Der nordbayerische Jugendvolleyball stand am vergangenen Wochenende gleich doppelt im Mittelpunkt: Während die männliche U20 des ATSV Oberkotzau bei der Nordbayerischen Meisterschaft in Amberg ihr bestes Ergebnis der Vereinsgeschichte feierte, war Hof Gastgeber der Nordbayerischen Meisterschaft der weiblichen U20 mit Teams aus allen Bezirken Nordbayerns.
„Goldene Generation“ verpasst Quali zur Bayerischen Meisterschaft nur knapp
Für den ATSV Oberkotzau endete das Turnier in Amberg mit einem starken vierten Platz – so gut schnitt noch nie ein Team aus Oberkotzau bei einer Nordbayerischen Meisterschaft ab. Die überwiegend aus dem Jahrgang 2007 bestehende Mannschaft verpasste die Qualifikation zur Bayerischen Meisterschaft nur hauchdünn und spielte über das gesamte Turnier hinweg auf Augenhöhe mit den besten Teams Nordbayerns. Nach überzeugenden Auftritten in der Vorrunde und einem klaren Halbfinaleinzug verabschiedete sich die „Goldene Generation“ der Oberfranken mit einem sportlichen Ausrufezeichen aus der U20.
Geprägt wurde diese erfolgreiche Ära von Trainer und Abteilungsleiter Michael Neubauer sowie Co-Trainer Rainer Kindelmann. Mehrere Spieler sind inzwischen feste Bestandteile im Herrenbereich, wo der ATSV aktuell um Meisterschaft und Aufstieg in die Landesliga kämpft.
VG Hof richtet ebenfalls Meisterschaft aus
Parallel dazu richtete die VG Hof die Nordbayerische Meisterschaft der weiblichen U20 in der Doppelturnhalle der Hofecker Schule aus. Acht Teams aus Ober-, Unter- und Mittelfranken sowie der Oberpfalz kämpften um die Qualifikationsplätze für die Bayerische Meisterschaft. Nach der offiziellen Eröffnung unter anderem durch Oberbürgermeisterin Eva Döhla entwickelte sich ein sportlich hochwertiges Turnier mit großer Zuschauerresonanz. Nordbayerischer Meister wurde der TB/ASV Regenstauf vor der SG Erlangen und dem TSV Ansbach. Gastgeber VG Hof belegte Rang sieben.