Tag Archiv: Wald

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Flugzeugabsturz bei Pegnitz: Pilot (28) stirbt

UPDATE (27. Dezember):

Bei dem Verstorbenen 28-Jährigen, der am vergangenen Mittwoch (23. Dezember) bei einem Flugzeugabsturz bei Pegnitz (Landkreis Bayreuth) ums Leben kam, handelt es sich um den FDP-Politiker Cenk Genc. In einem Facebook-Post nahm FDP München am Sonntag (27. Dezember) offiziell Abschied von ihrem langjährigen Kollegen. Medienberichten zufolge, wollte Genc von Landshut nach Kulmbach zu seiner Freundin fliegen, die dort wohnhaft sei.

Leider endet das Jahr für uns mit einer sehr traurigen Nachricht. Wir müssen leider Abschied von Cris Cenk Genc (28)...

Gepostet von FDP München am Sonntag, 27. Dezember 2020

UPDATE (24. Dezember, 0:20 Uhr):

Tödliche Verletzungen erlitt am Mittwochabend (23. Dezember) ein 28-Jähriger aus dem Raum München beim Absturz eines Kleinflugzeugs bei Pegnitz im Landkreis Bayreuth.

Polizei findet mit Hilfe eines verbauten Notsenders das abgestürzte Flugzeug

Der 28-jährige Privatpilot startete mit einer einmotorigen Maschine um kurz nach 16 Uhr am Flugplatz in Landshut in Richtung Norden. In Oberfranken brach der Kontakt zu Pilot und Maschine ab und das Kleinflugzeug sendete ein Notsignal. Mit Hilfe des im Flugzeug verbauten Notsenders, dem ELT (Emergency Locator Transmitter), ermittelten die Polizisten die letzte bekannte Position des Flugzeugs nordwestlich von Pegnitz.

100 Einsatzkräfte suchen nach Flugzeug

Daraufhin leitete das Polizeipräsidium Oberfranken umfangreiche Suchmaßnahmen nach dem Kleinflugzeug am Boden und aus der Luft ein. Beteiligt waren bei der Suche neben einem Polizeihubschrauber und einem Hubschrauber der Bundeswehr mehrere Polizeistreifen, der Rettungsdienst, die Bergwacht sowie die örtlichen Feuerwehren aus dem südlichen Landkreis Bayreuth. Etwa 100 Einsatzkräfte suchten in dem teils schwer zugänglichen Gelände nach dem Kleinflugzeug samt Piloten.

Einsatzkräfte finden leblosen 28-Jährigen in der Nähe der A9

Um 21:55 Uhr fanden Suchkräfte das Flugzeugwrack in unwegsamen Gelände nordwestlich von Pegnitz, nur unweit der Autobahn A9. Die Einsatzkräfte konnten den Piloten nur noch tot aus dem schwer beschädigten Flugzeug bergen. Die Kriminalpolizei Bayreuth nahm in Zusammenarbeit mit der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung die Ermittlungen zur Absturzursache auf. Eine Vertreterin der Staatsanwaltschaft Bayreuth traf noch am Abend an der Absturzstelle ein.

Die ersten Bilder von der Unglücksstelle:
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EILMELDUNG (23. Dezember, 23:58 Uhr):

Wie die Polizei soeben mitteilt, ist am späten Mittwochabend ein Flugzeug der einmotorigen Cesna 172 bei Pegnitz (Landkreis Bayreuth) in ein Waldgebiet nördlich der "Kleiner Kulm" abgestürzt. Der Pilot kam dabei zu Tode. Ersten Informationen zufolge, stürzte die Maschine bei 600 Meter Flughöhe in die Tiefe. Weitere Details zum Unglück sind bislang nicht bekannt.

  • Weitere Informationen folgen
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Mitten im Wald in Baunach: Radfahrer stürzt und wird schwer verletzt

UPDATE (11:47 Uhr):

Ein 62 Jahre alter Mann stürzte am Donnerstagabend (06. August) mit seinem E-Bike in einem Waldstück zwischen Baunach und Kemmern (Landkreis Bamberg) mehrere Meter einen Abhang hinunter. Der Schwerverletzte wurde per Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen.

