Nach der Sonnenfinsternis am 12. August folgt nun bereits das nächste Spektakel am Himmel: In der Nacht zum Freitag (28. August) findet eine partielle Mondfinsternis statt. Um diese uneingeschränkt beobachten zu können, müssen allerdings ein paar Punkte beachtet werden.
Verdunkelung von über 90 Prozent
Freitagnacht (28. August) wird es eine partielle Mondfinsternis geben. Heißt, der Mond verdunkelt sich dabei zu über 90 Prozent. Wer dieses Ereignis beobachten möchte, muss allerdings früh aufstehen: Ein sichtbarer Schatten ist gegen 4:33 Uhr zu erwarten, um 6:12 Uhr erreicht das Spektakel dann seinen Höhepunkt. Wie lange die Mondfinsternis beobachtet werden kann, hängt vom Standort ab. So oder so ist zu beachten, dass die Morgendämmerung die Sicht deutlich erschweren wird. Die Sonne geht in Oberfranken gegen 6:30 Uhr auf. Zudem ist auf einen wolkenlosen Himmel zu hoffen.
Freier Blick nach Westen ist ausschlaggebend
Um die Mondfinsternis live mitverfolgen zu können, ist eine freie Sicht Richtung Westen ausschlaggebend. Beobachter sollten sich dabei auf einen erhöhten Platz begeben. Im Gegensatz zur Mondfinsternis ist bei diesem Ereignis keine spezielle Schutzbrille erforderlich. Zudem wird der Mond nicht wie bei der letzten Mondfinsternis in einem roten Ton erscheinen, da es sich dabei um eine totale Mondfinsternis handelte.
Wie entsteht eine Mondfinsternis?
Im Prinzip ist eine Mondfinsternis das Gegenstück zur Sonnenfinsternis: Damit eine Mondfinsternis zu beobachten ist, müssen sich Vollmond und Sonne gegenüberstehen. Außerdem befindet sich die Erde auf ihrer Laufbahn zwischen den beiden Himmelskörpern. Der Mond bewegt sich dabei im Schatten der Erde, wodurch dieser verdunkelt wird.
Nächste partielle Mondfinsternis erst Ende 2028
In der Nacht zum 21. Februar 2027 wird die nächste Mondfinsternis stattfinden, dann allerdings nur als Halbschattenfinsternis. Dabei wird die Verdunkelung nur schwach ausfallen. Die nächste partielle Mondfinsternis wird es dagegen erst wieder am 31. Dezember 2028 geben.