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TVO-Umfrage: Sollte es für Lehrerinnen & Lehrer eine Impfpflicht geben?

Lehrerinnen und Lehrer sollen künftig dazu verpflichtet werden, sich gegen das Coronavirus impfen zu lassen, um Kinder und Jugendliche zu schützen. So lautet der Vorschlag von Prof. Dr. Wolfram Henn (60) - seines Zeichens Mitglied im Deutschen Ethikrat. Im April 2021 entschied der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg, dass eine Impflicht gegen das Virus grundsätzlich zulässig sei. Gemäß Artikel 8 der Europäischen Menschenrechtskonvention sei dies keine Verletzung des Rechts auf Achtung des Privat- und Familienlebens, so die Begründung.

Täglich werden sieben Menschen pro Sekunde geimpft

Laut dem Bundesministerium für Gesundheit läuft die Impfkampagne seit 200 Tagen. Täglich werden deutschlandweit rund 620.000 Menschen gegen das Coronavirus geimpft. Das sind sieben Personen pro Sekunde. Nach aktuellen Angaben (13. Juli, 10:05 Uhr) auf impfdashboard.de sind bisher 43 Prozent der Gesamtbevölkerung in Deutschland vollständig geimpft. 58,7 Prozent der Menschen bekamen mindestens eine Impfdosis. Zum Vergleich: In Bayern liegt die Zahl der vollständig Geimpften bei 41,5 Prozent sowie der Erstgeimpften bei 56,7 Prozent.

Impfmüdigkeit im Land macht sich breit

Obwohl knapp 60 Prozent der Gesamtbevölkerung in Deutschland gegen das Coronavirus geimpft ist, macht sich offenbar derzeit eine Impfmüdigkeit über das Land breit. Wegen sinkender Nachfrage, schließt unter anderem in Pegnitz (Landkreis Bayreuth) das Impfzentrum an der Sana-Klinik.

Impfen ist gerade im Hinblick der sich immer mehr ausbreitenden Delta-Variante wichtig, so verkünden es Fachleute wie der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach. (Delta-Variante erstmals im Hofer Land nachgewiesen). Für mehr Schutz in der Bevölkerung fordert nun das Mitglied des Deutschen Ethikrates, Prof. Dr. Wolfram Henn, eine Impfpflicht für die Lehrerschaft. Laut Henn haben Lehrerinnen und Lehrer eine besondere Verantwortung gegenüber Menschen, die ihnen anvertraut sind und ihren Familien. Selbst wenn Kinder und Jugendliche seltener an Covid-19 erkranken, können sie das Virus aus Einrichtungen mit nach Hause bringen und weitere Personen anstecken, so Henn.

 

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  • MEHR ZUM THEMA "WAS TUN, UM DER IMPFMÜDIGKEIT ENTGEGENZUWIRKEN?" ERFAHREN SIE AM DIENSTAG (13. JULI) IM KABEL AB 18:00 UHR UND VIA SATELLIT UM 19:00 UHR IN OBERFRANKEN AKTUELL.

 

 

TVO-UMFRAGE:

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Der Aktuell-Beitrag vom 13. Juli 2021
Corona-Krise: Sollte es eine Impf-Pflicht für Lehrer*innen geben?


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