Tag Archiv: Verbrechen

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Plech: Gestohlener Transporter brennt fast komplett aus

Nahezu vollständig brannte am Donnerstagmorgen (11. Juli) bei Plech (Landkreis Bayreuth) ein Kleintransporter aus. Das Fahrzeug wurde offensichtlich zuvor gestohlen. Die Kriminalpolizei Bayreuth hat die Ermittlungen übernommen.

Ford-Transporter komplett ausgebrannt

Ein Zeuge bemerkte kurz vor 8:00 Uhr den nahe dem Klärbecken in Plech abgestellten und ausgebrannten Ford-Transporter aus dem Zulassungsbereich Altötting (AÖ) und verständigte die Polizei. Der Sachschaden bei dem 15 Jahre alte Fahrzeug lag bei wenigen tausend Euro.

Kripo bittet um Hinweise

Erste Erkenntnisse der Kriminalbeamten ergaben, dass der Transporter offensichtlich vorher entwendet und bei Plech abgestellt wurde. Die Ursache des Feuers ist noch unklar. Die Beamten fragen:

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  • Wem ist der abgestellte weiße Transporter bei der Kläranlage ebenfalls aufgefallen?
  • Wer hat den Brand des Fahrzeugs bemerkt oder kann Hinweise zur Brandursache geben?
  • Wer kann sonst Hinweise zu Personen und/oder Fahrzeugen geben, die sich bei dem Kastenwagen aufgehalten haben?

Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0921 / 506-0 bei der Kriminalpolizei Bayreuth zu melden.

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Totschlag in in Coburg: 34-Jähriger ersticht Ehefrau in Wüstenahorn

UPDATE (Dienstag, 15:50 Uhr):

Getötete mit mehreren Stichverletzungen

Nachdem am gestrigen Nachmittag (19. November) eine 33-Jährige im Coburger Stadtteil Wüstenahorn tot in ihrer Wohnung gefunden wurde, erging am heutigen Tag auf Antrag der Staatsanwaltschaft Coburg ein Haftbefehl wegen Totschlags gegen deren Noch-Ehemann. Inzwischen wurde die Obduktion der Getöteten durchgeführt. Laut Angaben der Gerichtsmedizin wies der Körper der Getöteten mehrere Stichverletzungen auf. Die mutmaßliche Tatwaffe hatten die Ermittler am Tatort sichergestellt.

Totschlag in Coburg: 34-Jähriger ersticht seine Ehefrau

Haftbefehl gegen 34-Jährigen

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Coburg erging gegen den 34-jährigen Mann am Dienstagnachmittag der Untersuchungshaftbefehl wegen Totschlags. Anschließend wurde er in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

Paar hat mehrere Kinder

Aus der Beziehung des Paares gingen mehrere gemeinsame Kinder im Alter von zwei bis zwölf Jahren hervor, die sich bereits auf Vermittlung des Jugendamtes in fachkundiger Betreuung befinden.

ERSTMELDUNG (Montag, 20:40 Uhr):

Einsatzkräfte der Polizei fanden am Montagnachmittag (19. November) eine leblose Frau (33) in einer Wohnung im Coburger Stadtteil Wüstenahorn vor. Kurz zuvor erschien der 34-jährige, von der Frau getrennt lebende, Ehemann bei der Polizei Coburg und gab an, die 33-Jährige getötet zu haben.

Noch-Ehemann auf der Wache festgenommen

Gegen 14:30 Uhr meldete sich der Mann bei der Polizeiinspektion Coburg und äußerte gegenüber den Beamten, seine Noch-Ehefrau in deren Wohnung getötet zu haben. Eine Streifenbesatzung und ein Notarzt-Team machten sich sofort auf den Weg in die Scheuerfelder Straße von Wüstenahorn. Hier fanden sie die Frau in der Wohnung leblos vor. Der Täter wurde noch auf der Polizeiwache festgenommen. Die Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft Coburg übernahmen umgehend die Ermittlungen. 

