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Bilanz: Greiffenberger AG legt vorläufige Zahlen für 2013 vor

Die Greiffenberger AG hat im Geschäftsjahr 2013 nach ersten vorläufigen Zahlen einen Umsatz von 155,2 Millionen Euro erzielt. Damit liegen die Umsatzerlöse am oberen Rand der im November aktualisierten Umsatzprognose für 2013 (Bandbreite von 152 bis 156 Millionen Euro). Als Konsequenz der im Jahresverlauf eingeleiteten, teilweise auch schon kurzfristig wirksamen Kostenoptimierungen kann ein operatives Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) nach ersten vorläufigen Zahlen von 6,0 Millionen Euro erreicht werden. Damit liegt die Ergebnisentwicklung leicht oberhalb der aktualisierten Prognose, in der ein EBIT in der Bandbreite von 4,3 bis 5,8 Millionen Euro erwartet worden ist. Die Greiffenberger Gruppe ist im Bereich Industrietechnologie tätig und beschäftigt an den Standorten Marktredwitz und Augsburg 1.051 Mitarbeiter.

 


 

 

Marktredwitz (Lkr. Wunsiedel): Greiffenberger legt Bilanz vor

Die Greiffenberger-Gruppe konnte im dritten Quartal ihren stabilen Geschäftsverlauf bei gleichzeitig unterjährig zunehmender Dynamik fortsetzen. So hat Greiffenberger im dritten Quartal den höchsten Quartalsumsatz des Jahres 2013 verbucht und den Trend der von Quartal zu Quartal steigenden Erlöse fortgeschrieben. Mit 116,9 Millionen Euro lag der Gesamtumsatz der Gruppe im Zeitraum Januar bis September aber insgesamt noch 4 Prozent unter Vorjahresniveau (122,4 Millionen Euro ).

Auftragseingang gesteigert

„Wir haben durchaus Indikationen, dass unsere stabile operative Entwicklung weiter anhalten kann, allerdings sind wir für das laufende vierte Quartal sehr vorsichtig und rechnen derzeit eher mit einer Verschiebung der Umsätze aus dem Auftragspolster ins nächste Jahr“, sagt Stefan Greiffenberger, Vorstand der Greiffenberger AG. In den ersten neun Monaten konnte die Greiffenberger-Gruppe einen addierten Auftragseingang von 125,0 Millionen Euro verbuchen. Dies ist ein Plus von 14 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum (109,6 Millionen Euro). Das Verhältnis von Auftragseingang zu Umsatzerlösen lag per 30. September 2013 bei 1,1 – auch das ein klares Zeichen für Wachstum. Der Auftragsbestand der Gruppe insgesamt baute sich in den ersten neun Monaten ebenfalls auf und liegt zum 30. September bei 38,9 Millionen Euro, also um 14,7 Prozent höher als zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres. Der Auftragsbestand entspricht damit in etwa der Höhe eines kompletten Quartalsumsatzes.

Umsatzprognose gesenkt

„Trotz des Wachstums im Auftragseingang, der aufwärtsgerichteten Dynamik und des wie von uns erwartet stärkeren zweiten Halbjahres 2013 müssen wir abwarten, was das vierte Quartal in den einzelnen operativen Gesellschaften bringen wird. Insbesondere bei Eberle lässt der von uns erwartete Aufholeffekt länger als gedacht auf sich warten und wird im vierten Quartal noch nicht kommen“, so Stefan Greiffenberger weiter. „Aufgrund der heutigen Sicht haben wir am 5. November 2013 den Umsatzkorridor für das Gesamtjahr 2013 auf 152 bis 156 Millionen Euro konkretisiert und damit die Prognose etwas nach unten angepasst.'“Zum Vergleich: In der zuvor gültigen Prognose rechnete der Greiffenberger-Konzern für das Geschäftsjahr 2013 mit einem Umsatz in der Bandbreite von 156 bis 160 Millionen Euro, im Geschäftsjahr 2012 lag der Umsatz bei 158 Millionen Euro. Durch den erwarteten Umsatzeffekt vorrangig im vierten Quartal errechnet sich eine Planung für das EBITDA in der Bandbreite von 11,1 bis 12,6 Mio. EUR. Unter Berücksichtigung der geplanten Abschreibungen von 6,8 Millionen Euro wird das EBIT in der Bandbreite von 4,3 bis 5,8 Millionen Euro liegen. In den EBITDA- und EBIT-Prognosewerten jeweils enthalten sind wie bisher die geplanten Einmalaufwendungen in Höhe von 1,7 Millionen Euro für den Start des neuen Werks der ABM im polnischen Lublin. Unverändert geht die Greiffenberger-Gruppe von einer deutlichen Verbesserung beim Finanzergebnis im Umfang von 1,5 bis 1,7 Millionen Euro aus.

