Fr., 29.08.2025 , 11:41 Uhr

Deutschland

Kontroverse Forderung: Bodo Ramelow will Nationalhymne ändern lassen

Auch eine neue Nationalflagge soll her

Der ehemalige thüringische Ministerpräsident und aktuelle Bundestagsvizepräsident Bodo Ramelow (Die Linke) sorgt am heutigen Freitag (29. August) für Schlagzeilen. Er hat sich sowohl für eine neue Nationalhymne als auch für eine neue Nationalflagge ausgesprochen. Vor allem für die Hymne hat er bereits konkrete Pläne.

„Kinderhymne“ statt „Deutschlandlied“

Die „Kinderhymne“ von Bertholt Brecht ist, nach Ansicht von Bodo Ramelow, besser als Nationalhymne für Deutschland geeignet. Deshalb möchte er diese zur Abstimmung stellen.

Die Kinderhymne hat einen wunderbaren Text. Über die Passage, dass ein besseres Deutschland blühe, könnten wir Zugang zu einer gesamtdeutschen Hymne finden, die wir alle zusammen mit Freude singen könnten, betonte der Linkenpolitiker in der „Reihnischen Post“.

Auch die Nationalflagge soll weg 

Laut Bodo Ramelow wollen vor allem viele ostdeutsche Bürger die aktuell Nationalhymne nicht mitsingen. Bereits 2019 forderte eine neue Hymne. Und auch mit der Nationalflagge können sich viele Deutsche nicht identifizieren, so der Linkenpolitiker.

Ich würde das alles mit Artikel 146 zur Abstimmung stellen wollen, der ja besagt, dass das Grundgesetz seine Gültigkeit verliert, sobald eine neue Verfassung in Kraft tritt, die vom deutschen Volk in freier Entscheidung beschlossen wurde, erklärte Ramelow.

 

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