Zapfendorf: Bürgermeister Schneiderbanger räumt Vorwürfe ein

Der Zapfendorfer Bürgermeister Matthias Schneiderbanger (CSU) hat die gegen ihn erhobenen Untreue-Vorfwürfe eingeräumt. Das gab die Staatsanwaltschaft Hof am Donnerstagmittag (4. Dezember) bekannt. Schneiderbanger sitzt derzeit in Haft.

Die Ermittlungsrichterin des Amtsgerichts Hof hatte am gestrigen 3. Dezember Haftbefehl gegen den beschuldigten Bürgermeister erlassen. Der Vorwurf: Schwere Untreue! Schneiderbanger räumte jetzt ein, sich in der Zeit vom 01. Januar 2013 bis zum 16. Oktober 2014 durch Buchungsmanipulationen in mehreren Tranchen einen Geldbetrag in Höhe von  279.500 Euro angeeignet zu haben. Das Geld stammt aus dem Vermögen der Gemeinde Zapfendorf im Landkreis Bamberg.

Wohin floss das Geld?

Festzustellen wohin dieses Geld geflossen ist, ist nun Aufgabe der Beamten der Kripo Bamberg, die von der Staatsanwaltschaft Hof mit den Ermittlungen beauftragt wurde. In den Medien wurde spekuliert, dass sich Schneiderbanger mit dem Geld an Unternehmen im Ausland beteiligte.

Hier unser Bericht vom Mittwoch, 3. Dezember 2014

 



 



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