© Feuerwehr Heroldsbach / Symbolfoto / Archiv

Wunsiedel: Angebranntes Essen löst Großeinsatz aus

Am frühen Sonntagmorgen (17. Juni) nahmen Anwohner eines Mehrfamilienhauses in der Friedenssstraße von Wunsiedel laute Geräusche eines Rauchmelders war und verständigten die Rettungskräfte. Vor Ort öffnete der alarmierten Polizei niemand die Tür der betreffenden Wohnung. Die Beamten verschafften sich somit selbst den Zutritt und fanden völlig verqualmte Räume vor.

39-Jährige hatte 1,4 Promille Alkohol im Blut

Die Ursache war ein aufgedrehter Elektroherd, auf dem Essen in einem Topf einbrannte. Der Wohnungsinhaber selbst schlief währenddessen im Zimmer nebenan und nahm den Rauch und die lauten Geräusche nicht wahr. Dies lag wohl an seinem Alkoholwert von 1,4 Promille, wie die Polizei mitteilte.

Bewohner des Hauses bleiben unverletzt

Der 39-jährige Mann aus Eritrea wurde durch die Polizei aus der verqualmten Wohnung gerettet. Ebenso wurden die weiteren knapp 20 Bewohner des Hauses evakuiert. Alle Anwohner blieben unverletzt. Es entstanden keine offenen Flammen und somit auch kein Gebäudeschaden. Die Feuerwehr Wunsiedel überprüfte mittels Atemschutz das gesamte Gebäude und lüftete das Haus im Anschluss. Danach konnten alle Bewohner zurück in ihre Wohnungen. Der 39-Jährige bedankte sich mehrfach bei den eingesetzten Kräften, dass sie ihn beschützt und gerettet hatten.



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