Tag Archiv: Zweiter Weltkrieg

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Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg: Evakuierung & Entschärfung der Bomben in Hof

Tageszusammenfassung (18:40 Uhr):

Drei Fliegerbomben hielten in den Vormittagsstunden des Donnerstages (15. Oktober) die Einsatzkräfte rund um das Hofer Neubaugebiet Rosenbühl in Atem. Im Rahmen einer großangelegten Evakuierung mussten dabei 3.000 Menschen das Gebiet verlassen, bis die Bomben aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft werden konnten. Bereits in den frühen Morgenstunden lief die Evakuierung an. Gegen Mittag kam dann kam die Entwarnung. Die drei Bomben wurden erfolgreich außer Gefecht gesetzt. Der Katastrophenfall wurde im Laufe des Nachmittags aufgehoben.

 

 

Bombenentschärfung in Hof: Drei Blindgänger in 140 Minuten entschärft!

UPDATE (16:31 Uhr):

Das Katastrophenfall für Hof wurde am Donnerstagnachmittag wieder aufgehoben. Dies vermeldete die Stadtverwaltung nach der Entschärfung der drei Bomben aus dem Zweiten Weltkrieg im Neubaugebiet Rosenbühl. Probleme traten dabei nicht auf. Bei Nieselregen entschärften Bettina Jurga und Tobias Oelsner vom Nürnberger Kampfmittelräumdienst die drei Bomben. Die Evakuierung der Anwohnerinnen und Anwohner verlief laut den Behörden fehlerlos. Auch die Menschen, die zur ihrer Sicherheit in das Ausweichquartier Freiheitshalle gebracht wurden, konnten ab Mittag wieder in ihre Wohnungen zurück. Oberbürgermeisterin Eva Döhla beendete um 15:00 Uhr den Katastrophenfall.

Fotos von den entschärften Bomben
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Drei Bomben in 140 Minuten entschärft

Die angekündigte Evakuierung der Anwohnerinnen und Anwohner begann am Morgen gegen 8:00 Uhr und verlief nach Plan. Nachdem das Gelände rund um die Funde vollständig abgesperrt und evakuiert war, begannen die Sprengstoffexperten um 9.20 Uhr damit, den ersten Blindgänger, eine 75-Kilo-Bombe, unschädlich zu machen. Um 10.00 Uhr wurde die erste erfolgreiche Deaktivierung vermeldet. 40 Minuten später war die zweite Bombe (50 Kilogramm) entschärft. 11:40 Uhr wurde der Zünder des dritten Blindgängers entfernt. Anschließend wurden die Überreste in zwei Fahrzeuge verladen und abtransportiert. Kurz nach der Entschärfung der Blindgänger hob die Polizei sämtliche Sperrungen auf, so dass die Betroffenen in ihre Wohnungen zurückkehren konnten.


UPDATE (14:28 Uhr):

Sie entschärfte die Bomben in Hof...

Große Aufregung am Morgen in Hof: Hier wurden nach der Evakuierung von rund 3.000 Menschen im Neubaugebiet Rosenbühl drei Bomben aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft. Die Stadt rief dazu gestern den Katastrophenfall aus. Bis zum Mittag konnten die drei Blindgänger ohne Komplikationen entschärft werden, wie Sprengmeistern Bettina Jurga in einer Pressekonferenz danach mitteilte.

Für Jurga war diese Entschärfung eine ganz besondere Herausforderung: "Für mich war es die erste Entschärfung mit drei Bomben, eine Premiere". Nacheinander entschärfte sie die Bomben, immer mit der Gefahr einer Explosion...

Bombenentschärfung in Hof: "Für mich war die Entschärfung mit drei Bomben eine Premiere"
(Pressekonferenz mit Sprengmeisterin Bettina Jurga)

UPDATE (12:36 Uhr):

Alle drei Weltkriegsbomben konnten von den Experten des Kampfmittelräumdienstes im Verlauf des Vormittags am heutigen Donnerstag entschärft werden. Damit konnte Entwarnung für die Stadt Hof und für das Evakuierungsgebiet rund um das Neubauviertel Rosenbühl gegeben werden. Auch die Presse durfte jetzt zum Fundort der Bomben. TVO-Reporter Body Heyn war mittendrin!