Reanimation der Frau ohne Erfolg

Die Reanimationsversuche blieben ohne Erfolg. Die Frau verstarb vor Ort. Seit dem Nachmittag führen nun die Ermittler umfangreiche Spurensicherungsmaßnahmen am Tatort durch. Sowohl ein Gerichtsmediziner als auch ein Coburger Staatsanwalt waren vor Ort. Die Ermittlungen dauern an.

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Leiche in Spanien identifiziert: Es ist die Anhalterin Sophia L. (28)

Die tote Frau, die in der letzten Woche im Norden von Spanien aufgefunden wurde, ist identifiziert. Bei der Leiche handelt es sich nach einer Mitteilung der spanischen Behörden und der Bayreuther Ermittler vom Freitagnachmittag (29. Juni) um die 28-jährige Anhalterin Sophia L.

Todesumstände bleiben noch offen

Die Staatsanwaltschaft Bayreuth und die Kriminalpolizei Bayreuth übernahmen am vergangenen Freitag (22. Juni) die Ermittlungen im Zusammenhang mit dem Verschwinden der 28-Jährigen. Auf Grund der Ermittlungsergebnisse muss davon ausgegangen werden, dass die gebürtige Ambergerin in Oberfranken getötet wurde. Ein erstelltes DNA-Profil der Vermissten erhielten die spanischen Ermittler vom Bayerischen Landeskriminalamt in München. Mit diesem genetischen Fingerabdruck gelang es, den in der Nähe einer Tankstelle in Nordspanien aufgefundene Leichnam als Sophia L. zu identifizieren. Angaben zu den Todesumständen können derzeit von den Behörden nicht gemacht werden.

Tatverdächtige soll ausgeliefert werden

Zwei Beamte der Kriminalpolizei Bayreuth waren zunächst in Leipzig vor Ort. Zusammen mit zwei Beamten aus Sachsen hielten sie sich im Zuge der Ermittlungen dann von Montag bis zum heutigen Freitag in Spanien auf. Die Staatsanwaltschaft Bayreuth wird im Zuge der weiteren Ermittlungen unter anderem die spanischen Behörden ersuchen, den festgenommenen 41-jährigen Tatverdächtigen nach Deutschland auszuliefern. Die Ermittlungen dauern an.

 

Weiterführende Informationen
Fall Sophia: Tatort in Oberfranken? Kripobeamte aus Bayreuth ermitteln auch in Spanien
(Aktuell-Bericht vom 25.06.18)
Sophia L.: Oberfränkische Ermittler übernehmen den Fall der 28-Jährigen!
(Pressekonferenz vom 22.06.18)
Leipzig / Landkreis Bayreuth: Polizei sucht auch in Oberfranken nach Sophia L.
(Aktuell-Bericht vom 21.06.18)
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Getötete 19-Jährige in Hof: Polizei richtet SOKO „Alsenberg“ ein

Nachdem am Sonntagnachmittag (07. Januar) eine 19-jährige Frau tot in einer Wohnung in der Alsenberger Straße in Hof aufgefunden wurde (Wir berichteten!), laufen die Ermittlungen von Kriminalpolizei und der Staatsanwaltschaft Hof auf Hochtouren. Um den Fall aufzuklären, wurde jetzt die SOKO „Alsenberg“ eingerichtet.

Obduktion am Montag durchgeführt

Wie berichtet, fanden Angehörige die leblose 19-Jährige in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses in der Alsenberger Straße. Eine am gestrigen Montag (08. Januar) durchgeführte Obduktion bestätigte den ersten Verdacht, dass die Frau Opfer eines Gewaltverbrechens wurde.

30 Mann umfassende SOKO eingerichtet

Zur Aufklärung des Verbrechens rief die Kriminalpolizei Hof nun die rund 30-köpfige Sonderkommission „Alsenberg“ ins Leben. Neben umfangreichen Spurensicherungsmaßnahmen am und rund um den Tatort erfolgten auch bereits zahlreiche Vernehmungen. Von der Auswertung der Spuren erhoffen sich die Ermittler nähere Erkenntnisse über den Täter und zum möglichen Tatablauf.

