Tag Archiv: Warnstreik

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Lichtenfels: Obermain-Tageblatt zieht in den Arbeitskampf

Ab Montag (28. November) 08:00 Uhr bestreikt ver.di die Tageszeitung Obermain-Tagblatt in Lichtenfels. Der Warnstreik ist befristet und endet am Mittwoch, (30. November) um 24:00 Uhr. Streikziel ist, die Geschäftsführung der MPO Medien GmbH zu ernsthaften Verhandlungen über einen Anerkennungstarifvertrag zu bewegen. Dafür veranstaltete die Zeitung am Samstag (26. November) auf dem Marktplatz in Lichtenfels die „Operation Hinkelstein".

Zaubertrank für faire Arbeitsbedinungen

Das Obermain-Tagblattes aus Lichtenfels machte am Samstag auf dem Lichtenfelser Marktplatz mit der „Operation Hinkelstein“ auf eine etwas andere Weise auf ihren Arbeitskampf aufmerksam. Mit kostenlosem Zaubertrank und dampfendem Kessel lockten sie lokale Politiker bis hin zur Bundestagsabgeordneten Emmi Zeulner und Landrat Christian Meißner, den Kabarettisten Mac Härder als "König von Franken", viele Bekannte und Schaulustige an.

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Neun Jahre ohne Gehaltserhöhung

Die Redakteure und angestellten Verlagsmitarbeiter kämpfen gemeinsam mit den Gewerkschaften ver.di und Bayerischer Journalkistenverband um einen Haustarif, faire Arbeitsbedingungen und nach neun Jahren ohne Gehaltserhöhung um mehr Geld für gute Arbeit. Es geht ihnen dabei auch um den Erhalt einer Zeitung.

© ver.di

Hof: Warnstreik bei der Frankenpost

Seit Donnerstagmorgen (19. Mai) um 6:00 Uhr wird beim Verlag und der Druckerei der Frankenpost mit Sitz in Hof für 24 Stunden gestreikt. Beim angegliederten Tochterunternehmen HCS Content GmbH legen die Beschäftigten aus Solidarität ebenfalls ihre Arbeit nieder, allerdings nur für acht Stunden, beginnend um 14:00 Uhr.

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© ver.di Betriebsgruppe Telekom Bamberg

Bamberg: Warnstreik bei der Deutschen Telekom

Die Warnstreiks bei der Deutschen Telekom haben am heutigen Dienstag (12. April) ihren bisherigen Höhepunkt erreicht. Während in Bonn wohl die entscheidende Verhandlungsrunde für die rund 63.000 Tarifangestellten und Auszubildenden stattfindet, legten in Bamberg heute 140 Beschäftigte aus den Bereichen Technik, Netzmanagement und der Ausbildung ihre Arbeit nieder.

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© ver.di

ver.di – Warnstreik in Oberfranken: Kundgebung in Trockau

Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di ruft in Bayern die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes zu befristeten Arbeitsniederlegungen am kommenden Freitag (13. März) auf. Aufgerufen zu den Arbeitsniederlegungen sind Beschäftigte aus Verwaltungen, Gerichten, Hochschulen, Studentenwerken, Autobahn- und Straßenmeistereien, Flussmeisterstellen, Wasserwirtschaftsämter, Bauämtern, Theatern und Klinika. Weiterlesen
© Andreas Heuberger, TVO

Oberfranken: Erneute Warnstreiks der IG Metall

Am Freitagvormittag (6. Februar) ist in Oberfranken wieder gestreikt worden. Diesmal haben über 600 Mitarbeiter der Metall- und Elektroindustrie die Arbeit bei Kaeser in Coburg, KSB in Pegnitz, Stahl und Drahtwerk in Röslau, Netzsch in Selb und bei Diepa in Neustadt bei Coburg niedergelegt. Weiterlesen

Bamberg: Warnstreik der Streitkräfte!

Am Freitagvormittag (26. September) fand vor dem Kasernentor der US-Streitkräfte in der Bamberger Weißenburgstraße ein zweistündiger Warnstreik der Stationierungsstreitkräfte statt. Seit August verhandelt die Gewerkschaft ver.di mit der Arbeitgeberseite der ausländischen Streitkräften in Deutschland um eine Tariferhöhung. Vor der nächsten Tarifrunde in der nächsten Woche wollte man mit dieser Aktion heute ein Zeichen setzen! Weiterlesen

Streik im bayerischen Einzel- und Großhandel: Auch Oberfranken betroffen

Die Warnstreik- und Streikaktionen im bayerischen Handel setzen sich auch heute, in der vierten Aktionswoche, unvermindert fort.  Aktionsschwerpunkt sind die Beschäftigten aus dem Textilhandel in München, Augsburg und Rosenheim. Streikschwerpunkt bleibt auch diese Woche die Zentralläger von Edeka in Mittel- und Oberfranken, unter anderem in Marktredwitz.

