Tag Archiv: Verunreinigung

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Coburg: Lkw-Tank aufgerissen und Kanalisation verunreinigt

Auf der Lauterer Höhe in Coburg riss sich ein Lkw am Dienstagabend (10. Januar) auf dem Parkplatz eines Großmarktes seinen Dieseltank auf. Eine Verunreinigung der Kanalisation durch den auslaufenden Kraftstoff konnte nicht mehr verhindert werden.

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© TVO

Bahnhof Hof: 35-Jähriger uriniert öffentlichkeitswirksam

Am Samstagvormittag (31. Dezember) urinierte ein 35 Jahre alter Mann aus dem Vogtland mitten in der Schalterhalle des Hauptbahnhofes in Hof gegen eine Wand. Dieser nicht vorschriftsmäßige Toilettengang wird für den Übeltäter jetzt teuer.

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Fall Peggy: DNA-Spur womöglich verunreinigt!

Diese Nachricht könnte eine erneute Wende im Fall Peggy sein! Höchstwahrscheinlich besteht wohl doch keine Verbindung zwischen dem mutmaßlichen NSU-Terroristen Uwe Böhnhardt und dem Fall der verschwundenen und getöteten Peggy Knobloch aus Lichtenberg (Landkreis Hof). Vielmehr ist von einer Verunreinigung der DNA-Spur auszugehen. Umfassende und zeitaufwändige Ermittlungen sollen jetzt getroffen werden, um Klarheit in die Angelegenheit zu bringen.

Versehentliche Verunreinigung bei der Auswertung der Spuren als Ursache?

BR und SWR berichteten am Donnerstagvormittag (27. Oktober), dass Spezialisten der Bayerischen Polizei und des Landeskriminalamtes zu dem Schluss kamen, dass es sich bei der DNA-Spur um eine Verunreinigung handelte. Wie es weiter hieß, ergab eine genauer geführte Untersuchung, dass die Tatortgruppe des Landeskriminalamtes Thüringen sowohl bei der Auswertung der gefundenen Skelettteile von Peggy Knobloch bei Rodacherbrunn (Saale-Orla-Kreis) als auch bei der Auswertung der Spuren im NSU-Wohnmobil beteiligt war.

Staatsanwaltschaft Bayreuth mit Erklärung

Am Donnerstagnachmittag gab es dazu von der Staatsanwaltschaft Bayreuth eine Pressekonferenz. Hier heißt es wie folgt: "Im Rahmen der Qualitätssicherung, die sich auf alle mit den Spuren befassten Stellen erstreckt, wurden auch der Befundbericht vom Fundort Peggy  und der Obduktionsbericht zu Uwe Böhnhardt durch Bundeskriminalamt und SoKo Peggy abgeglichen. Hierbei haben sich nunmehr mögliche Anhaltspunkte dafür ergeben, dass durch die mit der Spurensicherung in beiden Fällen befasste Tatortgruppe der Polizei in Thüringen teilweise identisches Spurensicherungsgerät verwendet wurde."

Bayreuth / Lichtenberg: Wohl doch keine Verbindung zwischen NSU und Fall Peggy
(Aktuell-Bericht vom 27.10.16)

Umfassende Prüfung der bisherigen Untersuchungen

Eine Aussage zur Qualität der Spurensicherung und einer möglichen Kontamination kann laut den ermittelnden Behörden derzeit nicht gegeben werden. Äußern will man sich erst, nachdem weitere, umfassenden und zeitaufwändigen Ermittlungen getroffen wurden. Mit der Untersuchung des eingesetzten Spurensicherungsgeräts wird eine Stelle beauftragt, die bisher nicht in diesem Verfahren beteiligt war. Daneben laufen - wie Staatsanwaltschaft Bayreuth und Polizeipräsidium Oberfranken mitteilten - auch weitere Zeugenvernehmungen, um den genauen Weg der Spur, deren Sicherung und Bearbeitung in Thüringen und Bayern lückenlos zu überprüfen.

