Bericht vom 06. Juli 2018)

Land unter in Heroldsbach

Gegen 16:20 Uhr traf das Unwetter Heroldsbach. Innerhalb kürzester Zeit wurde der Ort vom Regen überschwemmt. Die Kanalisation konnte den Wassermassen nicht standhalten. Auf den Straßen stand die schlammige Brühe zentimeterhoch. Selbst Autos versanken in den riesigen Pfützen. Besonders bitter für die Anwohner, auch dutzende Keller wurden von dem Regen unterspült. Zahlreiche Einsatzkräfte des THW und der Feuerwehr waren vor Ort, im Kampf gegen das Wasser. Das komplette Ausmaß des Schadens wird wohl erst im Laufe des heutigen Freitag sichtbar werden. Aktuell gibt es keine genaue Schadensbezifferung.

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Betroffene Anwohner berichten von dem Erlebten am Donnerstagnachmittag
Unwetter in Heroldsbach: "Das hat ausgeschaut wie ein See!"
Unwetter in Heroldsbach: "Wir saufen hier ab!"
Heroldsbach versinkt in den Fluten: Der Kampf gegen die Wassermassen
Unwetter in Heroldsbach: Ein Ort versinkt in den Fluten
Unwetter in Heroldsbach: Helfer & Anwohner kämpfen gegen die Wassermassen

Oberfranken: Vorwarnung vor Gewittern mit Starkregen & Hagel

Dein Tiefdruckgebiet bringt vor allem in Bayern den sehnlichst erwarteten Regen. Der Niederschlag wird sich allerdings recht unterschiedlich verteilen. Zudem kann er in Form von Starkregen und Gewittern auftreten. Auch Oberfranken könnte davon in den kommenden Stunden betroffen sein.

Vorwarnung bis Freitagmorgen

Derzeit besteht eine Vorwarnung* vor Gewittern für das Sendegebiet. Die Vorwarnung ist bis Freitagmorgen (06. Juli) 02:00 Uhr terminiert. Hierbei sind örtlich einzelne heftige Gewitter möglich. Lokal besteht dabei die Gefahr von Überschwemmungen. Platzregen, Hagelschauern und Sturmböen sind hierbei nicht ausgeschlossen!

Aktive Unwetterwarnungen (18:30 Uhr)

  • Nördlicher Landkreis Coburg (Stufe Rot)
  • Landkreis Forchheim (Stufe Rot)
  • Landkreis Bayreuth (Stufe Orange)
  • Nördlicher Landkreis Kronach (Stufe Orange)
  • Landkreis Wunsiedel (Stufe Orange)

Eure Wetterbilder- und videos könnt Ihr uns schicken via

 

*Vorwarnungen / Warnungen sind keine Garantie für ein tatsächlich auftretendes Wetterereignis. Diese Meldungen dienen lediglich als ein Hinweis auf mögliche Gefahren bei einem „Kann-Szenario“.

(Quelle: unwetterzentrale.de)

TVO-Wetteraussichten vom Donnerstag, 05. Juli 2018
© News5 / Herse

Landkreis Bamberg: Schweres Unwetter auch am Montagabend

Zum zweiten Mal binnen zwölf Stunden wurde der Landkreis Bamberg am Montag (11. Juni) von einem Unwetter getroffen. Nachdem am gestrigen Mittag ein Hagelgewitter mit Sturmböen über den Raum Hirschaid zog (Wir berichteten!), setzte ergiebiger Starkregen ab den Abendstunden Keller und Straßen im Raum Burgebrach und Hallstadt unter Wasser.

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Feuerwehr im Raum Burgebrach im Dauereinsatz

Über 60 Mal mussten die Feuerwehren im Westen des Landkreises Bamberg ausrücken, um hauptsächlich vollgelaufene Keller auszupumpen und umgestürzte Bäume von Straßen und Gehwegen zu beseitigen. Besonders schwer traf es das Gebiet um Burgebrach. Hier waren die Feuerwehren im Dauereinsatz. In Mönchherrndorf drückte das Wasser von angrenzenden Feldern in den Ort und setzte das Lager einer Bäckerei unter Wasser. Rund einen Meter stand die braune Brühe dabei vor dem Tor der Backstube. Mit Traktoren und Radladern baute die Feuerwehr laut News5 provisorische Barrieren, um ein komplettes Eindringen des Wasser in das Anwesen zu verhindern.