Opfer ist eine Asylbewerberin aus dem Irak

Nach Polizeiangaben handelt es sich bei der getöteten Frau um eine 19-Jährige Asylbewerberin aus dem Irak, die sich seit etwa zwei Jahren in Deutschland aufhielt. Das einjährige Kind der Getöteten entdeckten die Angehörigen in der Wohnung, jedoch nicht in der unmittelbaren Nähe zur getöteten Mutter.

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Kripo bittet um Zeugenhinweise

Zeugen, die am vergangenen Wochenende im Bereich der Tatort-Wohnung in der Alsenberger Straße von Hof verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben oder sonst Hinweise zur Aufklärung des Verbrechens geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 09281 / 704-0 mit der Kriminalpolizei Hof in Verbindung zu setzen.

Aktuell-Bericht vom Montag (08. Januar 2018)
Gewaltverbrechen in Hof: 19-Jährige leblos aufgefunden

Mysteriöser Vorfall in Hof: Verletzter Jugendlicher gibt Rätsel auf

UPDATE (23. Oktober / 17:04 Uhr):

Im Fall des verletzten Jugendlichen konnten die Ermittler der Kriminalpolizei Hof jetzt die Hintergründe klären. Die Verletzungen zog sich der Junge bei einem Unglücksfall zu. Nachdem der Teenager mit schweren Verletzungen am Oberkörper in ein Krankenhaus eingeliefert wurde, nahm die Kripo Hof am 6. Oktober die Ermittlungen auf. Kriminalpolizeiliche Maßnahmen, Vernehmungen und Befragungen ergaben jetzt, dass es sich um einen Unglücksfall handelte. Der Junge ist mittlerweile wieder wohlauf.

 

ERSTMELDUNG (6. Oktober / 19:59 Uhr):

Mit schweren Verletzungen am Oberkörper wurde Donnerstagnacht (5. Oktober) ein Jugendlicher in ein Krankenhaus eingeliefert. Die Kriminalpolizei Hof und die Staatsanwaltschaft Hof haben die Ermittlungen zu den bislang nicht bekannten Hintergründen des Vorfalls aufgenommen. Die Ermittler bitten um Hinweise aus der Bevölkerung!

Angehörige bringen Jugendlichen in das Krankenhaus

Gegen 22:00 Uhr brachten Angehörige den verletzten Jungen am Donnerstag in das Klinikum Hof. Nach den akut notwendigen medizinischen Maßnahmen wurde die Polizei verständigt. Kriminalbeamte führten in der Folge an verschiedenen Örtlichkeiten erste polizeiliche Maßnahmen durch. Bislang liegt den Ermittlern allerdings kein schlüssiger Ablauf der Geschehnisse vor!

Zur Klärung des Sachverhalts erhoffen sich die Kriminalbeamten jetzt Hinweise aus der Bevölkerung und fragen:

  • Wer hat am Donnerstag (5. Oktober) zwischen 18:00 Uhr und 22:00 Uhr im Bereich Sigmundsgraben von Hof einen Streit oder eine körperliche Auseinandersetzung beobachtet, an der ein Jugendlicher beteiligt war?

Hinweise nimmt die Kripo Hof unter der Telefonnummer 09281/704-0 entgegen

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Schock in Gundelsheim: Zwei Leichen in Mehrfamilienhaus entdeckt

UPDATE (16:57 Uhr):

Mögliche Beziehungstat

Zwei Tote entdeckten am Mittwochnachmittag (17. September) die Einsatzkräfte in einer Wohnung in Gundelsheim (Landkreis Bamberg). Nachbarn machten sich Sorgen um das Paar und wählten den Notruf. Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft Bamberg nahmen die Ermittlungen zu den  Todesumständen auf. Die Ermittler gehen von einer Beziehungstat aus.

Obduktion am Donnerstag

Gegen 14:15 Uhr alarmierten Nachbarn die Einsatzkräfte, da die Rollos der Wohnung in dem Mehrfamilienhaus noch geschlossen waren und die Mieter auf Klopfen und Klingeln nicht reagierten. Als die Rettungskräfte die von der Feuerwehr geöffnete Wohnung betraten, entdeckten sie zunächst die leblose Frau und kurz darauf in einem anderen Zimmer auch den Mann. Ein Notarzt konnte nur noch den Tod der beiden 83-Jährigen feststellen. Zur Klärung der Todesumstände erfolgte am heutigen Donnerstag auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Bamberg eine Obduktion.

