Tag Archiv: Wirtschaft

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Arbeitsmarkt Oberfranken: Drei-Prozent-Marke im Juni geknackt

Die Zahl der Arbeitslosen in Oberfranken sank im Juni 2019 auf 17.715 ab. Im Vergleich zum Mai ist sie damit um 0,1 Prozentpunkte auf 2,9 Prozent gesunken. Auch im Vergleich zum Vorjahresmonat sank die Quote um 0,1 Prozentpunkte.

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Arbeitsmarkt Oberfranken: Weniger Arbeitslose im Mai 2019

Die Zahl der Arbeitslosen sank im Mai 2019 in Oberfranken. Mit 3,0 Prozent fiel die Arbeitslosenquote im fünften Monat des Jahres um 0,1 Prozentpunkte. Im April wurden 3,1 Prozent ausgewiesen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat blieb die Quote stabil bei 3,0 Prozent.

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Michelau: SMIA plant Stellenabbau

Der in Michelau (Landkreis Lichtenfels) ansässige Automobilzulieferer Samvardhana Motherson Innovative Autosystems plant ab Juni 2019 einen Stellenabbau im indirekten Bereich. Gründe für den Abbau sind laut Pressemeldung die erheblich eingetrübten Marktbedingungen, mit deutlich reduzierten Kundenabrufen gegenüber der Planung und der Verlust von einigen wichtigen Folgeaufträgen im Rahmen der zurückliegenden Insolvenz. Weiterhin, so SMIA, sind in verschiedenen Bereichen Restrukturierungen notwendig, um das Unternehmen zur Sicherung der verbleibenden Arbeitsplätze für die Zukunft wettbewerbsfähig aufzustellen.

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Kronach: Loewe meldet Insolvenz an

Nach Jahren des vermeintlichen Aufschwungs verkündete der Fernsehgerätehersteller Loewe aus Kronach am Freitagmittag (03. Mai) eine Negativmeldung. Das Unternehmen meldete eine Insolvenz in Eigenverwaltung an. Grund ist nach Angaben der Geschäftsführung, ein Rückgang von 20 Prozent im Marktsegment der gehobenen Preisklasse im ersten Quartal. Gerade dieses Segment ist für Loewe besonders wichtig.

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Arbeitsmarkt Oberfranken: Weniger Arbeitslose im April 2019

Die Zahl der Arbeitslosen sank im April 2019 in Oberfranken. Mit 3,1 Prozent fiel die Arbeitslosenquote im vierten Monat des Jahres um 0,3 Prozentpunkte. Im März wurden 3,4 Prozent ausgewiesen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sank die Quote von 3,3 Prozent um 0,2 Prozentpunkte.

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Arbeitsmarkt Oberfranken: Weniger Arbeitslose im März 2019

Die Zahl der Arbeitslosen sank im März 2019 in Oberfranken. Mit 3,4 Prozent fiel die Arbeitslosenquote im dritten Monat des Jahres um 0,2 Prozentpunkte. Im Februar wurden 3,6 Prozent ausgewiesen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sank die Quote von 3,6 Prozent um 0,2 Prozentpunkte.

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Arbeitsmarkt Oberfranken: Weniger Arbeitslose im Februar 2019

Die Zahl der Arbeitslosen sank im Februar 2019 in Oberfranken. Mit 3,6 Prozent fiel die Arbeitslosenquote im zweiten Monat des Jahres um 0,1 Prozentpunkte. Im Januar wurden 3,7 Prozent ausgewiesen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sank die Quote von 3,9 Prozent um 0,3 Prozentpunkte.

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Wirtschaft in Oberfranken: Kammern blicken positiv auf das Jahr 2019

Mehrheitlich optimistisch blicken die beiden oberfränkischen Industrie- und Handelskammern auf das angelaufene Geschäftsjahr. Dennoch gibt es Einschränkungen, da vor allem internationale Konflikte das Bild in den kommenden zwölf Monaten trüben könnten!

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Arbeitsmarkt Oberfranken: Mehr Arbeitslose im Dezember 2018

Die Zahl der Arbeitslosen stieg im Dezember 2018 in Oberfranken an. Mit 3,1 Prozent erhöhte sich die Arbeitslosenquote im zwölften Monat um 0,1 Prozentpunkte. Im November wurden 3,0 Prozent ausgewiesen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sank die Quote von 3,3 Prozent um 0,2 Prozentpunkte.