ABM nimmt Produktion planmäßig auf

Der Teilkonzern ABM wird seine Produktion in Lublin nach aktuellem Stand wie ursprünglich geplant im vierten Quartal 2013 aufnehmen. Da die Baumaßnahmen für das neue Werk, das von ABM von einem Immobilieninvestor langfristig gemietet werden sollte, unverändert hinter dem Zeitplan liegen, wurde zwischenzeitlich ein bereits bestehendes modernes Fabrikgebäude angemietet. Die Vorbereitungen für den Produktionsstart dort schreiten planmäßig voran. Parallel befindet sich ABM weiterhin in Gesprächen zur Erstellung eines Built-to-Suit Gebäudes durch einen Immobilieninvestor.

Die Entwicklung in den Unternehmensbereichen: Antriebstechnik

Die Antriebstechnik (ABM) erzielte im Zeitraum Januar bis September Umsatzerlöse von 73,7 Millionen Euro und liegt damit praktisch wieder auf Vorjahresniveau (74,0 Millionen Euro). Der Umsatzanteil des größten Teilkonzerns am Gesamtumsatz der Gruppe beträgt mittlerweile 63 Prozent. Zum deutlichen Aufholeffekt nach einem schwierigen vierten Quartal 2012 haben unter anderem Umsatzzuwächse in den Produktbereichen Erneuerbare Energien, Lagerlogistik, Medizintechnik und Textilmaschinen beigetragen. Die Umsätze in China waren wesentliche Triebfedern, aber auch in Nordamerika und Europa waren Wachstumsimpulse spürbar. Darüber hinaus lagen die addierten Auftragseingänge auf breiter Front über den Vergleichswerten des Vorjahres sowie über dem aktuellen Umsatz nach drei Quartalen. Entsprechend kann mit einer Fortsetzung der Aufwärtsentwicklung gerechnet werden.

Metallbandsägeblätter & Präzisionsbandstahl

Der Unternehmensbereich Metallbandsägeblätter & Präzisionsbandstahl (Eberle) verzeichnete nach neun Monaten einen Umsatzrückgang um 7,6 Prozent auf 32,6 Millionen Euro. In der Vorjahresperiode hatte der Umsatz 35,3 Millionen Euro betragen. Vom Umsatzrückgang waren beide Produktbereiche des Unternehmensbereichs betroffen, wobei die bedienten Märkte sich sehr heterogen zeigten. Die teils deutlichen Impulse zum Beispiel in den USA oder in Deutschland konnten hierbei rückläufige Entwicklungen in anderen Ländern nicht vollständig kompensieren. Aufgrund dieser nicht einfachen Situation in vielen relevanten Märkten bleibt der Ausblick auf das vierte Quartal verhalten.

Kanalsanierungstechnologie

Der Umsatz im Unternehmensbereich Kanalsanierungstechnologie (BKP) in den ersten neun Monaten belief sich auf 10,6 Millionen Euro nach 13,1 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum, was einem Umsatzrückgang auf Neunmonatssicht von 18,8 Prozent entspricht. Innerhalb der ersten neun Monate konnte BKP den hohen Umsatzrückstand gegenüber 2012 so bereits wieder etwas abbauen. Wegen des sehr verhaltenen Starts in das Jahr 2013 und hoher Vorgaben aus dem Vorjahr aufgrund starker Rohrummantelungsumsätze gilt es aber noch einiges aufzuholen. Mit einer Umsatzsteigerung um 36 Prozent gegenüber dem zweiten Quartal 2013 leistete das dritte Quartal hierzu einen wesentlichen Beitrag. Auch für das laufende vierte Quartal wird eine gute Umsatzentwicklung erwartet, die jedoch von Witterungseinflüssen abhängt.

Die Kennzahlen der ersten neun Monate 2013 (IFRS) im Überblick:

 

30.09.2013
(9 Monate)

30.09.2012
(9 Monate)

ggü. Vorjahr

 

Mio. EUR

Mio. EUR

%

Umsatz

116,9

122,4

-4,5 %

davon Unternehmensbereich:

 

 

 

Antriebstechnik
(ABM Greiffenberger, Marktredwitz;
685 Mitarbeiter)

73,7

74,0

-0,5 %

Metallbandsägeblätter & Präzisionsbandstahl
(Eberle, Augsburg; 281 Mitarbeiter)

32,6

35,3

-7,6 %

Kanalsanierungstechnologie
(BKP, Velten; 64 Mitarbeiter)

10,6

13,1

-18,8 %

Auftragseingang, gesamt

125,0

109,6

+14,0 %

Auftragsbestand, gesamt

38,9

33,9

+14,7 %

 

Die Greiffenberger AG:

Die Greiffenberger AG mit Sitz in Marktredwitz ist eine familiengeführte Industrieholding, die mit 1.031 Mitarbeitern und bei einer Exportquote von 60 % weltweit erfolgreich in technologisch anspruchsvollen Nischen dreier Wachstumsmärkte agiert:

  • Antriebstechnik: Effiziente Antriebstechnik für Unternehmen, die marktführende Lösungen entwickeln, insbesondere Industrieanwendungen, Mobile Antriebstechnik und Erneuerbare Energien
  • Metallbandsägeblätter & Präzisionsbandstahl: Höchste Qualität für anspruchsvolle industrielle Anwendungen
  • Kanalsanierungstechnologie: Modernste grabenlose Technologie und Rohrummantelung

Im strategischen Fokus steht die Weiterentwicklung der Branchenkompetenzen und die Forcierung der Umwelttechnologie z.B. auf den Gebieten Kanalsanierungstechnologie, Biomasseheizungen und Windkraft. Das organische Wachstum wird durch eine zunehmende Internationalisierung in Vertrieb und Beschaffung generiert und optional durch Unternehmenszukäufe ergänzt. Seit 1986 ist das Unternehmen an der Börse notiert.

