Tag Archiv: Würzburg

Fall Peggy: Staatsanwaltschaft stellt Ermittlungen gegen die Soko ein

Die Staatsanwaltschaft Würzburg hat die Ermittlungen gegen Mitarbeiter der Staatsanwaltschaft Bayreuth, Ermittler der Soko Peggy und einen Journalisten wegen Geheimnisverrats eingestellt. Angezeigt wurden sie von der Anwältin von Ulvi Kulac, der zunächst wegen Mordes an Peggy Knobloch verurteilt und später in einem Wiederaufnahmeverfahren freigesprochen wurde.

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© Pixabay / CC0 Public Domain / Symbolbild

Bamberg / Würzburg: Erste Opfer aus Kinderpornos identifiziert

Im Fall des Verdachts auf Kinderpornografie in Würzburg sind nun einige der abgebildeten Jungen identifiziert worden. Das teilten die Zentralstelle Cybercrime Bayern mit ihrem Sitz in Bamberg und das Polizeipräsidium Unterfranken am Vormittag mit.

Mehrere Terabyte Material werden ausgewertet

Im Rahmen einer groß angelegten Durchsuchungsaktion konnten Einsatzkräfte am 20.März eine dreistellige Zahl an Datenträgern sicherstellen. Insgesamt wurde Material mit einem Umfang von mehreren Terabyte gesichert, das derzeit akribisch ausgewertet wird. Dabei stießen die Ermittler auf eine Vielzahl kinderpornographischer Bilder und Videos. Die aufwändigen Ermittlungen, die sowohl zur Identifizierung der abgebildeten Kinder, als auch zur Ermittlung der Tatorte und Tatzeiten notwendig sind, werden mit Hochdruck durch die eigens hierfür bei der Kripo Würzburg eingerichteten SOKO „01-2019“ unter Leitung der Zentralstelle Cybercrime Bayern bei der Generalstaatsanwaltschaft Bamberg geführt.

Opfer aus einer Kindertagesstätte im Würzburger Stadtteil Heuchelhof

Im Zuge der Ermittlungen konnten nun einige der abgebildeten Jungen identifiziert werden. Bei diesen Missbrauchsopfern handelt es sich um Kinder einer Kindertagesstätte im Würzburger Stadtteil Heuchelhof, die der inhaftierte Beschuldigte dort als Logopäde behandelt hat. Die entsprechenden Aufnahmen sind auch in den Räumen der Einrichtung entstanden. Nach derzeitigem Ermittlungsstand sind keine Anhaltspunkte dafür vorhanden, dass die Missbrauchshandlungen vom Personal der Kindertagesstätte bemerkt wurden. Die Eltern der betroffenen Kinder wurden inzwischen informiert. Auch der Träger der Kita sowie das Jugendamt der Stadt Würzburg wissen Bescheid.

Ein Verdächtiger sitzt seit März in Untersuchungshaft

Wie bereits berichtet, hatte sich im Rahmen eines umfangreichen Ermittlungsverfahrens zur Verbreitung von kinderpornographischem Material im sogenannten „Darknet“ ein Tatverdacht gegen zwei Männer aus Würzburg ergeben. Ein Beschuldigter befindet sich seit dem 21. März wegen des dringenden Verdachts des schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern, sowie der Herstellung und der Verbreitung kinderpornographischer Schriften in Untersuchungshaft. Die zweite tatverdächtige Person wurde bereits am 21. März mangels dringenden Tatverdachts wieder auf freien Fuß gesetzt. Auch die weiteren Ermittlungen haben den Tatverdacht gegen diese Person bislang nicht weiter erhärtet.

Polizei arbeitet an der Identifizierung weiterer Missbrauchsopfer

Derzeit wird nach wie vor an der Identifizierung weiterer Tatopfer und Tatorte gearbeitet. Der inhaftierte Beschuldigte hat eine erste kurze Stellungnahme abgegeben. Die Generalstaatsanwaltschaft Bamberg und die Kriminalpolizei bitten nach wie vor um Hinweise aus der Bevölkerung.

Die Hotline der Kriminalpolizei Würzburg ist unter 0800/7733744 von 08:00 Uhr bis 22:00 Uhr zu erreichen.

 

© Bundespolizei / Symbolbild

Bamberg / Würzburg: Zwei Männer wegen des Verdachts auf Kinderpornografie verhaftet

UPDATE (14:24 Uhr)

Auf Anordnung der Generalstaatsanwaltschaft Bamberg wird einer der beiden Tatverdächtigen noch im Laufe des Donnerstags (21. März) dem zuständigen Ermittlungsrichter zur Klärung der Haftfrage vorgeführt werden. Der zweite Tatverdächtige wird auf Anordnung der Generalstaatsanwaltschaft Bamberg wieder auf freien Fuß gesetzt, da sich nach den ersten Ermittlungen der dringende Tatverdacht nicht erhärtet hat. Bei diesem Tatverdächtigen handelt es sich um die Person, bei der im Rahmen der Ermittlungen ein enger Bezug zu einer Kindertagesstätte im Würzburger Stadtteil Heuchelhof festgestellt werden konnte.