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Arbeitsmarkt Oberfranken: Mehr Arbeitslose im November 2018

Die Zahl der Arbeitslosen stieg im November 2018 in Oberfranken minimal an. Mit 3,0 Prozent blieb die Quote im elften Monat des Jahres stabil. Auch im Oktober wurden 3,0 Prozent ausgewiesen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sank die Quote von 3,1 Prozent um 0,1 Prozentpunkte.

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Bayreuth: IHK-Gremium verabschiedet Resolution für bessere Bahnanbindung

Bereits seit Jahren fordert das IHK-Gremium Bayreuth nachdrücklich die Verbesserung der Bahnanbindung in Bayreuth. Um diese Forderung zu bekräftigen, verabschiedete das Bayreuther Gremium in seiner letzten Sitzung im Beisein des Bayreuther Landrats Hermann Hübner einstimmig eine entsprechende Resolution.

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Arbeitsmarkt Oberfranken: Mehr Arbeitslose im August 2018

Die Zahl der Arbeitslosen ist im August 2018 in Oberfranken gestiegen. Mit 3,3 Prozent erhöhte die Quote im achten Monat des Jahres um 0,3 Prozentpunkte. Im Juli betrug sie 3,0 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sank die Quote von 3,6 Prozent um 0,3 Prozentpunkte.

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Hohenberg an der Eger: Förderverein Fichtelgebirge lädt zur Sommerlounge

In Hohenberg an der Eger (Landkreis Wunsiedel) geht am heutigen Donnerstag (02. August) die Sommerlounge des Fördervereins Fichtelgebirge in die sechste Runde. Circa 90 Unternehmen und Kommunen aus den Regionen Bayreuth, Hof, Wunsiedel, Tirschenreuth und dem angrenzenden Tschechien präsentieren sich auf der Burg der Stadt.

Hohenberg an der Eger: Rundgang durch die Sommerlounge

TVO ist mit dabei und berichtet darüber

Das Begegnungsfest, dessen Programm bis 22:30 Uhr terminiert ist, steht unter dem Motto „Natur-Kultur-Manufaktur-Grenzenlos“. Das Fest dient dazu, Kontakte zu pflegen und neue Netzwerke zu bilden. Auch TVO ist mit vor Ort. Wir berichten am Freitag (03. August) ab 18:00 Uhr in Oberfranken Aktuell und ausführlich in unserer Sondersendung um 18:30 Uhr.

Coburg: Brose-Boss Stoschek droht mit Abwanderung!

Diese Nachricht sorgt am Donnerstag (2. August) für ein mächtiges Beben in den Bereichen Wirtschaft und Politik in Oberfranken: Michael Stoschek, Vorsitzender der Gesellschafterversammlung beim Automobilzulieferer, hat angedroht, den Firmen-Stammsitz in Coburg zu schließen und die Produktion ins Ausland zu verlagern. Grund dafür sollen die überdurchschnittlich hohe Zahl an Krankheitstagen in der Belegschaft sowie die hohen Produktionskosten sein.

Hohe Lohnkosten und hoher Krankheitsstand

So kritisierte Stoschek bei einer Betriebsversammlung im letzten Monat diese zwei Kernpunkte. Stoschek soll mit dem Blick auf die Zahlen gedroht haben, Arbeitsplätze nach Osteuropa zu verlagern, sofern diese Punkte nicht angegangen werden. Jeder Angestellte müsse jetzt dazu beitragen, die Werkschließung noch abzuwenden, hieß es von Brose-Seite. 

Konkurrenz produziert billiger

Das Coburger Werk verzeichnet einen Krankheitsstand von 26 Arbeitstagen. Dieser ist doppelt so hoch wie der bayerische Durchschnitt und der höchste Wert für ein Brose-Werk weltweit. Zudem stoßen dem milliardenschweren Unternehmer die Lohnkosten in Coburg auf. Bei dem Blick auf die Konkurrenz seien diese aus seiner Sicht deutlich zu hoch. So ist der Lohnzettel in Osteuropa nur 25 Prozent so "schwer" wie der in Coburg. Am Standort in der Vestestadt beschäftigt Brose rund 3.300 Mitarbeiter. Rund die Hälfte davon arbeitet in der Produktion.

