Tag Archiv: Verunreinigung

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Bad Rodach: Der Bauer und seine Erbsen

Zu einem Erbsenzähler wurde wortwörtlich am Wochenende ein 62-Jähriger Landwirt. Der Bauer startete mit sechs Tonnen Futtererbsen in Bad Rodach (Landkreis Coburg). An seinem Ziel, im 20 Kilometer entfernten Herreth (Itzgrund), befand sich nur noch rund eine Tonne der Erbsen auf dem Anhänger.

Große Reinigungsaktion am Samstag

Da die Ladung wohl nicht genügend gesichert war, verteilten sich die Erbsen auf der gesamten Fahrstrecke. Da man hier nicht auf die Hilfe von Tauben zählen konnte, wurden mehrere Feuerwehren und Kreisbauhöfe zur Reinigung der Straße angefordert. Insgesamt waren am Samstag drei Straßenwärter je drei Stunden damit beschäftigt, mit einer Kehrmaschine die Fahrbahn zu reinigen. Wegen der mangelhaften Ladungssicherung wird der Landwirt demnächst ein Bußgeld erhalten.

 

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Bad Staffelstein: Abkochanordnung für mehrere Ortsteile aufgehoben

UPDATE (06. Dezember 2018 / 10:17 Uhr):

Wie das Landratsamt Lichtenfels am heutigen Donnerstag (06. Dezember) mitteilte, wurde die Abkochanordnung für die Bad Staffelsteiner Ortsteile Uetzing, Weisbrem, Gößmitz und Serkendorf aufgrund einwandfreier bakteriologischer Trinkwasseruntersuchungsergebnisse jetzt wieder aufgehoben!  

ERSTMELDUNG (28. November 2018 / 13:04 Uhr):

Bei der routinemäßig durchgeführten Trinkwasseruntersuchung der Bad Staffelsteiner Ortsteile Uetzing, Weisbrem, Gößmitz und Serkendorf (Landkreis Lichtenfels) wurden im Trinkwasser bakteriologische Verunreinigungen festgestellt. Dies teilte das Landratsamt Lichtenfels am Mittwochmittag (28. November) mit. Leitungswasser nur im abgekochten Zustand verwenden In den genannten Ortsteilen darf das Leitungswasser ab sofort nur noch in abgekochtem Zustand verwendet werden. Die Abkochanordnung der Behörden gilt bis zum Vorliegen von einwandfreien bakteriologischen Untersuchungsergebnissen. Weitere Sofortmaßnahmen wurden diesbezüglich eingeleitet.
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Abkochgebot für Hirschaid: Verunreinigungen im Hochbehälter festgestellt

Bei einer routinemäßigen Überprüfung des Hirschaider Hochbehälters am gestrigen Donnerstag (11. Oktober) wurde festgestellt, dass in den Proben bakterielle Verunreinigungen in Form von coliformen-Keimen, Enterokokken und E-Coli festgestellt wurden. Die Proben in den Wasserleitungen von Hirschaid und dem Ortsteil Friesen waren hingegen negativ. Das Gesundheitsamt Bamberg hat daraufhin in Abstimmung mit dem Markt Hirschaid ein vorbeugendes Abkochgebot erlassen und die Bevölkerung darüber informiert.

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Bad Staffelstein: Trinkwasser in Vierzehnheiligen verunreinigt!

Das Landratsamt Lichtenfels veröffentlichte am heutigen Freitag (21. September) eine Abkochanordnung für Vierzehnheiligen bei Bad Staffelstein (Landkreis Lichtenfels). Bei Untersuchungen wurde festgestellt, dass das Wasser verunreinigt ist.

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Hallstadt / Dörfleins: Abkochgebot bleibt weiterhin bestehen!

Das vorbeugende Abkochgebot für Hallstadt und Dörfleins (Landkreis Bamberg) bleibt weiterhin bestehen. Dies teilte die Stadtverwaltung Hallstadt am Donnerstag (13. September) mit. Die Behörden suchen weiterhin nach der Ursache für die bakterielle Verunreinigung. Mitte August wurde das Abkochgebot herausgegeben. Wir berichteten! Das Gesundheitsamt Bamberg benötigt über einen längeren Zeitraum mehrere unauffällige Beprobungen, um das Abkochgebot wieder aufzuheben. Weiterlesen

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Hallstadt: Trinkwasser muss abgekocht werden!

