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Wunsiedel: Wilde Verfolgungsjagd durch das Fichtelgebirge

Zu einer wilden Verfolgungsfahrt durch das Fichtelgebirge kam es am gestrigen Dienstagnachmittag (23. Februar). Mit bis zu sieben Streifenbesatzungen verfolgte die Polizei einen 63-jährigen Arzt aus Berlin. Stoppen konnten die Beamten ihn nicht.

Arzt musste sich wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis vor Gericht verantworten

Der Berliner musste sich am Dienstag vor dem Amtsgericht Wunsiedel wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis verantworten. Ein Bundespolizist war hierbei vorgeladen und sagte als Zeuge aus. Nach Ende der Verhandlung sah der Beamte den Berliner in Wunsiedel am Steuer seines schwarzen Alfa Romeo. Der 63-Jährige war erneut ohne Führerschein unterwegs.

Berliner ohne Führerschein dennoch am Steuer seines Autos

Der Beamte nahm mit seinem Zivilfahrzeug die Verfolgung auf und verständigte die Einsatzzentrale in Bayreuth. Sieben Streifenwagen nahmen die Verfolgung auf. Der Arzt gab daraufhin Gas und flüchtete in Richtung Thölau und Korbersdorf (Landkreis Wunsiedel). Die Verfolgungsjagd setzte sich über Marktredwitz und die Autobahn A93 nach Thiersheim fort.

Durch Ortschaften mit 120 km/h

Dort fuhr der Berliner über Arzberg auf die Bundesstraße B303 und damit zurück in Richtung Marktredwitz. Während seiner Flucht passierte er Ortschaften mit bis zu 120 km/h. Weiter kam es zu gefährlichen Überholmanövern des 63-Jährigen. Um andere Verkehrsteilnehmer nicht weiter zu gefährden, brach die Polizei ihre Aktion ab. Dem Mann gelang somit die Flucht.

Mehrere Anzeigen gegen den Mann

Er wird nun wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Gefährdung des Straßenverkehrs und verschiedener Verkehrsordnungswidrigkeiten zur Anzeige gebracht. Personen und Verkehrsteilnehmer die von dem schwarzen Alfa Romeo mit Berliner Zulassung gefährdet wurden, werden aufgefordert, sich bei der Polizeiinspektion Wunsiedel zu melden.



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