62-Jähriger kommt auf einem Baumstumpf zum Liegen

Gegen 19:00 Uhr stürzte der 62-Jährige auf einem unebenen, wurzeligen Waldweg. Er fiel samt Fahrrad einen fünf Meter Abhang hinunter. Das Fahrrad verfing sich in den Ästen. Der 62 Jahre alte Mann rutschte weiter und kam in einem unwegsamen Gelände auf einem Baumstumpf zum Liegen.

62-Jähriger erleidet schwere Rückenschmerzen

Der 62-Jährige erlitt schwere Rückenschmerzen. News5 zufolge, mussten die Einsatzkräfte rund einen Kilometer zu Fuß in den Wald reingehen, da der Waldweg zu schmal für die Fahrzeuge war. Die Feuerwehr soll mit einer Motorsäge die Unfallstelle frei geschnitten haben. Ein Rettungshubschrauber mit Seilwinde wurde zur Bergung des Verletzten zum Einsatzort geordert und anschließend in die Klinik geflogen. Am Fahrrad entstand ein Schaden von 3.000 Euro.

Bilder von der Unfallstelle
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ERSTMELDUNG (07. August, 8:55 Uhr)

Eine Gruppe von Fahrradfahrern war am Donnerstagabend (06. August) in einem Waldstück in Kemmern (Landkreis Bamberg) unterwegs, als einer von ihnen (63) vom Waldweg abkam und an einem steilen Abhang entlang stürzte. Ersten Informationen zufolge, gestaltete sich der Einsatz für die Rettungskräfte schwierig, da die Unfallstelle im Waldstück schwer zugänglich war. Der Verletzte musste per Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen werden.

63-Jährige klemmt sich zwischen gefällten Baumstämmen ein

Eine Gruppe aus drei Fahrradfahrern waren in einem unzugänglichen Waldstück zwischen den Ortschaften Baunach und Kemmern unterwegs. Ein 63 Jahre alter Mann aus der Gruppe soll vom Weg abgekommen und ins Unterholz gestürzt sein. Wie News5 berichtete, klemmte sich der Radfahrer zwischen gefällten Baumstämmen ein.

"Er hatte ein Taubheitsgefühl in den Beinen"

Die Einsatzkräfte konnten die Unfallstelle nur zu Fuß erreichen, da der Waldweg zu schmal für die Fahrzeuge war. Die Rettungskräfte mussten ersten Informationen zufolge rund einen Kilometer in den Wald gehen. Wie ein Einsatzleiter der Bergwacht Bamberg berichtete, hatte der 63-Jährige ein Taubheitsgefühl in den Beinen, sodass davon ausgegangen werden musste, dass der Verunfallte wohlmöglich eine Wirbelsäulenverletzung hat.

Feuerwehr macht den Weg mit einer Motorsäge frei

Mit einer Motorsäge schnitt die Feuerwehr die Unfallstelle frei. Ein Rettungshubschrauber mit Seilwinde rettete den Verletzten aus dem Wald. Nach Informationen von News5, erlitt der 63-Jährige schwere Verletzungen und wurde per Hubschrauber in eine Klinik geflogen. Weitere Informationen sind zum aktuellen Stand (8:55 Uhr) nicht bekannt.

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Waldbrandgefahr: Regierung von Oberfranken ordnet Luftbeobachtung an

Aufgrund des anhaltend trockenen Wetters und der damit verbundenen erwarteten hohen Waldbrandgefahr für besonders gefährdete Waldgebiete hat die Regierung von Oberfranken von Samstag (01. August) bis Sonntag (02. August) die Durchführung von vorsorglichen Beobachtungsflügen angeordnet.

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Waldbrand bei Neustadt bei Coburg: Zufall verhindert Schlimmeres

Zufällig entdeckten ein Landschaftsgärtner und ein Forstsachverständiger am Dienstag (28. Juli) einen Schwelbrand in einem Waldstück bei Neustadt bei Coburg und alarmierten die Feuerwehr. Trotz der schwierigen Bedingungen, konnte die Feuerwehr ein ausbreiten des Feuers verhindern.