Aurach droht in Priesendorf über die Ufer zu treten

In Priesendorf drohte die Aurach über die Ufer zu treten. Diese konnte die Feuerwehr mit Sandsäcken verhindern. Insgesamt kam der Kreis Bamberg am Montagabend mit einem blauen Auge davon. Nach dem Abzug des Regengebietes konnten die einzelnen Einsatzstellen durch die Einsatzkräfte abgearbeitet werden.

Unwetter-Videos vom Montag aus dem Landkreis Bamberg
Landkreis Bamberg: Unwetter mit Starkregen setzt Keller und Straßen unter Wasser
Oberfranken: Schwere Unwetter zum Wochenauftakt (User-Videos)
Umweltkatastrophe in Prebitz (Landkreis Bayreuth) drohte
Unwetter-Alarm am Montag auch im Landkreis Bayreuth
© News5 / Merzbach

Heftiges Unwetter im Raum Hirschaid: Hagelkörner werden zu Geschossen

UPDATE (17:35 Uhr):

Feuerwehr zählt über 200 Einsätze

Viele vollgelaufene Keller, überflutete Straßen und umgestürzte Bäume waren am Montagmittag (11. Juni) der Grund für circa 30 Einsätze der oberfränkischen Polizei. Zudem meldeten die Integrierten Leitstellen Bamberg/Forchheim und Bayreuth/Kulmbach knapp 200 Einsätze für Feuerwehr und Rettungsdienst. Schwerpunkte waren hierbei der südliche Landkreis Bamberg und der Bereich Pegnitz (Landkreis Bayreuth), wo derzeit die Bahnstrecke zwischen Pegnitz und Speichersdorf gesperrt ist.

Hagel zertrümmert Heckscheibe eines Autos

Das von Westen kommende Gewitter wütete in der Mittagszeit zuerst im Landkreis Bamberg Bamberg. Insbesondere der Raum Hirschaid war hiervon betroffen. In der Maximilianstraße lief die Bahnunterführung aufgrund des Starkregens voll, weshalb Fahrzeuge dort kurzzeitig nicht mehr durchkamen. Zudem wurde ein geparktes Fahrzeug in der Rathausstraße das Opfer des Unwetters, als Hagelkörner die Heckscheibe zertrümmerten.

© Bundespolizei© Bundespolizei

Land unter in Prebitz / Bahnstrecke bei Pegnitz überspült

Im Laufe des Nachmittags zog das Gewitter weiter und verlagerte sich in den Raum Pegnitz. Hier traf es vor allem die Gemeinde Prebitz. Dort standen mehrere Straßen unter Wasser und mussten bis zur Beseitigung der Überflutungen durch die örtlichen Feuerwehren gesperrt bleiben. Der Starkregen überspülte zudem die Bahnstrecke zwischen Pegnitz und Speichersdorf, weshalb momentan der Bahnverkehr in diesem Bereich eingestellt ist. (Fotos: Bundespolizei) Laut Deutscher Bahn soll voraussichtlich ab 20:30 Uhr der Zugverkehr zwischen Schnabelwaid und Kirchenlaibach auf einem Gleis wieder möglich sein. Ein Schienenersatzverkehr per Bus ist zwischen Pegnitz und Kirchenlaibach eingerichtet.

Keine Verletzten

Über verletzte Personen durch das Unwetter ist bislang nichts bekannt. Die Höhe der Schäden konnte am Montagnachmittag noch nicht final bilanziert werden.

TVO-User-Videos vom Montagmittag
Oberfranken: Schwere Unwetter zum Wochenauftakt

ERSTMELDUNG (14:01 Uhr):

Ein schweres Hagel-Unwetter wütete am Montagmittag (11. Juni) im Landkreis Bamberg. Wie News5 berichtete, traf es vor allem den Raum Hirschaid. Hier wurden den Angaben nach Häuser durch bis zu vier Zentimeter große Körner beschädigt. Sturmböen ließen zudem Bäume umstürzen.

