Oberfranken ist sicher wie schon lange nicht mehr. Das zumindest sagt die Kriminalstatistik des vergangenen Jahres aus. Die Zahlen wurden am 18. März im Bayreuther Polizeipräsidium vorgestellt. Demnach registrierte die oberfränkische Polizei insgesamt 44.780 Straftaten. Das sind 8.344 Fälle weniger als im Vorjahr. Mehr als 16.000 Straftaten entfielen auf die vier Oberzentren Bamberg, Bayreuth, Coburg und Hof. Während sich in Bamberg das Straftataufkommen um 30 Prozent verringerte, stiegen in Hof die Fallzahlen. Die Saalestadt ist trauriger Spitzenreiter in ganz Bayern, zumindest wenn es um die Häufigkeit der Straftaten, bezogen auf die Einwohnerzahl, ging.
Wie bereits in den Vorjahren lag die Aufklärungsquote in Oberfranken mit 71,6 Prozent über dem landesweiten Durchschnitt von 66 Prozent. Damit nahm die oberfränkische Polizei im bayernweiten Vergleich die Spitzenposition ein.
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