Tag Archiv: US-Army

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Trockau: 100-Tonnen-Schwertransport knallt auf der A9 in einen Radpanzer!

Zu einem schadensträchtigen Unfall kam es am frühen Donnerstagmorgen (21. Juni) auf der Autobahn A9 im Landkreis Bayreuth. Kurz vor der Anschlussstelle Trockau fuhr ein 45-jähriger Trucker aus Bremen mit seinem 100-Tonnen-Schwertransport auf eine langsam fahrende Panzerkolonne der US-Streitkräfte auf.

Unbeleuchteten Radpanzer übersehen

Der Fahrer des Schwertransportes konnte einen unbeleuchteten Radpanzer, der nach einer Panne durch einen anderen Panzer geschleppt wurde, nicht rechtzeitig erkennen. Trotz Vollbremsung war der Zusammenstoß nicht mehr zu vermeiden.

200.000 Euro Schaden

Am Zugfahrzeug des Schwertransportes entstand ein Schaden von etwa 200.000 Euro. Wie die Verkehrspolizei Bayreuth auf TVO-Nachfrage mitteilte, liegt der Schaden deshalb so hoch, da die A-Säule der fast neuen Zugmaschine brach und der Motor erheblich beschädigt wurde. Der Schaden am Radpanzer fiel hingegen äußerst gering aus.

Keine Verletzten zu beklagen

Beide Fahrer blieben bei dem Unfall unverletzt. Der Schwertransport musste geborgen und abgeschleppt werden. Die Besatzung des Militärfahrzeuges konnte im Anschluss - mit ausreichender Beleuchtung - die Fahrt fortsetzen. Gegen den Panzerfahrer wird von der Verkehrspolizei Bayreuth ein Bußgeldverfahren eingeleitet.

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Frontalcrash bei Pegnitz: Zwei Angehörige der US-Army lieferten sich ein Rennen

Wie am Wochenende online unter tvo.de umfassend berichtet, kam es am Samstagnachmittag (28. April) zu einem fürchterlichen Frontalcrash auf der Bundesstraße B2, auf Höhe des Pegnitzer Ortsteils Bronn (Landkreis Bayreuth). Hierbei wurden drei Personen schwer verletzt. Die Unfallursache war wohl ein illegales Autorennen zweier BMW-Fahrer, wobei einer nach dem Unfall flüchtete. Die Ermittlungen führten jetzt zu dem zweiten Beteiligten.

Frontalzusammenstoß auf Höhe Bronn

Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand der Polizei fuhren zwei blaue BMW M3 von Auerbach in der Oberpfalz kommend auf der B85 / B470 in Richtung Pegnitz. Einer der beiden Fahrzeugführer, ein 30-jähriger Angehöriger der US-Armee, verlor wenig später auf der B2 bei Bronn aufgrund seiner hohen Geschwindigkeit die Kontrolle über sein Fahrzeug und stieß frontal mit einem entgegenkommenden weißen Geländewagen zusammen. Die 50-jährige Fahrerin des Geländewagens, wie auch der Fahrer und Beifahrer des BMW, wurden bei dem Frontalzusammenstoß schwer verletzt. Der Schaden betrug rund 60.000 Euro.

Zweiter BMW-Fahrer ermittelt

Der zweite BMW kam laut Polizei nach rechts von der Fahrbahn ab, durchfuhr die angrenzende Wiese und flüchtete von der Unfallstelle ohne sich um die Verletzten zu kümmern. Dieser Fahrer konnte nach umfangreichen Ermittlungen in Zusammenarbeit mit der US-Militärpolizei am Wochenende identifiziert werden. Dabei handelt es sich um einen 27-jährigen Mann, der ebenfalls Angehöriger der US-Armee ist.

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Weiterhin Zeugen gesucht

Gegen die beiden BMW-Fahrer wird jetzt unter anderem wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und eines verbotenen Autorennens ermittelt. Nach wie vor werden Zeugen gesucht, die Angaben zum Unfall und insbesondere auch zu der Fahrweise der beiden BMW-Fahrer vor dem Unfall machen können. Die Polizei Pegnitz ist hierzu unter der Nummer 09241 / 9906-0 erreichbar.

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A9 / Bindlach: US-Militärtransporter blockierten die Autobahn

Zwei Militärfahrzeuge blockierten stundenlang am Samstagvormittag (7. Oktober) die Autobahn A9, kurz vor Bayreuth, in Richtung München. Der Verkehr konnte teilweise nur einspurig an den havarierten Fahrzeugen vorbei geführt werden. Es kam zu langen Staus und Behinderungen. Seit den Nachmittagsstunden rollt der Verkehr wieder normal.

Gespann gerät in Schleudern und stellt sich quer

Ein US-Militärfahrzeug,  ein fünf-achsiger unbeladenerder Truck der Marke Oshkosh, schleppte auf der Autobahn einen vier-achsigen fahruntüchtigen Tankwagen ab. Am Bindlacher Berg geriet das Gespann gegen 9:45 Uhr ins Schleudern, stellte sich quer und stieß in die Leitplanke. Der vordere Lkw knickte dabei ein und verkeilte sich mit dem hinteren Fahrzeug. Die Fahrbahn in Richtung Süden war bis zur Bergung teilweise nur einspurig befahrbar. Ein spezieller amerikanischer Militärabschlepper wurde zum Unfallort gerufen, um die beiden Fahrzeuge abzutransportieren. Die US-Army konnte nach knapp zweieinhalb Stunden das Fahrzeugknäul auflösen. Unter anderem hatte die Abschleppstange, welche beide Fahrzeuge verband, dem Aufprall Stand gehalten und musste zwischen den beiden verkeilten Trucks erst durchtrennt werden.

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Feuerwehr & THW müssen zuschauen

Da das Militär die Bergung selbst vornehmen wollte, konnten laut News5-Angaben Feuerwehr und THW nicht eingreifen. Erst nach zwei Stunden und mehreren missglückten Versuchen durfte das THW schließlich einen Tipp zur Bergung beisteuern.

Massive Verkehrsprobleme

Es kam auf der Autobahn A9 zu einem längeren Rückstau. Auch auf der Umleitungsstrecke durch Bayreuth kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Die Bergung dauerte mehrere Stunden, bis circa 15:00 Uhr. Die beschädigten Militärfahrzeuge, an denen ein Schaden von 60.000 Euro entstand, wurden von zwei Bergefahrzeugen der US Army nach Grafenwöhr geschleppt. Die 21- und 33-jährigen Soldaten, welche am Steuer saßen, blieben unverletzt. Alle weiteren Ermittlungen übernahm die Militärpolizei der US-Streitkräfte.

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TVO-Newsflash vom 8. Oktober 2017