Unwetter bildet sich westlich von Bamberg

Das Gewitter bildete sich westlich des Landkreises Bamberg und zog dann darüber hinweg. Das Unwetter hinterließ dabei teilweise eine Spur der Verwüstung. Laut Augenzeugenberichten wurden die Menschen in Hirschaid von dem Unwetter völlig überrascht. Wie Geschosse seien hierbei die Hagelkörner durch die Luft geflogen, schlugen gegen Hauswände und Fenster. Zahlreiche Scheiben sollen zu Bruch gegangen sein, Rollladen wurden durchsiebt.

Keller und Straßen unter Wasser

Bis zu 40 Liter Regen fielen in der Region binnen kürzester Zeit am Montagmittag. Keller liefen voll, Straßen wurden teilweise unter Wasser gesetzt. Bäume konnten den Sturmböen nicht mehr standhalten und stürzten um. Die örtlichen Feuerwehren sind mit einem Großaufgebot im Einsatz, um der Lage Herr aktuell zu werden. 

Bilder vom Montagmittag aus Hirschaid
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© News5 / Fricke

Land unter im Landkreis Lichtenfels: Schweres Unwetter trifft Hochstadt am Main

Starkregen, Gewitter, Hagel: TVO informierte am gestrigen Donnerstag vorab über mögliche Unwetter in der Region. Schwere Gewitter trafen dann auch das Sendegebiet am Abend. Betroffen war dieses Mal vor allem die Mitte von Oberfranken, im speziellen den Landkreis Lichtenfels.

Platzregen sorgt auf der A73 für Chaos

Hagelschauer, starke Gewitter und sintflutartige Regenfällen sorgten am gestrigen Abend stellenweise für Chaos und zahlreiche Einsätze der örtlichen Feuerwehren. So mussten unter anderem Autofahrer, welche auf der A73 in Oberfranken unterwegs waren, aufgrund des starken Regens ihre Fahrt zwischendurch sogar stoppen.

Landkreis Lichtenfels: Kurzes aber heftiges Unwetter am Donnerstagabend
 

Bundesstraße fast einen halben Meter unter Wasser

Wie News5 berichtete, begann für die Einsatz- und Rettungskräfte der Region um Hochstadt am Main (Landkreis Lichtenfels) kurz vor 20:00 Uhr die lange Einsatznacht. Das Wasser stand nach Starkregenfällen teilweise 30 bis 40 Zentimeter hoch in den Straßen, so unter anderem auch auf der Bundesstraße B173. Dutzende Keller liefen voll und standen bis zu einem Meter unter Wasser. Autos, die auf der Hauptstraße in Hochstadt am Main parkten, versanken in der brauen Brühe. 

250 Rettungskräfte im Einsatz

In den Ortschaften Hochstadt am Main sowie Michelau, Schwürbitz, Marktzeuln und Zettlitz arbeiteten die Hilfskräfte etwa 70 Einsatzstellen ab. Bei einem Großteil davon handelte es sich um vollgelaufene Keller. Laut dem Bericht von vor Ort waren rund 250 Kräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und THW im Einsatz, um das Unwetter-Chaos in den Griff zu bekommen.

Videos vom Unwetter-Donnerstag im Raum Hochstadt am Main
Unwetter im Raum Hochstadt am Main: B173 fast einen halben Meter unter Wasser
Unwetter im Raum Hochstadt am Main: Unwetter-Chaos am Donnerstagabend
Unwetter im Raum Hochstadt am Main: "Es war wie im Film"
Unwetter im Raum Hochstadt am Main: "Wasser steht einen Meter hoch im Keller"

Vorwarnung vor Gewittern in Oberfranken: Erneut drohen Unwetter!

