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Waldbrandgefahr in Oberfranken: Stufe 5 am Dienstag

Die aktuell sehr heißen Temperaturen wirken sich in Oberfranken auf die Waldbrandgefahr aus. Diese nimmt zum Dienstag hin weiter zu. Oberfrankenweit steigt die Waldbrandgefahr am Montag (29. Mai) und Dienstag (30. Mai) auf die Stufe 4 (hohe Gefahr).

Zweithöchste Warnstufe in Kronach am Freitag

Laut dem Deutschen Wetterdienst muss für den Bereich Kronach sogar mit der Stufe 5 (höchste Warnstufe) am morgigen Tag gerechnet werden. Bei der höchsten Gefahrenstufe besteht eine sehr hohe Zündbereitschaft und ein sehr hohes Feuerausbreitungsrisiko. Mit leicht fallenden Temperaturen und einem aufkommenden Gewitterrisiko wird zu Wochenmitte die Waldbrandgefahr in Oberfranken wieder abnehmen.

Montag (29. Mai) / Stufe 4 für folgende Regionen:

  • Frankenwald / Teuschnitz (Landkreis Kronach)
  • Frankenwald / Hof (Landkreis Hof)
  • Lautertal (Landkreis Coburg)
  • Frankenwald / Kronach (Landkreis Kronach)
  • Fichtelgebirge / Selb (Landkreis Wunsiedel)
  • Fichtelgebirge / Wunsiedel (Landkreis Wunsiedel)
  • Fichtelgebirge / Fichtelberg (Landkreis Bayreuth)
  • Heinersreuth (Landkreis Bayreuth)
  • Bamberg
  • Steigerwald / Ebrach (Landkreis Bamberg)
  • Fränkische Schweiz / Gräfenberg (Landkreis Forchheim)

Dienstag (29. Mai) / Stufe 4 für folgende Regionen:

  • Frankenwald / Teuschnitz (Landkreis Kronach)
  • Frankenwald / Hof (Landkreis Hof)
  • Lautertal (Landkreis Coburg)
  • Fichtelgebirge / Selb (Landkreis Wunsiedel)
  • Fichtelgebirge / Wunsiedel (Landkreis Wunsiedel)
  • Fichtelgebirge / Fichtelberg (Landkreis Bayreuth)
  • Bamberg
  • Steigerwald / Ebrach (Landkreis Bamberg)
  • Fränkische Schweiz / Gräfenberg (Landkreis Forchheim)

Dienstag (29. Mai) / Stufe 5 für folgende Regionen:

  • Frankenwald / Kronach (Landkreis Kronach)
  • Heinersreuth (Landkreis Bayreuth)

Äußerste Vorsicht in den Wäldern

Schon ein Funke oder eine weggeworfene Zigarettenkippe kann Gras, Nadelstreu und am Boden liegende Zweige entzünden und einen folgenschweren Brand auslösen. Zudem sollte wegen des Brandrisikos durch heiße Fahrzeugkatalysatoren keinesfalls auf leicht entzündbarem Untergrund geparkt werden.

Regierung von Oberfranken ordnet vorsorglich Luftbeobachtung an

Die Regierung von Oberfranken hat für den Dienstag (30. Mai) die Waldbrandbefliegung als Maßnahme der vorbeugenden Waldbrandbekämpfung für den gesamten Regierungsbezirk angeordnet. Die vorbeugende Luftbeobachtung findet dabei in den Nachmittagsstunden zu den höchsten Gefährdungszeiten statt. Die Luftrettungsstaffel Bayern e.V. stellt die Einsatzflugzeuge und die Piloten zur Verfügung. An Bord der Flugzeuge befinden sich neben den Piloten ausgebildete Luftbeobachter, die die relevanten Waldgebiete aus der Luft auf mögliche Brandgefahren hin absuchen. Wird ein Brand festgestellt, wird aus der Luft per Funk die Feuerwehr alarmiert und die Einsatzkräfte werden zur Brandstelle gelotst. Die tatsächlichen Einsatzkosten für Einsätze der Luftbeobachtung im Katastrophenschutz trägt die Regierung von Oberfranken aus Mitteln des Katastrophenschutzfonds.

Hinweise zum Verhalten

  • Brände und Rauchentwicklung müssen sofort unter der Rufnummer 112 gemeldet werden
  • Rauchen und offenes Feuer sind im Wald und Waldrandnähe strikt verboten
  • Waldzufahrten sind unbedingt für Feuerwehr-Einsatzfahrzeuge freizuhalten
  • Abgesperrte Wälder dürfen keinesfalls betreten werden
  • Auch durch Sonnenstrahlen, die sich auf Glas bündeln, kann sich Gras und Unterholz entzünden. Deshalb sind Glasflaschen oder –scherben unbedingt ordnungsgemäß zu entsorgen und dürfen nicht liegen gelassen werden
  • Autofahrer sollen nur ausgewiesene Parkplätze benutzen, da heiße Katalysatoren jederzeit trockenes Gras unter dem Auto entzünden können
  • Im Übrigen ist auch außerhalb der Wälder, wo offenes Feuer nicht verboten ist, beim Grillen und bei Lagerfeuern allerhöchste Vorsicht geboten

 

>>> Weitere Informationen zum Waldbrandgefahrenindex auf der Seite des DWD <<<



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