 

  • Ausführlich berichten wir am Donnerstag um 18:00 Uhr in Oberfranken Aktuell über die Evakuierung und die Entschärfung!
12:36 Uhr - Bombenentschärfung in Hof: TVO-Reporter Bodo Heyn am Fundort!

So sehen die entschärften Blindgänger aus...
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UPDATE (11:58 Uhr):

Auch die dritte Weltkriegsbombe konnte von den Experten des Kampfmittelräumdienstes entschärft werden. Damit kann am Donnerstagmittag Entwarnung für die Stadt Hof und vor allem für das Evakuierungsgebiet rund um das Neubauviertel Rosenbühl gegeben werden. TVO-Reporter Body Heyn ist weiterhin vor Ort im Einsatz!

11:58 Uhr - Bombenentschärfung in Hof: TVO-Reporter Bodo Heyn berichtet von vor Ort

UPDATE (10:52 Uhr):

Wie am Fließband: Der zweite Blindgänger konnte entschärft werden. Hierbei handelte es sich um eine 50 Kilo Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg!

UPDATE (10:30 Uhr):

Wie TVO-Reporter Bodo Heyn gerade von der Polizei in Erfahrung bringen konnte, wurde ein erster Blindgänger, eine 75 Kilo schwere Bombe, erfolgreich durch den Kampfmittelräumdienst entschärft. Die Experten sind bereits an der zweiten Bombe dran.

10:52 Uhr - Bombenentschärfung in Hof: TVO-Reporter Bodo Heyn berichtet von vor Ort

UPDATE (08:45 Uhr):

Am Donnerstagmorgen (15. Oktober) gegen 07:30 Uhr startete bei Nieselregen und 6 Grad in Hof die Evakuierung von 3.000 Personen rund um das Neubaugebiet Rosenbühl. Hier wurden am Dienstag (13. Oktober) mehrere Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden, welche am heutigen Tag vom Kampfmittelräumdienst entschärft werden. Zuvor werden bis 09:00 Uhr die Evakuierungsmaßnahmen in dem 64 Hektar großen Gebiet laufen. Dazu hatte die Stadt Hof am Mittwochabend den Katastrophenfall ausgerufen. Wir berichteten!

 

  • Umfassende Newsberichterstattung um 18:00 Uhr in Oberfranken Aktuell!

Der Katastrophenfall bezieht sich insbesondere auf das Gebiet rund um das ausgewiesene Neubaugebiet Rosenbühl, nämlich die:

  • Ossecker Straße 50-128
  • Carl-Orff-Straße
  • Verdistraße
  • Rosenbühler Weg
  • Max-Reger-Straße ab Hausnummer 36
  • Albert-Lortzing-Str.
  • Mozartstraße
  • Blücherstraße ab Hausnummer 44
  • August Mohl-Straße 27-41 (nur ungerade Seite)
  • Anton-Bruckner-Straße
  • Heimgartenstraße
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Ganztägig geschlossen bleiben

  • Kita Emilia
  • das Johann-Christian-Reinhart-Gymnasium
  • die Johann-Georg-August-Wirth-Realschule
  • Fachakademie für Sozial- und Heilpädagogik

56 Bewohnerinnen und Bewohner des Seniorenheims werden evakuiert

Derzeit werden die 56 Bewohnerinnen und Bewohner des Seniorenhauses Rosenbühl evakuiert. Dies übernimmt am heutigen Morgen die Diakonie Hochfranken als Träger der Einrichtung mit Unterstützung des Bayerischen Roten Kreuzes. Untergebracht werden die Seniorinnen und Senioren im Haus Klosterhof, welches ebenfalls von der Diakonie geführt wird.

 

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Freiheitshalle als Ausweichquartier

Als Ausweichquartier steht die Freiheitshalle zur Verfügung. Da dort coronabedingt die Kapazitäten begrenzt sind, werden Anwohnerinnen und Anwohner, die evakuiert werden, gebeten, sich auf eigene Initiative in eine gesicherte Unterkunft zu begeben, zum Beispiel bei Verwandten oder Freunden. Wer keine alternative Unterkunft findet, wird mit Bussen der HofBus GmbH zur Freiheitshalle gebracht.