Oberfrankenweit gilt seit dem heutigen Donnerstagnachmittag (07. Juni) eine Vorwarnung* vor kräftigen Gewittern. In der Zeit bis zum frühen Freitagmorgen (08:00 Uhr) besteht die Möglichkeit von Unwettern mit Starkregen, Hagel sowie Sturmböen. Gegebenenfalls kann die Vorwarnung auch noch verlängert werden.

Lokal erneut Starkregenfälle möglich

Im gesamten Gebiet Oberfrankens sind erneut am heutigen Donnerstag einzelne Gewitterzellen möglich. Betroffen können wieder die Regionen von Frankenwald und Fichtelgebirge sein. Aufgrund der lokal begrenzten Intensität besteht auch dieses Mal die Gefahr von Überflutungen durch Platzregen. Durch den kaum vorhandenen Höhenwind ziehen die Gewitter nur sehr langsam weiter und sind somit lokal begrenzt.Die Autofahrer müssen zusätzlich mit Aquaplaning auf den Straßen rechnen. Bitte diesbezüglich vorsichtig fahren und die Geschwindigkeit den entsprechenden Wetterbedingungen anpassen.

Weiterführende Information

 

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*Vorwarnungen / Warnungen sind keine Garantie für ein tatsächlich auftretendes Wetterereignis. Diese Meldungen dienen lediglich als ein Hinweis auf mögliche Gefahren bei einem „Kann-Szenario“.

 

(Quelle: unwetterzentrale.de)

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Nicht schon wieder!: Erneut trifft ein schweres Unwetter Bewohner von Gefrees

Vor rund drei Wochen mussten die Anwohner der Neuenreuther Straße in Gefrees (Landkreis Bayreuth) erleben, wie Schlamm und Erde sich vom nahen Feld nach einem schweren Unwetter in ihre Siedlung ergossen. Wir berichteten. Am heutigen Mittwochnachmittag (06. Juni) traf es die Bewohner vor Ort erneut.

Keller erneut vollgelaufen

Nach einem starken Gewitter mit Platzregen und hohen Niederschlagsmengen binnen kürzester Zeit wiederholte sich das schreckliche Wetter-Szenario. Wieder mussten die Feuerwehrkräfte anrücken, die tatkräftig halfen, die Straße zu reinigen und vollgelaufene Keller auszupumpen.

Bilder der Unwetterfolgen vom 06. Juni 2018
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Erdrutsch bei Arzberg: Bahnstrecke in der Region bis auf Weiteres gesperrt!

Das gestrige Unwetter (31. Mai) verursachte Gleisunterspülungen und einen Erdrutsch bei Arzberg (Landkreis Wunsiedel), weshalb zwischen Marktredwitz (Landkreis Wunsiedel) und Schirnding (Landkreis Wunsiedel) die Linie OPB2 der Oberpfalzbahn gesperrt werden musste. Die Schadenbehebung wird durch die Deutsche Bahn und die Länderbahn erfolgen. Der Zeitraum für die Behebung ist allerdings noch nicht festgelegt.

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© TVO

Nach dem Unwetter von Arzberg: Stadtwerke führen Sicherheitschlorung durch

Die Stadtwerke von Arzberg informierten am Freitagnachmittag (1. Juni), dass nach dem wiederholten Unwetter im Raum Arzberg (Landkreis Wunsiedel) und den Überschwemmungen – vor allem im Bereich der Wassergewinnungsanlage in Oschwitz – für einen begrenzten Zeitraum eine sogenannte Sicherheitschlorung durchgeführt wird.

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© News5 / Fricke

Nach Unwetter am Feiertag: Land unter in Arzberg!

UPDATE (Freitag, 18:03 Uhr):

Vor allem der Landkreis Wunsiedel war in Oberfranken am gestrigen Donnerstag (31. Mai) von heftigen Gewittern mit Starkregen betroffen. Besonders schlimm traf es die Regionen Arzberg, Schirnding, Hohenberg/Eger und Röthenbach (Landkreis Wunsiedel). Hier liefen unter anderem viele Keller mit Wasser voll. Mehrere Schlammlawinen machten Straßen am Feiertag teilweise unpassierbar. Die genauen Schäden sind aktuell noch nicht zu beziffern. Insgesamt waren mehrere hundert Einsatzkräfte an den Unwetter-Brennpunkten tätig. Die Aufräumarbeiten werden Tage, wenn nicht sogar Wochen andauern.