Hotline für Hinweise aus der Bevölkerung

Die Kriminalpolizei Würzburg hat für Hinweise aus der Bevölkerung eine Hotline eingerichtet. Diese ist unter 0800/7733744 von 08:00 Uhr bis 22:00 Uhr zu erreichen.


ERSTMELDUNG (10:52 Uhr)

Die Kripo Würzburg hat unter der Leitung der Zentralstelle Cybercrime Bayern bei der Generalstaatsanwaltschaft in Bamberg am Mittwoch (20. März) in Würzburg mehrere Objekte im Zuge eines Ermittlungsverfahrens wegen des Verdachts der Herstellung und der Verbreitung kinderpornografischer Schriften durchsucht. Zwei Beschuldigte wurden vorläufig festgenommen.

Große Durchsuchungsaktion in Würzburg

Die groß angelegte Durchsuchungsaktion wurde von Einsatzkräften der Kriminalpolizei Würzburg, sowie Staatsanwälten der Zentralstelle Cybercrime Bayern durchgeführt, die zudem von der Bayerischen Bereitschaftspolizei, einem Spezialeinsatzkommando und Beamten des Bundeskriminalamtes und der Polizeiinspektion Cloppenburg/Vechta unterstützt wurden.

Zwei Tatverdächtige verhaftet

Im Verlauf des Einsatzes konnten zwei Tatverdächtigte aus Würzburg vorläufig festgenommen werden, gegen die sich im Rahmen eines umfangreichen Ermittlungsverfahrens zur Verbreitung von kinderpornografischem Material im sogenannten „Darknet“ ein Tatverdacht ergeben hatte.  Das mutmaßlich von den Beschuldigten selbst angefertigte und anschließend verbreitete Material zeigt nach derzeitigem Kenntnisstand ausschließlich männliche Opfer im Kindesalter.

Würzburger Kita ebenfalls durchsucht

Auch eine Kindestagesstätte im Würzburger Stadtteil Heuchelhof wurde im Zuge der Ermittlungsmaßnahmen durchsucht. Die Leitung der Kindertagesstätte ist entsprechend informiert. Vor Ort stehen Polizeibeamte als Ansprechpartner für Eltern und das Personal zur Verfügung. In enger Absprache mit der Generalstaatsanwaltschaft Bamberg wird derzeit geprüft, ob die beiden vorläufig festgenommenen Beschuldigten noch im Laufe des Donnerstags dem zuständigen Ermittlungsrichter vorgeführt werden.

© Bundespolizei

Hof: Mit Haftbefehl gesuchter Einbrecher nach umfangreichen Ermittlungen in Haft!

Aufgrund von umfangreichen Ermittlungen von Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft Hof konnte ein mit Haftbefehl gesuchten Straftäter in Unterfranken jetzt festgenommen werden. Dem 45-Jährigen wird zur Last gelegt, in Stadt und Landkreis Hof mehrere Einbrüche, vor allem in Wohnanwesen, begangen zu haben. Weiterlesen
© Deutsche Bahn / Uwe Miethe

Selbstmordankündigung: Hauptbahnhof Würzburg komplett gesperrt

Wegen einer Selbstmordankündigung wurde der gesamte Zugverkehr am Hauptbahnhof Würzburg am Dienstagmorgen (26. September) für rund 40 Minuten komplett eingestellt. Es kam zu erheblichen Auswirkungen im Bahnverkehr, die bis nach Oberfranken reichten.

Frau informierte über Absichten einer Freundin

Wie die Bundespolizei informierte, meldete sich gegen 8:00 Uhr eine Frau im Hauptbahnhof Würzburg bei Mitarbeitern der Deutschen Bahn. Sie berichtete über ihre Befürchtungen, dass sich eine Freundin in einem psychischen Ausnahmezustand befände und sich im Bahnhof das Leben nehmen wolle. Auf Basis dieser Information entschieden sich die Verantwortlichen, den Zugverkehr vorübergehend komplett einzustellen. Mehrere Streifen der Bundes- und Landespolizei suchten den gesamten Bahnhofsbereich nach der jungen Frau ab. Die Suche brachte allerdings keinen Erfolg

Gesuchte wurde in Aschaffenburg aufgegriffen

Ermittlungen der Bundespolizei ergaben, dass sich die Frau noch vor Einstellung des Bahnverkehrs mit einem ICE in Richtung Aschaffenburg entfernt hatte. Am dortigen Hauptbahnhof wurde die Gesuchte in Gewahrsam genommen. Der Zugverkehr wurde schließlich um 08:41 Uhr wieder aufgenommen.


Berichterstattung über Selbstmorde / Suizidabsichten

In aller Regel berichten wir nicht über Suizid-Vorfälle, um keinen Anreiz für Nachahmungen zu geben – außer sie erfahren durch die Umstände eine besondere Aufmerksamkeit.