Eingerichtete Hotlines der Stadt Hof:

  • (09281) 815 - 14 35
  • (09281) 815 - 14 25
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UPDATE (08:15 Uhr):

Was bedeutet das "Ausrufen eines Katastrophenfalls": Der Katastrophenfall wird festgestellt, wenn ein Einsatz von ungewöhnlichem Ausmaß ansteht und umfangreiche Koordinierungsmaßnahmen erforderlich sind. Das Katastrophenschutzgesetz in Bayern erlaubt es - wenn das Leben, die Gesundheit oder die Existenz von Einwohnern bedroht ist, den K-Fall auszurufen. Das Erklären ist ein reiner Verwaltungsakt, der in der Regel von einem Oberbürgermeister (kreisfreie Stadt) oder einem Landrat getätigt wird. Zum einen können die Behörden dann von den Gesetzen des Katastrophenschutzes auf Landesebene Gebrauch machen, zum anderen wird die Einsatzleitung geregelt. Diese geht - wie auch das Tragen der entstandenen Kosten - auf die entsprechende Behörde über. Zudem ist es möglich weitere Kräfte für den Einsatz zu bündeln beziehungsweise zu aktivieren und vorzuhalten.

In diesem Fall agieren zusammen die Stadt Hof, Polizei, Freiwillige Feuerwehr, Technisches Hilfswerk sowie die Rettungsdienste. Regelmäßige Lagemeldungen gehen dann an den Katastrophenschutz der Stadt Hof, der die Leitung innehat.

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Katastrophenfall in Hof ausgerufen!: 3.000 Menschen müssen nach Bombenfund evakuiert werden

UPDATE (20:40 Uhr):

Die Stadt Hof hat für das Stadtgebiet den Katastrophenfall festgestellt! Dies teilte die Stadtverwaltung am Abend mit. Dieser bezieht sich insbesondere auf das Gebiet rund um das ausgewiesene Neubaugebiet Rosenbühl, nämlich die:

  • Ossecker Straße 50-128
  • Carl-Orff-Straße
  • Verdistraße
  • Rosenbühler Weg
  • Max-Reger-Straße ab Hausnummer 36
  • Albert-Lortzing-Str.
  • Mozartstraße
  • Blücherstraße ab Hausnummer 44
  • August Mohl-Straße 27-41 (nur ungerade Seite)
  • Anton-Bruckner-Straße
  • Heimgartenstraße

Häuser müssen bis spätestens 8:45 Uhr verlassen sein

Gemäß dem Katastrophenfall haben die Anwohner deshalb bis spätestens Donnerstag (15. Oktober) um 8:45 Uhr ihre Häuser zu verlassen und sich aus dem Gefahrengebiet zu begeben. Die Stadt Hof hat mittlerweile für die Bevölkerung eine zweite Hotline eingerichtet. Das Bürgertelefon ist für allgemeine Anfragen unter der Telefonnummer 09281 / 815 - 14 35 erreichbar.

Evakuierung beginnt um 07:30 Uhr

Die Evakuierung des rund 64 Hektar großen Gebietes wird um ca. 7:30 Uhr beginnen und soll bis circa 9:00 Uhr abgeschlossen sein. Von der Evakuierung sind rund 3.000 Menschen betroffen.


ERSTMELDUNG (13:06):

Nach den Bombenfunden im Hofer Neubaugebiet Rosenbühl (Wir berichteten!) müssen am morgigen Donnerstag (15. Oktober) die Bewohner des dortigen Seniorenhauses Rosenbühl evakuiert werden. Dies teilte die Stadtverwaltung am Mittwochmittag (14. Oktober) mit. Die Kita Emilia, die sich ebenfalls in der August-Mohl-Straße befindet, bleibt geschlossen. Dies haben die Vertreter der beteiligten Institutionen entschieden. Ob der Katastrophenfall ausgerufen wird, entscheidet sich am Mittwochnachmittag. Von der Evakuierung werden insgesamt rund 3.000 Menschen betroffen sein.

Vor Ort: Kita, Schulen und Fachakademie bleiben geschlossen

Bevor der Kampfmittelräumdienst am morgigen Donnerstag die gefundenen Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft, werden die Betroffenen vor Ort in Sicherheit gebracht. Ganztägig geschlossen bleiben die Kita Emilia, das Johann-Christian-Reinhart-Gymnasium, die Johann-Georg-August-Wirth-Realschule sowie die Fachakademie für Sozial- und Heilpädagogik.