Weitere Infos:

Alarmstufe Rot in Arzberg: Ort nach Unwetter von der Außenwelt fast abgeschnitten!
(Aktuell-Beitrag vom 01.06.2018)

UPDATE (Freitag, 14:10 Uhr):

Nach dem schweren Unwetter im Raum Arzberg (Landkreis Wunsiedel) am Donnerstag (31. Mai) werden jetzt die Zerstörungen und Schänden sichtbar. Bis zu einem Meter hoch stand am gestrigen Feiertag in Arzberg die braune Brühe. Die Flut, die nach einem Platzregen durch den Ort schwappte, war nicht aufzuhalten. In den Abend- und Nachtstunden war nur zu ahnen, welcher Anblick die Bewohner und Helfer im Hellen erwarten würde – das tatsächliche Schadensbild hatte jedoch wohl kaum einer erwartet.

Unwetter in Arzberg: Der Tag danach - Ausmaß der Zerstörung wird sichtbar

Ganze Fahrbahnen sind unterspült

Am Freitagmorgen (01. Juni) wurde dieses Bild den Anwohnern und Helfern in Arzberg und den angrenzenden Ortsteilen ersichtlich. Schlammmassen standen noch in einigen Straßenzügen. Zudem wurden einige Fahrbahnen unterspült. Durch Sturmböen brachen Bäume um und blockierten die Straßen. Hinzukamen die vielen „kleinen“ Schäden, wie vollgelaufene Keller sowie überschwemmte Garagen und Gärten.

Einsatzkräfte gehen methodisch vor

Bei der Beseitigung der Schäden wird seit den Morgenstunden methodisch vorgegangen. Die Einsatzkräfte konzentrierten sich auf die priorisierten Einsätze, wie zum Beispiel Personen oder Tiere in Gefahr sowie die größeren Straßen in der Stadt. Laut Aussagen des ersten Bürgermeisters Göcking werden sich die Aufräumarbeiten noch über Wochen hinziehen.

UPDATE (Freitag, 09:45 Uhr):

Wunsiedel im Auge des Gewitters

Am Tag nach den schweren Unwettern zeigt sich am heutigen Freitagmorgen (01. Juni) das gesamte Ausmaß der Zerstörung. Vor allem der Landkreis Wunsiedel war in Oberfranken von Gewittern mit Starkregen betroffen. Besonders schlimm traf es die Orte Arzberg, Schirnding, Hohenberg/Eger und Röthenbach. Hier liefen viele Keller voll Wasser, ein Öltank schwamm auf und lief aus. Mehrere Schlammlawinen machten Straßen, unter anderem die B 303, unpassierbar. Teile einer Kreisstraße wurden weggespült. Die genauen Schäden sind noch nicht bezifferbar. Insgesamt waren 357 Feuerwehrleuten im Einsatz, ferner die Straßenbauämter sowie das Wasserwirtschaftsamt. Die Aufräumarbeiten dauerten die ganze Nacht an.

Arzberg: Unwetter setzt die Stadt am Feiertag unter Wasser
User-Videos vom Donnerstagabend aus Arzberg

Weitere betroffene Orte in Oberfranken

Im Landkreis Bayreuth waren die Gemeinden Goldkronach, Drosendorf und Hollfeld betroffen. Hier liefen einige Keller voll Wasser und Straßen wurden überspült. In Goldkronacher Stadtteil Nemmersdorf gingen mehrere Schlammlawinen ab. Eine davon ergoß sich über den Dorfplatz. In Forchheim und Meeder (Landkreis Coburg) liefen bereits am Nachmittag mehrere Keller voll Wasser. Die Feuerwehren waren zum Teil die ganze Nacht im Einsatz. Ein genaues Schadensausmaß muss noch ermittelt werden.

