Tag Archiv: Würzburg

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Einsatz in Rheinland Pfalz: 112 Feuerwehrkräfte aus Stadt & Landkreis Bayreuth auf den Weg ins Hochwassergebiet

ERSTMELDUNG (15:00 Uhr):

Am Dienstagmittag (20. Juli) machten sich mehrere Dutzend Feuerwehrkräfte aus Stadt und Landkreis Bayreuth auf den Weg nach Rheinland-Pfalz, um in den dortigen Hochwassergebieten zu helfen. 112 Kräfte aus den Bayreuther Land hatten sich dazu am Volksfestplatz der Stadt versammelt, um dann gemeinsam in Richtung Westen auszurücken. Wie lange der Einsatz dauern wird, ist bislang nicht bekannt.

Bayreuther Vorauskommando seit Montagabend am Nürburgring

Um 11:30 Uhr setzte sich der Feuerwehr-Konvoi in Bewegung, in dem auch ein BRK-Rettungswagen aus Bayreuth mit dabei ist. Das Vorauskommando mit acht Führungskräften um den Bayreuther Kreisbrandrat Hermann Schreck ist bereits seit Montagabend (19. Juli) in Rheinland-Pfalz. Am Nürburgring kümmerte man sich seit den Nachtstunden um die Koordination und Organisation der Kräfte, sodass die Hilfsmaßnahmen nach dem Eintreffen der Helfer aus dem Bayreuther Land zügig beginnen können. Konkrete Aufträge liegen derzeit noch nicht vor.

Insgesamt 500 Einsatzkräfte aus Bayern unterwegs

Mit unterwegs nach Rheinland-Pfalz sind Einheiten aus Aschaffenburg und Miltenberg. Zusammen bildet man das Bayerische Hilfeleistungskontingent, das insgesamt 500 Einsatzkräfte umfasst. Unterstützung erhält man zudem von der Staatlichen Feuerwehrschule Würzburg. Die erwartete Ankunft ist gegen 18:30 Uhr am Dienstagabend. Man kalkulierte im Vorfeld eine Fahrtzeit von sieben Stunden.

 

 

Aufnahmen vor der Abfahrt
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Feuerwehr-Konvoi fährt los
Hilfe im Katastrophengebiet: Feuerwehr-Konvoi startet von Bayreuth aus in Richtung Rheinland-Pfalz
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Tote & Verletzte nach Messer-Attacke in Würzburg: Mutmaßlicher Täter festgenommen

Bei einer Messer-Attacke starben am späten Freitagnachmittag (25. Juni) nach ersten Berichten in Würzburg drei Menschen. Weiterhin wurden mehrere Passanten verletzt. Ort des Geschehens war der Bereich um den Barbarossaplatz beziehungsweise an der Juliuspromenade. Mutmaßlicher Täter ist ein 24-Jähriger, der mit einem Messer auf die Passanten losging. Der Mann konnten durch ein Schuss in das Bein durch die Polizei gestoppt werden. Er befindet sich außer Lebensgefahr. Zuvor versuchten Passanten, den Mann zu stoppten. Unser Partnersender TV Mainfranken berichtet ab Abend aus Würzburg.

 

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Würzburg: Tote & Verletzte bei Messer-Angriff in der Innenstadt!

UPDATE (Sonntag, 27. Juni / 18:06 Uhr):

Mit Unterstützungskräften war die Polizeiinspektion Würzburg-Stadt am Sonntagnachmittag im Einsatz, um einen sicheren und ordnungsgemäßen Verlauf der Gedenkfeier anlässlich der Gewalttat am Freitag zu gewährleisten. Insbesondere in der Innenstadt und dort mit einem Schwerpunkt am Barbarossaplatz sowie in der Domstraße zeigte die Polizei Präsenz während der Veranstaltung.

