Tag Archiv: Wildvögel

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Toter Schwan: Geflügelpest in der Stadt Hof nachgewiesen

In der Stadt Hof wurde ein aktueller Fall der Geflügelpest – auch Vogelgrippe genannt – jetzt offiziell bestätigt. Dies teilte die Stadtverwaltung am Dienstag (13. April) mit. Bei einem verendeten Schwan wurde das Virus vom Typ H5N8 nachgewiesen. Zum Schutz vor einer weiteren Ausbreitung und zum Schutz von Haus- und Nutzgeflügel wurde deshalb das Gebiet der Stadt Hof zum Wildvogelgeflügelpest-Beobachtungsgebiet erklärt.

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Landkreis Lichtenfels: Geflügelpest bei einem Wildvogel nachgewiesen

Im Landkreis Lichtenfels wurde ein aktueller Fall der Geflügelpest amtlich bestätigt: Bei einem verendeten Wildvogel, einer Graugans, im Bereich von Altenkunstadt wurde das H5N8-Virus, auch Vogelgrippe genannt, nachgewiesen. Zum Schutz der Geflügelbestände im Landkreis wurde bereits vor rund zwei Wochen eine Stallpflicht für Nutz- und Haustierbestände angeordnet. Wir berichteten!

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Schutz vor der Geflügelpest: Stadt & Landkreis Hof passen Allgemeinverfügung an

Die aktuelle Allgemeinverfügung von Stadt und Landkreis Hof zum Schutz vor der Geflügelpest vom 2. Februar wurde von den Behörden aufgrund der Sachlage nochmals ergänzt. Die Regeln, die jetzt gelten, sind bayernweit für alle Geflügelhalter bindend.

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Aus Schutz vor der Geflügelpest: Aufstallungspflicht im Landkreis Kulmbach

Aus Schutz vor der Geflügelpest hat das Landratsamt Kulmbach als Ergänzung zur bestehenden Allgemeinverfügung vom 01. Februar eine Stallpflicht für Geflügel angeordnet. Diese tritt am Freitag (12. März) in Kraft und gilt für gewerbsmäßige Geflügelhalter, Züchter und Privatpersonen, die Geflügel halten. Auch in Oberfranken kam es bereits zu Fällen der sogenannten Vogelgrippe. Wir berichteten!

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Aus Vorsicht vor der Geflügelpest: Aufstallung im Landkreis Lichtenfels

Zum Schutz der Geflügelbestände im Landkreis Lichtenfels ordnete das Landratsamt jetzt eine Stallpflicht für Nutz- und Haustierbestände an. Diese gilt ab dem morgigen Donnerstag (11. März). Hintergrund ist die Ausbreitung der Geflügelpest – auch Vogelgrippe genannt – in der Wildvogelpopulation. Derzeit gibt es keine aktuellen Fälle im Landkreis Lichtenfels.

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Wegen Risiko vor Einschleppung der Geflügelpest: Coburg ordnet Stallpflicht an

Um eine Ausbreitung der Geflügelpest auf die Nutz- beziehungsweise Haustierbestände in der Region zu verhindern, ordnet Stadt und Landkreis Coburg ab dem Donnerstag (11. März) eine Stallpflicht an. Der Grund für die getroffene Maßnahme ist die Vogelgrippe, die sich in der Wildvogelpopulation ausbreitet.  Weiterlesen

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Bayreuth: Wildvogel mit Geflügelpest infiziert

Auf dem Areal des Röhrensees in der Stadt Bayreuth ist ein Fall von Geflügelpest (HPAI) – auch Vogelgrippe genannt – amtlich bestätigt worden. Bei dem betroffenen Tier handelt es sich um einen Wildvogel, genauer gesagt um eine Stockente. Bei der besagter Stockente wurde das Geflügelpest-Virus vom Typ HPAIV H5N8 vom nationalen Referenzlabor am Friedrich-Loeffler-Institut nachgewiesen, dies teilte die Stadt am heutigen Dienstag (23. Februar) in einer Pressemitteilung mit.

