Tag Archiv: Waffe

© Rudi Hohenner

Schüsse im Stadtwald Selb: Mutmaßliche Täter festgenommen!

Für große Aufregung sorgten seit August Schüsse im Waldgebiet westlich von Selb (Landkreis Wunsiedel). Vorwiegend in den Abendstunden bemerkten Zeugen ganze Schussfolgen im Bereich Häusellohe / Langer Teich. Nun wurden zwei mutmaßliche Täter festgenommen.
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Rehau: 27-jähriger Mann sorgt für SEK-Einsatz

Rund elf Stunden hat am Samstag ein 27-jähriger Mann zahlreiche Einsatzkräfte in Rehau in Atem gehalten. Der per Haftbefehl Gesuchte war auf das Dach eines Mehrfamilienhauses gestiegen und drohte rund zwölf Meter in die Tiefe zu springen.

Im Verlauf des späten Samstagvormittages zeigte eine 29-jährige Frau bei der Polizei zunächst eine Körperverletzung an, bei der sie von ihrem 27-jährigen Bekannten tätlich angegriffen worden sei. Bei der Auseinandersetzung erlitt die Frau Verletzungen, die sie in einem Krankenhaus behandeln lassen musste. Eine Streifenbesatzung machte sich daraufhin auf den Weg zu dem Täter in die Unlitzstraße.

Als die Beamten dort gegen Mittag eintrafen, stellten sie fest, dass der Mann, gegen dem zudem ein Haftbefehl vorliegt, auf das Dach eines Mehrfamilienhauses geklettert war und offensichtlich eine Schusswaffe in der Hand hielt. Sämtliche Versuche der Beamten mit dem 27-Jährigen in Kontakt zu treten, scheiterten vorerst, so dass sich die Polizisten zunächst zurückzogen und weitere Unterstützung anforderten. Spezialeinsatzkräfte der Polizei sowie speziell geschulte Kommunikationsbeamte machten sich unverzüglich auf den Weg nach Rehau. Vorsorglich eilten auch über 40 Einsatzkräfte des Rettungsdienstes mit einem Notarzt und die Feuerwehr mit einer Drehleiter in die Unlitzstraße, um auf alle Eventualitäten vorbereitet zu sein. Der Bereich rund um das Wohnhaus wurde vorsorglich weiträumig abgesperrt. Unmittelbar angrenzende Bewohner, für die keine unmittelbare Gefahr durch den Mann bestand, wurden gewarnt und konnten in den Häusern bleiben.

Den Verhandlungsspezialisten der Polizei gelang es schließlich mit dem 27-Jährigen in Kontakt zu treten. Dennoch ließ er sich über mehrere Stunden hinweg, nicht dazu bewegen, das Dach zu verlassen. Das regnerische Wetter sorgte zusätzlich für eine Gefahr auf dem rutschigen Giebeldach. Erst gegen 23 Uhr war der Rehauer dermaßen erschöpft und kletterte freiwillig über ein Dachfenster in das Gebäude zurück. Er wurde schließlich festgenommen und zunächst in ärztliche Behandlung übergeben, bevor er in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert wird. Wie sich im Anschluss herausstellte, handelte es sich bei der Schusswaffe des Mannes um eine Schreckschusspistole, die einer scharfen Waffe täuschend ähnlich sieht. Außerdem hatte der 27-Jährige mehrere Messer bei sich.

 



 

A9 / Pegnitz: „Alle Neune“ bei der Polizeikontrolle

Polizeibeamte stoppten am Dienstagvormittag (2. September) auf der Rastanlage Fränkische Schweiz bei Pegnitz (Landkreis Bayreuth) in Richtung München einen Ford Fiesta. Die Kontrolle des 49-jährigen Berliners nahm eine gehörige Zeit in Anspruch, denn die Beamten hatten mächtig Schreibarbeit zu erledigen. Weiterlesen

Hochstadt a. Main (Lkr. Lichtenfels): Überfall auf Tankstelle

Gegen 21.30 Uhr betritt am späten Donnerstagabend ein vermummter Mann die Tankstelle in der Hauptstraße in Hochstadt am Main im Landkreis Lichtenfels. Unter Vorhalt einer Schusswaffe bedroht er die anwesende Angestellte und fordert Bargeld. In der Folge bedient er sich aus der Kasse und flüchtet mit seiner Beute zu Fuß. Die Angestellte bleibt bei dem Überfall glücklicherweise unverletzt. Sie erleidet aber einen Schock. Sofort eingeleitete Fahndungsmaßnahmen mit mehreren Streifenbesatzungen erbrachten bislang keine Hinweise auf die Identität des Flüchtigen. Es ergaben sich allerdings Erkenntnisse, dass der Täter zu Fuß durch die Mainauen in Richtung Zettlitz geflüchtet sein könnte.

