Tag Archiv: verfahren

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Ätz-Radler von Pottenstein: Verfahren ist eingestellt

Die Staatsanwaltschaft Bayreuth hat ihr Verfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung gegen einen ehemaligen Wirt in Kirchenbirkig eingestellt. Gegen ihn wurde ermittelt, nachdem sich ein Mann im August 2016 schwere Verletzungen durch eine ätzende Flüssigkeit aus einer Getränkeflasche zugezogen hatte.

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Bamberg: Urteil gegen Supermarkträuber von Buttenheim

Die Große Jugendstrafkammer am Landgericht Bamberg hat gegen die Supermarkträuber von Buttenheim teils mehrjährige Haftstrafen verhängt. Das Trio hatte am Abend des 27. November letzten Jahres einen Discounter in Buttenheim (Lkr. Bamberg) überfallen. Weiterlesen

Fußball-Regionalliga: Geldstrafe für 1. FC Schweinfurt

Nach den Vorkommnissen am letzten Spieltag der Regionalliga Bayern beim Spiel FC Schweinfurt gegen den SV Heimstetten wurde jetzt vom Sportgericht des Bayerischen Fußballverbandes ein Urteil vollstreckt. Die Schweinfurter müssen eine empfindliche Geldstrafe zahlen. Die SpVgg Bayern Hof bleibt dennoch abgestiegen.

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Fall Peggy: Aufgaben & Funktionen der Prozessbeteiligten

Seit Tagen steht das Landgericht in Bayreuth im Mittelpunkt des Interesses. Grund dafür ist das Wiederaufnahmeverfahren von Ulvi Kulac. Jede Menge Kameras, jede Menge Publikum – aber auch jede Menge Gerichtspersonal. Vom Richter über Staatsanwaltschaft bis Nebenklage hat dabei jeder seine spezielle Aufgabe. Welche, das erklären wir heute Abend ab 18:00 Uhr in „Oberfranken Aktuell„.

 


 

 

13 Jahre und kein Ende: Was geschah mit Peggy Knobloch?

Am morgigen Donnerstag (10. April) beginnt das Wiederaufnahmeverfahren im Fall Peggy vor dem Landgericht Bayreuth. Dort soll bewiesen werden, ob Ulvi Kulac tatsächlich der Mörder ist, mit dem Verschwinden des Mädchens zu tun hat – oder eben unschuldig ist. Er sitzt seit 2004 in der forensischen Psychiatrie in Bayreuth. Der Prozess soll neun Verhandlungstage andauern. Wir zeichnen noch einmal die letzten 13 Jahre nach – unser Topthema in „Oberfranken Aktuell“ ab 18:00 Uhr.

 

>>> Die TVO-Chronik zum Fall Peggy Knobloch aus Lichtenberg seit Anfang 2013 <<<

 


 

 

Fall Peggy: Am Donnerstag startet das Wiederaufnahmeverfahren

Kaum ein Fall hat die Öffentlichkeit so viele Jahre beschäftigt, wie das spurlose Verschwinden von Peggy Knobloch am 7.Mai 2001. War es Mord, Entführung oder beides? Wo ist das Mädchen und vor allem wer ist der Täter? Fragen, die auch nach 13 Jahren noch nicht vollständig geklärt sind. Genauso, wie die Frage, ob Ulvi Kulac, der damals verhaftet wurde, etwas mit dem Verschwinden des Mädchens zu tun hat. Zumindest diese Frage soll nun am Landgericht Bayreuth erneut geklärt werden. Zwei Tage vor dem Wiederaufnahmeverfahren am Landgericht Bayreuth sind wir noch einmal am Ort des damaligen Geschehens gewesen – in Lichtenberg (Landkreis Hof). Mehr ab 18:00 Uhr in „Oberfranken Aktuell„.

 

>>> Die TVO-Chronik zum Fall Peggy Knobloch aus Lichtenberg seit Anfang 2013 <<<

 


 

 

Fall Peggy: Protest aus dem Landgericht Bayreuth

Vehementer Protest kommt heute (3. April 2014) aus dem Landgericht Bayreuth. Die für das Wiederaufnahmeverfahren im Fall Ulvi Kulac zuständige Justiz setzt sich gegen die gestern erhobenen Vorwürfe der beiden Enthüllungsjournalisten Ina Jung und Christoph Lemmer zur Wehr. TVO berichtete (siehe unten). Beide Journalisten hatten im Rahmen ihrer Buchvorstellung in Bayreuth behauptet, der vorsitzende Richter habe das neue Gutachten zum Geständnis von Ulvi Kulac bereits vor dem anstehenden Prozess abgesprochen. Aus dem Landgericht Bayreuth heißt es wörtlich: „Zu keinem Zeitpunkt hat der Vorsitzende dem Sachverständigen inhaltliche Vorgaben für das von ihm zu erstattende Gutachten gemacht oder gar ein Ergebnis vorgegeben.“

 

>>> Die TVO-Chronik zum Fall Peggy Knobloch aus Lichtenberg seit Anfang 2013 <<<

 

Der TVO-Beitrag vom Mittwoch (02. April 2014):

 

 


 

 

Hans-Peter Friedrich: Staatsanwalt hat Ermittlungen aufgenommen

Die Berliner Staatsanwaltschaft hat im Zusammenhang mit der Edathy-Affäre gegen Ex-Bundesminister Hans-Peter Friedrich ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Gegen Friedrich, der vor rund zwei Wochen (14. Februar) als Agrarminister zurücktrat, liegt laut Sprecher der Staatsanwaltschaft ein Anfangsverdacht des Verrats von Dienstgeheimnissen vor. Dem Politiker aus Oberfranken wird vorgeworfen, als Bundesinnenminister im Oktober des letzten Jahres das Dienstgeheimnis verletzt zu haben. Friedrich informierte SPD-Chef Sigmar Gabriel über die Ermittlungen gegen Sebastian Edathy (SPD). Friedrichs Berliner Büro gab an, dass er für eine Stellungsnahme nicht zur Verfügung steht und diesen Sachverhalt derzeit nicht kommentiere.