Geflügelpest bereits im Januar im Landkreis Bayreuth nachgewiesen

Aufgrund des Ausbruchs der Geflügelpest in einer privaten Hühnerhaltung im Landkreis Bayreuth Ende Januar wurden bereits am 02. Februar 2021 für den gesamten Landkreis sowie das Stadtgebiet Bayreuth Biosicherheitsmaßnahmen für kleine Betriebe sowie eine Stallpflicht für Geflügel per Allgemeinverfügung erlassen. Die Allgemeinverfügung ist auf der Homepage der Stadt veröffentlicht worden und gilt weiter fort. Die Betriebe sind verpflichtet, die allgemeinen Hygiene- und Biosicherheitsmaßnahmen konsequent einzuhalten, um einen Eintrag in Hausgeflügelbestände zu verhindern.

Vögel des Tierparks Röhrensee in Innenräumen und Volieren untergebracht

Das Stadtgartenamt ist dieser Aufstallungspflicht sofort nach dem Bekanntwerden des Falles im Landkreis nachgekommen und hat die Vögel aus dem Bestand des Tierparks Röhrensee, soweit sie von der Geflügelpest betroffen sein können, in Innenräume oder überdachte Volieren verbracht. Die Verantwortlichen stehen mit den Veterinärbehörden in engem fachlichen Austausch. Die Stadt Bayreuth bittet die Bürgerinnen und Bürger, einzeln verendet aufgefundene Wasservögel (Enten, Gänse) oder wenn mehrere Wildvögel an einem Fundort verendet sind dem Veterinäramt der Stadt, während der Öffnungszeiten telefonisch unter 0921 1504066, ansonsten per E-Mail veterinaeramt@stadt.bayreuth.de unter Angabe des Fundortes zu melden. Die toten Vögel sollen nicht berührt oder bewegt werden.

Vogelgrippefälle in ganz Deutschland 

In Deutschland wurden bisher 625 Fälle bei Wildvögeln und 65 Fälle beim Hausgeflügel amtlich bestätigt (Stand 21. Februar 2021, o9:30 Uhr). Bisher gibt es keine Hinweise darauf, dass die jetzigen in Deutschland vorhandenen H5N8-Viren auf den Menschen übertragen werden können. Aktuelle Informationen zur Geflügelpest in Bayern sowie ein Merkblatt für Geflügelhalter und eine bayernweite Karte, aus der sich die betroffenen Gebete ergeben, sind auf der Internetseite des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit unter www.lgl.bayern.de unter dem Stichwort „Geflügelpest“ verfügbar.

Aktuell-Bericht zu dieser Thematik
Bayreuth: Vogelgrippefall am Areal des Röhrensees nachgewiesen
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Vogelgrippe H5N8: Allgemeine Stallpflicht zum Schutz des Geflügels angeordnet

Landwirte in Oberfranken sind seit kurzem besorgt, da die Vogelgrippe-Variante H5N8 in Deutschland wieder nachgewiesen wurde. Erstmals wurde am 7. November über ein Entensterben unklarer Ursache am Bodensee nachgewiesen. Am darauffolgenden Tag erfolgte durch eine Obduktion der Tiere der Nachweis der Vogelgrippe bei verendeten Vögeln am Bodensee und in Schleswig-Holstein. Seit letztem Freitag (18. November) besteht eine Stallpflicht für Geflügel in Bayern, nachdem immer mehr Fälle der Vogelgrippe bekannt wurden. Das Bayerische Staatsministerium für Umwelt- und Verbraucherschutz ordnete die Maßnahme an.

Stallpflicht gilt für unbestimmte Zeit

Mit dieser Verordnung der Staatsregierung, die auch für Oberfranken bindend ist, soll eine Ausweitung der Vogelgrippe auf das Hausgeflügel verhindert werden. Die Stallpflicht wird von den zuständigen Kreisverwaltungsbehörden durch eine sogenannte Allgemeinverfügung umgesetzt. Sie gilt zunächst für unbestimmte Zeit.

Scharf: "Entschlossenes Vorgehen gegen ein weiteres Ausbreiten"

Die Bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf teilte in München mit: "Bayern geht entschlossen gegen eine weitere Ausbreitung der Vogelgrippe vor. Im Sinne der Tiergesundheit und der Seuchenbekämpfung ist es jetzt besonders wichtig, eine Ausweitung der Vogelgrippe auf das Hausgeflügel zu verhindern. ... Wir wollen den bestmöglichen Schutz für das Hausgeflügel. Die Stallpflicht wird konsequent umgesetzt. Gleichzeitig setzen wir auf die Vernunft der Geflügelhalter, die ihre Bestände mit dieser Maßnahme bestmöglich schützen können."