Der Räuber wird wie folgt beschrieben:

  • 175 Zentimeter groß, schlanke Statur
  • 20 – 30 Jahre alt
  • auffallend buschige Augenbrauen
  • trug helle Jeans und schwarze Kapuzenjacke
  • pinkfarbene Mütze mit Bommel
  • Schuhe mit auffallend gelben Schnürsenkeln

Der Kriminaldauerdienst der Coburger Kripo hat vor Ort die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Mithilfe:

  • Wer hat gegen 21.30 Uhr in der Hauptstraße im Bereich der Tankstelle verdächtige Wahrnehmungen gemacht?
  • Wer kann Hinweise zur der beschriebenen Person machen?
  • Wer kann sonst Angaben zu dem Überfall machen?

Hinweise nimmt die Kriminalpolizei in Coburg unter der Tel.-Nr. 09561/645-0 entgegen.

 


 

 

Bayreuth: Übersteigerte Eifersucht endete im Bezirkskrankenhaus

Am Sonntag kurz nach Mitternacht wurde die Polizei von einem Mann aus Hessen darüber informiert, dass der Noch-Ehemann seiner Freundin in der Guntherstraße in Bayreuth diese bedrohe. Der Ehemann habe wohl ein Gespräch zwischen den beiden mitbekommen. Die Ehefrau wolle sich von ihm trennen. Hierauf habe er sich der Ehemann eine Waffe besorgt, um nach Hessen zu fahren und den neuen Freund zu besuchen und erschießen. Das Gespräch ist dann im Streit der Ehepartner abgebrochen. Beim Eintreffen der Polizeikräfte konnte der Mann und die Frau in der Wohnung festgestellt werden. Allerdings kam der 56-jährige Ehemann noch vor dem Zugriff durch die Polizeibeamten unvermittelt aus der Wohnung und bedrohte mit der Waffe die Polizeibeamten. Zudem wolle er sterben und erschossen werden. Die angespannte Situation und die konkreten Suizidabsicht konnte durch deeskalierendes Einwirken der eingesetzten Polizeibeamten konnte entschärft werden. Der Bayreuther gab schließlich auf und ließ die Waffe fallen. Hierauf konnte der Mann überwältigt und gefesselt werden. Der Beschuldigte war mit 0,68 Promille alkoholisiert, so dass noch eine Blutentnahme zur genauen Bestimmung des Alkoholwertes erforderlich war. Auf Grund der vor Ort und in der Zelle gefallenen Suizidäußerungen wurde der 56-Jährige in das Bezirkskrankenhaus einwiesen. Ein Strafverfahren u.a. wegen Bedrohung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Verstoß gegen das Waffengesetz wurde eingeleitet.

Geladene Waffe: Anzeige gegen Vietnamesen

Eine geladene Schreckschusspistole führte ein Vietnamese aus dem tschechischen Franzensbad unter dem Fahrersitz seines Autos mit. Da es sich dabei um eine waffenscheinpflichtige Pistole handelt, wurde diese von Selber Bundespolizisten sichergestellt. Bei der Kontrolle am Mittwoch (27. Februar) auf der Staatsstraße 2179, im Bereich Selb, gab der 42-jährige Waffenbesitzer an, dass er sich nicht erklären könne, wie die geladene Pistole unter den Fahrersitz gelangte. Die Ausrede zog nicht, eine Strafanzeige nach dem Waffengesetz wird eingeleitet. Auch eine Sicherheitsleistung in Höhe rund 1.000 Euro für das anstehende Strafverfahren musste der 42-Jährige hinterlegen.

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