Nach Angaben der Stadt Hallstadt (Landkreis Bamberg) wurde bei einer regelmäßigen Überprüfung des Trinkwassers eine Überschreitung des Normwertes für bakterielle Verunreinigungen festgestellt. Das Gesundheitsamt hat nun Abkochgebot für das gesamte Stadtgebiet (Hallstadt und Dörfleins) angeordnet. Ab sofort wird dem Trinkwasser pro Liter 0,25 mg Chlor als Zusatzstoff zur Desinfektion zugesetzt.

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A9 / Gefrees: Truck verliert 150 Liter Diesel

Am Dienstagvormittag (20. März) riss sich ein 56-jähriger Lkw-Fahrer auf dem A9-Parkplatz Streitau bei Gefrees (Landkreis Bayreuth) beim Einparken den Tank seiner Sattelzugmaschine an einem neben ihm geparkten Anhänger auf. Hierdurch liefen rund 150 Liter Diesel aus.

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Michelau: Unbekannter verunreinigt Mühlbach

Zeugen teilten der Gemeinde Michelau (Landkreis Lichtenfels) am Mittwochmorgen (07. März) eine Verunreinigung des Mühlbachs im Bereich der Oberen Mühlenstraße durch Diesel oder Heizöl mit. Durch die Freiwillige Feuerwehr Michelau wurden umgehend drei Ölsperren errichtet.

Verunreinigung über einen öffentlichen Kanal

Am Nachmittag tauschten die Kräfte der Feuerwehr das Bindemittel nochmals aus. Weiterhin wurden noch letzte Ölreste im Dickicht vom Bach abgebunden und aufgenommen. Laut dem örtlichen Bauhof kam die Verunreinigung über einen öffentlichen Kanal in den Bach. Über den Abwasserzweckverband konnte in Erfahrung gebracht werden, dass die Straßen Alte Poststraße, Hüllreuthstraße, Obere Mühlenstraße und Bachstraße an diesen Kanal angeschlossen sind.

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Bislang kein Fischsterben

Die Einleitung der Verunreinigung dürfte somit in diesem Bereich zu suchen sein. Zu einem Fischsterben kam es laut der Polizeiinspektion Lichtenfels bislang nicht.

Zeugen gesucht

Die Beamten bitten unter der Telefonnummer 09571 / 9520-0 um Hinweise, ob in diesem Bereich jemand mit Diesel oder Heizöl hantierte.

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Hallstadt: Abkochgebot für das Leitungswasser

Wie die Stadt Hallstadt (Landkreis Bamberg) am Donnerstagabend (30. November) mitteilte, wurde bei einer regelmäßigen Überprüfung des Trinkwassers eine geringfügige Überschreitung des Normwertes für bakterielle Verunreinigungen festgestellt.

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Loffeld: Vorsicht – Trinkwasser verunreinigt!

Das Trinkwasser in Loffeld (Landkreis Lichtenfels) ist mit Bakterien verunreinigt, dies ergaben Untersuchungen. Deshalb besteht ab dem heutigen Donnerstag (29. Juni) eine Abkochanordnung für das Leitungswasser in diesem Bereich.

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Ekel-Alarm in Coburg: Unbekannter erbricht sich in Auto

Wegen Sachbeschädigung an einem Pkw ermittelt derzeit die Polizeiinspektion Coburg, nachdem in der Hohen Stiege der Vestestadt ein Auto massiv verunreinigt wurde. Als eine 22 Jahre alte Frau am Montagmorgen (22. Mai) in ihr Auto einsteigen wollte, traute sie ihren Augen und ihrer Nase kaum. Jemand hatte sich an ihrem Pkw zu schaffen gemacht und eine unappetitliche Spur hinterlassen.

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Horsdorf / Loffeld: Trinkwasser muss abgekocht werden!

Ab Mittwoch (22. März) gilt eine Abkochanordnungen für die zentrale Trinkwasserversorgungsanlage Horsdorf und Loffeld der Stadt Bad Staffelstein (Landkreis Lichtenfels). Aufgrund einer Trinkwasserverunreinigung muss das Leitungswasser ab sofort abgekocht werden.