Lichtenberg / München: Beate Zschäpe wird zum Fall Peggy Stellung nehmen
(Aktuell-Talk vom 26.10.16)

Erst am gestrigen Mittwoch (26. Oktober) wurde verkündet, dass Richter Manfred Götzl im NSU-Prozess am Oberlandesgericht München der Frage nach einer möglichen Verbindung zwischen dem Fall Peggy und dem NSU nachgehen will und konkret die Angeklagte Beate Zschäpe darauf ansprach. Ihr Anwalt Hermann Bochert kündigte daraufhin eine schriftliche Stellungnahme seiner Mandantin an.

Möglicher Zusammenhang zwischen der NSU und dem Fall Peggy

Vor rund zwei Wochen verkündeten die Behörden, dass am Fundort der Leiche von Peggy Knobloch DNA-Spuren des mutmaßlichen NSU-Terroristen Uwe Böhnhardt gefunden wurden. Diese Spuren, eine Hütte eines Freundes Böhnhardts nur unmittelbar entfernt von eben jenem Fundort, Kinderschuhe im Wohnwagen des NSU-Trios Zschäpe, Mundlos, Böhnhardt, Kinderpornographie auf den Computern der mutmaßlichen NSU-Terroristen und eine Mutter die vielleicht ins Visier der NSU geriet, weil sie sich dem Islam zuwandte. All dies ließ zuletzt Spekulationen aufkommen, ob Uwe Böhnhardt möglicherweise etwas mit dem Tod von Peggy Knobloch zu tun haben könnte. Seine enge Vertraute und einziges noch lebendes Mitglied des NSU-Trios ist Beate Zschäpe. Ihr wird seit Mai 2013 am Oberlandesgericht in München der Prozess in Sachen NSU gemacht. Nun spielt auch der Fall Peggy in dem Prozess eine Rolle.

Fall Peggy: DNA-Spuren von Uwe Böhnhardt am Fundort der Leiche gefunden
(Aktuell-Talk vom 14.10.16)
Gewissheit im Fall Peggy: Sterbliche Überreste stammen von der 9-Jährigen
(Aktuell-Bericht vom 05.07.16)

Untersuchungen am Fundort von Peggys Leiche

Die damals Neunjährige verschwand vor 15 Jahren, im Mai 2001 in Lichtenberg (Landkreis Hof), spurlos. Im Juli 2016 dann der Fund von Peggys Leiche im thüringischen Rodacherbrunn, unweit der Grenze zu Bayern. Der Leichenfund zog weitere Untersuchungen mit sich, unter anderem nochmals im September 2016. Hier rückte die Polizei mit schwerem Gerät an und untersuchte noch einmal das Waldgebiet und den Waldboden. Mitte Oktober wurde dann veröffentlicht, dass an einem Stofffetzen DNA-Material sichergestellt wurde. Dieses wurde dem NSU-Mann Uwe Böhnhardt zugeordnet.

Fall Peggy wird zum Thema im NSU-Prozess

Der Vorsitzende Richter im Münchener NSU-Prozess Manfred Götzl will aktuell klären, ob der NSU etwas mit dem Tod von Peggy Knobloch zu tun hatte. Auf seine Frage hin, ob Zschäpe Informationen zu Peggy habe, welche sie nicht aus den Medien habe, gab Beate Zschäpe am gestrigen Mittwoch (26. Oktober) keine Antwort. Allerdings verkündete ihr Verteidiger Bochert, er werde eine schriftliche Stellungnahme von Zschäpe zum Fall Peggy abgeben. Mit der vermutlich neuerlichen Wende muss nun auch hier abgewartet werden, welche Aussagen Zschäpe jetzt vielleicht überhaupt noch trifft.

Anwalt der Nebenklage will Einsicht in die Akte Fall Peggy

Auch Mehmet Daimaguler, der Anwalt der Nebenklage, will den laufenden NSU-Prozess nutzen um den Fall Peggy aufzuklären. Er beantragte bereits Einsicht in die Akten zum Fall Peggy.