Keine Störungen bei Kranzniederlegung und Gedenkfeier

Ziel war es, einen sicheren und ordnungsgemäßen Ablauf der Kranzniederlegung und der Gedenkfeier, der unter anderem Ministerpräsident Söder beiwohnte, wurde vollumfänglich erreicht. Es kam zu keinen nennenswerten Störungen.

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UPDATE (Sonntag, 27. Juni / 11:31 Uhr):

Wie die Würzburger Polizei am Sonntagmittag mitteilte, befindet sich eine durch den 24-jährigen Messerangreifer schwer verletzte 39-jährige Frau nicht mehr in Lebensgefahr. Auch heute will die unterfränkische Polizei weiterhin in der Innenstadt von Würzburg massiv präsent sein.

Fünf Frauen schwer verletzt

Dem aktuellen Sachstand nach wurden durch den Messerangriff des 24-jährigen Tatverdächtigen fünf Personen schwer verletzt. Es handelt sich hierbei um drei Frauen im Alter von 39, 52 und 73 Jahren sowie ein 11-jähriges Mädchen und einen 16-jährigen Jugendlichen. Die 39-Jährige befindet sich den Polizeiangaben zufolge derzeit in einem stabilen Zustand und befindet sich nicht mehr in Lebensgefahr.

Zwei Leichtverletzte aus dem Krankenhaus entlassen

Bei den beiden Leichtverletzten, welche das Krankenhaus bereits wieder verlassen konnten, handelt es sich den Angaben nach um eine 26-jährige Frau und einen 57-jährigen Mann.

24-Jähriger ersticht drei Frauen

Auch die Identität der drei getöteten Frauen gab die Polizei am heutigen Tag bekannt. In dem Würzburger Kaufhaus in der Innenstadt starben am späten Freitagnachmittag eine 24-Jährige (wohnhaft im Landkreis Main-Spessart), eine 49-Jährige (wohnhaft im Landkreis Würzburg) und um eine 82-jährige Seniorin (wohnhaft in Würzburg).  

Polizei weiter in der Innenstadt im Einsatz

Die Würzburger Polizei ist auch am Sonntag weiterhin in der Innenstadt präsent. Sie wird von der Bayerischen Bereitschaftspolizei und durch Kräfte der Operativen Ergänzungsdienste unterstützt. Die Beamtinnen und Beamten sind hierbei auch rund um die am Nachmittag stattfindende Gedenkveranstaltung im Würzburger Dom im Einsatz. 


UPDATE (Samstag, 26. Juni / 19:02 Uhr):

Am morgigen Sonntag (27. Juni) legen Ministerpräsident Markus Söder und Würzburgs Oberbürgermeister Christian Schuchardt um 15:00 Uhr zum Gedenken an die Opfer von Würzburg einen Trauerkranz am Barbarossaplatz nieder. Um 15.30 Uhr nimmt Söder dann am Trauergottesdienst im Würzburger Dom teil.


UPDATE (Samstag, 26. Juni / 16:47 Uhr):

Gegen den mutmaßlichen Täter (24) der Messer-Attacke am späten Freitagnachmittag in Würzburg wurde am heutigen Tag der Haftbefehl erlassen. Der 24-Jährige tötete am gestrigen Tag drei Frauen in einem Kaufhaus in der Innenstadt von Würzburg. Dies teilte die Polizei und Staatsanwaltschaft auf einer Pressekonferenz am Samstagnachmittag mit. Der 24-Jährige wurde nach der Verkündung des Haftbefehls in eine Justizvollzugsanstalt in Bayern eingeliefert.

Ein Opfer schwebt weiter in Lebensgefahr

Von den fünf Personen, die durch den Angreifer mit einem Messer schwerste Verletzungen erlitten, schwebt ein Opfer weiterhin in Lebensgefahr.

Hatte die Tat einen islamistischen Hintergrund?