Kostendruck zwingt zu Maßnahmen

Die Betriebsversammlung am 23. Juli in Coburg stand unter dem Zeichen der mangelnden Wettbewerbsfähigkeit des heimischen Standorts. Bei der Versammlung schilderten die Geschäftsführer Kurt Sauernheimer, Sandro Scharlibbe und Jan Brauer erstmals in deutlicher Form die Situation im Vergleich zu den Wettbewerbern und anderen Brose-Standorten auf der Welt. Der extreme Kostendruck zwingt die Verantwortlichen laut der eigener Brose-Mitteilung nun zum Handeln. Der Betriebsrat wusste von der angespannten Situation schon länger. Das Gremium will nun um den Erhalt der Coburger Arbeitsplätze kämpfen.

Fertigung in Coburg nicht mehr wettbewerbsfähig

Laut den Geschäftsführern fressen die umgesetzten Lohnsteigerungen von 37 Prozent die Einsparungen bei Verwaltungs- und Projektkosten sowie im Materialeinkauf auf. Damit, so Brose, kann der Coburger Standort Investitionen und Entwicklungsleistungen nicht mehr selbst finanzieren. Demzufolge sei die Fertigung in Coburg nicht mehr wettbewerbsfähig.

Unternehmen sucht Möglichkeiten des Sparens

Die Brose Chefetage sucht nun nach Möglichkeiten des Sparens und setzt hier bei den Mitarbeitern an. So denkt man über die Reduzierung von Urlaubstagen, eine Verlängerung der Arbeitszeit, die Absenkung von Zulagen oder die Umstellung von Akkord- auf Prämienlohn nach. All diese Maßnahmen müssten allerdings erst mit dem Betriebsrat abgestimmt werden.

Brose vergleicht Coburger Standort gegenüber anderen Produktionsstätten

In der Aufstellung vergleicht Brose den Coburger Standort mit anderen Produktionsstätten in Europa und weltweit. Die Lohnkosten liegen in der Vestestadt pro Stunde bei 24,31 Euro. In der Slowakei sind es hingegen nur 6,28 Euro, inklusive der Lohnnebenkosten. Weiterhin gibt es für die Mitarbeiter in Coburg den meisten Urlaub (30 Tage). In den USA sind es hingegen nur 15 Tage. Die Fertigungsmitarbeiter in China arbeiten laut der Brose-Stellungnahme 40 Tage mehr im Jahr als die Coburger Kollegen, in Mexiko sind es sogar 52 Tage mehr.

Auffällig hoher Krankenstand

Werkleiter Jan Brauer nannte zudem ein weiteres Problem, der hohe Krankenstand in der Fertigung des Stammwerkes. Auch in allen anderen Abteilungen in Coburg liegt dieser nach dem Brose-Statement deutlich über dem Vorjahreswert. Brauer appellierte an das Pflichtbewusstsein der Mitarbeiter. So seien die Coburger Fertigungsmitarbeiter im Durchschnitt mehr als einen Monat im Jahr krank und weniger als jeden zweiten Tag des Jahres an ihrem Arbeitsplatz. Auch hier zieht man den Vergleich zu anderen Standorten. Während in Coburg 26 Krankheitstage anfielen, sind es in China im Durchschnitt rund neun Tage, im Werk in Tuscaloosa (USA) sechs Tage und in Querétaro (MEX) ebenfalls nur sechs Tage.

Deadline bis Ende des Jahres

Stoschek forderte die Geschäftsführung und Betriebsrat auf, die Probleme zu besprechen und gemeinsam zu lösen. So sollen verbindliche Vereinbarungen bis Ende des Jahres mit dem Betriebsrat getroffen werden, um Kosten zu senken. "Der Standort Coburg muss zumindest seine Entwicklungskosten und die Investitionen finanzieren können. Wenn dies durch eine Halbierung des Krankenstands und durch andere kostensenkende Maßnahmen erreicht wird, geben wir die notwendigen Investitionen frei. Andernfalls beginnen wir mit der Verlagerung der Coburger Produktion voraussichtlich in unser Werk in Prievidza", so Stoschek.

Aktuell-Bericht vom Donnerstag (02. August 2018)
Coburg: Verlagert Brose sein Werk nach Osteuropa?
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