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Wucher-Rechnung in Lautertal: Schlüsseldienst verlangt Unsummen

Erneut schlug ein unseriöser Schlüsseldienst in Oberfranken zu. Diesmal fiel ein 68 Jahre alter Mann aus Lautertal (Landkreis Coburg) einem dreisten Schlüsseldienstmitarbeiter zum Opfer. Dieser verlangte am Samstag (31. März) eine vierstellige Summe für die Türöffnung und ein Schloss, das keine zwei Tage hielt. Die Polizei Coburg ermittelt nun gegen den Schlüsseldienst wegen Betrugs.

Schlüsseldienst-Rechnung im Wert einer neuen Haustür

Nachdem sich der Lautertaler ausgesperrt hatte, suchte er sich die Nummer eines Schlüsselnotdienstes aus dem Internet heraus. Über eine Hotline Nummer verständigte er einen Schlüsseldienst, der nicht ortsansässig war. Mittels einer Flex schnitt der Mitarbeiter zunächst die Blende des Schlosses auf um an den Schließzylinder heranzukommen. Er wechselte schließlich den Schließzylinder samt Türgriff und Blende. Für Material und Arbeit verlangte der Schlüsseldienstmitarbeiter 1.233,64 Euro. Zwei Tage später brach allerdings bereits der Türgriff ab. Das neu verbaute Schloss war wohl von minderwertiger Qualität und sein Geld kaum wert. Der 68-Jährige wandte sich daraufhin an die Polizei.