83-Jähriger tötete Partnerin und nahm sich dann das Leben

Nach den bisher vorliegenden Ermittlungserkenntnissen und den Ergebnissen der rechtsmedizinischen Untersuchung dürfte der 83-Jährige zunächst seine Lebenspartnerin getötet und sich anschließend selbst das Leben genommen haben.

ERSTMELDUNG (11:03 Uhr):

Grausiger Fund am gestrigen Mittwoch (27. September) in Gundelsheim (Landkreis Bamberg). In der Wohnung eines Mehrfamilienhaus entdeckten Einsatzkräfte die Leichen von einem Mann (83) und einer Frau (83). Die Polizei wurde zuvor eingeschaltet, da sich Bekannte sorgen um die beiden Personen gemacht hatten.

Wohnungstür von innen verschlossen

Wie die Polizei auf TVO-Nachfrage mitteilte, standen die Einsatzkräfte am gestrigen Tag vor einer von innen verschlossenen Wohnungstür. Aus diesem Grund wurde die Feuerwehr alarmiert, um die Tür aufzubrechen. Nachdem man sich den Zutritt verschaffte, wurden die Leichen in den Räumlichkeiten entdeckt.

Obduktion am heutigen Donnerstag

Die Kripo Bamberg und die örtliche Staatsanwaltschaft übernahmen daraufhin die weiteren Ermittlungen. Eine Obduktion wurde angeordnet. Diese findet im Verlauf des Donnerstags (28. September) statt. Die Ermittler schließen derzeit aus, dass sich andere Personen Zutritt zu der Wohnung verschafft hatten. Die Ermittlungen dauern an.

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Schlüsselfeld: Unfall oder Verbrechen – Ehefrau entdeckt ihren schwer verletzten Mann

Nach der Einlieferung eines schwer verletzten 59-Jährigen in ein Krankenhaus am gestrigen Dienstag (19. September) ermittelt die Kripo Bamberg zur Ursache seiner Verletzungen. Momentan gehen die Ermittler davon aus, dass der Mann gestürzt ist. Zeugen mögen sich dennoch bei der Polizei melden.

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© Polizeiinspektion Münchberg

Münchberg: 10-Jährige klärt ein Verbrechen auf

Im Mai 2017 kam es zu einem Trickdiebstahl in einer Tankstelle in Münchberg (Landkreis Hof). Während die Kassiererin geschickt abgelenkt wurde, gelang es einer Gruppe von Männern, in den Personalbereich der Tankstelle zu gelangen und nach Bargeld und anderen Wertgegenständen zu suchen.

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Gewaltverbrechen in Bayreuth: Tatverdächtiger festgenommen

Mitte April wurde ein 88 Jahre alter Rentner bei einem Raubüberall in seinem Haus in der Bayreuther Innstraße derart schwer verletzt, dass er kurze Zeit später seinen Verletzungen im Krankenhaus erlag. Die Ermittlungen laufen seitdem auf Hochtouren. Am heutigen Donnerstag (29. Juni) berichtete das Polizeipräsidium Oberfranken in einer gemeinsamen Pressemittlung zusammen mit der Staatsanwaltschaft Bayreuth, dass ein Verdächtiger festgenommen wurde. Aus ermittlungstaktischen Gründen kann die Polizei bislang keine weiteren angaben machen.

Tatverdächtiger in Untersuchungshaft

Am 12. April 2017 ging bei der Polizei ein Notruf ein, dass ein 88-Jähriger blutüberströmt in seiner Wohnung in der Innstraße in Bayreuth liegt. Seine Verletzungen waren so schwerwiegend, dass er kurze Zeit später im Krankenhaus verstarb. Aus dem Haus wurden mehrere Schmuckstücke entwendet. Im Zuge der Ermittlungen veröffentlichte die Polizei den Notruf vom Tattag. Wie sich heraus stellte wurde dieser aus einer Telefonzelle in Baden-Württemberg getätigt. Die SOKO „Inn“ hat Ende der vergangenen Woche einen Tatverdächtigen festgenommen. Dieser befindet sich seitdem auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bayreuth in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen laufen weiterhin auf Hochtouren.