Hof / Coburg: Studierendenzahlen an Hochschulen steigen

Die Zahl der Studenten an der Hochschule Hof ist zum Beginn des  Wintersemester 2013/2014 weiter angestiegen. Insgesamt zählt die Hochschule Hof derzeit 3.450 Studierende, darunter 1.100 Studienanfänger. Im Vergleich zum Vorjahr sind damit ca. 8 Prozent mehr Studenten an der Hofer Hochschule eingeschrieben. Die meisten Studienanfänger entschieden sich für die Studiengänge „Betriebswirtschaft“, „Internationales Management“ und „Wirtschaftsrecht“.

 

Die Hochschule Coburg begrüßt zum neuen Wintersemester 1.300 Studienanfänger. Damit sind derzeit 4.700 Studierende an der Hochschule eingeschrieben. In Coburg werden die Ingenieurwissenschaften im beliebter. Daher wurden jetzt drei neue Studiengänge eingeführt: „Automatisierung und Robotik“, „Erneuerbare Energien“ und „Elektro- und Informationstechnik“.

 


 

 

Oberfranken: Arbeitsmarkt mit leichtem Aufschwung

Obwohl sich die kalten Temperaturen halten, hat sich der Arbeitsmarkt im Regierungsbezirk Oberfranken im März leicht positiv entwickelt. 28.845 Menschen waren im dritten Monat des Jahres arbeitslos, 1.286 weniger als im Monat zuvor. Die Quote sank von 5,2 Prozent auf 5,0 Prozent. Die niedrigste Arbeitslosenquote in Oberfranken weist Bamberg mit 3,5 Prozent aus. Spitzenreiter ist Hof mit 7,6 Prozent. Ausführliche Zahlen gibt es ab 18.00 Uhr in „Oberfranken Aktuell“.

Unfallbilanz Oberfranken 2012: Mehr Unfälle, weniger Tote

Im Polizeipräsidium Oberfranken in Bayreuth wurde am Freitagvormittag die Oberfränkische Unfallbilanz 2012 vorgestellt. Mit insgesamt 28.682 (Vj.: 28.083) Verkehrsunfällen im Jahr 2012, registrierte das Polizeipräsidium Oberfranken einen Anstieg der Unfallzahlen auf Oberfrankens Straßen um 2,13 Prozent. Obwohl ein Plus bei den Unfällen verzeichnet wurde, sank die Zahl der getöteten Personen oberfrankenweit auf 59 Tote (Vj.: 69). Dies ist der zweitniedrigste Stand seit Einführung der Verkehrsunfallstatistik im Jahr 1953. Mehr zu den Zahlen ab 18.00 Uhr in „Oberfranken Aktuell“.

(Im Bild: Alexander Lang, Polizeirat – Leiter Sachgebiet Verkehr und Polizeipräsident Reinhard Kunkel – v.l.n.r.)

 

Oberfranken so beliebt wie nie zuvor!

Immer mehr Touristen verbringen ihren Urlaub im Land der Brauereien. Mit rund 4,8 Millionen Übernachtungen verbucht Oberfranken 2012 somit ein Plus von 3,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Durchschnittlich bleiben die Gäste 2-3 Nächte in der Genussregion. Rund 314.000 Besucher übernachteten im vergangenen Jahr in der Bistumsstadt Bamberg. Diese Erfolge sind wohl auch auf die Landesgartenschau 2012 und das 1000-jährige Domjubiläum zurückzuführen. Doch auch die Zahlen des Landkreises Bamberg können sich sehen lassen. Dort stiegen die Besucherzahlen um 4% an. Ebenso konnte in Bayreuth 2012 ein Zuwachs an Übernachtungsgästen von 4 Prozent verzeichnet werden. 141.320 Touristen sich in der Richard-Wagner Stadt. Der Landkreis der Festspielstadt kann mit 233.359 Gästen ebenfalls eine positive Bilanz ziehen. Gleiches gilt für die Veste-Stadt Coburg. Hier gab es 56.742 Feriengäste und 3,2 Prozent Übernachtungen mehr als noch ein Jahr zuvor. Die Einweihung der neuen Freiheitshalle in Hof zog auch die Besuchermassen an die Saale. Mit 591.642 Besuchern sind das 6,6 Prozent mehr als im 2011. Somit liegt Franken mit insgesamt rund 7,9 Millionen Besuchern und 18,8 Millionen Übernachtungen im bayernweiten Vergleich auf Platz 2 direkt hinter Oberbayern.

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