Verkehrslandeplatz Coburg: Befürworter mit neuem Gutachten

Am Freitag (25. September) fand ein gemeinsames Treffen zwischen dem bayerischen Bau- und Verkehrsminister Joachim Herrmann, Vertretern des Luftamts Nordbayern, der Projektgesellschaft und des Bundesverkehrsministeriums zur Causa um den Verkehrslandeplatz Coburg / Meeder statt. Das Ergebnis des Arbeitsgespräches: Weitere Gespräche und ein neues Gutachten folgen.

Befürworter wollen neues Sicherheitsgutachten vorlegen

Fakt ist, dass am Planfeststellungsverfahren festgehalten wird. Die Befürworter legten heute (25. September) neue Gesichtspunkte beim Thema Sicherheit vor. Damit wollte man die Aussagen des Luftamts Nordbayern entkräften, die vor allem die Höhenzüge rund um den Ortsteil Neida bemängelten, die somit einer Genehmigung im Wege stehen. Die Projektgesellschaft will dazu ein neues Sicherheitsgutachten erstellen und vorlegen. Das Luftamt sagte zu, dies im Anschluss prüfen zu wollen.

Herrmann: „Noch einmal unter die Lupe nehmen“

„Ein Verkehrslandeplatz in Coburg am Standort Meeder-Neida wird in einem nächsten Schritt unter den Aspekten der Sicherheit noch einmal unter die Lupe genommen“, so Innen- und Verkehrsminister Herrmann am Freitag nach dem Arbeitsgespräch.

Förderung vom Staat in Höhe von 15 Millionen Euro steht in Aussicht

Die Projektgesellschaft stellte bereits im Oktober 2014 einen Antrag auf Planfeststellung für einen neuen Verkehrslandeplatz für  Coburg am Standort Meeder. Träger der Projektgesellschaft sind unter anderem Stadt und Landkreis Coburg, die IHK zu Coburg sowie große Wirtschaftsunternehmen der Region. Das Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr hatte schon damals eine Förderung des Neubaus mit bis zu 15 Millionen Euro in Aussicht gestellt. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass das Projekt genehmigungsfähig ist.

 

Unser Vorab-Beitrag vom heutigen Tag (25. September):

 



 



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