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Coburg: Lkw-Tank aufgerissen und Kanalisation verunreinigt

Auf der Lauterer Höhe in Coburg riss sich ein Lkw am Dienstagabend (10. Januar) auf dem Parkplatz eines Großmarktes seinen Dieseltank auf. Eine Verunreinigung der Kanalisation durch den auslaufenden Kraftstoff konnte nicht mehr verhindert werden.

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Bahnhof Hof: 35-Jähriger uriniert öffentlichkeitswirksam

Am Samstagvormittag (31. Dezember) urinierte ein 35 Jahre alter Mann aus dem Vogtland mitten in der Schalterhalle des Hauptbahnhofes in Hof gegen eine Wand. Dieser nicht vorschriftsmäßige Toilettengang wird für den Übeltäter jetzt teuer.

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Fall Peggy: DNA-Spur womöglich verunreinigt!

Diese Nachricht könnte eine erneute Wende im Fall Peggy sein! Höchstwahrscheinlich besteht wohl doch keine Verbindung zwischen dem mutmaßlichen NSU-Terroristen Uwe Böhnhardt und dem Fall der verschwundenen und getöteten Peggy Knobloch aus Lichtenberg (Landkreis Hof). Vielmehr ist von einer Verunreinigung der DNA-Spur auszugehen. Umfassende und zeitaufwändige Ermittlungen sollen jetzt getroffen werden, um Klarheit in die Angelegenheit zu bringen.

Versehentliche Verunreinigung bei der Auswertung der Spuren als Ursache?

BR und SWR berichteten am Donnerstagvormittag (27. Oktober), dass Spezialisten der Bayerischen Polizei und des Landeskriminalamtes zu dem Schluss kamen, dass es sich bei der DNA-Spur um eine Verunreinigung handelte. Wie es weiter hieß, ergab eine genauer geführte Untersuchung, dass die Tatortgruppe des Landeskriminalamtes Thüringen sowohl bei der Auswertung der gefundenen Skelettteile von Peggy Knobloch bei Rodacherbrunn (Saale-Orla-Kreis) als auch bei der Auswertung der Spuren im NSU-Wohnmobil beteiligt war.

Staatsanwaltschaft Bayreuth mit Erklärung

Am Donnerstagnachmittag gab es dazu von der Staatsanwaltschaft Bayreuth eine Pressekonferenz. Hier heißt es wie folgt: "Im Rahmen der Qualitätssicherung, die sich auf alle mit den Spuren befassten Stellen erstreckt, wurden auch der Befundbericht vom Fundort Peggy  und der Obduktionsbericht zu Uwe Böhnhardt durch Bundeskriminalamt und SoKo Peggy abgeglichen. Hierbei haben sich nunmehr mögliche Anhaltspunkte dafür ergeben, dass durch die mit der Spurensicherung in beiden Fällen befasste Tatortgruppe der Polizei in Thüringen teilweise identisches Spurensicherungsgerät verwendet wurde."

Bayreuth / Lichtenberg: Wohl doch keine Verbindung zwischen NSU und Fall Peggy
(Aktuell-Bericht vom 27.10.16)

Umfassende Prüfung der bisherigen Untersuchungen

Eine Aussage zur Qualität der Spurensicherung und einer möglichen Kontamination kann laut den ermittelnden Behörden derzeit nicht gegeben werden. Äußern will man sich erst, nachdem weitere, umfassenden und zeitaufwändigen Ermittlungen getroffen wurden. Mit der Untersuchung des eingesetzten Spurensicherungsgeräts wird eine Stelle beauftragt, die bisher nicht in diesem Verfahren beteiligt war. Daneben laufen - wie Staatsanwaltschaft Bayreuth und Polizeipräsidium Oberfranken mitteilten - auch weitere Zeugenvernehmungen, um den genauen Weg der Spur, deren Sicherung und Bearbeitung in Thüringen und Bayern lückenlos zu überprüfen.

Lichtenberg / München: Beate Zschäpe wird zum Fall Peggy Stellung nehmen
(Aktuell-Talk vom 26.10.16)

Erst am gestrigen Mittwoch (26. Oktober) wurde verkündet, dass Richter Manfred Götzl im NSU-Prozess am Oberlandesgericht München der Frage nach einer möglichen Verbindung zwischen dem Fall Peggy und dem NSU nachgehen will und konkret die Angeklagte Beate Zschäpe darauf ansprach. Ihr Anwalt Hermann Bochert kündigte daraufhin eine schriftliche Stellungnahme seiner Mandantin an.

