Tag Archiv: Verstöße

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Als gäbe es kein Corona: Partystimmung in der Bamberger Altstadt

Auf der Unteren Brücke in der Bamberger Altstadt herrscht am gestrigen Freitagabend (14. Mai) Partystimmung. Zahlreiche Menschen sind dort unterwegs. Viele halten weder Mindestabstände ein, noch tragen sie Masken.

Viele Menschen in Feierlaune

Die Verantwortlichen der Stadt haben bereits an die Domstädter appelliert. Doch am Freitagabend bot sich laut Angaben von News5 wieder der selbe Anblick. Hunderte Menschen stehen oder sitzen dicht gedrängt beieinander und genießen das schöne Wetter. Es wird nicht nur gegen das Alkoholverbot verstoßen, sondern auch gegen Abstandsregeln und die Maskenpflicht. Die 7-Tage-Inzidenz der Domstadt lag gestern bei 86,6.

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Ordnungsamt soll mehr kontrollieren

Die Stadt Bamberg will unbedingt verhindern, dass die Inzidenz wieder über 100 steigt, da sonst Schulen erneut geschlossen werden müssten und weitere strengere Corona-Maßnahmen die Folge wären. Das Ordnungsamt soll künftig verstärkt Kontrollen durchführen. Sollte sich das Problem an der Unteren Brücke nicht lösen lassen, erwägt die Stadt News5 zufolge als letzten Schritt eine vollständige Sperrung der Brücke.

A9 / Berg: Zwei Lkw-Fahrer hausen seit Ende Oktober im Führerhaus!

Am Montagmorgen (07. Dezember) kontrollierte die Hofer Verkehrspolizei an der Autobahn A9 bei Berg (Landkreis Hof) einen rumänischen Lkw und stellte hierbei mehrere Verstöße fest. Der Fahrer (61) und sein Kollege (55) hielten mehrfach zwischen Deutschland und Italien die vorgeschriebenen Lenk- und Ruhezeiten nicht ein. Auch wurden Fahrten ohne Fahrerkarte unternommen und das Kontrollgerät vorschriftswidrig bedient. Ähnliches stellte die Polizei bereits in der letzten Woche fest. Dabei kam heraus, dass ein Trucker aus Litauen seit Juli in seinem Lkw lebt! Weiterlesen
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A73/Ebersdorf bei Coburg: Polizei stoppt gefährliches Lkw-Gespann

Am späten Montagnachmittag (12. Oktober) weckte ein Lkw-Gespann auf der A73 bei Ebersdorf bei Coburg das Interesse der Schwerlastspezialisten der Verkehrspolizei Coburg. Das Gespann mit Regensburger Zulassung hatte auf der Ladefläche des 7,5 Tonners einen beachtlichen neuwertigen landwirtschaftlichen Anhänger geladen. Wie sich herausstellte hatten die Beamten den richtigen Riecher.

Lkw mit gerissenen Bremsscheiben unterwegs 

Bereits bei der äußeren Begutachtung des Gespanns mussten die Beamten feststellen, dass zwei der vier Bremsscheiben des Lkw gerissen sind und die Bremsanlage des Anhängers mittels eines Kabelbinders funktionsuntüchtig gemacht wurde. Hier war schon klar, dass dieses Gespann so keinen Meter weiter bewegt werden darf.

Keine erforderliche Berufskraftfahrerqualifikation

Bei der Überprüfung des deutschen Fahrers und Beifahrers stellte sich heraus, dass beide nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis sind. Der Beifahrer konnte durch die mitgeführten Diagrammscheiben ebenfalls als Fahrer ausfindig gemacht werden. Wie sich weiter herausstellte besitzen die beiden nicht die erforderliche Berufskraftfahrerqualifikation, welche im gewerblichen Güterverkehr schon seit langen Pflicht ist. Zudem führten beide ihre Fahrtenaufzeichnungen nicht richtig oder teilweise gar nicht. Auch das eingebaute Mautgerät zur Datenübermittlung an die digitalen Mautstationen wurde falsch eingestellt.

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Illegale Gegenstände an Bord

Aber dem nicht genug, stellte sich heraus, dass der Fahrer unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Vor dem Transport zur Blutentnahme ins Krankenhaus fanden die Beamten bei ihm noch einen Joint, eine geringe Menge Marihuana, ein Einhandmesser und eine Steinschleuder. Zu guter Letzt konnte noch ermittelt werden, dass es sich bei der Fahrt der Beiden um Schwarzarbeit handelt. Gegen beide wurden Ermittlungsverfahren unter anderem wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis, Fahren unter Drogeneinwirkung, Fälschung technischer Aufzeichnungen, Verstöße gegen das Waffengesetz, Mautgesetz und Berufskraftfahrerqualifikationsgesetz eingeleitet.