Festnahme in Bayreuth: Seniorenmord vor der Aufklärung?

Gewaltverbrechen in Bayreuth: Polizei veröffentlicht Notruf!

Nach dem Gewaltverbrechen an einem 88-jährigen Hausbesitzer im Bayreuther Stadtteil Roter Hügel am 12. April (Wir berichteten!) erhoffen sich die Ermittler nun mit der Veröffentlichung des Notrufs weitere Zeugenhinweise.

 

 

Ermittlungskommission wird zur Sonderkommission

Nach dem anonymen Anruf am Abend des 12. April fanden Polizisten den 88-jährigen Hausbesitzer mit schwersten Verletzungen und nicht mehr ansprechbar in seinem Anwesen in der Innstraße in Bayreuth auf. Am darauffolgenden Freitag (14. April) starb der Mann in einem Krankenhaus. Wir berichteten. Aufgrund der Umstände des Vorfalles gingen die Ermittler schnell von einem Gewaltverbrechen aus und riefen die Ermittlungskommission (EKO) „Inn“ ins Leben. Aufgrund der umfangreichen Ermittlungen wurde die Ermittlungskommission in der letzten Woche unter anderem mit weiteren Kripobeamten und Ermittlern aus ganz Oberfranken zur SOKO „Inn“ erweitert.

Kripo sucht unbekannten Anrufer

An dem Tatabend ging kurz nach 23:00 Uhr der Notruf beim Lagezentrum des Polizeipräsidiums Aalen ein. Wie die Ermittlungen ergaben, wurde der Anruf von einem öffentlichen Münzfernsprecher am Bahnhof in Crailsheim, Baden-Württemberg, getätigt. Der gebrochen deutsch sprechende Anrufer gab dort unter anderem an, dass in Bayreuth (Innstraße) ein alter Mann überfallen und schwer verletzt worden sei. Daraufhin fuhren die oberfränkischen Polizisten zu dem Anwesen, wo sie den Senior mit erheblichen Verletzungen auffanden.

Wie die Kripobeamten ermittelten, war dieses Telefonat das einzige, das an dem Mittwoch (12. April), im Zeitraum von 16:00 Uhr bis Mitternacht, von dem Münzfernsprecher getätigt wurde. Im Rahmen der SOKO-Ermittlungen ist für die Beamten von großem Interesse, um wen es sich bei dem unbekannten Anrufer handelt, der möglicherweise ein wichtiger Zeuge sein könnte.

Gewaltverbrechen in Bayreuth: Polizei veröffentlicht Notruf!
(HIER ANHÖREN!)

Bevölkerung kann Notruf abhören und Hinweise geben

Die Ermittler bitten jetzt die Bevölkerung um Mithilfe. Die Beamten der SOKO „Inn“ erhoffen sich mit der Veröffentlichung des Notrufs, Hinweise auf die Identität des unbekannten Mannes zu erhalten. Über die kostenfreie Telefonnummer 0800 / 77 66 310 kann der Notruf ebenfalls angehört werden. Auf Wunsch ist anschließend eine Weiterleitung zu dem Hinweistelefon (0921 / 506 - 24 33) möglich, welches speziell für diesen Fall eingerichtet wurde. Dieses ist rund um die Uhr erreichbar.

Die Kripobeamten bitten um Unterstützung und fragen:

  • Wer hat am Mittwoch (12. April 2017) insbesondere um etwa 23:00 Uhr in Crailsheim (PLZ 74564) eine Person an dem Münzfernsprecher am Bahnhof, in der Nähe des Gleises 1, gesehen?
  • Wer glaubt, den Mitteiler des Notrufs zu kennen oder kann Hinweise auf seinen Aufenthaltsort geben?
  • Wer hat insbesondere an diesem Mittwoch, dem Tattag, in Bayreuth in der Innstraße oder den umliegenden Straße verdächtige Personen und/oder Fahrzeuge bemerkt?