Die Ermittler bestätigten auf der Pressekonferenz die ersten Erkenntnisse vom Freitagabend, nachdem der 24-jährige Asylbewerber vor der tödlichen Messer-Attacke bereits polizeibekannt war. Innenminister Herrmann sagte am Nachmittag, dass man von einem Einzeltäter ausgeht. Derzeit ist noch unklar, ob die Tat einen islamistischen Hintergrund hatte oder ob der 24-Jährige psychische Probleme aufwies. Die Ermittlungen dauern an.


UPDATE (Samstag, 26. Juni / 13:58 Uhr):

Nach der Gewalttat von Würzburg ordnete Ministerpräsident Markus Söder für drei Tage eine landesweite Trauerbeflaggung an. Sie gilt vom heutigen Samstag (26. Juni) bis einschließlich Montag (28. Juni). Die Anordnung zur Trauerbeflaggung gilt für alle staatlichen Dienstgebäude in Bayern. Die Gemeinden, Landkreise und Bezirke sowie die übrigen Körperschaften, Anstalten und Stiftungen des öffentlichen Rechts wurden gebeten, in gleicher Weise zu verfahren.

 

Die Tat von Würzburg ist unfassbar und schockierend. Bayern zeigt Solidarität. Wir trauern mit den Angehörigen der Opfer und bangen mit den Verletzten.

(Ministerpräsident Markus Söder)

 


UPDATE (Samstag, 26. Juni / 11:33 Uhr):

Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft gaben am Samstag weitere Informationen zu der Bluttat am späten Freitagnachmittag in Würzburg bekannt. Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat laufen weiterhin auf Hochtouren. Auf einer Pressekonferenz am Nachmittag wird über den aktuellen Stand informiert. Die unterfränkische Polizei ist verstärkt im Stadtgebiet präsent.

Fünf Schwerverletzte weiter in ärztlicher Behandlung

Dem aktuellen Sachstand nach befinden sich die fünf schwerverletzten Personen weiterhin in verschiedenen Krankenhäusern in ärztlicher Behandlung. Der Zustand von zwei dieser Personen ist weiterhin lebensbedrohlich. Zwei Leichtverletzte konnten das Krankenhaus zwischenzeitlich wieder verlassen.

Polizei in der Innenstadt präsent

Die Polizei ist zur Stunde mit Unterstützung der Bayerischen Bereitschaftspolizei und den Zentralen Diensten weiterhin mit starken Kräften in der Innenstadt von Würzburg präsent. Hinweise auf eine Gefährdung bestehen jedoch nicht. Im Fokus stehen aktuell laut Polizei die Stärkung des Sicherheitsgefühls in der Bevölkerung und die Ansprechbarkeit für die Bürgerinnen und Bürger.

Pressekonferenz um 15:00 Uhr

In einer Pressekonferenz am heutigen Nachmittag um 15:00 Uhr informiert der bayerische Innenminister Joachim Herrmann gemeinsam mit Polizeipräsident Gerhard Kallert, Vertretern der Staatsanwaltschaft und dem Würzburger Oberbürgermeister über den aktuellen Ermittlungsstand.

 


UPDATE (Freitag, 25. Juni / 22:05 Uhr):

Ermittler berichteten am Abend, dass keine Vorbeziehung zwischen dem Täter und den Opfern bestand. Bei dem festgenommenen Tatverdächtigen handelt es sich um einen 24-jährigen Mann aus Somalia, der in einer Obdachlosenunterkunft in Würzburg wohnt. Er wurde durch einen gezielten Schuss aus einer Polizeiwaffe am Oberschenkel verletzt und befindet sich nicht in Lebensgefahr. Er wird derzeit im Krankenhaus behandelt und vernommen.

Täter soll „Allahu Akbar“ gerufen haben

Laut Zeugenangaben soll der Angreifer während der Tat „Allahu Akbar“ gerufen haben. Ein islamistisches Motiv wird von der Polizei geprüft. Dazu laufen derzeit umfangreiche Ermittlungen. Zeugen werden vernommen und Bilder von Überwachungskameras ausgewertet. Laut Innenminister Herrmann (CSU) stach der Täter mit "einer unglaublichen Brutalität auf die Opfer ein".

