Tag Archiv: Weihnachtsgrüße

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TVO wünscht Ihnen FROHE WEIHNACHTEN

Liebe TVO Zuschauer, Liebe TVO User,

ein bewegendes Jahr 2020 ist fast vorbei. Wir danken Ihnen für Ihr Interesse an unserem Programm und den Aktivitäten hier auf tvo.de sowie auf unseren Social Media-Kanälen Facebook, Instagram und Twitter.

 

Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien ein frohes Weihnachtsfest!

Wir verabschieden uns mit Oberfranken Aktuell in eine kleine Weihnachtspause. Die nächste aktuelle Ausgabe unserer Nachrichtensendung gibt es am Montag (28. Dezember) um 18:00 Uhr! Bis dahin dürfen wir Sie zu unserem Weihnachtsprogramm über die Feiertage einladen.

© Stefan Weiß

TVO wünscht allen Zuschauern FROHE WEIHNACHTEN

Liebe TVO Zuschauer,

2017 ist fast vorbei. Wir danken Ihnen für Ihr Interesse an unserem Programm und den Aktivitäten hier auf tvo.de sowie auf unseren Social Media-Kanälen wie Facebook, Twitter, Pinterest und Instagram.

Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch in das neue Jahr. Genießen Sie die besinnlichen Tage im Kreis der Liebsten, bei Kerzenschein, Gebäck und Musik!

Wir verabschieden uns mit „Oberfranken Aktuell“ in eine kleine Weihnachtspause. Die nächste aktuelle Aktuell-Ausgabe gibt es am Mittwoch (27. Dezember) um 18:00 Uhr! Bis dahin dürfen wir Sie zu unserem Weihnachtsprogramm über die Feiertage einladen. Viel Spaß dabei! 

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Weihnachten 2016: Grüße von Johann Kalb

Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger,

 

das Jahr 2016 neigt sich seinem Ende zu. Diese Zeit bietet Gelegenheit zur Besinnung, zum Innehalten und zum Rückblick. Aber auch, um Ihnen allen Dank zu sagen für Ihren weitreichenden Einsatz zugunsten unseres Landkreises Bamberg. Gemeinsam mit unseren Kommunen haben wir viele Pläne geschmiedet, Ideen vorangebracht und Projekte abgeschlossen. Das spiegelt sich im Ranking des Erfolgs-Atlas 2016 des Nachrichtenmagazins „Focus“ wider, bei dem der Landkreis Bamberg Platz 80 von 402 Kreisen belegt und zu den zehn besten Aufsteigerregionen in ganz Deutschland gehört.

 

Bereits im vergangenen Jahr hatte uns die Unterbringung und Betreuung der Asylbewerber in Atem gehalten. Derzeit leben 936 Flüchtlinge in 35 dezentralen Unterkünften im Landkreis Bamberg. Nachdem wir die Erstversorgung erfolgreich gemeistert haben, sind wir nun dabei, die Männer, Frauen und Kinder bestmöglich zu integrieren.

 

Mitte dieses Jahres überraschte ein Hochwasser auch den Landkreis Bamberg. Rund 700 Feuerwehrleute kämpften zusammen mit unserer Unterstützungsgruppe gegen die Wassermassen. Diese Einsätze waren auch eine erste Bewährungsprobe für die Wechselladerfahrzeuge, die der Landkreis Bamberg für seine Feuerwehren beschafft hatte.

 

Im Bereich der Bildung haben wir eine ganze Menge vorangebracht: Im September durften wir drei neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im eigens eingerichteten „Bildungsbüro“ begrüßen. Erst vor wenigen Wochen fiel mit dem Spatenstich an der Realschule Scheßlitz der Startschuss für das größte Schulbauprojekt des Landkreises Bamberg in den letzten Jahrzehnten.