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„Hotel-Corona“ in Bamberg: „Es sind auch Gäste ohne Mund-Nasen-Schutz willkommen“

Mit dem Spruch „Es sind auch Gäste ohne Mund-Nasen-Schutz willkommen“ warb ein Hotel in Bamberg um Gäste. Ein Hotelgast verständigte am Dienstagmorgen (06. Oktober) die Polizei. Wie sich vor Ort herausstellte, hielt sich der Hotelier an keine Corona-Vorschriften. Im Laufe des Einsatzes wurden vier Polizeibeamte verletzt. Weiterlesen
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Oberfranken: Maskenpflicht im ÖPNV wird überwiegend eingehalten

Die Einhaltung der Maskenpflicht insbesondere in Verkehrsmitteln des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) stand am Donnerstag (13. August) im Rahmen einer bayernweiten Schwerpunktaktion auch in Oberfranken im Fokus der Polizei. Das Ergebnis für Oberfranken fiel dabei positiv aus. Weiterlesen
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Wiederholter Verstoß gegen Ausgangsbeschränkungen in Bamberg: Polizei nimmt 34-Jährigen in Gewahrsam

Die Polizei nahm am Donnerstagabend (02. April) einen 34-Jährigen in Bamberg in Gewahrsam, weil dieser zuvor mehrmals Corona-Partys in seiner Wohnung feierte und somit gegen die Regelungen der vorläufigen Ausgangsbeschränkungen verstieß. Ein Richter bestätigte die Maßnahme und verlängerte sie bis zum 19. April 2020. Weiterlesen
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A73 / Untersiemau: Europaweit ohne Führerschein mit 40-Tonner unterwegs

Am Montagabend (02. März) zog auf der Autobahn A73, im Bereich der Anschlussstelle Untersiemau (Landkreis Coburg), die Polizei einen 40-Tonner aus dem Verkehr. Der Sattelzug war aufgefallen, da das vordere Kennzeichen fehlte. Während der Kontrolle stellten die Beamten mehrere Verstöße fest. Unter anderem, dass der Lkw-Fahrer (46) keinen gültigen Führerschein besaß.

46-Jähriger ohne erforderliche Dokumente mit dem Lkw unterwegs

Der 46-jährige, rumänische Lkw-Fahrer befuhr den 40-Tonner auf der A73 in Richtung Nürnberg, als er gegen 18:30 Uhr an der Anschlussstelle Untersiemau angehalten wurde. Während der Kontrolle stellten die Beamten fest, dass der 46-Jährige keine Dokumente bei sich hatte. Weitere Ermittlungen ergaben, dass im Lkw weder das erforderliche Mautgerät verbaut, noch das EG-Kontrollgerät ordnungsgemäß betrieben wurde.

Beamte stellen mehrere Verstöße gegen die Ladenssicherung fest

Zudem konnte anhand der eingelegten Diamgrammscheibe festgestellt werden, dass der Rumäne unmittelbar vor der Kontrolle, bei erlaubten 80 Stundenkilometern 110 km/h fuhr. Mehrere Verstöße gegen die Ladenssicherung lagen auch vor. So befanden sich verschiedene Kanister, Klappstühle und ein Feuerlöscher ohne jegliche Sicherung auf den Paletten des Sattelaufliegers.

Polizei untersagt die Weiterfahrt nach Frankreich

Der 46-Jährige führte lediglich vier Tachoscheiben über seinen Tätigkeitsnachweis gemäß Fahrpersonalgesetz mit. Dementsprechend konnten keine Lenk- und Ruhezeiten kontrolliert werden, weshalb die Polizei die Weiterfahrt nach Frankreich untersagte.

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46-Jähriger nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis für den 40-Tonner

Die Polizei kontaktierte, aufgrund den fehlenden persönlichen Dokumenten, das Ausland. Die Beamten kamen zu der Erkenntnis, dass der 46-Jährige noch nie im Besitz einer entsprechenden Fahrerlaubnis der Klasse CE war.

Polizei ordnet eine Sicherheitsleistung an 

Aufgrund der Vielzahl an Straf- und Ordnungswidrigkeiten wurde gegen den 46-Jährigen eine Sicherheitsleistung angeordnet. Der Betrag bewege sich laut Polizei im mittleren vierstelligen Bereich.