Tag Archiv: Waldbrandgefahrenindex

© Feuerwehr Hohenberg an der Eger / Archiv

Waldbrandgefahr in Oberfranken: Regierung ordnet Luftbeobachtung an

Wegen des anhaltenden trockenen Wetters und der damit verbundenen hohen Waldbrandgefahr für besonders gefährdete Waldgebiete hat die Regierung von Oberfranken im Einvernehmen mit dem Amt für Landwirtschaft und Forsten Bayreuth vom Freitag (19. April) bis Montag (22. April) den Einsatz von Luftbeobachtern zur Durchführung von Beobachtungsflügen für den gesamten Regierungsbezirk angeordnet.

Beobachtungsflüge an den kommenden Tagen

Die Luftrettungsstaffel Bayern e.V. stellt hierfür die Einsatzflugzeuge und die Piloten zur Verfügung. An Bord befinden ausgebildete Luftbeobachter, die die relevanten Waldgebiete aus der Luft auf mögliche Brandgefahren hin absuchen. Wird ein Brand festgestellt, werden die Feuerwehren über die Integrierte Leitstelle alarmiert und die Einsatzkräfte werden vom Luftbeobachter zur Einsatzstelle gelotst. Die Einsatzkosten der Luftbeobachtung trägt die Regierung von Oberfranken aus Mitteln des Katastrophenschutzfonds.

Appell an Waldbesucher

Die Regierung von Oberfranken appelliert an alle Besucher der oberfränkischen Wälder, äußerste Vorsicht walten zu lassen und keinesfalls mit offenem Feuer zu hantieren oder zu rauchen. Schon ein Funke oder eine weggeworfene Zigarettenkippe können Gras, Nadelstreu und am Boden liegende Zweige entzünden und einen folgenschweren Brand auslösen. Zudem sollte wegen des Brandrisikos durch heiße Fahrzeugkatalysatoren keinesfalls auf leicht entzündbarem Untergrund geparkt werden. Zwischen dem 1. März und dem 31. Oktober gilt ohnehin ein Rauchverbot im Wald.


Mittwoch (17. April) / Stufe 3 für folgende Regionen (Quelle: DWD):

  • Frankenwald / Hof (Landkreis Hof)
  • Lautertal - Oberlauter (Landkreis Coburg)
  • Frankenwald / Kronach / Landkreis Kronach
  • Fichtelgebirge / Wunsiedel - Schönbrunn (Landkreis Wunsiedel)
  • Fichtelgebirge / Fichtelberg - Hüttstadl (Landkreis Bayreuth)
  • Fränkische Schweiz / Gräfenberg - Kasberg (Landkreis Forchheim)

 

Mittwoch (17. April) / Stufe 4 für folgende Regionen (Quelle: DWD):

  • Frankenwald / Teuschnitz (Landkreis Kronach)
  • Fichtelgebirge / Selb - Lauterbach (Landkreis Wunsiedel)
  • Heinersreuth - Vollhof (Landkreis Bayreuth)
  • Bamberg
  • Steigerwald / Ebrach (Landkreis Bamberg)

Hinweise zum Verhalten

  • Brände und Rauchentwicklung müssen sofort unter der Rufnummer 112 gemeldet werden
  • Rauchen und offenes Feuer sind im Wald und Waldrandnähe strikt verboten
  • Waldzufahrten sind unbedingt für Feuerwehr-Einsatzfahrzeuge freizuhalten
  • Abgesperrte Wälder dürfen keinesfalls betreten werden
  • Auch durch Sonnenstrahlen, die sich auf Glas bündeln, kann sich Gras und Unterholz entzünden. Deshalb sind Glasflaschen oder –scherben unbedingt ordnungsgemäß zu entsorgen und dürfen nicht liegen gelassen werden
  • Autofahrer sollen nur ausgewiesene Parkplätze benutzen, da heiße Katalysatoren jederzeit trockenes Gras unter dem Auto entzünden können
  • Im Übrigen ist auch außerhalb der Wälder, wo offenes Feuer nicht verboten ist, beim Grillen und bei Lagerfeuern allerhöchste Vorsicht geboten

 

>>> Weitere Informationen zum Waldbrandgefahrenindex auf der Seite des DWD <<<

© Pixabay / CC0 Public Domain / Symbolbild

Waldbrandgefahr in Oberfranken: Stufe 5 für Mittwoch erwartet

Die sehr heißen Temperaturen haben in Oberfranken Auswirkungen auf die Waldbrandgefahr. Diese nimmt zur Wochenmitte weiter zu. Oberfrankenweit wurde bisher die Stufe 4 (hohe Gefahr) ausgerufen. Die Regierung von Oberfranken hat hierzu die Luftbeobachtung angeordnet. Die Bayerische Schlösserverwaltung warnt zudem vor einer hohen Brandgefahr in ihren historischen Parkanlagen

Höchste Stufe für Mittwoch und Donnerstag erwartt

Laut dem Deutschen Wetterdienst muss unter anderem für den Bereich Bamberg zum morgigen Sommeranfang (21. Juni) sogar mit der Stufe 5 (höchste Warnstufe) gerechnet werden. Hierbei bestehen eine sehr hohe Zündbereitschaft und ein sehr hohes Feuerausbreitungsrisiko. Mit leicht fallenden Temperaturen wird zum Wochenende die Waldbrandgefahr in Oberfranken wieder leicht sinken (Stufe 3).