Fall Peggy: Polizei sucht erneut am Fundort der Leiche bei Rodacherbrunn
(Aktuell-Bericht vom 26.09.16)
Weiterführende Informationen
Der Fall Peggy: Eine Chronologie der Ereignisse
(Aktuell-Bericht vom 04.07.16)
Fall Peggy: Unter der Lupe - Die Arbeit der Rechtsmediziner
(Aktuell-Bericht vom 05.07.16)
Fall Peggy: Pressekonferenz zu DNA-Spuren (Teil 2) Aktuell-Version
(13.10.16)
Fall Peggy: Verbindung mit NSU-Terror für Ramelow kein Zufall
(Aktuell-Bericht vom 19.10.16)
Fall Peggy: Mehr Fragen als Antworten in dieser Causa
(Aktuell-Bericht vom 18.10.16)
Nachgefragt (08.07.2016): Der Fall Peggy
© TVO / Symbolbild

Ebensfeld: Wasser in Kümmel muss abgekocht werden!

Wie das Landratsamt Lichtenfels am Dienstagvormittag (7. Juni) mitteilte, wurden bei einer routinemäßig durchgeführten Trinkwasseruntersuchung im Trinkwasser des Ebensfelder Ortsteils Kümmel bakteriologische Verunreinigungen festgestellt.

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© Michael Dicker / TVO

Bamberg: Ölteppich auf dem Main-Donau-Kanal

Zu einem Großeinsatz von Kräften der Feuerwehr, der Wasserschutzpolizei Bamberg, dem Wasserwirtschaftsamt Kronach, dem Wasserschiffartsamt Nürnberg und dem Umweltamt der Domstadt kam es am Montagvormittag (28. Dezember) in Bamberg. Gegen 8:00 Uhr wurde den Behörden ein großer Ölteppich auf dem Main-Donau-Kanal im Innenstadtbereich mitgeteilt.

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Roter Main / Bayreuth: Fischsterben nach Ammoniak-Austritt

Am Donnerstagvormittag (7. August) wurde der Bayreuther Polizei eine Verunreinigung des Roten Mains im Bereich des städtischen Eisstadions mitgeteilt. Mehrere tote Fische trieben im Wasser. Zudem bildete sich eine Schaumschicht an der Wasseroberfläche. Weiterlesen

Oberfranken: Baden Verboten! – Keime & Bakterien in Badegewässern

Diese heißen Temperaturen schreien förmlich nach einer Abkühlung. Badegäste am Quellitzsee in Tauperlitz und beim Flussbad in Lichtenfels müssen aber auf einen Sprung in das kühle Nass verzichten. Die Behörden haben für die Gewässer ein Badeverbot verordnet. Aufgrund der ergiebigen Niederschläge Anfang Juni und des einhergehenden Hochwassers können Verunreinigungen mit Keimen und Bakterien nicht ausgeschlossen werden. Mehr ab 18.00 Uhr in „Oberfranken Aktuell„.

 



 

 

Arzberg: Trinkwasser in Teilen der Stadt verunreinigt

Vermutlich aufgrund von extremen Niederschlägen wird derzeit im Trinkwasser des Versorgungsgebietes der Stadtteile Bergnersreuth und Röthenbach der in der Trinkwasserverordnung festgelegte Grenzwert für E. Coli, Enterokokken und Coliforme Keime überschritten. Zur Wiederherstellung der Trinkwasserqualität wurden bereits umfangreiche Rohrnetzspülungen und Desinfektionsmaßnahmen durchgeführt.

Sofortmaßnahmen

Um Gefahren für die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger der betroffenen Ortsteile auszuschließen, sind ab sofort folgende Maßnahmen durchzuführen:

1. Trinkwasser oder Wasser für Lebensmittelbetriebe muss vor dem Gebrauch über einen Zeitraum von mindestens drei Minuten abgekocht werden.

2. Wasser für Lebensmittelbetriebe muss, wenn ein Abkochen nicht möglich ist, mit einem für den Lebensmittelbereich zugelassenen Trinkwasserdesinfektionsmittel versetzt werden.

Weitere Infos

Weitere Infos unter www.arzberg.de sowie unter 09232 / 80-107 (Gesundheitsamt des Landkreises Wunsiedel) und 09233 / 404-0 (Stadt Arzberg).

 



 

 

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