Tag Archiv: Winter

Oberfranken: Polizei verzeichnete erste Glätteunfälle

Mit Beginn des meteorologischen Winters verzeichnete die Verkehrspolizei Hof auf den Autobahnen A9 und A93 die ersten Glätteunfälle. Der von Montag auf Dienstag (2. Dezember) einsetzende Schneeregen wurde einigen Autofahrern, die ihre Geschwindigkeiten nicht den Straßenverhältnissen angepasst hatten, zum Verhängnis.

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Ihr gutes Recht: Wenn es auf der Skipiste kracht

Es ist und bleibt der beliebteste Wintersport, das Ski fahren. Jedes Jahr zieht es 4,2 Millionen Deutsche auf die Pisten im In- und Ausland. Allerdings birgt das Ski fahren auch gewisse Risiken. Denn überfüllte Pisten und zu schnelles Fahren führen immer wieder zu Unfällen. Alleine in der letzten Saison endete der Winterurlaub für 3.500 Sportler im Krankenhaus. Dabei kann ein Unfall nicht nur schmerzliche, sondern auch rechtliche Folgen haben. Welche? Darüber sprechen wir heute in unserer Rubrik „Ihr gutes Recht“ ab 18:00 Uhr in „Oberfranken Aktuell„.

 


 

 

Oberfranken: Autobahnmeistereien auch ohne Schnee im Wintereinsatz

Sie haben im Winter normalerweise alle Hände voll zu tun. Schnee räumen, Salz streuen und vieles mehr. Die Autobahnmeistereien haben im Winter Hochkonjunktur. Nur was tun, wenn es im Winter keinen Schnee gibt? Heißt es dann Däumchen drehen für die Mitarbeiter? Björn Karnstädt hat sich bei der Autobahnmeisterei Trockau (Landkreis Bayreuth) eines Besseren belehren lassen. Wir zeigen es Ihnen ab 18:00 Uhr in „Oberfranken Aktuell„.

 


 

 

Nürnberg: Winter-Saison der Ochsenkopf-Region im Rathaus eröffnet

Feierliche Saison-Eröffnung

Die Bürgermeister der Region Ochsenkopf eröffneten im Nürnberger Rathaus am Mittwochvormittag (11. Dezember) gemeinsam mit dem Bayreuther Landrat Hermann Hübner und Nürnbergs 2. Bürgermeister Horst Förther die Saison des Ski- und Winterfreizeitgebiets der Metropolregion Nürnberg. Die Eröffnung unterstützte erstmalig auch das Nürnberger Christkind.

Bombenentschärfung verhindert Hissen der Flagge

Das traditionelle Hissen der Winterflagge der Ochsenkopfregion am Nürnberger Hauptbahnhof musste aufgrund der heutigen Entschärfung der Fliegerbombe entfallen, man wich in das Rathaus aus. Nach der Beruhigung der Lage kommt die Fahne aber an ihren angestammten Platz. Mit der Flagge erinnert man an die Schneezüge und Schneetafel mit aktuellem Schneestand am Nürnberger Hauptbahnhof. Diese Symbolträger eröffneten erstmals 1907 erstmals die Wintersaison.

Ski-Opening am 13. Dezember

Bayreuths Landrat Hermann Hübner bekräftigte: „Wir wollen in Nürnberg Flagge zeigen, damit viele Gäste aus der gesamten Metropolregion zu uns kommen.“ Der Landkreis Bayreuth
mit seinen Gemeinden sei „mit Leib und Seele bei der Metropolregion dabei“. Das Ski-Opening der Ochsenkopf-Region startet am kommenden Freitag (13. Dezember).

 


 

 

Bad Staffelstein: Kreisbauhof rüstet sich für den Winter

Der Kreisbauhof Bad Staffelstein rüstet sich für den Winter 2013/2014. Alle Fahrzeuge wurden für den Winterdienst vorbereitet und die gesamte Winterdiensttechnik überprüft. Vom Kreisbauhof werden vier Groß- und ein Kleinfahrzeug im Winter für die Räumung der Straßen und der Radwege eingesetzt. Darüber hinaus stehen zwei Unternehmerfahrzeuge zur Verfügung. Der Kreisbauhof Bad Staffelstein ist zuständig für die Kreisstraßen im Landkreis Lichtenfels, sowie Teilstrecken von Gemeindeverbindungsstraßen.

Salzhalle mit 1.000 Tonnen Salz befüllt

Die Vorbereitungen für den Winter begannen bereits im Sommer. Die Salzhalle wurde mit insgesamt rund 1.000 Tonnen Streusalz gefüllt. Im Winter erfolgen dann gegebenenfalls Nachlieferungen innerhalb von 72 Stunden. Im Landkreis Lichtenfels wird im Winterdienst Feuchtsalz eingesetzt. Dies bedeutet, dass während des Streuvorganges am Gerät das trockene Salz mit einer Salzlösung angefeuchtet wird. Vorteile darin liegen im besseren Streubild und im geringeren Bedarf von Streumitteln, da es durch das Anfeuchten besser auf der Straße haftet.

