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Landwirt-Demo: Bauern konfrontieren Politiker in Hof

Eigentlich war Bayerns Ministerpräsident, Markus Söder, am Samstagnachmittag (11. Januar) zum Neujahrsempfang des CSU-Kreisverbandes in Hof zu Besuch. Diese Gelegenheit nutzen rund 300 Bauern, um auf ihre aktuelle Situation aufmerksam zu machen. Hierfür wurde die vielbefahrene Ernst-Reuter-Straße in der Saalestadt einspurig gesperrt, denn die Landwirte demonstrierten direkt vor dem Veranstaltungsort (Autohaus Müller) des Neujahrsempfangs.

Landwirte fordern mehr Unterstützung von der Politik

Die Landwirte fuhren mit ihren Traktoren die Ernst-Reuter-Straße entlang und blockierten somit teilweise den fließenden Verkehr. Ihr Ziel: Die Politiker mit ihren aktuellen Problemen und Sorgen zu konfrontieren. Mehr Unterstützung von der Politik - genau das wünschen sich die Landwirte von den Politikern. Zu viele Negativmeldungen würden laut den Bauern der Gesellschaft ein falsches Bild des Landwirtes vermitteln. Ihre Zukunft stehe somit in Gefahr.

Söder möchte sich für die Bauern einsetzen

Söder selbst stand heute den Landwirten für Rede und Antwort zur Verfügung. Er möchte sich in Zukunft für die Bauern einsetzen und die Landwirtschaft im Freistaat stärken. Neben Söder waren auch der Hofer Oberbürgermeister Harald Fichtner, der Hofer Landrat Oliver Bär sowie die Hofer Bundestags- und Landtagsabgeordneten Hans-Peter Friedrich und Alexander König und die Europa-Abgeordnete Monika Hohlmeier vor Ort.

 

Eine ausführliche Berichterstattung zur Demo der Landwirte in Hof wird es am Montag (13. Januar) ab 18:00 Uhr in Oberfranken Aktuell geben.

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