Do., 12.03.2026 , 12:48 Uhr

Stadt Bayreuth

+UPDATE+ Großeinsatz in Bayreuth: Züge kollidieren - 3,4 Millionen Euro Schaden & acht Verletzte

Unfallursache noch unklar

Am Mittwochabend (11. März) kam es gegen 18:40 Uhr zu einem Großeinsatz im Bereich des Bayreuther Hauptbahnhofs. Zwei Agilis-Züge kollidierten miteinander. Dabei wurden insgesamt acht Personen verletzt, einer davon schwer. Durch den Zusammenstoß entstand ein Sachschaden von rund 3,4 Millionen Euro. Der gesamte Bahnverkehr am Hauptbahnhof Bayreuth war bis 02:35 Uhr gesperrt, inzwischen läuft der Zugverkehr wieder nahezu ohne Einschränkungen. Die Bundespolizei ermittelt zur Ursache.

Derzeit keine Hinweise auf Unfallursache

Ein leerer Zug, der sich am Abend in Bayreuth auf Rangierfahrt befand, kollidierte mit einem Personenzug, der aus Bad Steben in den Hauptbahnhof einfuhr. Der Unfall ereignete sich in unmittelbarer Nähe des Bahnhofs. Beide Züge wurden im Frontbereich erheblich beschädigt. Derzeit ist die Unfallursache noch unklar. Es gibt aktuell keine Hinweise darauf, ob es sich um eine technische Störung oder menschliches Versagen handelte.

Acht Personen bei Zugunfall verletzt

Der rangierende Zug war ausschließlich mit dem Triebfahrzeugführer besetzt. Im Personenzug befanden sich neben dem Triebfahrzeugführer insgesamt 13 Reisende. Durch die Kollision wurden acht Personen verletzt: der Triebfahrzeugführer schwer, vier Personen mittelschwer und drei leicht. Sieben Fahrgäste blieben unverletzt. Die schwer und mittelschwer verletzten Personen wurden zur Behandlung in das Klinikum Bayreuth gebracht. Die leicht verletzten sowie unverletzten Personen konnten um 20:25 Uhr aus den Zügen evakuiert werden.

Totalschaden und Einschränkungen im Zugverkehr 

Beide beteiligten Züge sind nicht mehr fahrbereit und gelten als Totalschaden. Der entstandene Schaden wird auf etwa 3,4 Millionen Euro geschätzt. Der Bahnverkehr am Hauptbahnhof Bayreuth war bis 02:35 Uhr vollständig gesperrt. In dieser Zeit wurde ein Schienenersatzverkehr eingerichtet. Nach Überprüfung der Gleise und Weichen konnten die Strecken anschließend wieder freigegeben werden. Bis zur Einrichtung des Schienenersatzverkehrs fielen insgesamt acht Zugverbindungen aus.

 

 

 

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