 

 

 

Fahrsicherheitstraining für die Mitarbeiter

Nicht nur die die Fahrzeuge auf die kommenden Einsätze im Winter vorbereitet, sondern auch die Mitarbeiter. Im Oktober fand ein Fahrsicherheitstraining auf der neuen Schulungsstrecke des ADAC in Schlüsselfeld absolviert. Dieses Training wurde mit voll aufgerüsteten Fahrzeugen durchgeführt, um sich noch besser auf die Straßenverhältnisse im Winter und das Führen der Winterdienstgeräte vorzubereiten.

Winterdienstbesprechung im Oktober

Im Oktober fand zudem die Winterdienstbesprechung mit den Mitarbeiter statt. Hier wurde der Winterdiensteinsatzplan festgelegt. Die Streustrecken wurden über die Jahre hinweg so optimiert, dass die Streckenführung auf die Kapazitäten der Fahrzeuge abgestimmt wurde. Damit möglichst wenige Leerfahrten entstehen, wurde mit den Städten, Märkten, Gemeinden und den angrenzenden Landkreisen kooperiert und die Räum- und Streustrecken aufeinander abgestimmt. So betreut der Kreisbauhof momentan ca. 52 km Straßen für andere Kommunen. Der Landkreis ist hierzu in sechs Streubezirke eingeteilt, um das Flächennetz der Straßen von insgesamt 227,5 km Länge abzudecken.

 

 

Winterdienst plädiert für gegenseitige Rücksichtnahme

Der Bauhof des Landkreises wird sich bemühen, die Verkehrssicherheit auf den Kreisstraßen bestmöglich zu gewährleisten. Die Bevölkerung wird gebeten jedoch zu beachten, dass sich bei niedrigen Temperaturen die Wirkung von Streusalz teils nur sehr langsam entfaltet. Dies bedeutet, dass trotz schneefreier Straßen immer mit glatten Abschnitten zu rechnen ist. Es wird um gegenseitige Rücksichtnahme, angepasste Fahrweise gebeten und allen Verkehrsteilnehmern wird eine gute und unfallfreie Fahrt durch den beginnenden Winter gewünscht.

 

 (Fotos: Landkreis Lichtenfels)

 


 

 

Ochsenkopf: Der Winter hält Einzug in Oberfranken

In weiten Teilen Oberfrankens war der Dienstag (12. November) ein traumhafter Tag. Ein strahlender Sonnenschein wartete auf die Besucher der Höhenlagen. Die Wintersportbegeisterte stehen schon in den Startlöchern. Ein wenig Schnee ist auch schon zu finden, nämlich unter anderem auf dem Ochsenkopf zum Beispiel. Ina Engel und Christoph Röder waren in 1.024 Meter Höhe unterwegs. Mehr in „Oberfranken Aktuell“ ab 18:00 Uhr.

 

 


 

 

Hof: Botanischer Garten bleibt geschlossen

Normalerweise wird der Botanische Garten in Hof am 1. April für Besucher geöffnet. In diesem Jahr muss man sich aufgrund der Wetterlage etwas länger gedulden. Die Wege sind noch vereist und auch die Vegetation ist noch nicht so frühlingshaft, wie man das zu dieser Zeit des Jahres eigentlich gewohnt ist. Deshalb bleibt die Anlage zunächst bis auf Weiteres geschlossen. Über den Öffnungstermin wird informiert, sobald dauerhaft mildere Temperaturen absehbar sind.

Bei Glätte zu schnell unterwegs

Wunsiedel: Am Donnerstagabend, gegen 17.50 Uhr, geriet ein 18-jähriger Einheimischer mit seinem Pkw auf der Burggraf-Friedrich-Straße aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit bei winterglatter Fahrbahn ins Schleudern und rammte das ordnungsgemäß am Fahrbahnrand geparkte Auto einer gleichaltrigen Fichtelbergerin. Durch den Anprall wurde dieses Auto wiederum auf das davor geparkte Fahrzeug eines 54-jährigen Weißenstädters geschoben. Der Unfallverursacher erlitt eine leichte Schulterverletzung, die im Krankenhaus Marktredwitz behandelt wurde. An den Fahrzeugen entstand ein Sachschaden von insgesamt 10.000 Euro.

Erneut Unfälle durch Schneefall

Auch wenn es viele nicht mehr wahr haben wollen – der Winter hat uns immernoch fest im Griff. Auch am Donnerstagabend kam es auf den Autobahnen A 9 und A 70 zu insgesamt vier Verkehrsunfällen, die glücklicherweise nur mit Blechschäden endeten.

