Wintereinbruch in der Fränkischen Schweiz: Bilanz der Polizei vom Dienstag

Der starke Wintereinbruch mit heftigen Schneefällen hielt die Polizeiinspektion Ebermannstadt (Landkreis Forchheim) den ganzen gestrigen Dienstag (12. Januar) in Atem. Sowohl im Tal als auch auf den Höhenlagen gab es in der Fränkischen Schweiz zahlreiche Rutschpartien. Diese endeten für die beteiligten Verkehrsteilnehmer glücklicherweise glimpflich.

Verkehrsbehinderungen bei Gößmannsberg

Im Bereich Gößmannsberg, einem Ortsteil von Wiesenttal, blieb am Vormittag ein Lkw-Fahrer an einer Steigung auf schneebedeckter Fahrbahn hängen und musste bis zum Eintreffen des Räumdienstes ausharren. Erst nach der Schneeräumung konnte der Trucker seine weitere Fahrt fortsetzen. Weiterhin waren Hilfskräfte im Einsatz, um Verkehrsbehinderungen durch Äste, die durch die Schneelast abbrachen, zu beseitigen.

Bei Leutenbach in den Graben gerutscht

Am Morgen rutschte ein 23-jähriger Pkw-Fahrer auf der Fahrt von Leutenbach nach Kirchehrenbach auf schneebedeckter Fahrbahn in den Graben. Nachdem ein kleines Wildtier über die Fahrbahn lief, geriet sein Auto bei dem Ausweichmanöver ins Schleudern und kam von der Fahrbahn ab. An der Böschung blieb der Wagen hängen und kippte um. Dabei trug der VW-Fahrer leicht verletzt. Der Sachschaden betrug 2.500 Euro.

Glätteunfälle im Bereich Pretzfeld

Am Nachmittag ereigneten sich im Bereich Pretzfeld zwei Glätteunfälle mit einem Gesamtschaden in Höhe von 12.000 Euro. Ein 26-jähriger BMW-Fahrer rutschte auf abschüssiger Strecke nach links ab und prallte gegen die Leitplanken. Innerorts hielt ein Autofahrer (39) an einer Engstelle verkehrsbedingt an. Ein nachfolgender Pkw-Fahrer (62) unterschätzte die rutschigen Straßenverhältnisse und fuhr auf. Personen wurden bei dem Unfall nicht verletzt.



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