6,5 Prozent mehr Lohn gefordert

Die Gewerkschaft hat stellt unter anderem die Forderung auf Erhöhung der Löhne und Gehälter um 6,5 Prozent, mindestens jedoch um 140 Euro im Monat. Der Tarifvertrag soll für einen Zeitraum von 12 Monaten gelten. In der ersten Tarifverhandlung am 7. Mai lehnten die bayerischen Arbeitgebervertreter ein Angebot ab.

 


 

 

IG Metall: Zuspitzung im Tarifstreit – Warnstreik in Bamberg

So langsam spitzt er sich zu, der Tarifstreit in der bayerischen Metall- und Elektroindustrie. Seit Anfang Mai befinden sich Arbeitgeber und Gewerkschaft in Verhandlungen. Bislang ohne große Bewegung. Die Arbeitgeber bieten in der aktuellen Tarifrunde 2,3 Prozent mehr Lohn. Viel zu wenig, meint die IG Metall. Die Gewerkschaft fordert 5,5 Prozent mehr Lohn plus 60 Euro mehr im Monat für die Auszubildenden. Allein in Bamberg treten heute über 2.000 Metaller in den Ausstand. Der Großteil kommt in der Wunderburg zusammen. Die Arbeiter machen ihrem Ärger über die bislang schleppenden Verhandlungen Luft. Mehr in „Oberfranken Aktuell“ ab 18.00 Uhr.

 



 

 

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Oberfranken: IG Metall mit weiteren Warnstreiks

Nach den Warnstreiks der IG Metall am gestrigen Tag (Bild: Pegnitz) mit bayernweit 32.000 Streikenden bis zum Montagnachmittag wird es auch am Dienstag im Freistaat und dementsprechend auch in Oberfranken zu weiteren Arbeitskämpfen der Gewerkschaft kommen. Im Vorfeld der am Dienstagabend stattfindenden vierten Verhandlungsrunde wird es laut IG Metall bei über 70 Betrieben zu Warnstreiks kommen. Zehntausende IG Metaller sollen dabei im Einsatz sein. Schwerpunkt in Oberfranken wird Bamberg sein. Bei Bosch sowie vier weiteren Betrieben in der Domstadt wird es zu Warnstreiks kommen.

Vierte Verhandlungsrunde am Dienstagabend

Für Jürgen Wechsler, Bezirksleiter der IG Metall Bayern, „entscheidet sich von Dienstag auf Mittwoch, ob es ein Tarifergebnis oder eine Entscheidung für einen Streik gibt. Nur die zehntausenden von Warnstreikenden können jetzt noch die Arbeitgeber zu einem besseren Angebot bewegen.“ Die nächste Verhandlung findet heute, am 14. Mai, um 18.00 Uhr im Sheraton Arabellapark Hotel in München statt.

 



 

 

Warnstreiks bei Coca-Cola: Arbeitsniederlegung auch in Hof

Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) hat Mitarbeiter bei Coca Cola aufgerufen, ihre Arbeit niederzulegen. Bereits gestern wurde in sechs bayerischen Standorten des Getränkeherstellers gestreikt, heute sind weitere sieben Standorte, darunter 50 Mitarbeiter in Hof, an den Streiks beteiligt.

Die Tarifverhandlungen gehen am 07. und 08. März bereits in die siebte Runde. Bis zu diesem Datum sind bundesweit alle 60 Produktions- und Vertriebsstandorte zu einer zweiten Streikwelle aufgefordert. Die NGG verlangt  6 % mehr Entgelt für 2013. Das Entgegenkommen der Coca-Cola Erfrischungsgetränke AG (CCE AG) beschränkt sich auf Lohnerhöhungen von 2,5 % dieses und 2,0 % im nächsten Jahr. Weitere Punkte der Verhandlungen sind die Beschäftigungssicherung und neue Arbeitszeitregelungen.

„Sollten auch die nächsten Verhandlungen am 07./08. März keinen Abschluss bringen, wird die NGG den Druck auf den Arbeitgeber nochmals deutlich erhöhen und Coca-Cola muss mit der Einleitung der Urabstimmung und unbefristeten Streiks rechnen – dann geht nichts mehr“, so Hans Hartl, Landesbezirksvorsitzender der NGG in Bayern.