Die Ausbildung in der Baubranche hat inzwischen viele Facetten. Vom klassischen Maurer über den Straßenbauer bis hin zum Bauzeichner werden immer mehr Bereiche abgedeckt. Sowohl im Hoch- als auch im Tiefbau konnte die Firma Karl Roth Baumeister aus Wunsiedel in diesem Jahr sieben neue Auszubildende gewinnen.
Viel Werbung notwendig
Die Unternehmen müssen inzwischen breite Wege beschreiten, um potenzielle Ausbildungskandidaten zu erreichen. Nicht nur die Präsenz auf Ausbildungsmessen ist wichtig, sondern auch regelmäßig gepflegte Auftritte in den sozialen Medien. Der direkte Kontakt macht hier viel aus.
Genügend Arbeit vorhanden
In nahezu allen Sektoren der Baubranche herrscht eine gute Auftragslage, die einen hohen Bedarf an Nachwuchskräften am Bau mit sich bringt. Somit sind die Bauunternehmen über jeden interessierten Jugendlichen froh, der eine Ausbildung in diesem Bereich beginnen möchte.
Jugendliche zeigen Eigenmotivation
Familiäre Erfahrungen auf dem Bau spielen bei der Berufswahl der Jugendlichen eine nicht zu unterschätzende Rolle. Wenn beispielsweise schon der Opa auf dem Bau gearbeitet hat, sind auch die Enkel nicht abgeneigt. Ferner ist es durchaus ein wichtiger Punkt, dass die Azubis am Ende sehen können, was sie in ihren jeweiligen Bereichen am Bau erschaffen haben. Somit spielt hier auch der persönliche Stolz eine große Rolle.
HWK-Präsident zufrieden mit Ausbildungszahlen
Insgesamt ist der Präsident der Handwerkskammer für Oberfranken, Matthias Graßmann, mit der Anzahl der in diesem Jahr unterzeichneten Ausbildungsverträge zufrieden. Im Gespräch mit TVO betonte er: Auch wenn noch mehr möglich wäre, ist man hier auf einem positiven Weg. Jeder ist nach wie vor willkommen, eine handwerkliche Ausbildung zu beginnen.