 

Nicht nur die energetischen Sanierungen unserer Schulen führen wir bestmöglich durch. Für unser weitreichendes Klimaschutzmanagement wurde der Landkreis Bamberg mit dem Bayerischen Energiepreis ausgezeichnet. Insbesondere der Bereich der Elektromobilität steht aktuell auf der Agenda: Der Landkreis unterstützt seine Gemeinden finanziell bei der Errichtung von Ladesäulen, arbeitet ein landkreisweites E-Carsharingmodell aus und erweitert seinen Fuhrpark durch Elektrofahrzeuge.

 

Ob Wohnort oder Urlaubsregion – unser Landkreis ist beliebt. Dies spiegelt sich in den Zuwächsen um 9,4 % bei den Ankünften und um 11 % bei den Übernachtungen im ersten Halbjahr wider. Seit April lockt der Baumwipfelpfad im Steigerwald als ein neuer touristischer Anziehungspunkt, Gäste aus nah und fern. Dass wir auch in einer wahren Genussregion leben, war beim 1. Genusstag der Region Bamberg zu erfahren, zu spüren und insbesondere zu schmecken.

 

Der Landkreis Bamberg ist auch Kulturlandkreis. Anfang des Jahres startete das Literaturfestival „BamLit“ in die erste erfolgreiche Runde und wird im Februar 2017 eine Wiederholung erfahren. Ein weiterer Höhepunkt im kommenden Kulturjahr werden sicherlich auch die „Internationale Wochen“ im September 2017 sein…

 

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

 

wir stehen auch im nächsten Jahr wieder vor neuen und großen Aufgaben. Ich bitte Sie alle schon jetzt wieder um Ihre aktive und wohlwollende Mithilfe.

 

Am Ende des Jahres möchte ich die Gelegenheit nutzen, allen von Herzen zu danken, die ihre Zeit und ihr Können zum Wohle unseres Landkreises und der Gemeinden eingesetzt haben – sei es hauptberuflich oder ehrenamtlich, in Ämtern, Behörden, Vereinen und Verbänden oder auf andere Weise. Nur mit ihrer Hilfe kann unser Gemeinwesen funktionieren. Wenn Menschen außer ihren eigenen Interessen auch die Allgemeinheit im Blick haben, entsteht ein lebenswertes Miteinander und eine liebenswerte Heimat.

 

Für die anstehenden Festtage wünsche ich Ihnen eine ruhige und erholsame Zeit. Möge 2017 für Sie ein Jahr voller interessanter, erfolgreicher, glücklicher Ereignisse und großer Zufriedenheit werden.

 

Johann Kalb

Landrat Bamberg

© Stefan Weiß

TVO wünscht allen Zuschauern FROHE WEIHNACHTEN

Liebe TVO Zuschauer,

2016 ist fast vorbei. Wir danken Ihnen für Ihr Interesse an unserem Programm und den Aktivitäten hier auf tvo.de sowie auf unseren Social Media-Kanälen wie Facebook, Twitter, Pinterest und Instagram.

Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch in das neue Jahr. Genießen Sie die besinnlichen Tage im Kreis der Liebsten, bei Kerzenschein, Gebäck und Musik!

Wir verabschieden uns mit „Oberfranken Aktuell“ in eine kleine Weihnachtspause. Die nächste aktuelle Ausgabe gibt es am Dienstag (27. Dezember) um 18:00 Uhr! Bis dahin dürfen wir Sie zu unserem Weihnachtsprogramm über die Feiertage einladen. Viel Spaß dabei!   

Weihnachten 2015: Grüße von Johann Kalb

Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger,

 

mit der Adventszeit freuen wir uns auf die vor uns liegenden Tage der Ruhe und Einkehr und besonders auf das Fest Christi Geburt – auf Weihnachten! In all unseren Gemeinden ist diese besondere Stimmung zu spüren. Überall sind die Krippen in den Ortschaften und Kirchen aufgebaut, Weihnachtsfeiern finden statt und Weihnachtsmärkte laden uns zur Zusammenkunft ein. Wir genießen diese Zeit besonders und blicken deshalb auch dankbar und zufrieden auf das vergangene Jahr zurück.