Herrmann spricht von fünf schwerst verletzten Personen

Bayerns Innenminister berichtete am Abend gegenüber der Presse von fünf schwerst verletzten Personen sowie weiteren Verletzten. Nach den Worten von Herrmann fiel der Mann in den letzten Monaten durch Gewaltdelikte auf. Zudem war er zuletzt physisch auffällig geworden und wurde zwangsweise zu einer Behandlung eingewiesen.

Hubschrauber kreist über Würzburg

Auf Twitter vermeldete die Polizei gegen 22:00 Uhr, dass aktuell ein Polizeihubschrauber über Würzburg kreist. Dieser dient den Ermittlungen. Eine weitere Fahndung findet nicht statt, so die Einsatzzentrale.


Erstes Statement von Oberbürgermeister Schuchardt
Tödlicher Messer-Angriff in Würzburg: Erstes Statement von Oberbürgermeister Schuchardt

UPDATE (Freitag, 25. Juni / 21:44 Uhr):

Die unterfränkische Polizei bittet darum, sich nicht an Spekulationen zu beteiligen. Vielmehr sollte gefertigtes Video- und Bildmaterial den Ermittlern auf einem eigens eingerichteten Medien-Upload-Portal der Polizei zur Verfügung gestellt werden:

 


Bericht von TV Mainfranken

UPDATE (Freitag, 25. Juni / 20:40 Uhr):

Die Polizei Unterfranken gab am Abend via Twitter Informationen über den mutmaßlichen Täter bekannt. Bei ihm soll es sich um einen 24-jährigen Mann aus Somalia handeln, der in Würzburg wohnhaft ist. Der 24-Jährige wurde durch eine Kugel aus der Dienstwaffe eines Polizisten gestoppt und verletzt. Der Angreifer befindet sich laut Polizeiangaben nicht in Lebensgefahr. Zudem bestätigten die Einsatzkräfte drei getötete Personen. Weitere Menschen wurden durch die Messerattacken zum Teil schwer verletzt. Die genaue Anzahl der Verletzten wurde noch nicht veröffentlicht. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann machte sich nach dem Bekanntwerden der Tat am Freitagabend umgehend nach Würzburg auf. Inzwischen ist er vor Ort eingetroffen. Informationen dazu auch auf unserer Plattform FrankenPlus!

© TV Mainfranken / Twitter: PolizeiUFR
© TV Mainfranken / Twitter: PolizeiUFR

EILMELDUNG (Freitag, 25. Juni / 19:50 Uhr):

Bei einer Amoklauf starben am späten Freitagnachmittag (25. Juni) nach ersten Berichten in Würzburg mehrere Menschen. Weiterhin wurden mehrere Passanten verletzt. Ort des Geschehens war der Bereich um den Barbarossaplatz beziehungsweise an der Juliuspromenade. Der Täter konnten durch ein Schuss in das Bein durch die Polizei gestoppt werden. Zuvor versuchten Passanten, den Mann zu stoppten. Unser Partnersender TV Mainfranken berichtet ab Abend aus Würzburg.

Wohl drei Tote und sechs Verletzte

Wie die Polizei in einem ersten Statement berichtete, konnte der Täter durch die Einsatzkräfte festgenommen werden. "Wir haben keinerlei Hinweise auf weitere Täter", so die Polizei vor Ort. Drei Personen sollen durch die Messer-Attacke des mutmaßlichen Täters verletzt worden sein. Weitere sechs Passanten erlitten nach ersten Erkenntnissen Verletzungen. Demnach soll die Lage jetzt (Stand 19:50 Uhr) für die Bevölkerung sicher sein. Über mögliche Motive ist bislang noch nichts bekannt. Die Würzburger Innenstadt um die Tatorte ist aktuell weiträumig abgesperrt.