Dienstag (20. Juni) / STUFE 4 für folgende Regionen:

  • Frankenwald / Teuschnitz (Landkreis Kronach)
  • Frankenwald / Hof (Landkreis Hof)
  • Lautertal (Landkreis Coburg)
  • Frankenwald / Kronach (Landkreis Kronach)
  • Fichtelgebirge / Selb (Landkreis Wunsiedel)
  • Fichtelgebirge / Wunsiedel (Landkreis Wunsiedel)
  • Fichtelgebirge / Fichtelberg (Landkreis Bayreuth)
  • Heinersreuth (Landkreis Bayreuth)
  • Bamberg
  • Steigerwald / Ebrach (Landkreis Bamberg)
  • Fränkische Schweiz / Gräfenberg (Landkreis Forchheim)

Mittwoch (21. Juni) / STUFE 5 für folgende Regionen:

  • Heinersreuth (Landkreis Bayreuth)
  • Bamberg
  • (alle anderen Regionen Stufe 4)

Donnerstag (22. Juni) / STUFE 5 für folgende Regionen:

  • Fichtelgebirge / Wunsiedel (Landkreis Wunsiedel)
  • Bamberg
  • Steigerwald / Ebrach (Landkreis Bamberg)
  • (alle anderen Regionen Stufe 4)

Äußerste Vorsicht in den Wäldern

Schon ein Funke oder eine weggeworfene Zigarettenkippe kann Gras, Nadelstreu und am Boden liegende Zweige entzünden und einen folgenschweren Brand auslösen. Zudem sollte wegen des Brandrisikos durch heiße Fahrzeugkatalysatoren keinesfalls auf leicht entzündbarem Untergrund geparkt werden.

Regierung von Oberfranken ordnet vorsorglich Luftbeobachtung an

Die Regierung von Oberfranken hat von Dienstag (20. Juni) die Luftbeobachtung als Maßnahme der vorbeugenden Waldbrandbekämpfung für den gesamten Regierungsbezirk angeordnet. Die vorbeugende Luftbeobachtung findet in den Nachmittagsstunden, der höchsten Gefährdungszeit statt. Die Luftrettungsstaffel Bayern e.V. stellt die Einsatzflugzeuge und die Piloten zur Verfügung. An Bord der Flugzeuge befinden sich neben den Piloten ausgebildete Luftbeobachter, die die relevanten Waldgebiete aus der Luft auf mögliche Brandgefahren hin absuchen. Wird ein Brand festgestellt, wird aus der Luft per Funk die Feuerwehr alarmiert und die Einsatzkräfte werden zur Brandstelle gelotst.

Bayerische Schlösserverwaltung warnt vor Waldbrandgefahr

Wie die Schlösserverwaltung am Dienstagvormittag mitteilte, leiden derzeit viele der historischen Parkanlagen unter der anhaltenden Hitze und Trockenheit. Die Verwaltung bittet die Besucherinnen und Besucher der Parkanlagen eindringlich, dort nicht zu rauchen und keine brennenden oder glimmenden Gegenstände (z.B. Zigaretten) wegzuwerfen. Das Entzünden und/oder Betreiben von Feuer oder offenem Licht ist strengstens verboten!

Landratsamt Lichtenfels mit Appell an die Bauern der Region

Das Landratsamt Lichtenfels bittet die Landwirte im Landkreis, leer stehende Güllefässer mit Wasser zu füllen, um auf den Ernstfall vorbereitet zu sein und damit löschen zu können.

Hinweise zum Verhalten

  • Brände und Rauchentwicklung müssen sofort unter der Rufnummer 112 gemeldet werden
  • Rauchen und offenes Feuer sind im Wald und Waldrandnähe strikt verboten
  • Waldzufahrten sind unbedingt für Feuerwehr-Einsatzfahrzeuge freizuhalten
  • Abgesperrte Wälder dürfen keinesfalls betreten werden
  • Auch durch Sonnenstrahlen, die sich auf Glas bündeln, kann sich Gras und Unterholz entzünden. Deshalb sind Glasflaschen oder –scherben unbedingt ordnungsgemäß zu entsorgen und dürfen nicht liegen gelassen werden
  • Autofahrer sollen nur ausgewiesene Parkplätze benutzen, da heiße Katalysatoren jederzeit trockenes Gras unter dem Auto entzünden können
  • Im Übrigen ist auch außerhalb der Wälder, wo offenes Feuer nicht verboten ist, beim Grillen und bei Lagerfeuern allerhöchste Vorsicht geboten

 

>>> Weitere Informationen zum Waldbrandgefahrenindex auf der Seite des DWD <<<

© Pixabay / CC0 Public Domain / Symbolbild

Waldbrandgefahr in Oberfranken: Stufe 5 am Dienstag

Die aktuell sehr heißen Temperaturen wirken sich in Oberfranken auf die Waldbrandgefahr aus. Diese nimmt zum Dienstag hin weiter zu. Oberfrankenweit steigt die Waldbrandgefahr am Montag (29. Mai) und Dienstag (30. Mai) auf die Stufe 4 (hohe Gefahr).