 

Gemeinsam konnten wir in unseren Kommunen, in unserem Landkreis und in unserer Region wieder vieles bewegen, manches anstoßen und einiges erledigen. Beispielhaft seien genannt:

  • Investitionen in unsere Bildungslandschaft und der Aufbau einer Bildungsregion
  • das 50jährige Jubiläum der VHS Bamberg-Land
  • die Ernennung zur Gesundheitsregion PLUS
  • große Investitionen im Krankenhaus- und Pflegebereich
  • die Stärkung der Infrastruktur, der Ausbau des Breitband- sowie des Straßen- und Radwegenetzes
  • die aktive Unterstützung des Ehrenamtes durch die Ehrenamtsbeauftragte des Landkreises Bamberg
  • der Ausbau des Kunst- und Kulturlebens, die Einrichtung eines Kunststipendiums oder die Initiierung des Literaturfestivals.
  • Förderung der Musikkultur in unserem Landkreis

Mit 2,3 % weisen wir eine Rekordarbeitslosenquote auf und freuen uns über eine prosperierende Wirtschaft. Der Landkreis Bamberg wurde für seine Leistungsfähigkeit mit dem „Großen Preis des Mittelstandes“ ausgezeichnet.

 

Ganz besonders freue ich mich aber darüber, dass der Landkreis Bamberg neben all diesen Erfolgen und der Erledigung vieler anderer wichtiger Aufgaben sein menschliches Gesicht gezeigt hat.

 

Im Umgang mit den Asylsuchenden aus den unterschiedlichsten Ländern dieser Erde haben wir bewiesen, dass wir auch in schwierigen Zeiten Verantwortung für Menschen in Not übernehmen und so unsere Hilfsbereitschaft zeigen.

 

Allen gesellschaftlichen Gruppierungen, Vereinen und Sozialverbänden, allen Rettungskräften und Feuerwehren, allen Sicherheitskräften und unseren Kirchen danke ich für diese großen Zeichen der Nächstenliebe und sozialen Leistungsfähigkeit.

 

Auf solche Leute kann man bauen. In einer solchen Gemeinschaft lebt es sich gut.

 

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

 

wir stehen auch im nächsten Jahr wieder vor neuen und großen Aufgaben (ICE, Steigerwald, Schulbaumaßnahmen, LEADER-Projekte, ÖPNV,…).

 

Ich bitte Sie alle schon jetzt wieder um Ihre aktive und wohlwollende Mithilfe.

 

Das kommende Jahr steht bayernweit unter dem Zeichen „500 Jahre Reinheitsgebot“. Darauf will ich mit Ihnen mit unserem neuen Landkreisbier „36 Kreisla“ anstoßen.

 

Für die anstehenden Festtage wünsche ich Ihnen ein paar ruhige und erholsame Zeit.

 

Möge 2016 für Sie ein Jahr voller interessanter, erfolgreicher, glücklicher Ereignisse und großer Zufriedenheit werden.

 

Ihr Johann Kalb  

Weihnachten 2015: Grüße von Oliver Bär

Liebe Bürgerinnen und Bürger des Landkreises Hof,

 

es ist mir wichtig, mich zuerst bei all denjenigen zu bedanken, die sich in diesem Jahr für das Wohl unserer Heimat eingesetzt haben. Dieser Dank gilt vor allem den Ehrenamtlichen, die sich Zeit für den Nächsten nehmen. Ein besonderes Beispiel des Zusammenhalts war der Einsatz von über 1.200 Helferinnen und Helfern bei der Brandkatastrophe in der Rauschenhammermühle. Ohne deren Engagement würde der Frankenwald heute nicht mehr so aussehen, wie wir ihn kennen, schätzen und lieben. Dieser Einsatz steht für viele Fälle, bei denen wir auf die Hilfe und Unterstützung Haupt- und Ehrenamtlicher angewiesen sind. Dafür möchte ich meinen tief empfundenen Respekt zum Ausdruck bringen. Schön, dass wir uns in unserer Heimat aufeinander verlassen können.

 

Mir war es wichtig, dieses Engagement auch durch die Einführung der Ehrenamtskarte zu würdigen. Es ist mir eine große Freude, dass wir in etwas mehr als einem Jahr bereits über 2.000 Ehrenamtskarten ausgeben konnten. Auch die Wirtschaft unterstützt die Ehrenamtskarte nachhaltig. So ist es uns gelungen, innerhalb von 18 Monaten mehr als 200 Akzeptanzstellen zu werben. Wir sind damit Spitze in Bayern.

 

Gut aufgestellt sind wir im Bereich der medizinischen Versorgung. Dies gilt vor allem auch für unsere Kliniken Hochfranken mit den Häusern in Münchberg und in Naila. Wir wollen unsere Kliniken weiter stärken. Dazu planen wir den Ausbau und die Erweiterung der Klinik in Naila. Die Planungsarbeiten sind weitgehend abgeschlossen, mit dem Bau wird 2016 begonnen werden können. Möglich ist dies u. a., weil wir im Sommer eine Förderzusage in Höhe von 29,7 Millionen Euro allein für den ersten Bauabschnitt seitens des Freistaates Bayern erhalten haben. Bereits in diesem Jahr haben wir mit der Geriatrie eine neue, sehr gut angenommene Abteilung in Betrieb nehmen können.

 

Unsere Kliniken sind ein Grund dafür, dass wir – Stadt und Landkreis Hof – im Dezember vom Freistaat Bayern das Siegel „Gesundheitsregion plus“ erhalten haben. Dabei richten wir den Blick auch auf die ambulante Versorgung. Es ist wichtig, Haus- und Fachärzte in Wohnortnähe zu haben. Die vorhandenen guten Strukturen zu erhalten und das Netz der Versorgung in einzelnen Bereichen wie der ambulanten Palliativversorgung noch enger zu machen, ist unser Ziel.

 

Wir wollen, dass Jung und Alt sich bei uns wohlfühlen. Deshalb haben wir u. a. die Einführung von Seniorenbeauftragten in allen Städten, Märkten und Gemeinden angeregt und sind erste Schritte auf dem Weg zur Barrierefreiheit gegangen. In dieser Hinsicht gilt es noch viel zu tun, dessen sind wir uns bewusst – die Aufgabe ist gleichwohl mehr als wichtig.

 

Einen großen, langersehnten Schritt konnten wir im Bereich des Öffentlichen Personennahverkehrs gehen: Ab dem 1. Januar 2016 wird es „ein Ticket für die Region“ geben, das sog. Hochfrankenticket. Damit geht nicht nur eine vereinfachte Tarifstruktur einher, sondern auch die Einführung eines Tagesfahrscheins, eines landkreisübergreifenden Seniorentickets und des Wochenendtarifs. Und – unsere Region wächst noch enger zusammen. 

 

Der Attraktivität des Öffentlichen Personennahverkehrs und unserer Region dient auch die Einführung des sog. Nightliners, der neben den herkömmlichen Buslinien an Wochenenden Besucher von und zu Festen und Veranstaltungen der Region bringt.

 

Neben dem Ausbau des Nahverkehrs drängen wir auf den Ausbau des Fernverkehrs: Vor allem die Elektrifizierung der sog. Franken-Sachsen-Magistrale und der Bahnstrecke Hof-Regensburg, einhergehend mit einer deutlich verbesserten Verbindung unserer Region nach München und den Münchner Flughafen, sind für die Region bedeutende Weichenstellungen. Ein maßgeblicher Schritt wäre dazu die Aufnahme in den Bundesverkehrswegeplan, der im nächsten Frühjahr aufgestellt werden wird.

 

In wirtschaftlicher Hinsicht konnten wir im Jahr 2015 zahlreiche Erweiterungen unserer mittelständischen Betriebe begleiten: Die Firmen Lamilux in Rehau, Sandler in Schwarzenbach an der Saale, Raumedic in Münchberg / Helmbrechts, Alukon in Konradsreuth, Ontec in Naila oder Rehau am Standort Schwarzenbach am Wald sind Beispiele dafür, dass starke Unternehmen in unserer Region investieren.

 

Daneben testet neuerdings auch BMW auf unserem Flughafen Hof/Plauen – eine duale Nutzung eines Flugplatzes, die in Deutschland einmalig ist. Insgesamt führt die konjunkturelle Situation dazu, dass die Arbeitslosenquote im Landkreis Hof niedriger ist als der bayerische Durchschnittswert.

 

Auch den Haushalt des Landkreises konnten wir weiter konsolidieren. 2,3 Millionen Euro an Stabilisierungshilfe, die wir aufgrund unseres Konsolidierungskonzeptes seitens des Freistaates Bayern erhalten haben, trugen dazu bei, den Schuldenstand von 40 Millionen Euro Anfang des Jahres 2015 auf den aktuellen Stand von knapp 36 Millionen Euro zu senken. Die erfolgreiche Bewerbung im Rahmen des sog. Leader-Programmes sichert uns darüber hinaus weitere Gelder für Projekte in und für die Region.

 

Der gewonnene Handlungsspielraum wird für die anstehenden Investitionen, vor allem in den Bereichen Gesundheit und Bildung, benötigt werden. Neben den Bauvorhaben unserseits im Landkreis gilt es den Freistaat Bayern weiter beim Ausbau der Hochschulen in unserer Region zu fordern. Die Zusage für das Wasserinstitut in Hof im vergangenen Jahr war extrem wichtig. Ein weiterer nächster Schritt sollte die Schaffung eines Textilkompetenzzentrums in Münchberg sein. Und natürlich bewerben wir uns auch um die Schaffung eines Digitalen Gründerzentrums.

 

Das bestimmende Thema in Deutschland und zugleich die größte Herausforderung war und ist die Aufnahme von Flüchtlingen aus den Krisengebieten der Welt. Diese Aufgabe kann nur gemeinsam geschultert werden. Dessen sind sich viele bewusst. Mir ist klar, dass unsere Anstrengungen nicht geringer werden und mir ist auch bewusst, dass nicht wenige Ängste haben. Umso wichtiger ist es, dass wir unsere Werte vertreten und unsere Werte leben. Vor allem aber gilt es, vor Ort zu versuchen, aus jeder Situation – so schwierig sie auch sein mag – das Beste zu machen. 

 

Damit schließt sich der Kreis zu meinen Eingangsworten. Das Beste für unsere Heimat suchen – daran arbeiten sehr viele mit, ehrenamtlich und hauptamtlich, im Beruf, im Verein oder im Privaten. Ihnen möchte ich danken und allen Bürgerinnen und Bürgern in Stadt und Landkreis Hof ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein gesundes Jahr 2016 wünschen.

 

Ihr Landrat Oliver Bär

Weihnachten 2014: Grüße von Johann Kalb

Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger,

 

die Kalender für 2014 sind mittlerweile ziemlich verbraucht, die ersten Einträge für 2015 bereits gemacht. Doch ehe man die alte Chronik schließt, hat er es verdient, dass man noch einmal einen Blick hinein wirft. Das Jahr 2014 war für mich persönlich ein ganz besonderes. Seit 1. Mai darf ich als Landrat unserem schönen Landkreis dienen. Für das entgegengebrachte Vertrauen bedanke ich mich ganz herzlich. Die neuen Aufgaben erfüllen mich mit großer Freude und Zufriedenheit und ich stelle mich gerne der übertragenen Verantwortung. Gemeinsam mit Ihnen will ich unseren Landkreis gestalten. Ich danke für die bereits vielfältig erbrachte tatkräftige Unterstützung und bitte Sie auch weiterhin um Ihr Wohlwollen.

 

Unser Landkreis Bamberg ist gut aufgestellt. Jetzt gilt es, ihn zu stärken und zukunftsfähig zu machen. Die Schwerpunkte dabei liegen auf den Themenfeldern Bildung, Kommunikation, Wirtschaft, Mobilität und Verkehr, Breitband, Gesundheit, Energie und Umwelt, Internationale Kontakte sowie Jugend und Familie, demographische Entwicklung im ländlichen Raum, Ehrenamt und Tradition. Viele aktuelle Themen standen auf der Agenda der vergangenen Monate und werden uns auch in Zukunft weiterhin beschäftigen.

 

Die medizinische Versorgung im ländlichen Raum fordert unsere ganze Aufmerksamkeit. Mit der Gründung der „Regionalen Gesundheitskonferenz“ haben wir ein Gremium geschaffen, in dem nicht „praxisfern“ statistische Zahlen diskutiert, sondern ganz konkret der regionale Bedarf ermittelt und praktische Lösungen gefunden werden. Diese reichen von der Verbesserung der ärztlichen Versorgung in Pflegeheimen über die Verbesserung der Kommunikation an den medizinischen Schnittstellen bis hin zu verschiedene Lösungsansätzen zur Sicherstellung der hausärztlichen Versorgung auf dem Land. Im Hinblick auf die medizinische Versorgung freue ich mich, dass die Krankenhäuser der gemeinnützigen Krankenhausgesellschaft des Landkreises Bamberg mbH, im Gegensatz zu zahlreichen anderen Kliniken in Deutschland, schwarze Zahlen schreiben.

 

Ein klares Ziel des Landkreises Bamberg ist es, die Anerkennung des Steigerwaldes als Weltnaturerbe zu erreichen. Ein erster wichtiger Schritt sind die Planungen eines Baumwipfelpfades. Weiterhin ist beabsichtigt, bis spätestens Ende Januar 2015 ein landkreisübergreifendes Schutzkonzept für den Steigerwald vorzulegen und auf dieser Grundlage die Bewerbung für die Anerkennung als Welterbe zu verfolgen. Den Klimaschutz und den Ausbau der regenerativen Energien, insbesondere der Windenergie, hat der Landkreis Bamberg fest im Blick. Gemeinsam mit der Stadt Bamberg haben wir uns im Rahmen der „Klimaallianz Bamberg“ zum Ziel gesetzt, den Energiebedarf der Region bis zum Jahr 2035 vollkommen eigenständig und aus erneuerbaren Energien zu decken.

 

Vor einigen Wochen haben wir die Lokale Entwicklungsstrategie (LES) 2014-2020 für die Region Bamberg auf den Weg gebracht. Sie bietet auch in Zukunft auf unterschiedlichsten Ebenen wertvolle Entwicklungschancen für unseren Landkreis. Im Bereich Kultur bieten Stadt und Landkreis künftig ein Kunststipendium an, das Künstlerinnen und Künstlern ermöglichen soll, sich einige Monate lang auf ihre Arbeit zu konzentrieren, um Projekte zu beginnen, fortzusetzen oder fertigzustellen. Welche Ideen und Wünsche unsere jungen Landkreisbürgerinnen und -bürger haben, habe ich bei den ersten Jugendsprechstunden in Strullendorf und in Stappenbach erfahren. 2015 wird die Serie unter dem Motto „Landrat on Tour“ quer durch den Landkreis Bamberg fortgesetzt werden.

 

Während die Stationierung der Amerikaner in Bamberg mit der Schließung der US-Garnison im September endete, kamen zahlreiche Asylbewerber im Landkreis Bamberg an. Ihre menschenwürdige Versorgung stellt angesichts der ständig steigenden Zuwanderungszahlen eine humanitäre, gesamtgesellschaftliche Aufgabe dar, die uns auch in Zukunft beschäftigen wird. Am Ende des Jahres möchte ich die Gelegenheit nutzen, allen von Herzen zu danken, die ihre Zeit und ihr Können zum Wohle unseres Landkreises und der Gemeinden eingesetzt haben – sei es hauptberuflich oder ehrenamtlich, in Ämtern, Behörden, Vereinen und Verbänden oder auf andere Weise. Nur mit ihrer Hilfe kann unser Gemeinwesen funktionieren. Wenn Menschen außer ihren eigenen Interessen auch die Allgemeinheit im Blick haben, entsteht ein für uns alle lebenswertes Miteinander und liebenswerte Heimat.

 

Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien ein friedvolles Weihnachtsfest und Gesundheit, Glück und Gottes Segen für das Jahr 2015!

 

Ihr Johann Kalb