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ERSTMELDUNG (Donnerstag, 21:30 Uhr):

Land unter am frühen Donnerstagabend (31. Mai) in Arzberg (Landkreis Wunsiedel). Nach einem sommerlichen Feiertag brodelte lokal erneut die Wetterküche in Oberfranken ab den Nachmittagsstunden. Im Fichtelgebirge entluden sich dann am frühen Abend schwere Gewitter. Wieder traf es dabei die Region um Arzberg!

Feuerwehr und THW im Dauereinsatz

Der Platzregen war so heftig, dass die Kanalisation in Arzberg die Wassermassen nicht fassen konnte. So blieb der Niederschlag auf den Straßen stehen. Aktuell sind die Einsatzkräfte vom THW und Feuerwehr im Dauereinsatz und versuchen unter anderem mit Sandsäcken den Schaden an den Gebäuden möglichst gering zu halten. Laut News5 sitzen noch immer Besucher der Cafés in der Ortsmitte fest, da sie aufgrund der überschwemmten Straßen keine Möglichkeit haben, die Örtlichkeiten zu verlassen.

Hohe Regenmengen im Fichtelgebirge

Laut den Kollegen von Stormchasing Oberfranken - Dem Unwetter auf der Spur gab es in Hohenberg an der Eger (Landkreis Wunsiedel) 61 Liter Regen auf den Quadratmeter innerhalb einer Stunde. In Arzberg könnte diese Menge sogar noch deutlich höher gewesen sein.

 

TVO-User-Videos

 

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Unwetterfotos aus Arzberg vom Donnerstagabend (31. Mai 2018)
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Oberfranken: Unwettervorwarnung vor Gewitter

Hoch Uwe hat sich derzeit über dem Nordmeer und Skandinavien festgestellt und blockiert in diesem Bereich die West-Ost-Zugbahn der Tiefdruckgebiete. Mittel und Westeuropa wird von Tief Wilma beeinflusst. Das Tief ist verantwortlich für die Gewitter der kommenden Tage. In der feuchten und subtropischen Luft, die über Deutschland liegt, steigen die Temperaturen in Oberfranken auf Werte von bis zu 30 Grad an. Hier können sich ab Montag immer wieder kräftige Hitzegewitter bilden. Durch den kaum vorhandenen Höhenwind ziehen diese nur sehr langsam und sind somit lokal eng begrenzt.

 

UPDATE (Mittwoch, 15:40 Uhr):

Erneute Unwettergefahr

In Oberfranken bleibt das hohe Gewitterrisiko auch am Mittwoch (30. Mai) bestehen. Bis zum Donnerstagmorgen (06:00 Uhr) können erneut unwetterartige Gewitter auftreten. Platzregen, Hagelschauern und Sturmböen sind hierbei möglich! Eine Vorwarnung besteht jeweils für alle Landkreise außer den Kreisen Bamberg und Forchheim.

Aktive Unwetterwarnungen (15:46 Uhr):

  • Östlicher Landkreis Wunsiedel (Stufe Rot)
  • Nördlicher Landkreis Hof (Stufe Orange)
  • Östlicher Landkreis Hof (Stufe Rot)
  • Die warnung für den Landkreis Kronach wurde aufgehoben.

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UPDATE (Dienstag, 12:42 Uhr):

40 Liter Regen auf den Quadratmeter möglich

Oberfrankenweit liegt am heutigen Dienstag erneut ein hohes Gewitterrisiko vor. Von 12:00 Uhr an, bis zum mit Mittwochmorgen (04:00 Uhr), können in Oberfranken Gewitter und lokal auch schwere Unwetter auftreten. Bei Platzregen sind 40 Liter Regen auf den Quadratmeter binnen kürzester Zeit möglich. Die Unwetter können auch erneut mit Hagelschauern und Sturmböen einhergehen. 