 


 

 

Memmelsdorf: Randale nach Bayernliga-Fußballspiel

Zu tätlichen Auseinandersetzungen kam es am Dienstagabend zwischen Fans des 1. FC Schweinfurt 05 und dem 1. FC Eintracht Bamberg nach dem Ende des Bayernligaspieles zwischen dem SV Memmelsdorf  und Schweinfurt. Bei den Abwanderungen war es gegen 20.30 Uhr zum Aufeinandertreffen der beiden Fan-Gruppen im Bereich der Kreisstraße, Höhe Parkplatz Schloss Seehof, gekommen. Rund 30 Personen hatten sich an der handfesten Auseinandersetzung beteiligt. Die Schlägerei konnte durch das schnelle Eingreifen von Einsatzkräften der Bereitschaftspolizei im Keim erstickt werden, dennoch war ein Verletzter Schweinfurter Fan zu beklagen.

Polizei leitet Verfahren wegen Körperverletzung und Landfriedensbruch ein

Im Anschluss stellten die Polizisten die Personalien der an der Schlägerei beteiligten Personen fest. Gegen mehrere Fans wurde ein Verfahren wegen Körperverletzung und Landfriedensbruch eingeleitet. Im Vorfeld hatten offensichtlich Bamberger Fans versucht an eine Fahne aus dem Schweinfurter Lager zu kommen. Die Ermittlungen dauern an. Für die Vorfälle rund um das Memmelsdorfer Stadion bittet die Polizeiinspektion Bamberg-Land um Zeugenmeldungen unter der Tel.-Nr. 0951/9129-310.

 


 

 

Hof: Kokain in der Geldbörse

Eine kleinere Menge Kokain fanden Schleierfahnder der Hofer Verkehrspolizei am Donnerstagnachmittag bei einem jungen Mann aus Sachsen-Anhalt. Sie stellten auch fest, dass er unter Drogeneinfluss seinen Opel geführt hatte. Gegen 16.30 Uhr unterzogen die Schleierfahnder den 27-Jährigen am Parkplatz Lipperts in Fahrtrichtung München einer Kontrolle. Bei der Durchsuchung des Mannes fanden sie in seiner Geldbörse eine kleinere Menge Kokain. Auch im Fahrzeug wurden weitere Utensilien aufgefunden. Weil der Mann drogentypische Auffälligkeiten zeigte und ein freiwilliger Drogenschnelltest positiv verlief, ordneten die Polizeibeamten eine Blutentnahme im Klinikum an. Anschließend wurde dem jungen Mann die Weiterfahrt untersagt. Ihn erwartet jetzt ein Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz und der Fahrt unter Drogeneinfluss.

Fall Peggy: Verfahren vor Wiederaufnahme?

Hat Ulvi K. vor zwölf Jahren die damals neunjährige Peggy Knobloch in Lichtenberg getötet? Nach Meinung des Frankfurter Anwalts Michael Euler hat er das Verbrechen nicht begangen. Euler ist nach über zweijähriger Sichtung der Gerichtsakten überzeugt, dass im Prozess 2004 unter anderem Zeugen nicht gehört worden sind und entlastendes Material nicht berücksichtigt wurde. Euler will seinen mehrere hundert Seiten umfassenden Antrag dem Landgericht Bayreuth zur Genehmigung eines Wiederaufnahmeverfahrens vorlegen. Wie berichtet, hat der Frankfurter Pflichtverteidiger von Ulvi Kulac, schon mehrmals die Beantragung angekündigt. Am 21. März soll es nun endgültig so weit sein. Das will Euler, wie er heute auf Anfrage von TVO telefonisch mitgeteilt hat, zum jetzigen Zeitpunkt weder bestätigen noch dementieren. Er sei erst nächste Woche bereit, Interviews zu geben.

Zum Hintergrund: Vor neun Jahren ist der geistig behinderte Ulvi Kulac aus Lichtenberg im Landkreis Hof wegen Mordes an der Peggy Knobloch zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Er soll am 7. Mai, 2001 die damals neun Jahre alte Peggy in Lichtenberg zuerst sexuell missbraucht und drei Tage später aus Angst vor der Entdeckung der Tat erstickt haben. Die Leiche des Mädchens ist jedoch trotz wochenlanger intensiver Suche nie gefunden worden. Das Urteil ist umstritten, die Schuld des heute 35-jährigen Verurteilten wird von vielen Menschen angezweifelt. Schon vor einigen Jahren ist die Bürgerinitiative „Gerechtigkeit für Ulvi K“ ins Leben gerufen, die sich seitdem ein Wiederaufnahmeverfahren für Ulvi K. fordert.