Möglicher Zusammenhang zwischen der NSU und dem Fall Peggy

Vor rund zwei Wochen verkündeten die Behörden, dass am Fundort der Leiche von Peggy Knobloch DNA-Spuren des mutmaßlichen NSU-Terroristen Uwe Böhnhardt gefunden wurden. Diese Spuren, eine Hütte eines Freundes Böhnhardts nur unmittelbar entfernt von eben jenem Fundort, Kinderschuhe im Wohnwagen des NSU-Trios Zschäpe, Mundlos, Böhnhardt, Kinderpornographie auf den Computern der mutmaßlichen NSU-Terroristen und eine Mutter die vielleicht ins Visier der NSU geriet, weil sie sich dem Islam zuwandte. All dies ließ zuletzt Spekulationen aufkommen, ob Uwe Böhnhardt möglicherweise etwas mit dem Tod von Peggy Knobloch zu tun haben könnte. Seine enge Vertraute und einziges noch lebendes Mitglied des NSU-Trios ist Beate Zschäpe. Ihr wird seit Mai 2013 am Oberlandesgericht in München der Prozess in Sachen NSU gemacht. Nun spielt auch der Fall Peggy in dem Prozess eine Rolle.

Fall Peggy: DNA-Spuren von Uwe Böhnhardt am Fundort der Leiche gefunden
(Aktuell-Talk vom 14.10.16)
Gewissheit im Fall Peggy: Sterbliche Überreste stammen von der 9-Jährigen
(Aktuell-Bericht vom 05.07.16)

Untersuchungen am Fundort von Peggys Leiche

Die damals Neunjährige verschwand vor 15 Jahren, im Mai 2001 in Lichtenberg (Landkreis Hof), spurlos. Im Juli 2016 dann der Fund von Peggys Leiche im thüringischen Rodacherbrunn, unweit der Grenze zu Bayern. Der Leichenfund zog weitere Untersuchungen mit sich, unter anderem nochmals im September 2016. Hier rückte die Polizei mit schwerem Gerät an und untersuchte noch einmal das Waldgebiet und den Waldboden. Mitte Oktober wurde dann veröffentlicht, dass an einem Stofffetzen DNA-Material sichergestellt wurde. Dieses wurde dem NSU-Mann Uwe Böhnhardt zugeordnet.

Fall Peggy wird zum Thema im NSU-Prozess

Der Vorsitzende Richter im Münchener NSU-Prozess Manfred Götzl will aktuell klären, ob der NSU etwas mit dem Tod von Peggy Knobloch zu tun hatte. Auf seine Frage hin, ob Zschäpe Informationen zu Peggy habe, welche sie nicht aus den Medien habe, gab Beate Zschäpe am gestrigen Mittwoch (26. Oktober) keine Antwort. Allerdings verkündete ihr Verteidiger Bochert, er werde eine schriftliche Stellungnahme von Zschäpe zum Fall Peggy abgeben. Mit der vermutlich neuerlichen Wende muss nun auch hier abgewartet werden, welche Aussagen Zschäpe jetzt vielleicht überhaupt noch trifft.

Anwalt der Nebenklage will Einsicht in die Akte Fall Peggy

Auch Mehmet Daimaguler, der Anwalt der Nebenklage, will den laufenden NSU-Prozess nutzen um den Fall Peggy aufzuklären. Er beantragte bereits Einsicht in die Akten zum Fall Peggy.

Fall Peggy: Polizei sucht erneut am Fundort der Leiche bei Rodacherbrunn
(Aktuell-Bericht vom 26.09.16)
Weiterführende Informationen
Der Fall Peggy: Eine Chronologie der Ereignisse
(Aktuell-Bericht vom 04.07.16)
Fall Peggy: Unter der Lupe - Die Arbeit der Rechtsmediziner
(Aktuell-Bericht vom 05.07.16)
Fall Peggy: Pressekonferenz zu DNA-Spuren (Teil 2) Aktuell-Version
(13.10.16)
Fall Peggy: Verbindung mit NSU-Terror für Ramelow kein Zufall
(Aktuell-Bericht vom 19.10.16)
Fall Peggy: Mehr Fragen als Antworten in dieser Causa
(Aktuell-Bericht vom 18.10.16)
Nachgefragt (08.07.2016): Der Fall Peggy
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