56 Bewohnerinnen und Bewohner des Seniorenheims werden evakuiert

Die Evakuierung des Seniorenhauses Rosenbühl, in dem 56 Bewohnerinnen und Bewohner leben, übernimmt die Diakonie Hochfranken als Träger der Einrichtung mit Unterstützung des Bayerischen Roten Kreuzes. Untergebracht werden die Seniorinnen und Senioren im Haus Klosterhof, welches ebenfalls von der Diakonie geführt wird. (Pressemitteilung der Diakonie Hochfranken als pdf-Dokument)

Freiheitshalle als Ausweichquartier

Als Ausweichquartier steht die Freiheitshalle zur Verfügung. Da dort coronabedingt die Kapazitäten begrenzt sind, werden Anwohnerinnen und Anwohner, die evakuiert werden, gebeten, sich auf eigene Initiative in eine gesicherte Unterkunft zu begeben, zum Beispiel bei Verwandten oder Freunden. Wer keine alternative Unterkunft findet, wird mit Bussen der HofBus GmbH zur Freiheitshalle gebracht. Die HofBus GmbH übernimmt auch den Transport von Rollstuhlfahrern. In der Freiheitshalle wird das Bayerische Rote Kreuz außerdem eine Betreuungsstelle einrichten.

Stadtverwaltung erfasst pflegebedürftige Menschen

Pflegebedürftige oder bettlägerige Anwohnerinnen und Anwohner beziehungsweise deren Angehörige haben die Möglichkeit, sich für einen Transport durch das Bayerische Rote Kreuz ab sofort an die Stadt Hof zu wenden. Die Stadtverwaltung erfasst momentan die Anzahl der Pflegebedürftigen und ist ab sofort unter der Telefonnummer 09281 / 815 - 14 25 erreichbar.

Gebiet war 1945 Ziel von Bombenangriffen

Das Neubaugebiet Rosenbühl liegt in der damaligen Einflugschneise der alliierten Bomberpiloten im Zweiten Weltkrieg. Aufgrund ihrer verkehrstechnischen Bedeutung im Zweiten Weltkrieg waren der Hofer Hauptbahnhof, der Bahnhof Neuhof und die Unterkotzauer Eisenbahnbrücke im Frühjahr 1945 immer wieder Ziel von Bombenangriffen. Der erste Blindgänger wurde im Juni 2020 im Bebauungsgebiet Rosenbühl gefunden. Wir berichteten.

Vorbericht zur Evakuierung & Entschärfung der Blindgänger am Donnerstag
Bombenfund in Hof: Vorbericht zur Evakuierung & Entschärfung der Blindgänger am Donnerstag
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Nach erneutem Bombenfund in Hof: Radius der Evakuierung wird erweitert

Wie die Stadt Hof mitteilte, muss der Radius der Evakuierung nach dem erneuten Bombenfund im Hofer Neubaugebiet Rosenbühl (Wir berichteten!) erweitert werden. Sondierungen, die den ganzen Dienstag vor Ort andauerten, bestätigten weitere Verdachtsfälle. Weiterlesen
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Hof: Erneuter Bombenfund im Neubaugebiet Rosenbühl!

UPDATE (13:56 Uhr):

Die Fliegerbombe, die Bauarbeiter am Freitagmorgen im Hofer Neubaugebiet Rosenbühl fanden, ist entschärft. Dies teilte die Stadtverwaltung Hof soeben mit. Der Einsatz des Kampfmittelräumdienstes verlief ohne Probleme. Evakuierte Anwohner mussten nur für eine kurze Zeit aus ihrer Wohnung.

45-Kilo-Fliegerbombo entschärft

Bei dem gefundenen Blindgänger handelte es sich um eine 45-Kilo-Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg mit einem Durchmesser von bis zu 30 Zentimetern und einer Länge von 60 Zentimeter. Entschärft wurde sie von den alarmierten Experten des Kampfmittelräumdienstes.

80 Bewohner evakuiert

Der Fundort der Bombe wurde im Radius von 300 Metern abgesperrt. Nicht zugänglich waren die Ossecker Straße auf Höhe der Max-Reger-Straße und der Bereich der Einmündung in die Carl-Orff-Straße. Rund 80 Bewohner der umliegenden Häuser wurden evakuiert. Nach einer Stunde konnten die Anwohner wieder in ihre Häuser zurückkehren. Der Einsatz des Kampfmittelräumdienstes verlief reibungslos und dauerte bis 11:20 Uhr.


