Tag Archiv: Wirtschaft

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Stellenabbau bei Schaeffler: Auch Standort Hirschaid betroffen!

Am letzten Mittwoch (09. September) informierte der Vorstand des Automobilzulieferes Schaeffler über ein geplantes Maßnahmenpaket, welches die Schließung mehrerer Standorte sowie einen Personalabbau von insgesamt 4.400 Stellen in Deutschland vorsieht. Zusätzlich soll der Konzern durch zahlreiche Produktverlagerungen massiv umstrukturiert werden. In dem Maßnahmenpaket fällt auch der Name des Standortes Hirschaid (BA).

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Brose: Engere Zusammenarbeit mit Volkswagen geplant

Der oberfränkische Automobilzulieferer Brose will künftig enger mit Volkswagen zusammenarbeiten. Dies gab das Unternehmen mit Sitz in Coburg jetzt bekannt. Wie das Unternehmen mitteilte, ist geplant, mit der VW-Tochter SITECH im Bereich Komplettsitze und Sitzstrukturen zu kooperieren.

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Rehau AG: Konzern baut in der Automobilzuliefer-Sparte rund 1.000 Stellen ab

Die Rehau AG streicht weltweit 960 Stellen. Dies gab der Konzern am Dienstag (07. Juli) bekannt. Betroffen ist die Autozuliefer-Sparte. 700 Arbeitsplätze fallen dort im Fertigungsbereich weg, 260 im Verwaltungssektor. Allein am Stammsitz in Rehau (HO) mit 2.500 Arbeitsplätzen werden 150 Stellen gestrichen. Bis Mitte 2022 soll der Stellenabbau vollzogen sein.

Bayreuther Außenstelle wird geschlossen

In Oberfranken ist zudem der Bayreuther Standort betroffen. Dort wird die 2016 eingerichtete Außenstelle für IT- und Automotive-Fachkräfte komplett geschlossen. Die dortigen Mitarbeiter, soweit möglich, in Mobile-Office Lösungen und in Rehau untergebracht werden. Die Schließung der Außenstelle begründet der Kunststoffhersteller begründet mit dem technologischen Wandel in der Automobilbranche - hin zu mehr Elektromobilität, aber auch mit der Corona-Krise. Im Zuge des Prozesses soll die Sparte komplett neu aufgestellt werden.

Kurzarbeit für 5.500 Mitarbeiter seit März

Bereits seit Sommer 2019 hat der Konzern mit den Schwierigkeiten in der Branche zu kämpfen. Man verzeichnete unter anderem Probleme beim Absatz der Produkte. Mit Beginn der Corona-Krise verschärfte sich die Lage in diesem Industriesektor. Die REHAU AG beantrage im März bereits Kurzarbeit für über 5.500 Mitarbeiter in Deutschland. Dies hilft allerdings nicht weiter, so Sparten-Chef Markus Distelhoff.

 

Das Instrument der Kurzarbeit ist weitestgehend ausgeschöpft. Wir besetzen aktuell keine offenen Stellen und nutzen für den Abbau von Kapazitäten bereits die natürliche Fluktuation. Wo diese Ansätze nicht ausreichen, werden wir uns aber leider auch von Mitarbeitern trennen müssen. Wir sind uns des schmerzhaften Einschnitts für die gesamte Organisation bewusst. Für alle betroffenen Kolleginnen und Kollegen werden wir schnell Klarheit schaffen und gute und faire Lösungen finden.

(Markus Distelhoff, CEO der REHAU Automotive-Sparte)

 

Das Unternehmen will eine neue Organisationsstruktur einführen, um zukünftig näher an den Bedürfnissen der Kunden arbeiten zu können. So sollen unter anderem neue Entwicklung in diesem Sektor schnell umgesetzt werden. So soll die Verantwortung für ein Kundenprojekt zentral an einem Standort gebündelt sein. Forschung und Serienentwicklung will man enger verzahnen, Chancen der Digitalisierung nutzen. Im Sektor Automotive setzt man in Zukunft vor allem auf internationales Wachstum. Laut REHAU-Pressemeldung sitzt man die Sparte zudem für die großen Trends Elektromobilität und CO2-Minimierung hervorragend aufgestellt.

 

Das Marktumfeld und die Corona-Auswirkungen stellen REHAU im Bereich Automotive vor große Herausforderungen. Aber wir haben einen klaren Plan, den wir mit Entschlossenheit ins Ziel bringen werden. Wir werden unseren größten Geschäftsbereich auf deutlich profitablere Beine stellen. Und damit mehr Raum für Wachstum und Investitionen in unsere Zukunft schaffen.