Wenn Sie selbst Selbmordabsichten haben, dann kontaktieren Sie bitte sogleich die Telefonseelsorge unter dem Link www.telefonseelsorge.de. Unter der kostenlosen Hotline 0800 – 111 0 111 oder 0800 – 111 0 222 erhalten Sie Hilfe von Beratern, die Ihnen Auswege aus schwierigen Situationen aufzeigen können.

© TVO

Familiendrama in Unterfranken: Vater und zwei Kinder tot unter Autobahnbrücke gefunden

Ein mögliches Familiendrama erschütterte am Freitag (30. September) Unterfranken und ganz Bayern. Unterhalb einer Autobahnbrücke der Autobahn A7 wurden am Morgen ein 42-jähriger Mann aus dem Landkreis Kitzingen und seine zwei Söhne im Alter von zwei und fünf Jahren tot aufgefunden. Ein Zeuge entdeckte die Leichen gegen 7:45 Uhr.

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© BasKIDball Bamberg

Bamberg / Würzburg: Dirk Nowitzki besuchte das BasKID-Sommercamp

Das BasKIDball-Sommercamp lud auch in diesem Jahr die deutschlandweiten BasKIDball-Standorte zu einer Woche voller Spiel und Spaß ein. Nach Würzburg kamen hierbei nicht nur die Kids, sondern auch ein ganz spezieller Überraschungsgast: Dirk Nowitzki, Schirmherr des Projektes, welches 2007 in Bamberg konzipiert wurde und auf die Kooperation zwischen Jugendhilfe, Vereinen, Kommunen, Schulen, Unternehmen und Förderern setzt, tauchte auf und sorgte für leuchtende Augen.

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© Polizeipräsidium Oberfranken

Bayreuth: Drogendealer aus Frankfurt festgenommen

Nach intensiven Ermittlungen von Kripo und Staatsanwaltschaft Bayreuth wurden am Samstag (16. April) zwei Männer aus Frankfurt festgenommen. Bei einem 45-Jährigen der Verdacht, dass er im Raum Bayreuth Drogen verkaufte. Mittlerweile sitzt der Drogendealer in Untersuchungshaft.

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© Bundespolizei

Frau im Zug sexuell belästigt: Bundespolizei sucht Zeugin

Nach der sexuellen Belästigung einer Frau in einer Regionalbahn zwischen Haßfurt und Schweinfurt (Unterfranken) am Mittwochmorgen (13. April) bittet die Bundespolizei bezirksübergreifend um Mithilfe aus der Bevölkerung. Die Beamten suchen speziell eine wichtige Zeugin!

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© Polizeipräsidium Oberfranken (Symbolfoto / Archiv)

Schlüsselfeld (Lkr. Bamberg): Fahrzeug voll mit Diebesgut!

Am Mittwoch (2. Dezember) wurde auf einem Autohof in der Nähe von Schlüsselfeld (Landkreis Bamberg) von Schleierfahndern ein Opel mit Würzburger Kennzeichen angehalten und kontrolliert. Im Kofferraum befanden sich mehrere Plastiktüten und Rucksäcke prall gefüllt mit Tabakwaren, Spirituosen, Kosmetikartikeln und Elektrogeräten.

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Bayreuth: Gefährliche Körperverletzung am Bahnhof

Eine Gruppe von zehn bis zwölf Bayreuther Fußballfans hat am Samstag (23. Mai) gegen 18.00 Uhr am Bahnhof Bayreuth drei gegnerischen Fußballfans aus Würzburg aufgelauert und einen der Fans geschlagen. Jetzt ermittelt die Bundespolizei wegen gefährlicher Körperverletzung.

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Mutmaßliche NS-Verbrecher: Staatsanwaltschaft Würzburg ermittelt

Die Staatsanwaltschaft Würzburg ermittelt gegen zwei mutmaßliche NS-Verbrecher aus Unter- und Oberfranken. Einem 92-Jährigen aus dem Raum Aschaffenburg und einem 89-Jährigen aus dem Raum Coburg wird vorgeworfen, an der Tötung von Häftlingen im Konzentrationslager Auschwitz beteiligt gewesen zu sein. Die Vorwürfe würden nun geprüft. Es sei offen, wie lange die Ermittlungen dauern werden und ob es zu einer Anklage komme, so Oberstaatsanwalt Dietrich Geuder. Die Verfahren gehen auf Vorermittlungen der Ludwigsburger NS-Fahndungsstelle zurück. Sie hatte Informationen zu 30 mutmaßlichen Nazi-Verbrechern an die zuständigen Staatsanwaltschaften gegeben. Ihnen wird Beihilfe zum Mord vorgeworfen. Sieben Verdächtige wohnen in Bayern. Die Staatsanwaltschaft München prüft zurzeit die Vorwürfe gegen vier von ihnen, die Nürnberger Anklagebehörde ermittelt gegeneinen 90-Jährigen aus dem Landkreis NeustadtAisch-Bad Windsheim. Die neuen Untersuchungen waren nach dem Urteil gegen den KZ-Aufseher John Demjanjuk in Gang gekommen. 2011 hatte ihn das Landgericht München wegen Beihilfe zum Mord an mehr als 28.000 Menschen zu fünf Jahren Haft verurteilt.