 

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Schwelbrand bei Vermessungsarbeiten bemerkt 

Gerade noch rechtzeitig bemerkten ein Landschaftsgärtner und ein Forstsachverständiger einen beginnenden Waldbrand Nachmittag. Die beiden Männer führten in einem Waldstück zwischen Ketschenbach und Meilschnitz Vermessungsarbeiten durch und erkannten dabei den Schwelbrand. Über die Integrierte Leitstelle informierten sie die Feuerwehr.

Feuerwehr muss Ausrüstung in schwer zugängliches Gelände schleppen 

Die FFW Neustadt und FFW Bergdorf kamen mit insgesamt 19 Kameraden an den Einsatzort. Hierzu mussten sie mitsamt ihrer Ausrüstung rund 500 Meter zu Fuß in das schwer zugängliche Gelände vordringen, bevor sie mit den Löscharbeiten beginnen konnten. Die Brandfläche von zirka 30 mal 40 Metern konnte jedoch innerhalb kürzester Zeit abgelöscht werden. Da weitere Glutnester nicht ausgeschlossen werden konnten, begann im Anschluss an die Löscharbeiten die Absuche nach Glutnestern. Die Brandursache selbst ist noch nicht geklärt.

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Bischberg: Unbekannte werfen Hochsitze um

Zwei Hochsitze beim Bischberger Ortsteil Tütschengereuth (Landkreis Bamberg) wurde durch noch Unbekannte in der vergangenen Woche zerstört, wie die Polizei am heutigen Freitag (03. Juli) mitteilte. Die Kriminalpolizei Bamberg ermittelt und sucht Zeugen.

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Naila: Nach über 30 Jahren – Weitere Suchmaßnahmen im Fall Heike H.

Die Polizei hat am Samstag (16. Mai) bei Naila (Landkreis Hof) eine weitere Suchmaßnahme im Zusammenhang mit dem Verschwinden der damals 18-jährigen Heike H. im Jahre 1986 durchgeführt. Der Fall beschäftigt die Ermittler auch noch mehr als 30 Jahre später.

Waldstück bei Naila abgesucht 

Unter Leitung der Staatsanwaltschaft Hof kam erneut ein speziell ausgebildeter Archäologiehund zum Aufspüren menschlicher Überreste zum Einsatz. Bei der vorangegangenen Suchaktion im Oktober 2018 hatte dieser Hund angeschlagen, ein Aufbrechen der Straße an der entsprechenden Stelle hatte damals aber keine Ergebnisse erbracht. (Wir berichteten.) Nun war das international sehr gefragte Tier wieder verfügbar, was Polizei und Staatsanwaltschaft zu weiteren Suchmaßnahmen oberhalb der Straße nutzten. Auch diesmal verlief die Suche leider ergebnislos. Die Staatsanwaltschaft Hof wird das weitere Vorgehen in diesem Aufsehen erregenden Fall festlegen.

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Naila: Nach über 30 Jahren – Weitere Suchmaßnahmen im Fall Heike H.
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Schwerer Sturz in Dörfleins: Hubschrauber holt Verletzten aus dem Wald

UPDATE (20. April, 13:33 Uhr):

Am Sonntag (19. April) stürzte ein 25-Jähriger am Kreuzberg bei Dörfleins (Landkreis Bamberg) von seinem Mountainbike und zog sich hierbei schwere Verletzungen am Fuß zu.

Hubschrauber holt 25-Jährigen aus dem Wald

Laut News5 befand sich die Einsatzstelle an einem unwegsamen Gelände im Wald, sodass ein Hubschrauber den Verletzten aus dem Waldstück holen musste. Der Rettungshubschrauber flog im Anschluss den 25-Jährigen in die Klinik Bamberg.

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ERSTMELDUNG (19. April, 18:52 Uhr):

Ein 25-Jähriger erlitt am Sonntag (19. April) in einem unwegsamen Waldgelände bei Kreuzberg in Dörfleins (Landkreis Bamberg) einen schweren Fahrradsturz. Nach ersten Angaben einer Nachrichtenagentur war Rettungsdienst, Bergwacht und ein Rettungshubschrauber vor Ort, um den verletzten Mann aus dem Wald zu holen.

25-Jähriger ist schwer verletzt

In dem unwegsamen Gelände, stürzte nach ersten Informationen, der 25-Jährige von seinem Mountainbike und zog sich schwere Verletzungen zu. Per Rettungshubschrauber wurde der junge Mann aus dem Waldgebiet geholt. Der Hubschrauber flog den 25-Jährigen direkt in die Klinik nach Bamberg.