(William Christensen, CEO der REHAU Gruppe)

 

Insgesamt sind circa 20.000 Menschen bei dem Familienunternehmen weltweit tätig. Allein in Deutschland sind es derzeit 8.000.

Der Aktuell-Beitrag zum Stellenabbau der Rehau AG
Rehau: Massiver Stellenabbau bei REHAU
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Arbeitsmarkt Oberfranken: Arbeitslosenzahl steigt im Mai weiter an!

Die Corona-Krise hat sich auch im abgelaufenen Monat auf den Arbeitsmarkt ausgeschlagen. Die Zahl der Arbeitslosen stieg in Oberfranken im Mai 2020 um 900 Personen weiter an. Im Vergleich zum April stieg die Arbeitslosenquote damit um 0,1 Prozentpunkte auf 4,1 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahresmonat erhöhte sich die Quote stark um 1,1 Prozentpunkte.

Stadt Hof Schlusslicht in Bayern

Zwischen Hof und Forchheim waren im Mai 2020 25.093 (04/20: 24.191) Menschen ohne Arbeit. Dies entsprach einem Plus von 902 Personen. Der Landkreis Bamberg war und ist positiver Spitzenreiter im Bezirk mit einer Quote von 2,7 Prozent. Die Stadt Hof bilanzierte eine Quote von 7,7 Prozent. Dies war nicht nur der höchste Wert in Oberfranken, sondern auch in ganz Bayern. Im Mai 2019 lag die Arbeitslosenquote in Oberfranken bei 3,0 Prozent. Vor zwölf Monaten waren 18.117 Personen arbeitslos gemeldet. Rein nach Zahlen bedeutet der aktuelle Mai-Wert eine Zunahme von rund 38 Prozent.

Bayern: Arbeitslosenzahl gestiegen

Im Mai 2020 waren in Bayern 290.580 (04/20: 271.853) Menschen ohne Arbeit. Dies entsprach einem Plus von 18.727 Personen, woraus sich eine Arbeitslosenquote für Mai von 3,8 Prozent ergab. Im April 2020 lag die Quote bei 3,6 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Quote um 1,1 Prozentpunkte. Vor einem Jahr waren im Freistaat 201.226 Menschen arbeitslos gemeldet.

Weitere Anzeigen auf Kurzarbeit

Im Mai ist auch die angemeldete Kurzarbeit vieler Betriebe in Bayern weiter gestiegen. So gingen im abgelaufenen Monat im Freistaat 13.364 Anzeigen zur Kurzarbeit ein. In den Vormonaten März und April waren dies in der Summe 125.998.

Bericht aus Oberfranken Aktuell:
Corona-Krise in Oberfranken: Immer mehr Menschen ohne Job
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Corona-Krise: Bayerisches Kabinett informiert über weiteres Vorgehen

Am Dienstagmittag (19. Mai) informierten Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger, Gesundheitsministerin Melanie Huml, Sozialministerin Carolina Trautner und der Leiter der Staatskanzlei, Staatsminister Florian Herrmann über aktuelle Entwicklungen in der Corona-Krise in Bayern. Weiterlesen
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Bayern: Mit „Frühwarnsystem“ das Coronavirus bekämpfen

Im Rahmen einer Pressekonferenz informierte am Dienstagmittag (12. Mai) Staatskanzleichef Florian Herrmann, Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Gesundheitsministerin Melanie Huml über den weiteren Corona-Fahrplan für Bayern. Herrmann gab in diesem Zusammenhang bekannt, dass die bisher getroffenen Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie in Bayern wirken und die in der letzten Woche verkündeten Maßnahmen bleiben. Wir berichteten. Neu ist, dass Bayern beim Kampf gegen das Coronavirus nun auf ein Frühwarnsystem setzt, um das Virus gezielt lokal bekämpfen zu können. Weiterlesen
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Corona-Krise: Coburg / Bamberg – BROSE schließt deutsche Standorte bis 19. April

Der oberfränkische Automobilzulieferer Brose stellt die Arbeit an den meisten europäischen Standorten ab Ende März weitgehend ein. Damit reagiert das Unternehmen auf den erheblichen Auftragseinbruch in Folge der Produktionsunterbrechungen seiner Kunden. Ein wirtschaftlicher Schaden, bedingt durch die Corona-Krise, soll mit den Maßnahmen gemindert werden. Weiterlesen
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Ende 2020: Real-Filiale in Bamberg schließt