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0921/506-2433 zu melden.

Weiterführende Informationen
Toter in Bayreuth: Polizei sucht nach zwei Männern
(Aktuell-Beitrag vom 18.04.17)

Gewaltverbrechen in Bayreuth: 88-Jähriger schwer verletzt

Nach einem telefonischen Hinweis fanden am späten Mittwochabend (12. April) Polizeibeamte in einem Einfamilienhaus im Stadtteil Roter Hügel in Bayreuth einen schwerstverletzten 88-jähriger Rentner auf. Schränke und Schubladen in dem Anwesen waren durchwühlt. Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft Bayreuth haben noch in der Nacht die Ermittlungen aufgenommen. Am Donnerstagmorgen wurde die Ermittlungskommission (EKO) „Inn“ ins Leben gerufen.

Polizei findet Rentner schwer verletzt auf

Gegen 23:15 Uhr ging über den Notruf die Mitteilung bei der Polizei ein, dass in einem Anwesen in der Innstraße in Bayreuth eine Straftat geschehen sei. Umgehend begaben sich Streifenbesatzungen zu dem Anwesen in dem Wohngebiet. Dort entdeckten die Polizeibeamten den offensichtlich schwerverletzten Hausbesitzer. Der 88-Jährige war nicht ansprechbar und kam unter notärztlicher Betreuung in ein Krankenhaus.

Durchwühlte Wohnung deutet auf Gewaltverbrechen hin

Die geöffnete Haustüre und die Gesamtsituation in der Wohnung deuteten auf ein Gewaltverbrechen hin, weshalb sofort die Kriminalpolizei Bayreuth und die Staatsanwaltschaft Bayreuth die Ermittlungen übernahmen. Derzeit laufen in dem Anwesen umfangreiche Spurensicherungsmaßnahmen. Erkenntnisse zu einem möglichen Tatverdächtigen liegen bislang nicht vor.

Ermittlungen laufen auf Hochtouren

Wie die Ermittler der EKO „Inn“ bislang feststellen konnten, wurde der 88-Jährige zuletzt am Mittwochnachmittag gegen 16:00 Uhr gesehen. Was danach geschah, ist Gegenstand der derzeit auf Hochtouren laufenden Ermittlungstätigkeiten von Staatsanwaltschaft und Kripo. Insbesondere prüfen die Beamten, ob aus dem Anwesen Gegenstände fehlen.

Die Kriminalpolizei bittet auch um Hinweise aus der Bevölkerung:

  • Wer hat am Mittwoch oder auch schon in den Tagen zuvor im Bereich der Innstraße verdächtige Personen und / oder Fahrzeuge beobachtet?
  • Wer hat den 88-Jährigen am Mittwoch nach 16:00 Uhr noch gesehen?

Zeugen werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei Bayreuth unter der Telefonnummer 0921/506-0 zu melden.

Bayern: Zahl der Straftaten ist 2016 gestiegen

Die Zahl der Straftaten in Bayern ist im Vergleich zum Vorjahr gestiegen, dies verkündete das bayerische Staatsministerium am Montag (13. März). Allerdings sei die Kriminalitätsrate in Bayern weiterhin auf einem niedrigen Niveau.

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Hohes Aggressionspotential: Dies ist die gefährlichste Straße in Coburg!

Nach Auskunft der Polizeiinspektion Coburg besteht in der Zeit zwischen Mitternacht und 06:00 Uhr im Stadtgebiet von Coburg in einer bestimmten Straße das höchste Risiko, Opfer eines Aggressionsdelikts zu werden. Rund 37 Prozent aller im Stadtgebiet im Jahre 2016 zu dieser Zeit registrierten Vorfälle dieser Art gegen Personen ereigneten sich hier. Die Rede ist vom Steinweg!

