© Jörg Herrmannsdörfer

Waldbrandgefahr in Oberfranken: Regierung ordnet Luftbeobachtung an

Aufgrund des anhaltenden trockenen Wetters und der damit verbundenen erwarteten hohen Waldbrandgefahr hat die Regierung von Oberfranken im Einvernehmen mit dem Amt für Landwirtschaft und Forsten Bayreuth von Samstag (25. April) bis Sonntag (26. April) die Durchführung von vorsorglichen Beobachtungsflügen angeordnet.

Pilot fliegt allein und übernimmt Luftbeobachtung 

Zum Einsatz kommt der sogenannte „Schnelle Einsatzhubschrauber“ (SEH). Der Hubschrauber wird von einem Piloten geflogen, der selbst ausgebildeter Luftbeobachter ist. Damit kann im Hinblick auf die Corona-Pandemie und die beengte Situation in den Beobachtungshubschraubern auf den zusätzlichen Einsatz eines zusätzlichen Luftbeobachters verzichtet werden.

Besondere Vorsicht beim Waldspaziergang 

Die Regierung von Oberfranken appelliert an alle, die im Rahmen der bestehenden Ausgangsbeschränkungen in Wald und Flur unterwegs sind, äußerste Vorsicht walten zu lassen und keinesfalls mit offenem Feuer zu hantieren oder zu rauchen. Schon ein Funke oder eine weggeworfene Zigarettenkippe können Gras, Nadelstreu und am Boden liegende Zweige entzünden und einen folgenschweren Brand auslösen. Zudem sollte wegen des Brandrisikos durch heiße Fahrzeugkatalysatoren keinesfalls auf leicht entzündbarem Untergrund geparkt werden. Zwischen dem 1. März und dem 31. Oktober gilt ohnehin ein Rauchverbot im Wald.



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