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Lichtenfels: Hohe Waldbrandgefahr – Landwirte werden gebeten sich auf den Ernstfall vorzubereiten

Das Landratsamt Lichtenfels sowie Kreisbrandrat appellieren an alle, die unter Beachtung der Ausgangsbeschränkungen in den Wäldern unterwegs sind, vorsichtig zu sein und nicht mit offenem Feuer zu hantieren. Aktuell herrscht eine hohe Waldbrandgefahr, da es in den vergangenen Wochen kaum geregnet hat. Weiterlesen
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Waldbrand in Höllental: Polizeihubschrauber löscht Feuer am Steilhang

ERSTMELDUNG (15. April, 17:59 Uhr):

Zu einem Waldbrand kam es am Mittwoch (15. April) in Höllental bei Naila im Landkreis Hof. Ersten Agenturangaben zufolge soll an einem Steilhang das Feuer ausgebrochen sein. Für die Löscharbeiten war ein Polizeihubschrauber im Einsatz, da die Feuerwehr zu Fuß nicht zur Einsatzstelle gelangen konnte.

Polizei-Hubschrauber löscht Feuer mithilfe von Löschwasser-Außenlastbehälter

Wie die Feuerwehr Bayreuth mitteilte, wurde ein Landeplatz und eine Wasserentnahmestelle vorbereitet, um Wasser in das schwer zugängliche fels- und spaltendurchsetzte Waldgelände zu fliegen. Mithilfe von Löschwasser-Außenlastbehälters wurde das Feuer bekämpft. Mit vor Ort waren zudem zwölf speziell ausgebildete Einsatzkräfte der Feuerwehr Bayreuth. Aufgrund der aktuellen hohen Gefahr für Waldbrände weist die Feuerwehr darauf hin, nicht im Wald zu rauchen und keine Gläser liegen zu lassen.

 

  • Eine offizielle Polizeimeldung steht derzeit noch aus
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Eckersdorf: Waldstück bei Lahm in Flammen

200 Euro Sachschaden entstand am frühen Montagabend (23. März) bei einem Brand in einem Waldstück bei Eckersdorf im Landkreis Bayreuth. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Mithilfe. Zeuge verständigt die Rettungskräfte Ein Zeuge meldete kurz nach 17:00 Uhr den Waldbrand beim Ortsteil Lahm. Die Feuerwehreinsatzkräfte trafen rasch dort ein und löschten die noch glimmende, zirka 30 Meter auf 40 Meter große Brandstelle ab. Kripobeamte übernahmen die weiteren Ermittlungen. Polizei bittet um Mithilfe Zeugen, die am Montag, etwa um 17:00 Uhr, eine verdächtige Person beziehungsweise ein Fahrzeug im Ortsteil Lahm gesehen haben, melden sich bitte bei der Kripo Bayreuth unter der Telefonnummer 0921/506-0.    
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Bayreuth / Kulmbach: Zündelte ein Unbekannter mehrfach in den Wäldern?

Insgesamt sechs kleinere Brände / Brandstellen im Wald entdeckten Zeugen in den letzten acht Tagen in den Bereichen Bindlach und Heinersreuth (BT) sowie bei Neudrossenfeld (KU). Es entstand jeweils ein geringer Sachschaden. Die Kriminalpolizei Bayreuth ermittelt in den Fällen und sucht Zeugen.

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Bamberg: Polizist hört Schreie im Wald!

ERSTMELDUNG (9:54 Uhr):

Ein Großaufgebot an Einsatzkräften suchten am Sonntagabend (01. Advent), nahe des Bamberger Klinikums, im Bruderwald nach einer Person. Ersten Agenturangaben zufolge, war ein Polizist privat in einem Waldstück unterwegs als dieser plötzlich Schreie hörte. Hierbei soll es sich nicht um Hilfeschreie, sondern um verschiedene Sätze gehandelt haben, die von einer bislang unbekannten Person gerufen wurden. 