Zweithöchste Warnstufe in Kronach am Freitag

Laut dem Deutschen Wetterdienst muss für den Bereich Kronach sogar mit der Stufe 5 (höchste Warnstufe) am morgigen Tag gerechnet werden. Bei der höchsten Gefahrenstufe besteht eine sehr hohe Zündbereitschaft und ein sehr hohes Feuerausbreitungsrisiko. Mit leicht fallenden Temperaturen und einem aufkommenden Gewitterrisiko wird zu Wochenmitte die Waldbrandgefahr in Oberfranken wieder abnehmen.

Montag (29. Mai) / Stufe 4 für folgende Regionen:

  • Frankenwald / Teuschnitz (Landkreis Kronach)
  • Frankenwald / Hof (Landkreis Hof)
  • Lautertal (Landkreis Coburg)
  • Frankenwald / Kronach (Landkreis Kronach)
  • Fichtelgebirge / Selb (Landkreis Wunsiedel)
  • Fichtelgebirge / Wunsiedel (Landkreis Wunsiedel)
  • Fichtelgebirge / Fichtelberg (Landkreis Bayreuth)
  • Heinersreuth (Landkreis Bayreuth)
  • Bamberg
  • Steigerwald / Ebrach (Landkreis Bamberg)
  • Fränkische Schweiz / Gräfenberg (Landkreis Forchheim)

Dienstag (29. Mai) / Stufe 4 für folgende Regionen:

  • Frankenwald / Teuschnitz (Landkreis Kronach)
  • Frankenwald / Hof (Landkreis Hof)
  • Lautertal (Landkreis Coburg)
  • Fichtelgebirge / Selb (Landkreis Wunsiedel)
  • Fichtelgebirge / Wunsiedel (Landkreis Wunsiedel)
  • Fichtelgebirge / Fichtelberg (Landkreis Bayreuth)
  • Bamberg
  • Steigerwald / Ebrach (Landkreis Bamberg)
  • Fränkische Schweiz / Gräfenberg (Landkreis Forchheim)

Dienstag (29. Mai) / Stufe 5 für folgende Regionen:

  • Frankenwald / Kronach (Landkreis Kronach)
  • Heinersreuth (Landkreis Bayreuth)

Äußerste Vorsicht in den Wäldern

Schon ein Funke oder eine weggeworfene Zigarettenkippe kann Gras, Nadelstreu und am Boden liegende Zweige entzünden und einen folgenschweren Brand auslösen. Zudem sollte wegen des Brandrisikos durch heiße Fahrzeugkatalysatoren keinesfalls auf leicht entzündbarem Untergrund geparkt werden.

Regierung von Oberfranken ordnet vorsorglich Luftbeobachtung an

Die Regierung von Oberfranken hat für den Dienstag (30. Mai) die Waldbrandbefliegung als Maßnahme der vorbeugenden Waldbrandbekämpfung für den gesamten Regierungsbezirk angeordnet. Die vorbeugende Luftbeobachtung findet dabei in den Nachmittagsstunden zu den höchsten Gefährdungszeiten statt. Die Luftrettungsstaffel Bayern e.V. stellt die Einsatzflugzeuge und die Piloten zur Verfügung. An Bord der Flugzeuge befinden sich neben den Piloten ausgebildete Luftbeobachter, die die relevanten Waldgebiete aus der Luft auf mögliche Brandgefahren hin absuchen. Wird ein Brand festgestellt, wird aus der Luft per Funk die Feuerwehr alarmiert und die Einsatzkräfte werden zur Brandstelle gelotst. Die tatsächlichen Einsatzkosten für Einsätze der Luftbeobachtung im Katastrophenschutz trägt die Regierung von Oberfranken aus Mitteln des Katastrophenschutzfonds.

Hinweise zum Verhalten

  • Brände und Rauchentwicklung müssen sofort unter der Rufnummer 112 gemeldet werden
  • Rauchen und offenes Feuer sind im Wald und Waldrandnähe strikt verboten
  • Waldzufahrten sind unbedingt für Feuerwehr-Einsatzfahrzeuge freizuhalten
  • Abgesperrte Wälder dürfen keinesfalls betreten werden
  • Auch durch Sonnenstrahlen, die sich auf Glas bündeln, kann sich Gras und Unterholz entzünden. Deshalb sind Glasflaschen oder –scherben unbedingt ordnungsgemäß zu entsorgen und dürfen nicht liegen gelassen werden
  • Autofahrer sollen nur ausgewiesene Parkplätze benutzen, da heiße Katalysatoren jederzeit trockenes Gras unter dem Auto entzünden können
  • Im Übrigen ist auch außerhalb der Wälder, wo offenes Feuer nicht verboten ist, beim Grillen und bei Lagerfeuern allerhöchste Vorsicht geboten

 

>>> Weitere Informationen zum Waldbrandgefahrenindex auf der Seite des DWD <<<