Tag Archiv: Wort des Jahres

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Kleinlosnitz: Oberfränkisches Wort des Jahres 2019 gekürt

„Sternlaschmeißer“ ist das Oberfränkische Wort des Jahres 2019. Das Dialektwort, das den im Hochdeutschen doch eher sperrigen Begriff Wunderkerze bildlich beschreibt, überzeugte die vierköpfige Jury des Bezirks Oberfranken. Bezirkstagspräsident Henry Schramm verkündete das Wort am heutigen Sonntag (29. September) im Oberfränkischen Bauernhofmuseum Kleinlosnitz im Landkreis Hof.

Jury hatte über 3.000 Wörter zur Auswahl

Die Jury, bestehend aus Barbara Christoph, Leiterin der KulturServiceStelle des Bezirks Oberfranken, Sabine Knieling vom Medienpartner Extra-Radio aus Hof, Dr. Almut König vom Lehrstuhl für Germanistische Sprachwissenschaft an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen sowie dem Leiter des Bauernhofmuseums Kleinlosnitz, Bertram Popp, hatte die Qual der Wahl. Über 3.000 Einsendungen gab es insgesamt.

Wort des Jahres zum fünften Mal gekürt

2015 kürte der Bezirk Oberfranken zusammen mit dem Medienpartner Extra-Radio aus Hof erstmals das „Oberfränkische Wort des Jahres“. Das Wort muss unseren Sprachschatz bereichern und das Gemeinte besonders treffend, originell oder präzise benennen. Das Gewinnerwort 2015 wurde „Wischkästla“ als oberfränkischer Begriff für „Smartphone“. 2016 wurde die kurze oberfränkische Redewendung „a weng weng“ gekürt. Im Jahr 2017 machte der fast vergessene Begriff „Urigeln“ das Rennen, der das kribbelnde Gefühl beschreibt, wenn die kalten Hände oder Füße in der Wärme langsam auftauen. Im Vorjahr kürte die Jury unter dem Eindruck des Jahrhundertsommers das Wort „derschwitzen“ zum Oberfränkischen Wort des Jahres.

Oberfranken: Wort des Jahres 2017 wird gesucht

Der Bezirk Oberfranken sucht auch 2017 wieder das "Oberfränkische Wort des Jahres". Ab sofort kann jeder seinen Vorschlag einsenden. Verkündet wird der Sieger am 1. Oktober. In den vergangenen Jahren wurden das „Wischkästla“ (2015) und die Redewendung „a weng weng“ (2016) zum Wort des Jahres in Oberfranken gekürt.

400 Einsendungen im letzten Jahr

Über 400 Einsendungen erreichten die KulturServiceStelle des Bezirks Oberfranken im letzten Jahr. So ist die vierköpfige Jury auch 2017 gespannt, welche Vorschläge eintreffen werden. In der Jury sitzen Barbara Christoph (Leiterin der KulturServiceStelle des Bezirks Oberfranken), Sabine Knieling (Extra-Radio), Dr. Almut König (Lehrstuhl für Germanistische Sprachwissenschaft an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen) sowie Bertram Popp, (Leiter des Bauernhofmuseums Kleinlosnitz).

Möglichkeiten der Stimmabgabe

"Ich bin sehr gespannt, welches Wort oder welcher typisch oberfränkische Ausdruck 2017 Wort des Jahres wird. Wir rufen alle Oberfranken dazu auf, uns ihre Favoriten zu nennen“, so Bezirkstagspräsident Dr. Günther Denzler. Wer einen Vorschlag machen möchte, der kann dies beim Mundart-Theater-Tag am 24. September in Bad Staffelstein (Landkreis Lichtenfels) oder beim Backofenfest am 3. September im Bauernhofmusem in Kleinlosnitz (Landkreis Hof) persönlich tun. Zudem kann man seinen Vorschlag per Mail an kulturservicestelle@bezirk-oberfranken.de senden oder bei Extra Radio in Hof abgeben.

Verkündung am 1. Oktober

Das Gewinner-Wort wir im Rahmen des traditionellen Tennafestes im Oberfränkischen Bauernhofmuseum Kleinlosnitz am 1. Oktober verkündet.

Weiterführende Informationen
Kleinlosnitz: "A weng weng" ist oberfränkisches Wort des Jahres
(Beitrag vom 26.09.16)
Wischkästla: Wort des Jahres 2015 in Oberfranken gekürt
(Bericht vom 30.11.15)
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„A weng weng“ ist das oberfränkische Wort des Jahres 2016

„A weng weng“ ist das oberfränkische Wort des Jahres 2016. Auf Hochdeutsch bedeutet es „Ein bisschen wenig“. Verkündet wurde der Sieger dieses Jahres am Sonntag auf dem Mundart-Theater-Tag im Oberfränkischen Bauernhofmuseum in Kleinlosnitz im Landkreis Hof.

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Oberfränkisches Wort des Jahres: Horst Seehofer sucht mit

An der Suche zum oberfränkischen Wort des Jahres 2016 beteiligt sich nun auch Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer. Für ihn sollte das Wort „Dahamm“ zum Wort des Jahres gekürt werden. Der Grund ist einfach: „Dahamm“ sei für ihn Heimat, so Seehofer.

"Wischkästla" - Wort des Jahres 2015

Das erste oberfränkische Wort des Jahres war „Wischkästla“, ein Dialekt-Wort für das Smartphone. Beim Wettbewerb der Kulturservice-Stelle des Bezirks Oberfranken waren damals rund 800 Vorschläge eingegangen.

Vorschläge per Mail

Ideen für das Oberfränkische Wort des Jahres 2016 können noch bis zum 11. September unter kulturservicestelle@bezirk-oberfranken eingereicht werden. Gekürt wird das Wort dann am 25. September.

Wischkästla: Wort das Jahres 2015 in Oberfranken gekürt

Wiesbaden: Das Wort des Jahres 2013 ist „GroKo“

Die Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) in Wiesbaden hat am heutigen Freitag (13. Dezember) das Wort des Jahres 2013 bekannt gegeben. Es lautet: „GroKo“, das Kurzwort für „Große Koalition“. Das Wort beinhalte in seinem Anklang an die Kurzform von Krokodil, „Kroko“ eine leicht spöttische Haltung gegenüber der der höchstwahrscheinlich kommenden Regierungskoalition aus CDU/CSU und SPD und habe bereits zu einer Vielzahl neuer Wortbildungen in der Presse geführt, wie beispielsweise „GroKo-Deal“.

Platz zwei belegt der im Zuge der Querelen um den Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst aufgekommene Begriff „Protz-Bischof“, gefolgt von „Armutseinwanderung“.

Die weiteren Plätze belegen die Begriffe „Zinsschmelze“, „Big Data“, „Ausschließeritis“, „Generation Sandsack“, „Ausländermaut“, „falsche Neun“ und „Freund hört mit“.

Die Jury für das Wort des Jahres setzt sich aus dem Hauptvorstand sowie den wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Gesellschaft für deutsche Sprache zusammen. Für die Entscheidung ist nicht die Häufigkeit des Begriffs ausschlaggebend, sondern der Einfluss auf den öffentlichen Diskurs des Jahres in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.