ERSTMELDUNG (10:30 Uhr):

Bauarbeiter fanden am Freitagmorgen (02. Oktober) im Hofer Neubaugebiet Rosenbühl eine Bombe. Polizei, Katastrophenschutz und Kampfmittelräumdienst sind aktuell vor Ort im Einsatz. Ob Anwohner ihre Häuser aufgrund des Blindgängers aus dem Zweiten Weltkrieg verlassen müssen, steht laut Stadtverwaltung noch nicht fest. Es ist der zweite Fund dieser Art vor Ort. Erst im Juni wurde eine Bombe gefunden (Siehe Foto!)

Fund bei Rodungsarbeiten am frühen Morgen

Gegen 7:00 Uhr fanden Arbeiter bei Rodungsarbeiten den Blindgänger und informierten Polizei und den Katastrophenschutz der Stadt Hof. Der angeforderte Kampfmittelräumdienst befindet sich bereits vor Ort und bewertet die Lage. Ob Anwohner ihre Häuser verlassen müssen und in welchem Radius um den Fundort herum das Gebiet geräumt werden muss, steht noch nicht fest.

 

Dies ist abhängig von der Bewertung durch den Kampfmittelräumdienst.

(Herbert Groh, Fachbereichsleiter Tiefbau und Grünanlagen bei der Stadt Hof)

 

Kommt es zu einer weiträumigen Evakuierung?

So muss laut Stadt festgestellt werden, um welchen Typ Fliegerbombe es sich handelt, in welchem Zustand sich diese befindet und wie tief diese im Boden liegt. Festgelegt wird dann ein möglicher Evakuierungsradius in Absprache zwischen Polizei, Kampfmittelräumdienst und Katastrophenschutz.

Neubaugebiet Rosenbühl liegt in ehemaliger Einflugschneise der alliierten Bomberpiloten

Das Neubaugebiet Rosenbühl liegt in der damaligen Einflugschneise der alliierten Bomberpiloten im Zweiten Weltkrieg. Aufgrund ihrer verkehrstechnischen Bedeutung waren der Hofer Hauptbahnhof, der Bahnhof Neuhof und die Unterkotzauer Eisenbahnbrücke im Frühjahr 1945 immer wieder Ziel von Bombenangriffen. Der erste Blindgänger im Baugebiet Rosenbühl wurde im Juni 2020 gefunden. Wir berichteten.

 

  • Weitere Informationen folgen!
Aktuell-Bericht vom ersten Bombenfund (30. Juni 2020)
Hof: 45-Kilo-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg bei Bauarbeiten entdeckt

Große Aufregung bei Selb: Bombenalarm am Feiertag!

Ein verdächtiger Gegenstand sorgte am Donnerstag (01. November) für große Aufregung im Selber Ortsteil Erkersreuth (Landkreis Wunsiedel). Ein Spezialist des Kampfmittelräumdienstes rückte zur Bergung des Gegenstandes an. Tatsächlich handelte es sich um ein Geschoss aus dem zweiten Weltkrieg. 

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Kampfmittelräumung bei Rattelsdorf: Weltkriegsmunition wird aus dem Boden geholt

Vor etwa anderthalb Jahren standen einige Bauern in Ratteldorf (Landkreis Bamberg) bei ihren Feldern auf einmal vor einem Problem. Das Problem zeigte sich in Form eines Schildes. Auf diesem stand: „Betretungsverbot, Lebensgefahr“!

Kosten von 3,5 Millionen Euro

Das Landratsamt Bamberg hatte die Flächen, auf den vorher 70 Jahre lang ohne Zwischenfälle Landwirtschaft betrieben wurde, gesperrt. Der Grund: Im Boden schlummern fast 2.000 Kilogramm Munition aus dem Zweiten Weltkrieg. Die Amerikaner hatten das Areal damals genutzt, um den Sprengstoff aus dem Munitionslager Breitengüßbach (Landkreis Bamberg) kontrolliert zu sprengen. Die Räumung der Reste ist teuer. 3,5 Millionen Euro betragen die Gesamtkosten. Zahlen sollten das erst einmal zu einem größeren Teil die Bauern, die dies weder konnten noch wollten.