Suche wird abgebrochen

Aufgrund den aktuellen winterlichen Temperaturen, suchten sechs Polizisten und 40 Feuerwehrleute nach der unbekannten Person. Laut News5 durchsuchten die Einsatzkräfte Teile des Waldstücks zu Fuß. Zudem war auch ein Polizeihubschrauber mit Wärmebildkamera im Einsatz, jedoch konnte niemand gefunden werden. Die Suche wurde noch am Abend abgebrochen.

  • Eine offizielle Polizeimeldung steht derzeit noch aus!
Bamberg: "(...) im Wald wurden undefinierbare menschliche Geräusche wahrgenommen"
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Vermisster bei Ködnitz / Heinersreuth: Senior kehrt vom Pilze sammeln nicht zurück!

UPDATE (12:20 Uhr:)

Eine großangelegte Suchaktion fand am Sonntagabend (08. September) im Ködnitzer Ortsteils Heinersreuth (Landkreis Kulmbach) statt. Vermisst wurde ein 77-Jähriger, der seit den Morgenstunden außer Haus zum Pilze sammeln unterwegs war. Seine Angehörigen alarmierten daraufhin die Polizei. Glücklicherweise verlief die Suche erfolgreich.

77-Jähriger ist gesundheitlich angeschlagen

Die Polizei Stadtsteinach suchte umgehend nach dem 77-Jährigen, da bekannt war, dass dieser unter gesundheitlichen Problemen litt. Sein Auto befand sich abgestellt im Bereich des Ortsteils Heinersreuth, zwischen Trebgast und Ködnitz. Schließlich fand die Polizei gegen 21:00 Uhr den 77-Jährigen wohlauf im Bereich Forstlahm und brachten ihn wieder zurück nach Hause. Bei der Suchaktion war das Rote Kreuz, Bergwacht, Hundeführer und ein Mantrailer-Team beteiligt. Zudem war ein Polizeihubschrauber im Einsatz.

 

 

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ERSTMELDUNG (10:50 Uhr):

Am Sonntagabend (08. September) wurde die Polizei wegen einem Vermissten aus dem Landkreis Kulmbach alarmiert. Ein 76-Jähriger war bei Heinersreuth, einem Ortsteil von Ködnitz / Landkreis Kulmbach) Pilze sammeln und kehrte nicht nach Hause zurück. Daraufhin folgte eine großangelegte Suchaktion nach dem Mann.

76-Jähriger wird gefunden

Einsatzkräfte der Bergwacht, Polizei und Rettungsdienst starteten nach Angaben einer Agentur eine weiträumige Suchaktion im Bereich von Heinersreuth. Bei der Suche waren auch Flächensuchhunde, ein Mantrailer-Team und ein Hubschrauber der Polizei im Einsatz. Gegen 21:00 Uhr fanden die Rettungskräfte den 76-Jährigen unversehrt in der Nähe der Bundesstraße B85 wieder. Auf Nachfrage von TVO wird die Polizei in den nächsten Stunden weitere Details zu der Vermisstensuche veröffentlichen.

Newsflash vom Montag (09. September 2019)
Großeinsatz bei Ködnitz / Heinersreuth: Suchaktion nach einem Senior (77)
Unkommentiertes Video von der Suche am Sonntag
Vermisster bei Heinersreuth: Großangelegte Suchaktion nach 76-Jährigen!
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Hitze-Wahnsinn in Oberfranken: Waldbrandgefahr erreicht Höchststufe!

Die Waldbrandgefahr in Oberfranken ist derzeit extrem hoch. Die Regierung von Oberfranken hat daher im Einvernehmen mit dem Amt für Landwirtschaft und Forsten Bayreuth vom gestrigen Mittwoch (24. Juli) bis zum morgigen Freitag (26. Juli) für den gesamten Regierungsbezirk Oberfranken eine Luftbeobachtung angeordnet. Heute (25. Juli) und am morgigen Freitag (26. Juli) wird in einigen Teilen der Region die höchste Waldbrandstufe (Stufe 5) erreicht (siehe unten). Ab Samstag (27. Juli) soll sich die Lage dann wieder etwas entspannen.