Erstes Polizei-Statement
Messer-Attacke in Würzburg: Tote & Verletzte am Freitagnachmittag
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Oberhaid: Bahnreisender bedroht Zugbegleiter mit Schraubenzieher!

Während der Fahrkartenkontrolle in einer Regionalbahn von Bamberg nach Würzburg wurde am Dienstag (30. März) ein Zugbegleiter von einem 55-jährigen Reisenden mit einem Schraubenzieher bedroht. Weder der Kontrolleur noch andere Bahnreisende erlitten Verletzungen. Einsatzkräfte brachten den offenbar geistig verwirrten Mann in eine psychiatrische Einrichtung, so die Bundespolizei.

Reisender holt 17,5 Zentimeter langen Schraubenzieher aus seiner Tasche heraus 

Gegen Mittag wollte der Zugbegleiter die Fahrkarte des 55-Jährigen kontrollieren, der zu diesem Zeitpunkt auf dem Boden des Abteils saß. Anstelle seines Fahrscheins zückte der Reisende einen 17,5 Zentimeter langen Schraubenzieher aus seiner Tasche heraus. Diesen bewegte er in Richtung des Zugbegleiters hin und her. Der Kontrolleur wich daraufhin zurück und verständigte die Polizei.

55-Jähriger wird in Oberhaid festgenommen

Beim Halt am Bahnhof in Oberhaid (Landkreis Bamberg) warteten bereits Beamte der Bundes- und Landespolizei, wo der 55-Jährige mit geringer körperlicher Gewalt aus dem Zug gebracht wurde. Nach der Festnahme am Bahnsteig entdeckte die Polizei eine blutende Wunde an der Stirn des 55-Jährigen. Deren Herkunft ist aktuell noch unklar. Zur weiteren Behandlung brachte der Rettungsdienst den 55-Jährigen in eine psychatrische Einrichtung. Ihn erwartet ein Strafverfahren wegen Bedrohung und des Erschleichens von Leistungen.

Bilder vom Polizeieinsatz in Oberhaid
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Oberfranken & Unterfranken: Deutlich mehr Schwarzarbeit im Jahr 2020

Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Zolls beim Hauptzollamt Schweinfurt zog für Ober- und Unterfranken nun die Bilanz für das abgelaufene Jahr. Die aufgedeckte Schadenssumme für Oberfranken (außer die Regionen Hof und Wunsiedel) und Unterfranken lag im Jahr 2020 um 25 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Weiterlesen
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Dreiste Corona-Betrugsmasche: Telefonabzocke um teure Medikamente oder Impfstoffe

Zu Beginn der Woche wurden bei der Polizei in Unterfranken mehrere Betrugsfälle bekannt, bei denen sich Betrüger am Telefon als Ärzte ausgaben. Den Angerufenen wurde vorgegaukelt, dass ein schwer an Corona erkrankter Angehöriger dringend Geld für teure Medikamente oder Impfstoffe benötigen würde. Das Polizeipräsidium in Bayreuth teilte auf TVO-Nachfrage mit, dass für Oberfranken derartige Fälle noch nicht bekannt sind, es aber nicht ausgeschlossen werden kann, dass Betrüger auch hier tätig werden. Weiterlesen
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A3 / Bamberger Zöllner: stellen 13.440 Zigaretten sicher

Bei der Kontrolle eines Kleintransporters stellte der Zoll in der Nacht zum Mittwoch (02. Dezember) 13.440 rumänische Zigaretten sicher. Das Fahrzeug mit insgesamt neun Insassen fuhr auf der A3 in Richtung Frankfurt am Main, als die Zollbeamten der Kontrolleinheit Verkehrswege Bamberg es zur Kontrolle auf dem Dienstgelände des Zolls in Dettelbach leiteten. Diese sind für die Überwachung der Verkehrswege in Unterfranken und großen Teilen Oberfrankens zuständig.