Bis zum Jahresende 2020 wird die Supermarktkette „Real“ eine Filiale in Bamberg schließen. Dies bestätige am Donnerstag (05. März) ein Pressesprecher der Metro gegenüber TVO. Betroffen von der Schließung sind 45 Mitarbeiter. Zudem teilte der Handelskonzern mit, dass deutschlandweit insgesamt sieben Standorte geschlossen werden. Vor zwei Wochen gab die Metro AG den Verkauf der Real Supermarktkette an den Finanzinvestor SCP aus Luxemburg bekannt. Wir berichteten. Weiterlesen
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Berlin: „Bamberger Runde“ bei Wirtschaftsminister Altmaier zu Gast

Eine Delegation aus Bamberg hat am Montag (13. Januar) im Bundeswirtschaftsministerium die gegenwärtige Lage der Automobilzuliefererindustrie mit Wirtschaftsminister Peter Altmaier und dem zuständigen Staatssekretär Ulrich Nussbaum beraten. Der Delegation gehörten Staatssekretär Thomas Silberhorn (CSU), Landrat Johann Kalb (CSU), Oberbürgermeister Andreas Starke (SPD), die Bürgermeister von Hirschaid und Hallstadt Klaus Hohmann (CSU) und Thomas Söder (CSU), die Wirtschaftförderer Inge Werb und Stefan Goller sowie die Betriebsratsvorsitzenden Mario Gutmann (Bosch), Josef Morgenroth (Michelin) und Andreas Sänger (Schaeffler) an. Weiterlesen
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Wirtschaft: „Bamberger Runde“ trifft sich mit Minister Altmaier

Nachdem sich Betriebsräte großer Automobilzulieferbetriebe sowie Politiker aus Oberfranken in einem Brandbrief an Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) gewandt hatten, sind die Beteiligten jetzt zu Gesprächen nach Berlin eingeladen worden. Besonders die Region Bamberg ist von der Krise in der Automobilindustrie betroffen. Hier arbeiten rund 20.000 Beschäftigte in Zuliefererbetrieben. Während Brose und Schaeffler Stellen streichen wollen, hat Michelin sogar die Werksschließung in Hallstadt angekündigt. Weiterlesen
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Arbeitsmarkt Oberfranken: Arbeitslosenzahl sinkt im November 2019 leicht

Die Zahl der Arbeitslosen sank in Oberfranken im November 2019 auf 18.091 Personen. Im Vergleich zum Oktober fiel die Arbeitslosenquote damit um 0,1 Prozentpunkte auf 3,0 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahresmonat blieb die Quote stabil.
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Arbeitsmarkt Oberfranken: Arbeitslosenzahl sinkt im September 2019 leicht

Die Zahl der Arbeitslosen sank in Oberfranken im September 2019 auf 19.448 Personen. Im Vergleich zum August fiel die Arbeitslosenquote damit um 0,1 Prozentpunkte auf 3,2 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahresmonat stieg die Quote um 0,1 Prozentpunkte an.
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Arbeitsmarkt Oberfranken: Arbeitslosenzahl steigt im August 2019 an

Die Zahl der Arbeitslosen stieg in Oberfranken im August 2019 auf 20.140 an. Im Vergleich zum Juli erhöhte sich die Arbeitslosenquote damit um 0,3 Prozentpunkte auf 3,3 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahresmonat blieb die Quote stabil.
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Arbeitsmarkt Oberfranken: Leichtes Plus bei den Arbeitslosen im Juli 2019

Die Zahl der Arbeitslosen stieg in Oberfranken im Juli 2019 auf 18.404 an. Im Vergleich zum Juni erhöhte sich die Arbeitslosenquote damit um 0,1 Prozentpunkte auf 3,0 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahresmonat blieb die Quote stabil.
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Arbeitsmarkt Oberfranken: Weniger Arbeitslose im Juni 2019

Die Zahl der Arbeitslosen in Oberfranken sank im Juni 2019 auf 17.715 ab. Im Vergleich zum Mai ist sie damit um 0,1 Prozentpunkte auf 2,9 Prozent gesunken. Auch im Vergleich zum Vorjahresmonat sank die Quote um 0,1 Prozentpunkte.
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