Schneeglätte und nicht angepasste Geschwindigkeit führten dazu, dass Autofahrer ins Rutschen kamen und prallten gegen die Schutzplanken. So geschehen auf der A 9, Höhe Himmelkron, Marktschorgast und Gefrees sowie auf der A 70 auf Höhe Stadelhofen. Der Gesamtschaden bei den vier Unfällen beläuft sich auf etwa 15.000 Euro.

Schneechaos in Oberfranken: Staus und Unfälle am Dienstag

Der vorhergesagte Wintereinbruch ab Dienstagmittag überraschte offenbar trotzdem etliche Verkehrsteilnehmer im gesamten Regierungsbezirk Oberfranken. Dies zog ein deutlich erhöhtes Unfallaufkommen nach sich. In der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Oberfranken gingen permanent Notrufe ein. Vor allem bei Münchberg kam es auf der Autobahn A9 zu einem kilometerlangen Stau. Glücklicherweise verliefen die Unfälle überwiegend glimpflich.

Polizei zählt 225 Unfälle

In der Zeit von Dienstag- bis Mittwochmorgen zählte die Polizeieinsatzzentrale  im gesamtem Regierungsbezirk 225 Unfälle. Davon gingen allein 142 Karambolagen auf das Konto des Wintereinbruchs. Zumeist rutschten die Autofahrer in den Graben, fuhren gegen Laternen und Verkehrsschilder oder andere Kraftfahrzeuge. Die Insassen kamen größtenteils mit dem Schrecken davon.  Lediglich 23 Leichtverletzte beklagt die Polizei. Schwere Verletzungen zog sich hingegen kein einziger Unfallfahrer zu. Die Sachschadensbilanz ist mit geschätzten 600.000 Euro jedoch beträchtlich.

 

Kein Vorankommen auf der A9

Während es im Raum Coburg mit 57 registrierten Unfällen am häufigsten krachte, hatte es die Verkehrspolizei Hof mit querstehenden Lastwagen und einem kilometerlangen Stau zu tun. Gegen 19 Uhr kam der Verkehr in Fahrtrichtung Berlin auf der A9 zum Erliegen. Beim Anstieg der Münchberger Senke sorgten hängen gebliebene Laster für kein Durchkommen mehr.

Das alarmierte Technische Hilfswerk Naila schleppte die Brummis mit schwerem Gerät an. Gleichzeitig kämpften sich die Räum- und Streufahrzeuge der Autobahnmeisterei Münchberg durch den Stau und machten die Fahrbahn wieder frei von Schnee und Eis. Erst weit nach Mitternacht konnte die Polizei wieder freie Fahrt auf der A9 melden. Zuvor mussten die Beamten viele Brummifahrer wecken. Sie schliefen zwischenzeitlich in ihren Kojen. Rund 300 LKW blieben liegen, die letzten Trucks setzten ihre Fahrt erst am Mittwochvormittag fort.

 

Schwerer Unfall am Mittwochvormittag

Mittelschwere Verletzungen erlitt am Mittwochmorgen ein 45-jähriger Lastwagenfahrer, nachdem er auf der Autobahn auf einen stehenden Warnleitanhänger aufgefahren war. Ein Ersthelfer wurde ebenfalls leicht verletzt. Gegen 9.40 Uhr befuhr der Mann aus dem Landkreis Hof mit einem Lkw mit Anhänger die  A9 in Fahrtrichtung Berlin. Kurz nach dem Parkplatz Streitau fuhr er aus bislang unbekannter Ursache auf einen Warnleitanhänger der Autobahnmeisterei auf. Zur Absicherung der Bergung liegengebliebener Lkws, die wegen der winterlichen Straßenverhältnisse in der vergangenen Nacht auf dem Standstreifen der Autobahn standen, stellte die Autobahnmeisterei auf dem rechten Fahrstreifen einen Unimog mit angehängtem Warnleitanhänger ab und sperrte die Fahrspur.

 

Bereits 500 und 1000 Meter vor dem Warnleitanhänger war die Sperrung des Fahrstreifens mit Vorwarntafeln angekündigt. Durch die Wucht des Aufpralles auf den Anhänger wurde der Lkw-Fahrer in seinem Führerhaus eingeklemmt. Einsatzkräfte der Feuerwehren Stammbach und Gefrees mussten eine Stunde lang mit schwerem technischen Gerät arbeiten um den Mann zu befreien. Anschließend wurde er von einem Notarzt und dem Rettungsdienst des Bayerischen Roten Kreuzes vor Ort erstversorgt und dann vom Rettungshubschrauber ins Klinikum Bayreuth geflogen. Der Fahrer des Unimog befand sich zum Zeitpunkt des Aufpralles nicht in seinem Fahrzeug. Er kam jedoch als Ersthelfer hinzu und erlitt einen Schock. Der Unimog, der Warnleitanhänger und der Lkw wurden total beschädigt. Es entstand insgesamt Sachschaden in Höhe von zirka 250.000 Euro.

Mehr zum Unfall hier:

 

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