Kühlbox im Fahrzeug enthält 5.440 Stück Zigaretten

Der Fahrer (51) und seine acht osteuropäischen Fahrgäste verstrickten sich auf Nachfrage nach mitgebrachten Genussmitteln wie Alkohol oder Tabakwaren in widersprüchliche Angaben. Während die geladenen Gepäckstücke einer Röntgenkontrolle unterzogen wurden, entdeckten die Zöllner unter der hinteren Sitzreihe des Transporters 40 Stangen Zigaretten mit rumänischen Steuerzeichen auf. Zudem fand der Zoll noch eine Kühlbox mit Softgetränken, Süßigkeiten und 5.440 Stück Zigaretten.

Zoll stellt Tabaksteuerbescheid von über 2.300 Euro aus

Die Zigaretten konnten dem in Deutschland ansässigen 51-jährigen Fahrer zugeordnet werden. Gegen ihn wurde ein Steuerstrafverfahren eingeleitet. Die Zigaretten wurden als Beweismittel sichergestellt. Außerdem wurde ein Tabaksteuerbescheid über mehr als 2.300 Euro ausgestellt. Die Reisenden konnten ihre Fahrt nach Abschluss der Kontrolle fortführen.

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Mädchen (6) aufgrund der Maskenpflicht gestorben?: Polizei sagt „Fake-News“!

Seit Dienstag (29. September) verbreitet sich auf Social Media-Plattformen wie Facebook die Meldung über den angeblichen Tod eines sechsjährigen Mädchens im Raum Schweinfurt. Die betreffenden Usern sehen die Schuld für den Tod des Kindes in der Maskenpflicht, unter anderem im Öffentlichen Personen Nah- und Fernverkehr.  Das Polizeipräsidium in Unterfranken sah sich nun genötigt, sich dazu offiziell zu äußern, da sich dieser Vorfall nicht ereignete! Weiterlesen
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Bamberg / Würzburg / München: 44 Personen als Täter wegen Kinderpornographie im Darknet ermittelt

Das Bayerische Landeskriminalamt ermittelte gemeinsam mit der Zentralstelle Cybercrime Bamberg 44 Tatverdächtige im In- und Ausland wegen Kinderpornographie im Netzwerk. Im sogenannten Darknet. Nachdem am 21. März 2019 ein Logopäde aus Würzburg wegen schweren sexuellen Kindesmissbrauchs festgenommen wurde, erfolgte unmittelbar danach durch das Bayerische Landeskriminalamt und die Zentralstelle Cybercrime Bamberg Folgeermittlungen. Die Ermittler sicherten Datenträger und Kommunikationsspuren des Logopäden und konnten somit weitere Täter identifizieren. Weiterlesen
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Würzburg / Bamberg: 27-Jähriger attackiert & beleidigt Zugpersonal

Attackiert, bedroht und beleidigt wurde das Zugpersonal von einem 27 Jahre alten Mann, der am Dienstagabend (07. Juli) mit dem Zug von Würzburg in Richtung Bamberg unterwegs war. Der Reisende reagierte aggressiv, nachdem das Personal den Mann auf die fehlende Mund-Nase-Bedeckung aufmerksam machte. Die Polizei ermittelt nun wegen Körperverletzung und Bedrohung. Weiterlesen
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Zwischen Bamberg & Würzburg: Zwei neue Brücken für die B22

Ab dem kommenden Montag (15. Juni) beginnt der Neubau zweier Brücken bei Mönchsambach, einem Ortsteil von Burgebrach (BA), im Rahmen der Bundestraße B22 zwischen Bamberg und Würzburg. Bis Ende November 2020 werden zwei Gewölbebrücken aus den Baujahren 1875 und 1892 abgebrochen und durch zwei neue Brücken aus Stahlbeton ersetzt. Weiterlesen
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Pferd wird eingeschläfert: Lkw-Fahrer setzt seine Fahrt nach Unfall in Erlau fort