 

ERSTMELDUNG (Montag, 12:19 Uhr):

20 Litern Regen auf den Quadratmeter und Sturzfluten sind möglich

Die Gewitter können sehr kräftig ausfallen. Neben Starkregen mit bis zu 20 Litern Regen auf den Quadratmetern kann es erneut zu Hagelschauern kommen. Lokal besteht dann auch die Gefahr von Sturzfluten. Die Vorwarnung* besteht oberfrankenweit für den heutigen Montag (28. Mai) bis zum frühen Dienstagmorgen (02:00 Uhr). Gegebenenfalls kann die Vorwarnung verlängert werden, denn auch für den Dienstag (29. Mai) und den Mittwoch (30. Mai) werden Unwetter erwartet.

Unwetter der letzten Woche in Hallstadt & Oschwitz
Oschwitz / Arzberg: Reißender Strom ergießt sich durch den Ort (3)
Oschwitz / Arzberg: Reißender Strom ergießt sich durch den Ort (2)
Oschwitz / Arzberg: Reißender Strom ergießt sich durch den Ort (1)
Hallstadt: Sintflutstimmung mit Starkregen und Hagel
Hagelschauer in Hallstadt: Plötzlich waren die Straßen weiß
Unwetter-Alarm in Hallstadt: 120 Liter Regen pro Quadratmeter binnen 40 Minuten
Aktuelle TVO-Wetteraussichten

*Vorwarnungen / Warnungen sind keine Garantie für ein tatsächlich auftretendes Wetterereignis. Diese Meldungen dienen lediglich als ein Hinweis auf mögliche Gefahren bei einem „Kann-Szenario“.

 

(Quelle: Deutscher Wetterdienst & unwetterzentrale.de)

© Pixabay / CC0 Public Domain / Symbolbild

A9 / Gefrees: Aquaplaning führt zu Verkehrsunfall

Die Unwetter der letzten Tage führte zu mehreren Autounfällen auf Oberfrankens Straßen. Auch auf der A9 bei Gefrees (Landkreis Bayreuth) machte der massive Starkregen am Donnerstag (24. Mai) einer Fahrerin zu schaffen.

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© via TVO-WhatsApp-Newskanal

Oschwitz: Unwetter setzt Arzberger Ortsteil unter Wasser!

Aktuell kommt es am Donnerstagnachmittag (24. Mai) zu erneut schweren Unwettern in Oberfranken. Schwerpunkte der ergiebigen Regenfälle sind nach Informationen von Christopher Pittrof, Stormchasing Oberfranken - Dem Unwetter auf der Spur, derzeit die Landkreise Wunsiedel und Hof, sowie Kulmbach und Kronach, hier in abgeschwächter Form. Im Landkreis Wunsiedel, sowie in Teilen des Bayreuther Landkreises, soll es nach ersten Angaben zahlreiche Überschwemmungen und vollgelaufene Keller geben. Es besteht nach wie vor die Gefahr von Überschwemmungen. Die örtlichen Feuerwehren sind in den betroffenen Gebieten im Einsatz!

Wasser- und Schlammmassen ergießen sich durch Oschwitz

Im Landkreis Wunsiedel hat am heutigen Nachmittag ein schweres Unwetter das Gebiet von Arzberg getroffen. Ein Video (via TVO-WhatsApp-Newskanal) aus dem Ortsteil Oschwitz zeigt, wie sich die Wasser- und Schlammmassen durch den Ort ergießen.

 

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User-Videos aus Oschwitz (Lkr. Wunsiedel) via TVO-WhatsApp & Facebook
Oschwitz / Arzberg: Reißender Strom ergießt sich durch den Ort (1)
Oschwitz / Arzberg: Reißender Strom ergießt sich durch den Ort (2)
Oschwitz / Arzberg: Reißender Strom ergießt sich durch den Ort (3)
TVO-User-Fotos / Videos aus Arzberg (Quelle: Matze B. via Facebook)
© via Facebook / Matze B.© via Facebook / Matze B.© via Facebook / Matze B.
Arzberg: Unwetter setzt Straßen und Keller unter Wasser
© News5 / Merzbach

Oberfranken: Polizei zieht Unwetter-Bilanz vom Mittwoch

Das Polizeipräsidium Oberfranken zog am späten Mittwochabend (23. Mai) eine Unwetterbilanz des Tages. Ein Schwerpunkt bei den gestrigen, vor allem lokal sehr heftigen Gewittern, war die Region um Hallstadt (Landkreis Bamberg). Hier mussten die Feuerwehrkräfte nach sintflutartigen Regenfällen überwiegend zu überfluteten Kellerräumen ausrücken. In einer Stunde hatten die Kameradinnen und Kameraden rund 100 Einsätze zu bewältigen. Wir berichteten ausführlich am Mittwoch unter tvo.de!

