© Mario Wiedel

VER Selb: Kyle Piwowarczyk verlässt die Wölfe

Nach dem Kanadier Jared Mudryk sagt jetzt auch sein kanadischer Landsmann Kyle Piwowarczyk den Selber Wölfen „Goodbye“. Über sieben Jahre prägte auch er das Eishockey in Selb mit. Wie Mudryk kam auch Piwowarczyk auf beeindruckende statistische Werte. Grund für den Abgang sind nicht die erbrachten Leistungen, sondern eine neu zu besetzende Kontingentstelle nach dem Mudryk-Rückzug.

Center-Position soll mit neuer Kontingentstelle besetzt werden

Piwowarczyk wird nach 366 Pflichtspieleinsätzen für die Wölfe seine Zelte in Hochfranken abbrechen. Der für alle Seite schmerzhafte Abschied ist mit den kommenden Vereinsplanungen verknüpft. Durch den Abgang von Jared Mudryk ist eine Centerstelle beim VER vakant. Diese Mittelstürmer-Position will der Verein wieder so stark wie möglich besetzen. Piwowarczyk, der eine Kontingentstelle besetzt, ist Außenstürmer und kann diese Position laut Vereinsangaben nicht einnehmen. Darum richten sich die Planungen von Trainer Henry Thom dahingehend aus, die Center-Position mit einer neuen Kontingentkraft zu besetzen. 

„Der Erfolg der letzten Jahre ist natürlich ein großer Verdienst von Piwo, der über Jahre zusammen mit Jared Mudryk und Herbert Geisberger die gefährlichste Sturmformation der Liga bildete“, so Thomas Manzei (2. Vorstand).

Beeindruckende Statistiken

Mit dem 34-Jährigen verliert der Verein den nächsten Führungsspieler. Über viele Jahre agierte Piwowarczyk auf konstant hohem Niveau und war stets in den Scorerlisten der Oberliga ganz weit oben zu finden. Dies hatte zur Folge, dass der Kanadier dreimal in den letzten Jahren durch das Fachblatt Eishockey NEWS zum „Spieler des Jahres in der Oberliga“ gewählt wurde.

  • Spiele: 366
  • Tore: 244
  • Vorlagen: 375

Offizielle Verabschiedung am kommenden Freitag

Kyle Piwowarczyk wird im Rahmen der Abschlussfeier am kommenden Freitag seitens des VER Selb offiziell verabschiedet. Der Verein bedankt sich bei ihm für „sieben wundervolle und sportlich erfolgreiche Jahre und wünscht ihm zusammen mit seiner Familie alles erdenklich Gute für seine weitere Zukunft – privat und sportlich.“



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