Einsatzkosten kommen aus dem Katastrophenschutzfonds

Die Luftrettungsstaffel Bayern e.V. stellt die Einsatzflugzeuge und die Piloten zur Verfügung. An Bord der eingesetzten Flugzeuge befinden sich neben den Piloten ausgebildete Luftbeobachter, die die Wälder aus der Luft auf mögliche Brandgefahren hin absuchen. Wird ein Brand festgestellt, werden die Feuerwehren über die Integrierte Leitstelle alarmiert und die Einsatzkräfte werden vom Luftbeobachter zur Einsatzstelle gelotst. Die tatsächlichen Einsatzkosten für Einsätze der Luftbeobachtung im Katastrophenschutz trägt die Regierung von Oberfranken aus Mitteln des Katastrophenschutzfonds.

Appell an Waldbesucher

Die Regierung von Oberfranken appelliert an alle Besucher der oberfränkischen Wälder, äußerste Vorsicht walten zu lassen und keinesfalls mit offenem Feuer zu hantieren oder zu rauchen. Schon ein Funke oder eine weggeworfene Zigarettenkippe können Gras, Nadelstreu und am Boden liegende Zweige entzünden und einen folgenschweren Brand auslösen. Zudem sollte wegen des Brandrisikos durch heiße Fahrzeugkatalysatoren keinesfalls auf leicht entzündbarem Untergrund geparkt werden. Zwischen dem 01. März und dem 31. Oktober gilt ohnehin ein Rauchverbot im Wald.


Für Donnerstag (25. Juli) / Stufe 5 für folgende Regionen (Quelle: DWD):

  • Frankenwald / Hof / Landkreis Hof
  • Frankenwald / Kronach / Landkreis Kronach
  • Bamberg
  • Fichtelgebirge / Wunsiedel - Schönbrunn (Landkreis Wunsiedel)

 

Für Donnerstag (25. Juli) / Stufe 4 für folgende Regionen (Quelle: DWD):

  • Frankenwald / Teuschnitz (Landkreis Kronach)
  • Lautertal - Oberlauter (Landkreis Coburg)
  • Fichtelgebirge / Selb - Lauterbach (Landkreis Wunsiedel)
  • Fichtelgebirge / Wunsiedel - Schönbrunn (Landkreis Wunsiedel)
  • Fichtelgebirge / Fichtelberg - Hüttstadl (Landkreis Bayreuth)
  • Steigerwald / Ebrach (Landkreis Bamberg)

 

Für Freitag (26. Juli) / Stufe 5 für folgende Regionen (Quelle: DWD):

  • Frankenwald / Hof / Landkreis Hof
  • Frankenwald / Kronach / Landkreis Kronach
  • Bamberg
  • Fichtelgebirge / Wunsiedel - Schönbrunn (Landkreis Wunsiedel)

 

Für Freitag (26. Juli) / Stufe 4 für folgende Regionen (Quelle: DWD):

  • Frankenwald / Teuschnitz (Landkreis Kronach)
  • Lautertal - Oberlauter (Landkreis Coburg)
  • Fichtelgebirge / Selb - Lauterbach (Landkreis Wunsiedel)
  • Fichtelgebirge / Fichtelberg - Hüttstadl (Landkreis Bayreuth)
  • Steigerwald / Ebrach (Landkreis Bamberg)

Hinweise zum Verhalten

  • Brände und Rauchentwicklung müssen sofort unter der Rufnummer 112 gemeldet werden
  • Rauchen und offenes Feuer sind im Wald und Waldrandnähe strikt verboten
  • Waldzufahrten sind unbedingt für Feuerwehr-Einsatzfahrzeuge freizuhalten
  • Abgesperrte Wälder dürfen keinesfalls betreten werden
  • Auch durch Sonnenstrahlen, die sich auf Glas bündeln, kann sich Gras und Unterholz entzünden. Deshalb sind Glasflaschen oder –scherben unbedingt ordnungsgemäß zu entsorgen und dürfen nicht liegen gelassen werden
  • Autofahrer sollen nur ausgewiesene Parkplätze benutzen, da heiße Katalysatoren jederzeit trockenes Gras unter dem Auto entzünden können
  • Im Übrigen ist auch außerhalb der Wälder, wo offenes Feuer nicht verboten ist, beim Grillen und bei Lagerfeuern allerhöchste Vorsicht geboten

 

>>> Weitere Informationen zum Waldbrandgefahrenindex auf der Seite des DWD <<<

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