A70 bei Hallstadt überflutet

Weiterhin wurde die Autobahn A70 bei Hallstadt am gestrigen Nachmittag überflutet. Beide Fahrspuren waren zeitweise wegen Erdreich, welches eingespült wurde, nur eingeschränkt befahrbar. Die Autobahnmeisterei übernahm in der Folge die Reinigung der Fahrbahnen. Vereinzelt wurden auch umgestürzte Bäume und umgefallene Straßenschilder gemeldet.

Überflutete Straßen in Burgkunstadt

Im Laufe des gestrigen Nachmittags zog das Unwetter dann weiter in östliche Richtung und überflutete Straßen in Burgkunstadt (Landkreis Lichtenfels).

Unfall auf der A73 bei Ebensfeld

Am Abend kam es auf der Autobahn A73 bei Ebensfeld (Landkreis Lichtenfels) zu einem Unfall durch Aquaplaning. Eine Person wurde hierbei leicht verletzt.

Überflutete Straßen auch bei Arzberg

Am späten Abend zog die Unwetterfront weiter in Richtung Osten ab und sorgte im Bereich Hof und Arzberg (Landkreis Wunsiedel) für überflutete Straßen und Keller. Lokal mussten Straßen mit Unterführungen teilweise gesperrt werden. Einige Kanaldeckel wurden durch die Wassermassen hochgedrückt. Die Feuerwehren waren auch hier im Dauereinsatz. Verletzte im Zusammenhang mit dem Starkregen gab es glücklicherweise laut Polizei nicht. Der entstandene Sachschaden konnte noch nicht vollends beziffert werden.

Stadt Hallstadt zieht Bilanz

Am Mittwochabend veröffentlichte die Stadt Hallstadt (Landkreis Bamberg) bereits eine Pressemitteilung zum Unwetter. In dieser Nachricht heißt es wie folgt:

"Gegen 12.20 Uhr erreichte ein Unwetter mit Starkregen und Hagel das Stadtgebiet – besonders der Süden war betroffen. Seither waren 13 Feuerwehren mit 160 Einsatzkräften, darunter unsere beiden Freiwilligen Feuerwehren aus Hallstadt und Dörfleins, im Stadtgebiet insgesamt 106 Mal im Einsatz (Stand 17.30 Uhr). Die Freiwillige Feuerwehr Scheßlitz war mit dem Abrollkontainer ´Unwetter´ des Landkreises ebenfalls vor Ort. Das häufigste Problem sind vollgelaufene Keller in Privathäusern und Gewerbetrieben, vereinzelt wurde das Wasser aus der Kanalisation hochgedrückt und überschwemmte Straßen. Gefahrenstoffe, etwa Öl, sind keine ausgetreten. Verletzte Personen wurden bisher keine gemeldet. ´Wir bedanken uns bei allen Ehrenamtlichen, die gerade im Einsatz sind´, so Bürgermeister Thomas Söder."

 

Videos des gestrigen Mittwochs (23. Mai 2018)
Hagelschauer in Hallstadt: Plötzlich waren die Straßen weiß
Unwetter-Alarm in Hallstadt: 120 Liter Regen pro Quadratmeter binnen 40 Minuten
Unwetter-Alarm in Hallstadt: "In 60 Jahren ist sowas noch nie passiert"
Unwetter-Alarm in Hallstadt: "Keller knöchelhoch unter Wasser"
Unwetter-Alarm in Hallstadt: "75 Einsätze der Feuerwehr"
Roundup der Unwetter-Geschehnisse am Mittwoch in Hallstadt
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