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Verkehrsunfall auf der A9/Berg: Mit 190 km/h ins Schleudern geraten 

Gleich zwei Verkehrsunfälle kurz hintereinander musste die Autobahnpolizei am Donnerstagmittag (26. Dezember) zwischen Berg und Rudolphstein (Landkreis Hof) aufnehmen. Nachdem ein Mercedes-Fahrer in die Mittelschutzplanke geprallt war, kam es durch die Unfallstelle zu einer Kollision zweier Audi-Fahrer.

42.000 Euro Sachschaden entstanden 

Zunächst verlor ein 22-jähriger Mann aus Eckersdorf wegen überhöhter Geschwindigkeit beim Fahrstreifenwechsel auf der feuchten Fahrbahn die Kontrolle über seinen Mercedes. Bei 190 km/h kam der Benz ins Schleudern und prallte in die Mittelschutzplanke. Nach einigen Drehungen kam das Fahrzeug stark demoliert auf dem linken Fahrstreifen entgegen der Fahrtrichtung zum Stehen. Der junge Mann erlitt dabei leichte Verletzungen und begab sich selbst zu einem Arzt. Umherfliegende Teile beschädigten zwei Fahrzeuge auf der Gegenfahrbahn. Der Sachschaden wird auf 42.000 Euro geschätzt.

Trümmerfeld auf der Autobahn 

Ein 41-jähriger Leipziger erkannte den Unfall vor ihm gerade noch rechtzeitig und bremste seinen Audi stark ab. Der ihm nachfolgende 31-jährige Audi-Fahrer aus dem Allgäu reagierte zu spät und fuhr auf. Der Sachschaden bei diesem Unfall beträgt rund 4000 Euro. Für die Reinigung der stark verschmutzten Fahrbahn und die notwendigen Verkehrssicherungsmaßnahmen musste die Autobahnmeisterei Münchberg hinzugezogen werden.

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