Eine 19 Jahre alte Reiterin musste am Donnerstag (23. April) ihr Pferd nach einem Unfall mit einem Lkw im Walsdorfer Ortsteil Erlau (Landkreis Bamberg) einschläfern lassen. Der Lkw-Fahrer setzte seine Fahrt fort, ohne sich um das schwer verletzte Tier zu kümmern. Die Polizei nahm hierzu die Ermittlungen auf. Weiterlesen

Fall Peggy: Staatsanwaltschaft stellt Ermittlungen gegen die Soko ein

Die Staatsanwaltschaft Würzburg hat die Ermittlungen gegen Mitarbeiter der Staatsanwaltschaft Bayreuth, Ermittler der Soko Peggy und einen Journalisten wegen Geheimnisverrats eingestellt. Angezeigt wurden sie von der Anwältin von Ulvi Kulac, der zunächst wegen Mordes an Peggy Knobloch verurteilt und später in einem Wiederaufnahmeverfahren freigesprochen wurde. Weiterlesen
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Bamberg / Würzburg: Erste Opfer aus Kinderpornos identifiziert

Im Fall des Verdachts auf Kinderpornografie in Würzburg sind nun einige der abgebildeten Jungen identifiziert worden. Das teilten die Zentralstelle Cybercrime Bayern mit ihrem Sitz in Bamberg und das Polizeipräsidium Unterfranken am Vormittag mit. Mehrere Terabyte Material werden ausgewertet Im Rahmen einer groß angelegten Durchsuchungsaktion konnten Einsatzkräfte am 20.März eine dreistellige Zahl an Datenträgern sicherstellen. Insgesamt wurde Material mit einem Umfang von mehreren Terabyte gesichert, das derzeit akribisch ausgewertet wird. Dabei stießen die Ermittler auf eine Vielzahl kinderpornographischer Bilder und Videos. Die aufwändigen Ermittlungen, die sowohl zur Identifizierung der abgebildeten Kinder, als auch zur Ermittlung der Tatorte und Tatzeiten notwendig sind, werden mit Hochdruck durch die eigens hierfür bei der Kripo Würzburg eingerichteten SOKO „01-2019“ unter Leitung der Zentralstelle Cybercrime Bayern bei der Generalstaatsanwaltschaft Bamberg geführt. Opfer aus einer Kindertagesstätte im Würzburger Stadtteil Heuchelhof Im Zuge der Ermittlungen konnten nun einige der abgebildeten Jungen identifiziert werden. Bei diesen Missbrauchsopfern handelt es sich um Kinder einer Kindertagesstätte im Würzburger Stadtteil Heuchelhof, die der inhaftierte Beschuldigte dort als Logopäde behandelt hat. Die entsprechenden Aufnahmen sind auch in den Räumen der Einrichtung entstanden. Nach derzeitigem Ermittlungsstand sind keine Anhaltspunkte dafür vorhanden, dass die Missbrauchshandlungen vom Personal der Kindertagesstätte bemerkt wurden. Die Eltern der betroffenen Kinder wurden inzwischen informiert. Auch der Träger der Kita sowie das Jugendamt der Stadt Würzburg wissen Bescheid. Ein Verdächtiger sitzt seit März in Untersuchungshaft Wie bereits berichtet, hatte sich im Rahmen eines umfangreichen Ermittlungsverfahrens zur Verbreitung von kinderpornographischem Material im sogenannten „Darknet“ ein Tatverdacht gegen zwei Männer aus Würzburg ergeben. Ein Beschuldigter befindet sich seit dem 21. März wegen des dringenden Verdachts des schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern, sowie der Herstellung und der Verbreitung kinderpornographischer Schriften in Untersuchungshaft. Die zweite tatverdächtige Person wurde bereits am 21. März mangels dringenden Tatverdachts wieder auf freien Fuß gesetzt. Auch die weiteren Ermittlungen haben den Tatverdacht gegen diese Person bislang nicht weiter erhärtet. Polizei arbeitet an der Identifizierung weiterer Missbrauchsopfer Derzeit wird nach wie vor an der Identifizierung weiterer Tatopfer und Tatorte gearbeitet. Der inhaftierte Beschuldigte hat eine erste kurze Stellungnahme abgegeben. Die Generalstaatsanwaltschaft Bamberg und die Kriminalpolizei bitten nach wie vor um Hinweise aus der Bevölkerung.