Beräumung bis Ende 2018

Nach langen Verhandlungen wurde jetzt eine Einigung erzielt: Der Bund und der Freistaat Bayern übernehmen den Hauptteil der Kosten. Die Genehmigungen für die Kampfmittelräumung sind jetzt unterzeichnet und damit fix. Bis Ende des Jahres soll der Boden in Rattelsdorf nun frei von der Munition sein.

Aktuell-Bericht vom 02. Januar 2017
Felder rund um Rattelsdorf: Nach Munitionsfund sollen Landwirte zahlen
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Helmbrechts: Münzsucher findet Panzerfaust!

Mit seinem Metallsuchgerät war ein 32-Jähriger am gestrigen Dienstagnachmittag (30. Januar) auf der Suche nach Münzen in einem Waldgebiet, unweit des Helmbrechtser Ortsteils Kleinschwarzenbach (Landkreis Hof). Anstatt Geldstücke zu finden, bekam er etwas deutlich Größeres aufgezeigt.

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Bamberg: Verdächtiger Gegenstand bei Bauarbeiten gefunden

Arbeiter stießen bei Grabungen im Bereich Obstmarkt / Am Kranen in Bamberg am Mittwochnachmittag (12. Juli) auf einen verdächtigen Gegenstand. Umgehend wurde die Bauarbeiten auf dem Gelände eingestellt und die Baustelle großräumig abgesperrt.

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Weißenbrunn: Pilzsammler finden Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg

Drei Pilzsammler fanden am Sonntagmittag (28. August) in einem Waldstück in der Nähe des Weißenbrunner Ortsteils Grün (Landkreis Kronach) eine Fliegerbombe aus dem 2. Weltkrieg. Nach ihrem Fund wurde die Polizei informiert, die das Gebiet weiträumig absperrte und eine Spezialfirma zum Fundort der Bombe bestellt.

© Polizeiinspektin Kronach

Experten zur Fundstelle bestellt

Die Experten nahmen die Kleinbombe genau unter die Lupe. Nachdem zur Zündung das Zündplättchen fehlte, wurde von einer Sprengung abgesehen und der Sprengkörper mitgenommen.

Streubombe aus dem Zweiten Weltkrieg

Wie sich herausstellte, handelte es sich um einen Sprengkörper mit der Bezeichnung  "SD1", der im 2. Weltkrieg als Streubombe aus Flugzeugen abgeworfen wurde. Die Sprengkraft einer solchen Bombe entsprach die von zwei Handgranaten. Eine Explosionsgefahr war aufgrund des fehlenden Zündplättchens nicht gegeben.  

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Rugendorf: Kind findet Handgranate beim Spielen im Vorgarten

Aufregung im beschaulichen Rugendorf im Landkreis Kulmbach. Am Freitagnachmittag (20. Mai) rückten Polizei, BRK und der Kampfmittelräumdienst zu einem Großeinsatz an. Grund war der Fund einer britischen Handgranate aus dem 2. Weltkrieg. Ein Achtjähriger fand die Munition beim Spielen im Vorgarten auf dem Nachbargrundstück.

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Untersiemau (Lkr. Coburg): Granate aus dem 2. Weltkrieg explodiert

Bei Munitionsräumungsarbeiten mehrerer Granaten aus dem Zweiten Weltkrieg ist am Freitagabend (22. August) eine Phosphorgranate explodiert. Eine giftige weiße Rauchwolke stieg darufhin auf. Weitere Munition wurde kontrolliert gesprengt. Der Bereich um den Fundort wurde weiträumig abgesperrt. Anwohner wurden aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Weiterlesen

Hof / Jägersruh: Flugzeugwrack – Weitere Grabungen am Fundort

Ist es eine tatsächlich eine Messerschmitt, die in Jägersruh bei Hof zum Ende des 2. Weltkrieges abstürzte? Das Interesse an dem Flugzeugwrack ist sehr groß. Auch am heutigen Montag (12. Mai) wurde am Fundort weitergegraben. Es kamen neue Teile zum Vorschein. Ein Baggerfahrer hatte das Wrack am Freitag bei Erdarbeiten gefunden. Mehr über die Grabungsarbeiten erfahren Sie ab 18:00 Uhr Abend in „Oberfranken Aktuell„.   Hier unser Bericht vom Freitag, 09. Mai: