Tag Archiv: Wiederaufnahmeverfahren

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Hof: Anwalt von Ulvi Kulac strebt zweites Wiederaufnahmeverfahren an

Wie der Blog behördenstress.de am Montagnachmittag (9. November) vermeldete, beantragte Ulvi Kulac – Anwalt Thomas Saschenbrecker im Auftrag und Absprache mit seinem Mandanten, dessen Eltern und seiner Betreuerin Gudrun Rödel beim Landgericht Hof die Akteneinsicht in den Missbrauchsfall Peggy Knobloch.

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Fall Peggy: Ex-Anwalt von Ulvi Kulac massiv in der Kritik

Der massiv in der Kritik stehende ehemalige Verteidiger von Ulvi Kulac, der Bayreuther Rechtsanwalt Wolfgang Schwemmer, darf sich nach eigenen Abgaben nicht zu den Vorwürfen, welche jetzt im Wiederaufnahmeverfahren am Landgericht Bayreuth bekannt wurden, äußern. Er habe nach wie vor eine Schweigepflicht, von der er erst entbunden werden müsste, so Wolfgang Schwemmer gegenüber TVO auf Anfrage. Gegenwärtig müsse er zwangsläufig die Rufschädigung unwidersprochen hinnehmen. Dem Anwalt wird vorgeworfen, bei polizeilichen Vernehmungen und Ortsbegehungen 2002 seinen Mandant nicht begleitet zu haben. Somit sei Ulvi Kulac damals ohne Rechtsbeistand den Ermittlern quasi schutzlos gegenüber gestanden, so die Anschuldigungen. Mehr ab 18:00 Uhr in „Oberfranken Aktuell„.

 


 

 

Fall Peggy: Journalisten vermuten Prozess-Absprachen!

Es ist einer der spektakulärsten und mysteriösesten Kriminalfälle in Deutschland: Der um die am 7. Mai 2001 verschwundene Peggy Knobloch aus Lichtenberg und den 2004 wegen Mordes verurteilten geistig behinderten Ulvi Kulac. Im Lauf der Jahre sind, wie berichtet, erhebliche Zweifel an der Schuld des mittlerweile 37-Jährigen aufgetaucht, der seit zwölf Jahren in der geschlossenen Abteilung der Bezirksklinik in Bayreuth sitzt. Am Donnerstag in einer Woche (10. April) beginnt das Wiederaufnahmeverfahren am Landgericht Bayreuth. Mit dazu beigetragen haben die beiden Journalisten Ina Jung und Christoph Lemmer, die in ihrem Buch „Der Fall Peggy“ neue Fakten und Spuren recherchiert haben. Jetzt behaupten sie, dass das Urteil im Wiederaufnahmeverfahren bereits feststehen könnte. Mehr ab 18:00 Uhr in „Oberfranken Aktuell„.

Staatsanwalt lässt sich von seinen Aufgaben entbinden

Am Mittwochnachmittag (2. April) wurde zudem bekannt, dass sich der zuständige Staatsanwalt des Wiederaufnahmeverfahrens von seinen Aufgaben hat entbinden lassen. Als Grund gab die Staatsanwaltschaft Bayreuth an, dass bei Ermittlungen – unabhängig vom Ulvi K.-Wiederaufnahmeverfahren – der Staatsanwalt einem Verdächtigen nicht erlaubte, bei der Vernehmung einen Anwalt heranziehen. Somit wäre der Staatsanwaltschaft beim kommenden Wiederaufnahmeverfahren angreifbar gewesen. Nun übernehmen die Staatsanwälte Sandra Staade und Daniel Götz den Fall.

 

>>> Die TVO-Chronik zum Fall Peggy Knobloch aus Lichtenberg seit Anfang 2013 <<<

 


 

 

Fall Peggy: Neue Verhandlung soll im April beginnen

Jetzt stehen die ersten Verhandlungstermine fest. Im April 2014 beginnt der Prozess um die vor 12 Jahren verschwundene Peggy Knobloch aus Lichtenberg im Landkreis Hof. Ab dem 10. April muss sich Ulvi Kulac erneut verantworten. Diesmal vor der Jugendkammer des Landgerichts Bayreuth. 2004 war er wegen Mordes an dem neunjährigen Mädchen verurteilt worden. Inzwischen belegte Falschaussagen eines wichtigen Zeugen hatten unter anderem zu der Wiederaufnahme des Verfahrens geführt. Für den Prozess sind vorerst neun Verhandlungstage angesetzt.

 


 

 

Fall Peggy: Landgericht Bayreuth ordnet Wiederaufnahme des Verfahrens an!

Wiederaufnahme des Verfahrens angeordnet

Das Landgericht Bayreuth hat die Wiederaufnahme des Strafverfahrens im Fall Peggy K. angeordnet. Den Beschluss fasste das Gericht am heutigen Montag (9. Dezember 2013). Damit kommt es gegen den wegen Mordes zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilten Ulvi K.  zu einer neuen Hauptverhandlung. Ulvi K. war am 30. April 2004 verurteilt wurden.

Zwei Gründe für Wiederaufnahme

Die Jugendkammer des Gerichts stützt sich bei der Wiederaufnahme auf zwei Gründe. So habe sich ein  –  zwischenzeitlich  verstorbener  –  Zeuge  mit seiner Aussage vor dem Landgericht Hof einer vorsätzlichen falschen uneidlichen Aussage zu Ungunsten des Angeklagten schuldig gemacht. Dieser Zeuge hat seine  Falschaussage im Jahr 2010 vor dem Ermittlungsrichter eingeräumt. Als zweiten Grund führt das Gericht das Vorliegen einer sogenannten Tathergangshypothese vom 30.04.2002 an, welche dem Gericht in Hof nicht bekannt gewesen sei.

Ulvi K. weiterhin in Psychiatrie  untergebracht

Über Einzelheiten zur neuerlichen Hauptverhandlung gegen den Angeklagten Ulvi K. wird das Landgericht Bayreuth zu gegebener Zeit informieren. Aktuell befindet sich Ulvi K. wegen anderer Taten in einem psychiatrischen Krankenhaus in Bayreuth. Diese Unterbringung ist von der aktuellen Entscheidung des Gerichts nicht betroffen. Mehr ab 18:00 Uhr in „Oberfranken Aktuell„.