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Toter Asylbewerber von Zapfendorf: Kripo nimmt Tatverdächtige fest

Prozess am Landgericht Bamberg: Brutaler Mord in Asylbewerberunterkunft

UPDATE

Prozessauftakt in Bamberg

Dieser Fall hat für Aufsehen gesorgt. Am  20. Januar 2017 wird in einer Asylunterkunft in Unterleiterbach im Landkreis Bamberg eine Leiche entdeckt. Der Mann ist Opfer eines Gewaltverbrechens geworden, das ist damals sofort klar. Die Suche nach den Tätern dauert allerdings ein paar Tage, dann ermittelt die Polizei zwei Asylbewerber aus Syrien als dringend Tatverdächtige und nimmt die Männer fest. Die Beiden müssen sich ab Donnerstag (25. Januar) vor dem Landgericht Bamberg verantworten. Der Vorwurf: Mord aus Habgier.


Nach dem brutalen Tötungsdelikt an einem syrischen Asylbewerber am letzten Freitag (20. Januar) nahm die Polizei nun zwei tatverdächtige Landsmänner des 26-jährigen Opfers fest. Die beiden Beschuldigten befinden sich in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen dauern an.

26-Jähriger wies zahlreiche Messerstiche auf

Wie berichtet, entdeckte ein Angestellter der Asylunterkunft im Zapfendorfer Ortsteil Unterleiterbach (Landkreis Bamberg) die Leiche in einem Zimmer des Anwesens. Die Obduktion des 26-Jährigen ergab, dass das gefesselte und geknebelte Opfer aufgrund zahlreicher Messerstiche zu Tode kam.

Intensive Ermittlungen der SoKo führen schnell zum Erfolg

Aufgrund der umfangreichen Ermittlungen richtete die Kriminalpolizei eine Sonderkommission mit mehr als 30 Beamten ein. Die SoKo „Schloss“ arbeitete in den folgenden Tagen in enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft an der Aufklärung des Tötungsdeliktes.

Vermutlichen Tatwaffen sichergestellt

Am Dienstag (24. Januar) konnten Einsatzkräfte bei Suchmaßnahmen, insbesondere entlang der Bahnstrecke Bamberg – Lichtenfels - auf Höhe Zapfendorf - und in einem Bach im Landkreis Bamberg, unter anderem die vermutlichen Tatwaffen und persönliche Gegenstände des Opfers sicherstellen.

Mord in Asylunterkunft in Zapfendorf: Zwei Tatverdächtige gefasst
(Aktuell-Bericht vom Mittwoch, 25.01.17)
Toter Asylbewerber in Zapfendorf: Kripo sucht Bahngleise nach Spuren ab
(Aktuell-Bericht vom Dienstag, 24.01.17)

Tatverdächtige überführt und in Haft

Im Rahmen der intensiven Ermittlungen gerieten schließlich zwei syrische Asylbewerber in das Visier der Kriminalbeamten. Bereits am Montag (23. Januar) nahmen Polizeibeamte die 19 und 22 Jahre alten Syrer vorläufig fest. In Vernehmungen räumten die Tatverdächtigen ein, ihren Landsmann in der Nacht zum Freitag getötet zu haben.

Anderer Bewohner sollte getötet werden

Sie wollten an Geld und Wertgegenstände des Opfers kommen. Zudem sollte die Offenlegung eines weiteren Tatplanes verhindert werden. So hatten sie zuvor gemeinschaftlich verabredet, einen anderen Bewohner der Einrichtung zu töten, um ihn auszurauben. Dies soll das spätere Opfer mitbekommen haben. Zu den weiteren Hintergründen der Tat dauern die Ermittlungen derzeit noch an.

Haftbefehl ausgestellt

Gegen die Männer erging am Dienstag (24. Januar) der Haftbefehl wegen gemeinschaftlichen Mordes und wegen der Verabredung zu einem Verbrechen zum Nachteil eines weiteren Asylbewerbers. Inzwischen befinden sie sich in verschiedenen Justizvollzugsanstalten.

Asylunterkunft Zapfendorf: Leiche wies mehrere Stichwunden auf
(Aktuell-Bericht vom 23.01.17)
Zapfendorf: Wer ist der Tote in der Asylunterkunft?
(Aktuell-Bericht vom 21.01.17)
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