Die Hotline der Kriminalpolizei Würzburg ist unter 0800/7733744 von 08:00 Uhr bis 22:00 Uhr zu erreichen.

 
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Bamberg / Würzburg: Zwei Männer wegen des Verdachts auf Kinderpornografie verhaftet

UPDATE (14:24 Uhr)

Auf Anordnung der Generalstaatsanwaltschaft Bamberg wird einer der beiden Tatverdächtigen noch im Laufe des Donnerstags (21. März) dem zuständigen Ermittlungsrichter zur Klärung der Haftfrage vorgeführt werden. Der zweite Tatverdächtige wird auf Anordnung der Generalstaatsanwaltschaft Bamberg wieder auf freien Fuß gesetzt, da sich nach den ersten Ermittlungen der dringende Tatverdacht nicht erhärtet hat. Bei diesem Tatverdächtigen handelt es sich um die Person, bei der im Rahmen der Ermittlungen ein enger Bezug zu einer Kindertagesstätte im Würzburger Stadtteil Heuchelhof festgestellt werden konnte.

Hotline für Hinweise aus der Bevölkerung

Die Kriminalpolizei Würzburg hat für Hinweise aus der Bevölkerung eine Hotline eingerichtet. Diese ist unter 0800/7733744 von 08:00 Uhr bis 22:00 Uhr zu erreichen.


ERSTMELDUNG (10:52 Uhr)

Die Kripo Würzburg hat unter der Leitung der Zentralstelle Cybercrime Bayern bei der Generalstaatsanwaltschaft in Bamberg am Mittwoch (20. März) in Würzburg mehrere Objekte im Zuge eines Ermittlungsverfahrens wegen des Verdachts der Herstellung und der Verbreitung kinderpornografischer Schriften durchsucht. Zwei Beschuldigte wurden vorläufig festgenommen.

Große Durchsuchungsaktion in Würzburg

Die groß angelegte Durchsuchungsaktion wurde von Einsatzkräften der Kriminalpolizei Würzburg, sowie Staatsanwälten der Zentralstelle Cybercrime Bayern durchgeführt, die zudem von der Bayerischen Bereitschaftspolizei, einem Spezialeinsatzkommando und Beamten des Bundeskriminalamtes und der Polizeiinspektion Cloppenburg/Vechta unterstützt wurden.

Zwei Tatverdächtige verhaftet

Im Verlauf des Einsatzes konnten zwei Tatverdächtigte aus Würzburg vorläufig festgenommen werden, gegen die sich im Rahmen eines umfangreichen Ermittlungsverfahrens zur Verbreitung von kinderpornografischem Material im sogenannten „Darknet“ ein Tatverdacht ergeben hatte.  Das mutmaßlich von den Beschuldigten selbst angefertigte und anschließend verbreitete Material zeigt nach derzeitigem Kenntnisstand ausschließlich männliche Opfer im Kindesalter.

Würzburger Kita ebenfalls durchsucht

Auch eine Kindestagesstätte im Würzburger Stadtteil Heuchelhof wurde im Zuge der Ermittlungsmaßnahmen durchsucht. Die Leitung der Kindertagesstätte ist entsprechend informiert. Vor Ort stehen Polizeibeamte als Ansprechpartner für Eltern und das Personal zur Verfügung. In enger Absprache mit der Generalstaatsanwaltschaft Bamberg wird derzeit geprüft, ob die beiden vorläufig festgenommenen Beschuldigten noch im Laufe des Donnerstags dem zuständigen Ermittlungsrichter vorgeführt werden.

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