Vogelgrippe H5N8: Stallpflicht für Geflügel in Oberfranken
(Aktuell-Bericht vom 21.11.16)

Über 200 Fälle bereits bekannt

Bis zum letzten Freitag wurden deutschlandweit über 200 Fälle von H5N8 bei Wildvögeln nachgewiesen und fünf Ausbrüche beim Hausgeflügel festgestellt. Neun Bundesländer ist aktuell davon betroffen. Hausgeflügel war in Bayern bis zum letzten Freitag nicht betroffen, so das Friedrich-Löffler Institut (FLI) in Greifswald. Auf häufigsten wurde der Erreger bisher in Proben von verendeten Reiherenten, anderen Tauchentenarten, Tauchern, Sägern und einigen Meeresenten nachgewiesen. Zudem wurde die Vogelgrippe-Variante vereinzelt bei toten Möwen und Bussarden dokumentiert. Vermehrt werden jetzt auch bei Wasservögeln, die an Binnengewässern in Deutschland tot aufgefunden werden, der H5N8-Virus nachgewiesen.

Ausbreitung mit "hoher Dynamik"

Das Virus wurde laut dem FLI in acht europäischen Ländern (Ungarn, Polen, Kroatien, Schweiz, Österreich, Deutschland, Dänemark, Niederlande) nachgewiesen. Die Experten sehen anhand der schnellen Verbreitung eine räumliche Ausbreitung der Infektion mit hoher Dynamik. 

Wie gefährlich ist H5N8 für den Menschen?
Laut dem Friedrich-Loeffler-Institut sind Infektionen des Menschen mit H5N8-Viren bislang nicht bekannt. Es kann aber nicht ausgeschlossen werden, dass das Virus auch auf den Menschen übertragen werden kann. Das Institut empfiehlt erhöhte Schutzmaßnahmen beim Umgang mit Geflügel und Wildvögeln. Der Rat gilt vor allem an betroffene Landwirte. Sie sollen unbedingt die Hygiene einhalten.

Empfehlungen des Friedrich-Löffler Institutes

  • Umsetzung strenger Biosicherheitsmaßnahmen in allen Geflügel haltenden Betrieben, auch Kleinstbetrieben, einschließlich Schuh- und Kleidungswechsel, Desinfektionsmaßnahmen
  • Risikobasierte Einschränkung der Freilandhaltung (Aufstallung) von Geflügel (mindestens in Regionen mit hoher Wildvogeldichte, hoher Geflügeldichte, in der Nähe von Wildvogelrast- und Wildvogelsammelplätzen oder an bestehenden H5N8 Fundorten)
  • Aufstallung von Zoovögeln soweit möglich, Zugangsbeschränkungen zu Vogelhäusern/Vogelschauen
  • Keine Kontaktmöglichkeit von Geflügel in Freilandhaltungen mit natürlichen Gewässern
  • Meldung verendeter oder kranker Wildvögel an die zuständige Veterinärbehörde
  • Verstärkte Untersuchung von Geflügelhaltungen; bei Hühnervögeln vermehrt klinische Untersuchung, bei Gänsen und Enten PCR-Untersuchungen von kombinierten Rachen- und Kloakenproben gemäß den gesetzlichen Vorschriften
  • Verstärkte Untersuchung insbesondere von verendeten oder am Wasser lebenden Wildvögeln auf aviäre Influenzaviren (passives und aktives Wildvogelmonitoring, letzteres insbesondere über Kotproben aus der Umwelt)
  • Kein Kontakt von Jägern, die mit Federwild in Berührung gekommen sind, zu Geflügel, ggf. Jagdverbot auf Federwild
  • Vermeidung des direkten Kontakts von Personen und Haustieren zu toten oder kranken Wildvögeln
  • Überprüfung der Durchführbarkeit der in den Krisenplänen für den Seuchenfall vorgesehenen Maßnahmen und Aktualisierung der Pläne, soweit erforderlich

Weiterführende Informationen des Friedrich-Löffler-Instituts

Das Friedrich-Loeffler-Institut ist das Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit. Es hat seinen Hauptsitz in Greifswald, genauer gesagt auf der zur Stadt gehörenden Insel Riems. Das Institut wurde nach seinem Gründer Friedrich Loeffler benannt. Das FLI hat eine Broschüre zur Vermeidung der Verbreitung der Geflügelpest und dem Schutz vor dem Virus veröffentlicht. Diese kann auf der Seite des Institutes heruntergeladen werden. HIER DER LINK!