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Wunsiedel: Unfallfahrer macht sich mit 4,6 Promille aus dem Staub

Einen nicht alltäglichen Einsatz erlebte am Samstagmittag (11. November) eine Streife der Wunsiedler Polizei. Gegen 11:35 Uhr meldete ein 39-jähriger Autofahrer aus Weißenstadt (Landkreis Wunsiedel), dass ihm jemand die Vorfahrt an der Kreuzung Jean-Paul-Straße / Egerstraße in Wunsiedel nahm und seitlich in das Auto krachte. Ohne sich um den Unfall zu kümmern, fuhr der Verursacher einfach weiter. Das Unfallopfer konnte sich allerdings das Kennzeichen seines Gegenübers merken.

Polizei trifft Unfallfahrer zu Hause an

Ein Polizeistreife stellte den Unfallflüchtigen kurze Zeit später in seiner Wohnung. Den Beamten war schnell klar, warum sich der Mann aus dem Staub gemacht hatte, denn sie merkten eine deutliche Alkoholisierung bei ihm. Beim freiwilligen Test trauten die Polizisten ihren Augen nicht. Satte 4,58 Promille pustete der 63-jährige Wunsiedler in das Messgerät.

Schaden von 8.000 Euro

Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Hof musste der Alkoholsünder seinen Führerschein an Ort und Stelle abgeben. Das Auto des 63-Jährigen machten die Polizisten in der Garage eines Bekannten ausfindig. Hier versteckte er das Unfallfahrzeug. Insgesamt entstand ein Schaden von rund 8.000 Euro. Verletzt wurde niemand.



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