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Weitramsdorf: Autofahrerin rammt mit 1,84 Promille einen Transporter

Mehrere tausend Euro Schaden und ein Führerscheinentzug sind die Bilanz eines Verkehrsunfalls in Weitramsdorf (Landkreis Coburg) am Mittwoch (22. März). Eine Mutter war mit ihrem Sohn unterwegs als sie unter Alkoholeinfluss gegen einen Transporter prallte.

Weitramsdorferin fährt Transporter die Heckklappe ab

Beim Vorbeifahren an einem Transporter in der Coburger Straße streifte eine 39-jährige Weitramsdorferin am Mittwochnachmittag mit ihrem Pkw einen Ford-Transporter und riss dabei dessen Heckklappe ab. Die Weitramsdorferin sah den Vorfall offensichtlich sehr entspannt. Sie verständigte sich noch kurz mit dem Fahrer des beschädigten Transporters. Man beschloss, die Polizei zu rufen. Bis zum Eintreffen der Polizei setzte sich die 39-Jährige in aller Seelenruhe mit ihrem Sohn in eine angrenzende Bäckerei und trank dort in Ruhe ihren Kaffee.

Polizisten wehte deutlicher Alkoholgeruch entgegen

Als sie schließlich nach dem Eintreffen der Polizeibeamten zur Unfallstelle zurückkam, stieg den Ordnungshütern eine deutliche Alkoholfahne in die Nase. Ein Alkotest erbrachte einen Alkoholwert von 1,84 Promille, der offensichtlich auch unfallursächlich war. Die Weitramsdorferin musste im Anschluss eine Blutentnahme im Coburger Klinikum über sich ergehen lassen. Die Weiterfahrt wurde unterbunden. Der Führerschein wurde noch an Ort und Stelle sichergestellt.

Ermittlungen gegen 39-Jährige laufen

An beiden Fahrzeugen entstand ein Sachschaden von mehreren Tausend Euro. Die Polizei Coburg ermittelt nach dem Verkehrsunfall wegen einer Gefährdung des Straßenverkehrs infolge Alkohol.



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